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Langsam aber sicher ist es soweit: Meine Große wächst nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Größe 92 heraus und ist – natürlich je nach Hersteller – bei Kleidergröße 98 angekommen. Das bedeutet für mich aussortieren und nach neuen Teilen Ausschau halten. Und ich muss gestehen, ich freue mich. Denn ich stöbere gerne nach neuen Teilen und sie freut sich auch immer, wenn sie etwas Neues hat. Das wird dann beim ersten Tragen auch jedem, dem sie begegnet ganz stolz präsentiert. Aber darauf wollte ich jetzt gar nicht hinaus. Worum es gehen soll ist, warum ich von Kinderkleidung genervt bin – also von der, die man in den meisten Standard Geschäften hängen sieht.

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Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, am Ende des Tages nur die Hälfte von dem geschafft zu haben, was auf der to do Liste stand. Da sind zum einen die offensichtlichen Dinge die der klischeehafte Wäscheberg oder das Wohnungschaos vom Tag. Und zum anderen sind es Dinge, die mehr Zeit benötigen, Konzentration, Ruhe und Ausdauer. Bei mir sind das z.B. eine immer größer werdende Monsterbestellung an Fotos, die ich eigentlich in die Alben der Kinder einkleben möchte. Das habe ich auch schon mal angefangen und die ersten drei Lebenswochen meiner Großen sind fertig eingeklebt – sie ist jetzt dreieinhalb Jahre alt. Oder so viele Themen, die ich eigentlich hier auf dem Blog eigentlich schon gerne mal verschriftlichen wollte. Einfach, weil es mir Spaß macht und ich mich über den Austausch freue. Nähprojekte, zu lesende Bücher, mich mal genauer mit meiner Kamera auseinandersetzen, sportliche Ziele undundund. Die Liste könnte ich ewig fortführen. Bitte sagt mir, dass es euch auch so geht.

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Stoffwindeln benutzen wir mittlerweile seit mehr als zwei Jahren, da wäre es eigentlich naheliegend gewesen, sich in dieser Zeit auch mit selbstgemachten Feuchttüchern aus Stoff zu beschäftigen. Wirklich konsequent und regelmäßig benutzen wir Stofffeuchttücher aber erst seit etwas über einem halben Jahr – und das mittlerweile sogar in der Kita. Aber von Anfang an.

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In der ersten Schwangerschaft haben wir darauf geachtet, wirklich nur das Nötigste für unser Baby anzuschaffen. Einerseits hatten wir als Studenten auch nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, andrerseits wollten wir auch bewusst nicht zu viel Kram besorgen, der dann doch nur Staub fängt und nicht genutzt wird. Dazu kommt die Tatsache, dass man vor dem ersten Kind auch noch gar nicht weiß, was man jetzt wirklich benötigt und was nur „nice to have“ ist. Dies stellte sich dann aber relativ schnell in den ersten Lebensmonaten heraus und wir bekamen einen besseren Überblick darüber, welche Sachen für uns tatsächlich sinnvoll waren und welche weitergegeben wurden.

Viele der Anschaffungen, die sich als sinnvoll herausgestellt haben, haben wir, als unsere Tochter größer geworden ist, zurückgelegt und für das nächste Kind verwahrt. Und so sind wir nun in der glücklichen Lage, dass Vieles schon da ist und nur einzelne gezielte Dinge besorgt werden müssen. Für unser zweites Kind habe ich mittlerweile dennoch ein paar Dinge ins Auge gefasst, die ich in den nächsten Monaten gerne anschaffen würde und dachte, ich teile meine Wunschliste für Baby Nr. 2 hier auch mit euch.

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In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mir fest vorgenommen, dass mein Kind nur begrenzt industriell hergestellte Süßigkeiten bekommt. Gar nicht erst großartig damit anfangen, dann wird sie es schon auch nicht verlangen. Tja, da habe ich die Rechung ohne mein kleines Leckermäulchen gemacht. Wie ihre Mama ist sie nämlich ein riesen Fan von Schokolade, Eis, Keksen und sowieso allem, was irgendwie süß ist.

Im ersten Lebensjahr hat sie davon so gut wie nichts bekommen. Im zweiten Lebensjahr bekam sie hier und da mal etwas angeboten und mittlerweile weiß sie ganz genau, was sie gerne mag und dann auch haben will. Dennoch versuchen wir natürlich den Konsum in Grenzen zu halten und das hat sich bisher gottseidank auch nicht als problematisch erwiesen. Sie versteht mittlerweile, wenn man ihr sagt, dass sie schon ein Eis gegessen hat und dass sie jetzt nicht noch eins bekommt. Und sie lässt sich auch gut mit anderen, gesünderen und weniger verarbeiteten Alternativen zufriedenstellen. Und da es zu diesem Thema eigentlich nie genügend Anregungen geben kann, habe ich euch hier meine 5 liebsten Süßigkeitenalternativen zusammengestellt.

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In meinem letzten Momday Beitrag hatte ich erwähnt, dass ich zum Waschen unserer Stoffwindeln das Ecoegg Waschei benutze. Waschen ist ja bekanntlich ein Riesenthema beim Stoffwickeln und nicht selten heiß diskutiert. Da ich mittlerweile schon sehr häufig nach meinen Erfahrungen mit dem Ecoegg als Waschmittelalternative gefragt wurde, soll es heute genau darum gehen.

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Momentan geht es bei mir echt stressig zu. Ich habe nicht nur viel beruflich zu tun, sondern muss auch endlich mein Studium beenden. Die Uni hat mir eine Deadline gesendet. Das ist zwar zu schaffen, aber dafür muss man eben auch was tun! Nebenbei steht noch unglaublich viel ehrenamtliche Arbeit an, denn einen Tag nach meinem Geburtstag im September sind in Berlin Wahlen und dafür gibt es natürlich einiges zu tun.

 

Nebenbei will ich ja eigentlich auch noch Sport machen. Und mich gesund ernähren. Leider bleibt es meistens beim Döner, Bürger, Pizza oder Shawarma von einem der Läden rund um den Rosenthaler Platz. Nicht wirklich gut und gesund. Dabei habe ich mir extra eine App runtergelassen und einen Ernährungscoach gebucht um mal wieder gesünder und vor allem kohlenhydratarm zu essen. Die Rezepte sind echt lecker und machen satt. Aber man muss natürlich alles am Abend vorbereiten, vorkochen, schnippeln. Einkaufen nicht vergessen.

 

Einkaufen gehe ich eigentlich sehr gerne. Doch dann bekam ich die Möglichkeit, einmal den Online Supermarkt Allyouneed Fresh zu testen. Warum also nicht? Es hat lange gedauert, bis ich mir die Zeit genommen habe, mich dann auch endlich mal mit dem Shop auseinander zu setzen. Und eigentlich ist es ganz easy. Einkaufen wie in jedem Online-Shop. Bisschen komisch ist es schon, Äpfel einzeln zu bestellen, aber nunja… Das Angebot ist echt groß und vielseitig. Bei den Lebensmitteln hatte ich nicht das Gefühl, dass sie teurer waren als im Supermarkt. Beim Deo (ich habe ein paar Wochen später nochmal bestellt) allerdings schon. Es gab sogar frischen jungen Blattspinat, was mich total begeistert hat. Bei der zweiten Bestellung gab es leider keinen – aber wie dort auch gesagt wird. Es sind halt frische Lebensmittel und Spinat nun auch nicht unbedingt saisonal, da ist das schon ok.

 

Alles in Warenkorb gelegt und zur Kasse gegangen. Da ich über 40€ beim ersten Mal bestellt habe, wurden mir die Versandkosten erlassen. Was ich total gut und spannend fand, dass das geht, war, dass ich auswählen konnte, wann meine Lieferung kommen sollte. Es waren imm Zeitfenster von zwei Stunden möglich und ich entschied mich zwischen 20 und 22 Uhr, denn da bin ich dann auch zuhause.

 

Am morgen der Lieferung kam eine Mail, mit dem Hinweis, dass keine Tomaten geliefert werden können, da keine mehr vorrätig waren. Die Kosten dafür wurden mir sofort per PayPal, das ich auch als Zahlungsmethode wählte, gut geschrieben. Schade um die Tomaten – aber passiert. Dass mir das so schnell und unkompliziert gutgeschrieben wurde (und kein extra Gutschein oder Guthaben bei Allyouneed Fresh) fand ich ziemlich gut. In der Mail, die meine Lieferung dann ankündigte, stand, dass drei Pakete kommen würden. Ich war da schon ein bisschen schockiert und gespannt auf das, was mich erwarten würde.

 

Um 21 Uhr kam dann der junge DHL Mann. Und wie ich im Video erzähle, war es mir irgendwie ein wenig unangenehm, wie er da mit zwei Riesen großen Transportboxen hoch kam. Ich wohne ja nur im ersten Stock aber er erzählte mir, dass viele natürlich auch im siebten Stock ohne Lift bestellen. Und dann nicht zu knapp. Und natürlich auch Getränke. Schlau von denen – aber mir war es irgendwie unangenehm (übrigens beim zweiten Mal gar nicht mehr so, hehe).

 

Er hatte drei Transportboxen dabei, weil jede für eine andere Gruppe an Lebensmitteln war. Ich habe bewusst mal aus allen möglichen Bereichen was bestellt. Eine Box war also für die TK-Produkte, eine für die gekühlten Sachen und eines für die trockenen Sachen. Es kam auch alles gefroren bzw. gut gekühlt an! In den Boxen selber waren dann einzelne Einkaufstüten, in denen die Lebensmittel an mich übergeben wurden. Bei der zweiten Bestellung habe ich nur Kühlprodukte und trockene Produkte bestellt. Das Deo kam da in einer zu den Lebensmitteln separaten Tüte – was mich sehr an das Einpackverhalten in ägyptischen Supermärkten erinnerte.

 

Wie ich auch in dem Video erzähle – leider echt viel Verpackungsmüll. Die ganzen einzelnen Tüten, zusätzlich zu der sonstigen Verpackung in der die Lebensmittel schon eingepackt sind, das ist echt so das einzige Manko, was ich an der Bestellung sah. Wenn ich bei mir um die Ecke im Supermarkt einkaufen gehe, nehme ich entweder einen Beutel mit oder eine Tüte die ich schon mal gebraucht habe. Und die wird dann auch bis an die Belastungsgrenze bepackt. Hier waren leider teilweise einzelne Produkte in einer Tragetasche und Einzelne Lebensmitteln nochmal in Tüten. Ich kann verstehen, dass das logistisch wahrscheinlich so am einfachsten und effektivsten Funktioniert und die Tüten sollen ja laut Aufschrift auch gut recyclebar sein, aber da sehe ich dennoch noch deutlichen Optimierungsbedarf.

 

Für einen größeren Einkauf würde ich aber öfter mal dort bestellen – gerade wenn ich wenig Zeit habe und an Tagen wie heute um 20 Uhr echt genervt und gestresst an der ewig langen Kasse im Supermarkt stand. Da ist es wirklich um einiges bequemer am Abend auf die Lieferung zu warten – und jetzt wo ich Zuhause endlich Internet habe, kann ich dabei sogar richtig produktiv sein!

 

Hier mein „unboxing“ Video der ersten Lieferung. Ich habe es direkt bei Snapchat gesnappt. Leider sind beim herunterladen meiner Geschichte Bild und Ton nicht mehr passend, aber nunja. Hier mein erstes öffentliches Video 😃 Ihr könnt mir übrigens unter anncathrin-87 auf Snapchat folgen!

 

anncathrin87 snapchat

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Allyouneed Fresh.

In den letzten Wochen war es etwas ruhiger hier auf unserem Blog, was unter anderem mit meinem Umzug von Tübingen nach Reutlingen zu tun hatte, aber auch noch durch andere Ereignisse verursacht wurde, von denen ihr hier bald vielleicht etwas mehr erfahrt! Motivation und Ideen sind auf jeden Fall da… nur die Zeit läuft gefühlt gerade gegen mich, aber wem erzähle ich das 🙂

Als kleines Lebenszeichen und hoffentlich auch Start in einen wieder regelmäßigeren Blogrhytmus habe ich heute ein Novum für euch: Unser erster Tag auf dem Blog. Undzwar wurde ich von der lieben Agnes gefragt, ob ich nicht Lust hätte, beim Stoffwindeltag von new Mamas World mitzumachen. Da ich sowas selbst ganz gerne lese/sehe und dachte, dass es vielleicht für einige Stoffwindelfans und -neulinge interessant sein könnte, fange ich auch gleich mal an!

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Heute bist Du zwei Jahre alt. Es kommt mir vor wie gestern, dass Du geboren wurdest und doch ist so unfassbar viel in diesen zwei Jahren passiert. Vieles, das ich nie vergessen werde und anderes, an das ich mich nur noch verschwommen erinnere.

Im letzten Jahr bist Du ein Kita-Kind geworden. Du freust dich jeden morgen darauf, dort deine Freunde zu sehen. Das macht mir vieles einfacher, weil ich weiß, dass Du gerne dort bist und dich wohl fühlst.

Du hast im letzten Jahr gelernt, alleine zu laufen. Erst sehr wackelig, aber mittlerweile – auch wenn Du immer noch ein kleiner Tollpatsch bist – klappt es schon so gut, dass ich gar nicht mehr weiß, wie es gewesen ist, als Du noch nicht alleine gehen konntest und ich dich überall hin tragen musste. Manchmal fehlt mir das auch.

Du hast gelernt zu sagen, was Du möchtest und was nicht. Mit den zwei Sprachen, die Du von uns mitbekommst gehst Du richtig gut um. Wenn Du merkst, dass Du mit einer Sprache nicht weiterkommst, versuchst Du es mit der anderen. Du kannst bis 10 zählen. Du hast eine Menge mitzuteilen, selbst im Schlaf plapperst Du oft noch vor dich hin. Das ist unglaublich süß und macht jedes Einschlafdrama wieder wett.

Bis vor kurzem wurdest Du nachts noch regelmäßig gestillt. Das hast Du so gebraucht und ich wahrscheinlich auch. Dann warst Du für einen kurzen Moment wieder mein kleines Baby. Manchmal, wenn Du so dasitzt und dich in einem Buch oder etwas anderem vertiefst wirkst Du manchmal schon so groß. Und im nächsten Moment kommst Du dann wieder zu mir und fragst „Kuscheln?“ und zeigst mir, dass Du trotzdem immer noch mein kleines Mädchen bist.

Du liebst Musik, singst und tanzt sehr gerne. Wenn Dir ein Lied gefällt, merkst Du es dir sehr schnell und möchtest es wieder und wieder hören. Und irgendwann wirst Du auch verstehen, dass wir nur bedingt steuern können, was im Radio läuft, egal wie laut Du „nochmaaaal“ rufst. Außerdem magst Du Bücher und wenn Du mit „Buch schau mal“ ankommst, kannst Du sie stundenlang mit mir oder deinem Papa durchblättern. Du singst gerne Kinderlieder und erfindest dabei gerne deine ganz eigenen Texte, Kopf, Schulter, Käsefuß ist glaube ich meine Lieblingsvariation von Dir.

Du liebst Nudeln, Joghurt, Erbsen, Suppe und alles, was süß ist. Momentan vor allem Granatapfel, Mango und Schokolade. Von wem Du das nur hast?

Und heute bist Du offiziell zwei Jahre alt. Zwei wundervolle, anstrengende und lehrreiche Jahre, für Dich und für mich. Ich freue mich auf das nächste Lebensjahr, jeden weiteren Tag, jeden einzelnen Moment mit Dir. Ich liebe Dich.
Deine Mama