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Der kürzeste Monat des Jahres hat sich schon fast verabschiedet und lässt mit dem März hoffentlich auch schönes und vor allem beständigeres Frühlingswetter herein. Der Februar wollte wettertechnisch eindeutig den April herausfordern: Einen Tag Schnee und Kälte, am nächsten dann wunderbare Frühlingsluft. Da blieben auch die ein oder andere Erkältung nicht aus, die dann mit vielen Vitaminen bekämpft wurde. Der Februar hatte aber noch viele weitere kleine und große Highlights zu bieten, von denen wir hier einige mit euch teilen wollen. Viel Spaß!

Farina

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1. An den ungemütlichen Tagen wurde wieder viel Suppe gegessen. Das Rezept für diese leckere kindertaugliche Gemüsesuppe durfte ich Anfang des Monats auf dem Blog der lieben Bea mit euch teilen.

2. Früher habe ich mit dem Februar nie besonders viel verbunden – das hat sich mit der Geburt meiner Februartochter natürlich schlagartig geändert und er ist einer meiner liebsten Monate. Der zweite Geburtstag der kleinen Maus wurde natürlich standesgemäß mit Kuchen zum Frühstück gefeiert.

3. Da ich mich im Januar als ausgebildete Stoffwindelberaterin selbstständig gemacht habe, gab es auch in diesem Monat noch einige Sachen dafür zu erledigen. U.a. sind meine hübschen Flyer angekommen, die schon an verschiedenen Orten in der Stadt ausgelegt wurden.

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4. Im nächsten Monat steht für meine kleine Familie ein Umzug in unsere absolute Traumwohnung an – wir können es immer noch nicht so ganz glauben! Das heißt auch, dass wir schon langsam Abschied von unseren gewohnten Spazierwegen nehmen – und uns auf das Entdecken von neuen Lieblingsplätzen freuen.

5. Neben Schnee sprießen auch langsam die ersten Frühlingsblüten, man findet erste frische grüne Blätter und bunte Blumen. Dem Tochterkind ist das manchmal noch etwas suspekt, aber anfassen muss sie trotzdem jede einzelne Blume auf unserem Weg 😉

6. Ich liebe Frühstück und meine derzeitige Lieblingskombination ist dieser wärmende Himbeer-Kokos Porridge, so lecker und das Beste für einen guten Start in die ungemütlicheren Februartage!

Ann Cathrin

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1. Bei mir stand der Februar mal wieder ganz unter dem Motto „Arbeit“. Viele neue Projekte, Ideen und, und und. Da musste ich mich manchmal echt früh aus dem Bett quälen um alles zu schaffen.

2. Endlich ein Sofa. Gebraucht gekauft, gleich mit zwei Bezügen, ein paar Weinkisten und schon zeiht nach vier Monaten endlich mal Wohnlichkeit in meine Wohnung ein.

3. Gekocht habe ich glaube ich echt nur diese Lasagne. Und ein paar Mal Reis mit Salat. Aber ich komme zu nichts mehr.

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4. Michael Blume war in Berlin zu Gast und hielt eine wundervolle Predigt im Berliner Dom, den ich so endlich auch mal von Innen sah.

5. Neues Job Projekt gestartet! Ganz, ganz spannend, aber eigentlich auch nicht neu…

6. Die liebe Jana kam mich für einen Tag besuchen. Auch wir planen und quatschten ganz viel und aßen diesen leckeren Avocado-Hähnchen-Sandwich!

& sonst so…

Hier wie immer unsere digitalen Highlights und sonstige Empfehlungen:

  • Im Januar haben wir einen Lernturm für das Tochterkind gebaut und er wird hier sowohl von uns als auch von der kleinen Maus absolut geliebt. Perfekt für alle, deren Kinder genau mitbekommen wollen, was oberhalb ihrer Sichtweite passiert und ein Segen gegen schwere Arme vom ständigen Kind hochheben. Eine Anleitung zum Nachbauen findet ihr hier. /F
  • Für die anstehenden Landtagswahlen gibt es einen ganz einfachen und simplen Wahl-O-Maten: http://www.sollichafdwaehlen.de /A
  • Erste-Hilfe ist super sexy! Zeigt uns der Arbeiter Samariter Bund /A

Heute bist Du zwei Jahre alt. Es kommt mir vor wie gestern, dass Du geboren wurdest und doch ist so unfassbar viel in diesen zwei Jahren passiert. Vieles, das ich nie vergessen werde und anderes, an das ich mich nur noch verschwommen erinnere.

Im letzten Jahr bist Du ein Kita-Kind geworden. Du freust dich jeden morgen darauf, dort deine Freunde zu sehen. Das macht mir vieles einfacher, weil ich weiß, dass Du gerne dort bist und dich wohl fühlst.

Du hast im letzten Jahr gelernt, alleine zu laufen. Erst sehr wackelig, aber mittlerweile – auch wenn Du immer noch ein kleiner Tollpatsch bist – klappt es schon so gut, dass ich gar nicht mehr weiß, wie es gewesen ist, als Du noch nicht alleine gehen konntest und ich dich überall hin tragen musste. Manchmal fehlt mir das auch.

Du hast gelernt zu sagen, was Du möchtest und was nicht. Mit den zwei Sprachen, die Du von uns mitbekommst gehst Du richtig gut um. Wenn Du merkst, dass Du mit einer Sprache nicht weiterkommst, versuchst Du es mit der anderen. Du kannst bis 10 zählen. Du hast eine Menge mitzuteilen, selbst im Schlaf plapperst Du oft noch vor dich hin. Das ist unglaublich süß und macht jedes Einschlafdrama wieder wett.

Bis vor kurzem wurdest Du nachts noch regelmäßig gestillt. Das hast Du so gebraucht und ich wahrscheinlich auch. Dann warst Du für einen kurzen Moment wieder mein kleines Baby. Manchmal, wenn Du so dasitzt und dich in einem Buch oder etwas anderem vertiefst wirkst Du manchmal schon so groß. Und im nächsten Moment kommst Du dann wieder zu mir und fragst „Kuscheln?“ und zeigst mir, dass Du trotzdem immer noch mein kleines Mädchen bist.

Du liebst Musik, singst und tanzt sehr gerne. Wenn Dir ein Lied gefällt, merkst Du es dir sehr schnell und möchtest es wieder und wieder hören. Und irgendwann wirst Du auch verstehen, dass wir nur bedingt steuern können, was im Radio läuft, egal wie laut Du „nochmaaaal“ rufst. Außerdem magst Du Bücher und wenn Du mit „Buch schau mal“ ankommst, kannst Du sie stundenlang mit mir oder deinem Papa durchblättern. Du singst gerne Kinderlieder und erfindest dabei gerne deine ganz eigenen Texte, Kopf, Schulter, Käsefuß ist glaube ich meine Lieblingsvariation von Dir.

Du liebst Nudeln, Joghurt, Erbsen, Suppe und alles, was süß ist. Momentan vor allem Granatapfel, Mango und Schokolade. Von wem Du das nur hast?

Und heute bist Du offiziell zwei Jahre alt. Zwei wundervolle, anstrengende und lehrreiche Jahre, für Dich und für mich. Ich freue mich auf das nächste Lebensjahr, jeden weiteren Tag, jeden einzelnen Moment mit Dir. Ich liebe Dich.
Deine Mama

Was für eine Woche! Nachdem jeder von uns nun einmal das Bett hüten durfte sind wir allew ieder fit und munter. Das wurde aber auch Zeit, denn es warten viele Dinge, die erledigt werden wollen. In der Zwischenzeit ist aber ein Gastpost von mir auf dem Blog der lieben Bea online gegangen. Jeden ersten Freitag im Monat teilt eine Bloggermami das Lieblingsessen ihrer Kinder/ihres Kindes – eine tolle Idee, da habe ich natürlich sofort zugesagt. Also, schaut doch mal vorbei, von mir gab es ein tolles Rezept, nach dem bei uns nicht nur mein kleiner Suppenkasper ganz verrückt ist 😉

Alles Liebe,
Farina

Ich höre ja immer wieder von Leuten, die Angst vor Hefeteig haben. Der muss ja gehen, braucht so lange, benötigt die richtige Temperatur, den richtigen Standort usw… Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: Wenn ihr ein paar Dinge beachtet ist es wirklich super einfach. Versprochen! Und da ich mit Entsetzen festgestellt habe, dass mein Lieblingsgebäck, Zimtschnecken, auf diesem Blog nicht vorhanden ist, wird das jetzt ganz schnell geändert und ihr bekommt das Rezept für super einfache Zimtschnecken. Die lassen sich sogar sehr gut mit einem fast 2-Jahre-alten Kind backen (wenn ihr nichts dagegen habt, dass ständig kleine Finger in die Zimt&Zucker Mischung tippen). Also, keine Gründe mehr, sich nicht an den Hefeteig zu trauen, auf gehts.

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Ihr braucht (für etwa 15 kleine Schnecken)
150 gr Sojamilch
40 gr Zucker
1/2 Würfel Hefe
300 gr Mehl
1 Prise Kardamom
1 Prise Salz
40 ml neutrales Öl
30 gr Alsan / Butter
Zimt&Zucker

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Und so gehts:

1. Zuerst wird die Hefe angerührt. Wichtig ist die Temperatur der Flüssigkeit, in diesem Fall der Sojamilch. Sie sollte lauwarm sein, nicht über 40°, sonst stirbt die Hefe und der Teig wird nicht aufgehen. Erhitzt sie also kurz und lasst sie dann etwas abkühlen bis sie wirklich handwarm ist. Dann gebt ihr die Hefe und den Zucker hinein, vermischt alles gut miteinander und lasst die Mischung 15 Minuten stehen.

2. In einer großen Schüssel vermischt ihr nun das Mehl, etwas Kardamom und Salz miteinander und fügt dann das Öl und die Hefemischung hinzu. Verknetet alles gut zu einem Teig. Er sollte nicht mehr kleben. Deckt ihn mit einem Küchentuch ab und lasst ihn für etwa 1 Stunde an einem zugfreien Ort stehen.

3. Dann wird die Butter / Alsan geschmolzen und beiseite gestellt. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem Rechteck ausrollen. Wie dick ihr ihn ausrollt, ist euch überlassen. Ich rolle ihn gerne dünner aus und habe dann mehr „Windungen“ in meinen Zimtschnecken. Nun wird der Teig mit der geschmolzenen Butter gleichmäßig bestrichen und anschließend mit der Zimt&Zucker Mischung bestreut. Ich arbeite die Mischung anschließend mit der Hand noch etwas in den Teig, damit sie überall gut verteilt ist.

4. Nun wird die Teigrolle von der kürzeren Seite her aufgerollt und anschließend in 2-3 cm dicke Scheiben geschnitten. Benutzt dafür ein möglichst scharfes Messer. Die Scheiben werden dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Achtet dabei auf genügend Abstand zwischen den Scheiben. Dann bei 190° etwa 20 Minuten backen, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Wer will, verziert die Zimtschnecken nun noch mit Zuckerguss, ich esse sie am liebsten ohne alles und noch warm.

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Ich liebe diese Zimtschnecken und sollte sie wirklich viel öfter machen. Denn der Großteil der Arbeit, das Gehen lassen, macht sich ja quasi von selbst! Also, wagt euch an den Hefeteig und lasst euch von diesen einfachen Zimtschnecken die Geschmacksknospen verzaubern!

Viel Spaß beim Nachbacken!

Alles Liebe,
Farina

Meine große Entdeckung im letzten Jahr waren essenstechnisch auf jeden Fall die „Bowls“, also das Prinzip, einfach verschiedene Sachen wie Gemüse, Getreide, Dipps, Salat, … in eine Schüssel zu geben und dann einen bunten Mix vor sich stehen zu haben. Perfekt für die Resteverwertung, Menschen die sich nicht entscheiden können und alle, die es gerne bunt auf ihrem Teller, ähm, in ihrer Schüssel haben. Kürzlich bin ich dann auf Instagram auf eine Sushi Bowl gestoßen und war total begeistert, denn auch wenn ich eigentlich gerne Sushi Rollen mache, manchmal hat man nach einem langen Tag darauf keine Lust mehr, der Appetit auf Sushi ist dennoch da. Also, kramt eine Schüssel raus, kocht euren liebsten Sushi Reis, schneidet in der Zeit das, mit dem ihr euer Sushi am liebsten füllt und fertig ist die Sushi Bowl. Viel Spaß mit dem Rezept!

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Ihr braucht (Für 2 Portionen)
1 Tasse Sushi Reis
Reisessig + Salz + Zucker1 Karotte
1 Paprika
1 reife Avocado
1 Gurke
2 Nori Algen Blätter
Sesam + Schwarzkümmel
n.B. Soja Soße

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Und so gehts
1. Den Sushi Reis (ca. 150 gr) einmal gründlich unter kaltem Wasser waschen und dann nach Packungsanweisung kochen. 3 EL Reisessig mit 1 TL Meersalz und 1 TL Zucker gründlich verrühren und den noch warmen Reis damit würzen. Beiseite stellen und auskühlen lassen.

2. Das Gemüse waschen, nach Bedarf schälen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Hier könnt ihr natürlich auch einfach das Gemüse/Obst/Tofu/… nehmen, welches euch am besten schmeckt. Die Nori Algen Blätter mit einer Schere ebenfalls in kleine Streifen schneiden.

3. Nun wird der Reis auf zwei Schüsseln aufgeteilt, das Gemüse auf diese Verteilt, die Algenblätter ebenfalls darauf gegeben und alles mit Sesam und/oder etwas Schwarzkümmel bestreut. Dazu wird Sojasoße gereicht. Guten Appetit!

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Ihr seht, es ist wirklich ganz einfach. Zugegeben, wirklich schnell ist es bei der Gemüseschnibbelei trotzdem nicht, aber es schmeckt wirklich so gut, sieht hübsch aus und ist auch optisch mal etwas anderes als das typische Sushi, das man kennt. In Dosen gefüllt ist es auch total super, um es für das Mittag- oder Abendessen am nächsten Tag schonmal vorzubereiten, wenn man unterwegs ist. Die Schnibbelei lohnt sich also allemal!

Seid ihr auch so große Sushi Fans?

Alles Liebe
Farina

Alle paar Monate steht für uns eine kleine Reise aus dem Ländle ins Emsland an. Wem das jetzt nichts sagt, das sind ca. 700 km einmal längs durch Deutschland. Ziel ist meine Familie, die viel zu weit weg wohnt. Als wir noch kein Auto hatten, sind wir diesen Weg mit dem Zug gefahren – leider ist die Anbindung nicht soo toll und die Preise immer zu hoch. Seit wir mobil sind, greifen wir deswegen allein aus Kostengründen schon auf das Auto zurück – leider. Denn gerade mit quirligem Kleinkind an der Seite, welches nach spätestens einer Stunde „Mama, runter?“ fragt und aus ihrem Sitz möchte, kann so eine 8 stündige Fahrt noch anstrengender werden, als sie es sowieso schon ist. Da wir aber mittlerweile schon etwas erprobt sind, was die Ablenkung und das Bei-Laune-Halten der kleinen Madame angeht, habe ich hier ein paar Tipps für euch, wie ihr die langen Autofahrten mit Kleinkind übersteht.

  • Wenn ihr zu zweit seid, setzt euch neben euer Kind auf die Rückbank. Es wird sonst sehr unangenehm für euren Nacken, wenn ihr euch ständig verbiegen müsst, um das Kind bei Laune zu halten, das 100. Mal „blind“ das runtergeworfene Buch/Flasche/Schnuller/… aufzuheben. Solange das Kind wach ist, könnt ihr euch so viel besser mit ihm beschäftigen, es ablenken, auf seine Bedürfnisse eingehen und habt so definitiv weniger Geschrei.

 

  • Die richtige Kleidung! Ihr kennt euer Kind am besten und wisst, ob es dazu neigt, schnell zu schwitzen oder eher unempfindlich ist. Wichtig ist aber, gerade in der kalten Jahreszeit: Die dicken Winterjacken ausziehen! Alles andere ist nicht sicher, da das Kind dadurch zu locker sitzt und bei einem Aufprall auch angeschnallt aus dem Sitz rutschen kann. Meine Tochter möchte oft die Schuhe ausgezogen haben, weshalb ich im Winter gerne zusätzlich dicke Socken mitnehme.

 

  • Bücher. Unsere Tochter ist ein richtiger Bücherwurm und kann sich stundenlang damit beschäftigen, diese durchzublättern. Perfekt also. Wir wechseln die Bücher im Auto immer mal wieder durch und nehmen für lange Autofahrten auch immer ihre momentanen Favoriten mit. Wenn man diese mit ihr zusammen anschaut und sich von ihr dazu „erzählen“ lässt, kann man so schon einiges an Zeit überbrücken.

 

  • Wenn eure Kinder gerne Malen, kann ich euch diese Malmatte* ans Herz legen. Unsere Kleine hat einen großen Spaß daran, auch wenn man ihr etwas malt und dazu eine Geschichte erzählt. Sehr praktisch, weil nichts schmutzig werden kann und es sehr klein zu verstauen ist. Die Idee auf dem Bild – aus einer leeren DVD Hülle ein Malbuch mit Stiften zu machen finde ich auch sehr genial – ist aber wahrscheinlich praktischer für ältere Kinder.

 

  • Etwas zu essen und zu trinken. Bei uns ist die Purakiki Flasche immer dabei, mittlerweile natürlich ohne Trinklernaufsatz, da das Tochterkind einfach so aus der Öffnung trinkt. Außerdem haben sich Dinge wie Manderinen, Knabberstangen und Kekse besonders bewährt. Und ja, das Auto muss danach erstmal gründlich gestaubsaugt werden. Das ist mir ein gut gelauntes Kind dann aber wert 😉

 

  • Kindermusik. Das Tochterkind liebt Musik und das große Problem beim Radio ist, dass der Aufforderung „Nochmal“ nicht so einfach nachgekommen werden kann, wenn ihr ein Lied gefallen hat 😉 Wir haben zwei CDs mit Kinderliedern, eine auf arabisch und eine auf deutsch*, die sie unglaublich gerne hört – und auch als Eltern gewöhnt man sich irgendwann an das x-te Mal „Eine kleine Spinne“ 😉

 

  • Nicht zu viele Pausen. Ja das hört sich erstmal komisch an. Aber bei uns ist es so, dass sie nach den Pausen eher unzufriedener ist, wieder in den Sitz zu müssen, deswegen versuchen wir immer, so lang wie möglich am Stück zu fahren und nur zu halten, wenn die Windeln gewechselt werden müssen, der Tank leer ist oder wir uns wirklich die Beine vertreten müssen. Bei den 700 km kommen wir da meist mit zwei Stopps ganz gut hin.

 

Ansonsten kann ich euch wirklich empfehlen, mal bei Pinterest nach Anregungen zu schauen, da sind wirklich ein paar sehr tolle Ideen dabei auch für jüngere oder ältere Kinder. Gerade so ein „Busy Book“ finde ich total toll, da man es individuell gestalten und auch an die Altersstufe seines Kindes anpassen kann. Hier findet ihr mehr Anregungen dazu.

Was sind eure Tipps für entspanntere Autofahrten? Ich bin da immer glücklich über neue Anregungen!

Alles Liebe
Farina

*Amazon Affilliate Link

Als wir über Weihnachten bei meiner Familie waren, hatte meine Mama kleine runde Apfelkuchen gekauft. Die Idee, statt einem großen Kuchen mehrere kleine zu backen, fand ich so toll, dass ich sie mir gleich im Kopf abgespeichert habe. Zurück zuhause habe ich dann gleich versucht, sie nachzubacken. Im Kopf hatte ich das Bild eines hübschen kleinen, fruchtigen Kuchens mit leckeren Streuseln, den man nach Belieben mit seiner Lieblingsmarmelade oder Fruchtmus füllen konnte. Nach ein bisschen Tüftelei ist mit mein eigenes Mini Kuchen Rezept auch wirklich gut gelungen und ist von der ganzen Familie als sehr gut befunden worden. Die Streusel dürften euch von meinem Pflaumen Crumble schon bekannt vorkommen – sie sind einfach meine absoluten Lieblingsstreusel, da sie durch die Nüsse unglaublich lecker schmecken. So durften sie natürlich auch auf den Mini Kuchen nicht fehlen. Für den Mürbeteig müsst ihr etwas Geduld mitbringen, er muss einige Zeit im Kühlschrank bleiben, da er sonst nicht gut zu verarbeiten ist. Ansonsten ist das Rezept wirklich gelingsicher und mit ein paar Handgriffen gemacht.

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Ihr braucht (für etwa 6 Stück):
Mürbeteig
50 gr Zucker
100 gr Alsan / Butter
150 gr Mehl
1 El Sojamehl + Wasser / 1 Ei
1 Prise Salz
Streusel
1 Handvoll (Hasel)Nüsse
2 EL Mandelstifte
30 gr Alsan/Butter
50 gr Dinkelmehl
4 EL Haferflocken
1 Prise Salz
etwas Zimt
20 gr Zucker
Füllung
Marmelade oder Apfelmus

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Und so gehts:
1. Zuerst stellt ihr einen Mürbeteig her. Da könnt ihr natürlich auch einfach euer liebstes Rezept nehmen. Ich habe hier ein ganz einfaches genommen: Zucker, Butter oder Alsan in Stücken, Mehl und Ei oder Sojamehl mit etwas Wasser und die Prise Salz in eine Schüssel geben und alles miteinander verkneten, bis eine einheitliche Masse entstanden ist – nicht zu lange kneten. Den Teig in Backpapier einwickeln und für eine Stunde im Kühlschrank lassen.

2. In der Zwischenzeit schonmal die Streusel vorbereiten. Dafür die Nüsse und Mandelstifte grob hacken, die Butter / Alsan schmelzen und anschließend beides zusammen mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Beiseite stellen.

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3. Kleine, feuerfeste Tarteförmchen fetten. Einen Streifen Backpapier hineinlegen, sodass jeweils am Ende ein Stück rausguckt (siehe Bild). So könnt ihr nach dem Backen die Mini Kuchen ganz leicht aus der Form heben. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, ein Stück abschneiden und den Rest wieder in den Kühlschrank legen, damit er kalt bleibt und weiterhin gut zu verarbeiten ist. Die Form nun so mit dem Teig auskleiden, dass der Boden dünn bedeckt ist und ein niedriger Rand hochgezogen ist (etwa 1 cm). So geht ihr mit all euren Formen vor, bis der Teig verbraucht ist. Den Boden mit einer Gabel immer ein paar Mal einstechen.

4. Nun bestreicht den Boden mit je etwa 2 TL Marmelade oder Apfelmus und gebt anschließend die Streusel darauf. Dann könnt ihr den Rand noch etwas anpassen und die Mini Kuchen bei 180° etwa 35 Minuten backen, bis sie ganz leicht gebräunt sind. Kurz auskühlen lassen, mit einem Messer den Teig vom Rand lösen und mit Hilfe des Backpapiers vorsichtig aus der Form heben. Fertig sind die Mini Kuchen.

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Sie sind perfekt für die Kaffee Tafel und auch zum Mitnehmen sehr gut geeignet – klein und handlich. Wenn noch etwas Streusel übrig bleiben, könnt ihr auch einfach mit tiefgefrorenen Früchten zusätzlich z.B. einen Beeren Crumble machen. Es hängt natürlich von der größe eurer Ofenformen ab, wie viele Mini Kuchen es letztendlich werden, mit meinen Formen wurden es sechs leckere und schnell verspeiste Küchlein.

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Lasst es euch schmecken!

Alles Liebe,
Farina

Auberginen sind so ein typisches Gemüse, das man entweder hasst oder liebt. Oder eben als Kind gar nicht mag und erst als Erwachsener zu schätzen lernt. Ich bin ein riesen Fan der violetten Schönheiten und mag sie in allen möglichen Variationen sehr gerne. Vor ein paar Tagen kam mir dann die Idee, dass Auberginenscheiben mit Tomatensauce und „Käse“ (oder in meinem Fall Cashewmus) als Pizza angerichtet bestimmt hübsch aussehen würden und auch geschmacklich sicherlich einen Versuch wert wären. Und genauso ist es gekommen, ich habe es ausprobiert und war begeistert. Sogar mein Mann, der eher zur Fraktion „Aubergine nein danke“ gehört, fand sie ganz lecker. Mit etwas Rucola Salat waren sie für mich das perfekte Abendessen und sogar ganz schnell gemacht.

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Ihr braucht:
1 Aubergine
Passierte Tomaten
1 Knoblauchzehe
Oregano, Salz, Pfeffer
Cashewmus und Hefeflocken oder Mozzarella
Rucola

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Und so gehts:
1. Die Mengenangaben sind bewusst offen gehalten, da sie davon abhängen, wie lang und breit eure Aubergine ist. Ich hatte eine längliche mittelgroße, die ich in 16 Scheiben teilen konnte. Ihr fangt also damit an, die Aubergine zu waschen und in gleichmäßige, etwa 1 cm dicke Scheiben zu schneiden. Diese legt ihr nebeneinander, bestreut sie mit etwas Salz und wartet etwa 15-20 Minuten. So wird das Wasser aus der Aubergine gezogen und sie wird nachher nicht so matschig.

2. In der Zwischenzeit die Tomatensauce anrühren. Pro Scheibe etwa 1 EL Tomatensauce in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und in die Sauce pressen. Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack hinzugeben und gut verrühren. Anschließend die Auberginenscheiben mit Küchenpapier abtupfen und so das Wasser abnehmen, die Scheiben werden dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und die Tomatensauce gleichmäßig auf ihnen verteilt.

3. Nun entweder den Mozzarella in kleine Stücke schneiden und auf den Auberginenscheiben verteilen, oder einen Cashewmus mit etwas warmem Wasser und Hefeflocken vermengen. Die so entstandene Paste dann auf den Scheiben verteilen. Den Ofen auf 250° stellen und die Auberginen Pizza dann für 20-30 Minuten backen, bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben.

4. Rucola waschen, gut abtropfen lassen und auf der fertigen Auberginen Pizza verteilen. Noch warm genießen.

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Diese leckere Auberginen Pizza wird es hier sicherlich noch öfter geben – vielleicht auch mal mit anderem Gemüse als „Boden“, ich denke da an Zucchini oder Süßkartoffeln. Auch etwas frischen Spinat unter dem Käse könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich habe für mich allein eine Aubergine gemacht und es hat sehr gut gesättigt. Aber auch als Fingerfood angerichtet und kalt oder als Vorspeise serviert sind sie bestimmt richtig lecker.

Wie sieht es bei euch aus, Auberginen ja oder nein?

Alles Liebe,
Farina

Bevor das Tochterkind geboren wurde, haben wir unsere Einkäufe ungeplant und zwischendurch erledigt. Jeden Tag kam die ungeliebte Frage „Was wollen wir heute essen“ auf und wenn wir uns dann auf etwas geeinigt hatten, sind wir in den Supermarkt um die Ecke gestiefelt, um die fehlenden Zutaten zu besorgen. Da man selten nur das mitnimmt, was man wirklich braucht und es bei dieser Einkaufsroutine auch häufig dazu kommt, dass man schon angebrochene Lebensmittel zuhause vergisst, haben wir unser Einkaufsverhalten schon vor einiger Zeit komplett geändert und sind damit sehr zufrieden. Da ich dazu schon sehr häufig gefragt wurde, möchte ich meine Erfahrungen und Tipps zum nachhaltigeren Einkaufen heute teilen.

Wir kaufen mittlerweile wirklich nur noch einmal in der Woche ein. Da wir inzwischen auch ein Auto haben, ist das auch keine große Schlepperei mehr, aber auch ohne ging es dank Carsharing wirklich ganz gut und ich kann jedem, der kein Auto hat dieses Modell wirklich ans Herz legen. Damit wir nicht mehr wahllos durch den Supermarkt laufen und irgendwas auf Vorrat mit nach Hause nehmen und dann am Ende doch 10 Sachen vergessen haben, machen wir uns jeden Sonntag abend gemeinsam Gedanken, was wir die Woche über essen und kochen wollen. Dazu sei gesagt, dass wir immer abends als Familie zusammen etwas warmes essen und in der Regel auch frisch kochen. Wir machen also einen Essensplan und schauen dementsprechend, was wir noch zuhause haben, was noch verbraucht werden muss und was fehlt. Die Vorteile von dieser Routine sind für mich eindeutig:

  1. Zeitersparnis: Einmal geplant, muss man sich die Woche über keine Gedanken mehr über das Abendessen machen. Man muss auch nicht nochmal extra zum Laden rennen, weil irgendwas fehlt.
  2. Geldersparnis: Dadurch, dass man nur einmal einkauft und so weniger zu „Ach, das nehme ich auch noch mit“ verleitet wird, sparen wir deutlich an Geld, auch wenn unser Einkauf zum größten Teil aus frischen Lebensmitteln besteht, die ja immer den schlechten Ruf haben, sehr teuer zu sein.
  3. Mehr Abwechslung: „Gestern hatten wir schon Nudeln, davor Reis, auf Kartoffeln keine Lust…hmm“ Wer kennt es nicht, es fällt einfach nichts ein, was man machen könnte. Durch unseren Essensplan kommen auch immer häufiger neue Gerichte auf den Tisch. So oft finde ich auf Pinterest oder anderen Blogs tolle Rezepte, die ich unbedingt nachkochen möchte. Die speichere ich mir dann ab und schreibe sie direkt auf unseren Essensplan. Noch benötigte Lebensmittel landen auf der Einkaufsliste und schwupps, etwas mehr Abwechslung auf dem Teller.
  4. Weniger Lebensmittelverschwendung: Es werden zu viele Nahrungsmittel weggeschmissen, das ist kein Geheimnis. Seit wir unsere Planung haben, landen viel weniger Lebensmittel im Abfalleimer, da wir effizienter einkaufen und die Mengen, die wir für eine Woche benötigen, besser einschätzen können.

Nach ein paar Malen ist man dann auch gewohnt, so einen Plan zu erstellen und weiß, was und wieviel man jede Woche braucht. Bei uns sind das vor allem Salatzutaten, denn ein Salat zum Essen darf bei uns nie fehlen. Wenn man doch mal, gerade frische Zutaten, auch zwischendurch benötigt, gehen wir natürlich trotzdem nochmal in den Supermarkt um die Ecke, aber das kommt nun wirklich nur noch total selten vor und spart wiederum wie schon gesagt enorm Geld. Natürlich ist unser Plan nie starr, manchmal haben wir doch keine Lust das zu machen, was auf dem Plan steht und wir essen zwischendurch einfach Nudeln mit Pesto (etwas, das immer im Haus ist) oder machen etwas, das für einen anderen Tag geplant war. Manchmal bleibt auch etwas übrig und wir essen es zwei Tage später nochmal, sodass sich der Plan verschiebt.

Für die Einkaufsplanung nutze ich eine einfache kostenfreie App und für die Essensplanung meinen Kalender. Es gibt aber natürlich auch hier schönere Varianten. Eine kostenfreie Version habe ich zum beispiel hier auf dem Blog der lieben Saskia gefunden. Die Vorlage könnt ihr euch einfach Ausdrucken und habt dann Speiseplan und Einkaufsliste in einem. Eine sehr schöne bestellbare Version findet ihr hier, auch eine sehr schöne Geschenkidee, wie ich finde.

Und nun würde mich interessieren, wie ihr das mit dem Einkaufen und Essensplanen so macht? Plant ihr auch im Voraus oder ist das gar nichts für euch?

Alles Liebe,
Farina