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In meinem letzten Momday Beitrag hatte ich erwähnt, dass ich zum Waschen unserer Stoffwindeln das Ecoegg Waschei benutze. Waschen ist ja bekanntlich ein Riesenthema beim Stoffwickeln und nicht selten heiß diskutiert. Da ich mittlerweile schon sehr häufig nach meinen Erfahrungen mit dem Ecoegg als Waschmittelalternative gefragt wurde, soll es heute genau darum gehen.

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Seit einem halben Jahr geht das Tochterkind nun schon in die Kita, unfassbar, dabei haben wir sie doch grad erst eingewöhnt! Sie geht aber gottseidank sehr gerne hin und auch ich genieße es, Zeit zu haben, in der ich meine Sachen erledigen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich mich eigentlich lieber mit ihr beschäftigen würde. Und ich freue mich jeden Tag aufs Neue riesig darauf, sie von der Kita abzuholen, auf ihr strahlendes Gesicht, wenn sie mich sieht und mir aufgeregt mit „Mama! Mama!“ entgegen läuft. Wenn wir dann nach Hause gehen, nehme ich nicht nur sie mit, sondern auch einen Beutel mit den benutzten Stoffwindeln vom Kitatag (was vom Kind immer laut mit „Ihh“ kommentiert wird). Ja, auch in der Kita kann sie mit Stoff gewickelt werden und ich bin sehr froh darüber, das wir die Möglichkeit haben. Und deswegen möchte ich gerne meine bisherigen Erfahrungen zu „Kita und Stoffwindeln“ teilen.

In der Eingewöhnungszeit der Kita habe ich die Erzieherinnen gefragt, ob sie grundsätzlich bereit dazu wären, sich an das Stoffwickeln zu wagen, denn bisher gab es noch kein anderes Kind, bei dem dies der Fall gewesen wäre. Da sie sagten, dass sie es gerne versuchen würden, habe ich einfach gezeigt, worauf sie achten müssen: Papiervlies kann bei Verschmutzung weggeschmissen werden, die restliche Windel einfach in den mitgegebenen Wetbag und die saubere Windel genau wie eine normale Wegwerfwindel anziehen. Normalerweise wird das Tochterkind in der Zeit, in der sie in der Kita ist 2 Mal gewickelt, weswegen ich jeden morgen 2, manchmal auch 3 Stoffwindeln mitgebe. Zur Sicherheit sind auch immer ein paar Wegwerfwindeln griffbereit, falls sie doch öfter gewickelt werden muss und nicht genügend Stoffies da sind, aber das kam bisher wirklich selten vor.

Ich habe mich anfangs dazu entschlossen, meine All-in-Ones mitzugeben, da diese am einfachsten für ungeübte Stoffwickler zu händeln  und Wegwerfwindeln am ähnlichsten sind (wir haben Blueberry Simplex und Totsbots Easyfit V3 und V4, alle mit Klett). Morgens, wenn ich sie noch zuhause wickel, verwende ich entweder unsere Blueberry Simplex mit Druckknöpfen oder eine Pocketwindel (Little Bloom oder Milovia), die dann für die Erzieherinnen ganz einfach zu wechseln sind. Zwischendurch habe ich auch mal versucht, mit unseren gDiapers All-in-Threes zu verwenden, das habe ich aber relativ schnell wieder gelassen. Ein Hin und Her zwischen den Systemen ist nicht unbedingt empfehlenswert, da es für die Erzieherinnen schnell verwirrend wird und der Vorteil der All-in-Threes, nämlich, dass nur ein Teil von ihnen gewaschen werden muss und man somit weniger Wäsche hat, oft nicht zum Tragen kam, da wie bei den AIOs die komplette Windel in den Wetbag gegeben wurde, wodurch natürlich auch der äußere Stoffteil der g’s in die Wäsche musste.

Wieviele Stoffwindeln brauchen wir für die Kita? Wir haben insgesamt 10 Windeln, die nur für die Kita genutzt werden. Bei den 2 Malen, die sie am Tag dort gewickelt wird, reicht das auch vollkommen aus. Dienstags wasche ich nach der Kita die 6 benutzten Windeln von Montag und Dienstag (plus natürlich denen, die wir zuhause genutzt haben), Mittwochs haben wir dann noch 4 saubere, auf die wir zurückgreifen können und Donnerstags und Freitags sind die gewaschenen Windeln vom Anfang der Woche wieder einsatzbereit. Mit dieser Routine fahren wir bisher gut.  Generell gebe ich lieber die Windeln mit Klettverschluss mit, da ich finde, dass diese für ungeübte Hände am einfachsten in der Enge zu regulieren sind. Deswegen verwende ich selbst morgens unsere Windeln mit Druckknöpfen.

Ich kann allen Eltern, die ihre Kinder auch in der Kita oder bei der Tagesmutter mit Stoff gewickelt wissen wollen raten, den Erzieherinnen von Anfang an die Scheu davor zu nehmen und zu zeigen, dass dies wirklich nicht kompliziert sein muss. Meist sind sie davon ganz überrascht und sogar begeistert von den schönen Designs. Bleibt bei einem System, wenn ihr z.B. lieber gDiapers oder Windelmanufaktur-Windeln benutzt, dann erklärt einfach ganz am Anfang und notfalls auch mehrmals, worauf es ankommt (dass z.B. die Außenwindel nicht sofort mit in den Wetbag muss) und was euch wichtig ist. Die Kita sollte kein Grund sein, auf Stoffwindeln verzichten zu müssen, lasst lieber andere an dem Spaß teilhaben =)

Was sind eure Erfahrungen mit dem Stoffwickeln in der Fremdbetreuung?

Alles Liebe,
Farina

Auf instagram habt ihr ja bereits vor einiger Zeit mitbekommen, dass ich eine neue Trinklernflasche für das Bärchen habe. Was daran so besonders ist? Sie ist plastikfrei! Ich würde mir eigentlich wünschen, dass genau das nichts besonderes ist, aber da diese Flaschen nicht einfach neben NUK, Avent etc. im Regal stehen, ist es das wohl – noch. Als das Bärchen kleiner war, haben wir für Tee und abgepumpte Milch Glasflaschen von Nuk verwendet – die im Übrigen auch nicht so einfach zu finden waren. Mit der Beikost kam dann die Suche nach einer Trinklernflasche und auch da sind wir zunächst bei NUK geblieben, jedoch aus Plastik. Als ich jedoch endlich mal den Film Plastic Planet gesehen habe, war mir nicht mehr wohl bei dem Gedanken, meinem Kind aus einem Gefäß zu trinken zu geben, bei dem ich nicht weiß, was alles darin enthalten ist und welche Auswirkungen die unbekannten Stoffe möglicherweise haben könnten. Klar, ich werde es nie ganz verhindern können, dass mein Kind damit in Kontakt kommt, da sie einfach omnipräsent sind. Aber ich kann es minimieren, vor allem bei solchen alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie ihrer Trinklernflasche.

Da das Bärchen die Flasche nun auch immer mehr selbst halten wollte, war die Glasflasche für uns keine ideale Lösung mehr und eine Alternative musste her. Im Internet bin ich auf die „Purakiki“ Flaschen gestoßen, habe sie bestellt und benutze sie nun schon seit einigen Monaten, teils zuhause, meist aber unterwegs. Sie besteht aus Edelstahl, ist somit um einiges langlebiger als Plastikflaschen und der Vorteil bei diesem Modellen ist, dass die meisten Sauger mit ihnen kompatibel sind und man so einfach den bevorzugten Sauger des Kindes weiterbenutzen kann. Meine Kleine findet allerdings den Sauger, der mit der Flasche kam, ziemlich gut und trinkt aus diesem auch merklich mehr Wasser, als vorher mit dem NUK Sauger.

Bei Plastikflaschen ist es ja oft der Fall, dass man ihr die Intensität des Gebrauchs mit der Zeit ansieht und das Plastik milchig wird, die Purakiki sieht jedoch noch aus wie am Anfang, und wurde vom Bärchen schon auf Herz und Nieren getestet – momentanes Lieblings“spiel“: Wie oft kann ich Sachen herunteschmeißen, bis Mama sie nicht mehr aufhebt. Unsere Flasche fasst 250 ml, es gibt aber auch kleinere Varianten, die wahrscheinlich für Babys noch besser sind. Ich bin jedoch rundum zufrieden mit unserer und kann sie wirklich nur jedem ans Herz legen. Witzigerweise hat die liebe Saskia von alovelyjourney die gleiche Idee zu diesem Thema gehabt und auf ihrem Blog noch weitere Alternativen zu Plastikflaschen aufgeführt. Schaut doch einfach mal vorbei.

Falls euch das Thema „plastikfrei“ interessiert kann ich euch gerne demnächst noch weitere Wege zeigen, um im Alltag Plastik zu vermeiden. Auch eure Ideen dazu höre ich natürlich gerne!
Alles Liebe, Farina

Seit einem halben Jahr wickeln wir nun schon – zumindest teilweise – mit Stoff und in dieser Zeit sind neben den Totsbots, über die ich bereits hier berichtet habe, zwei weitere Varianten hinzugekommen: Prefolds und Strickwindeln. Beide sind sehr kostengünstige Stoffwickelvarianten, vor allem im Vergleich zu All-in-One Windeln und waren auch u.a. aus dem Grund für mich interessant. Zuerst habe ich mich an Prefolds, auch Kalifornische Stoffwindeln genannt, gewagt, um die es hier heute gehen soll. Auf den ersten Blick scheint die Handhabung etwas umständlicher zu sein, als bei dem All-in-Ones … aber von Anfang an.

Prefold_1

Was sind Prefolds und wie sind sie zu verwenden?

Bei Prefolds handelt es sich um Faltwindeln, bei denen mehrere Stofflagen zusammengenäht wurden, also eben wie der Name schon verrät „vorgefaltet“ sind. Es gibt sie aus verschiedenen Materialien, in unterschiedlichen Größenformaten und können dementsprechend von Babys und Kleinkindern aller Altersstufen getragen werden. Man benötigt für sie unbedingt noch eine Überhose, z.B. aus Wolle oder aus PUL. Sie können als Windel um das Kind herumgelegt, aber auch einfach als Saugeinlage verwendet werden. Es gibt verschiedene Wickelvarianten, zwischen denen man anfangs evtl. etwas hin und her experimentieren muss. Sehr hilfreich war für mich z.B. dieses Youtube-Video.

Meine Erfahrungen mit Prefolds

Für die Prefolds habe ich mich, wie schon erwähnt, vor allem entschieden, da sie eine kostengünstige Stoffwindelvariante darstellen, besonders, wenn man ihren Anschaffungspreis mit dem von All-in-One Windeln, wie beispielsweise Totsbots oder Blueberrys vergleicht. Ich habe die Prefolds von XKKO* aus Baumwolle gewählt, die in einem 6-er Pack erhältlich sind. Als diese ankamen war der Stoff noch recht steiff, nach mehrmaligem Waschen sind sie mittlerweile aber weicher und damit formbarer geworden.

Prefold_2

In den ersten Monaten unseres Stoff-Wickelns hat die „regular“ Größe perfekt gepasst, um sie, wie im Video gezeigt, mit einer Snappi Windelklammer* zu fixieren und sie genau wie eine herkömmliche Windel einmal um das Baby zu wickeln. Das erfordert zuerst natürlich etwas Geduld und Übung, geht aber mit der Zeit in ein paar Handgriffen. Gerade deshalb würde ich immer empfehlen, möglichst früh Stoffwindeln auszuprobieren, da die Kinder dann noch nicht so mobil sind und man einfach mehr Zeit hat, die passende Methode zu finden. Ich habe über die Prefolds dann eine Überhose von Blueberry* (die ich sehr empfehlen kann) gezogen. In die Prefolds habe ich meist einen Waschlappen von Ikea und ein Stück Windelvlies gelegt, welches bei Verschmutzung in der Toilette entsorgt werden, ansonsten aber auch mitgewaschen werden kann. Das Windelpaket an sich war dadurch natürlich schon relativ groß, aber diese Windeln sind uns bisher kein einziges Mal ausgelaufen, weder tagsüber noch nachts. Da mein Kind zu dem Zeitpunkt noch eher weniger Interesse an eigener Fortbewegung hatte, hat die Windel die Beweglichkeit auch nicht eingeschränkt. Mit etwa 7 Monaten wurden die Prefolds zu klein, um sie mit der Windelklammer zu verschließen. Seitdem benutze ich sie entweder einfach so als Einlage in einer Überhose, wo sie mittlerweile auch ein recht schmales Windelpaket macht oder auch als Einlage für die Strickwindeln von disana, auf die ich, wenn Interesse besteht, ein anderes Mal noch genauer eingehen kann. Wenn meine Nachtwindeln in der Wäsche oder noch am Trocknen sind, greife ich ebenfalls gerne auf Prefolds zurück und lege einfach 2 von ihnen plus einen Ikea Waschlappen in eine Überhose, das funktioniert bislang auch sehr gut.

Generell kann ich jedem, der am Wickeln mit Stoff interessiert ist, nur empfehlen, sich einmal mit Prefolds auseinanderzusetzen. Gerade ihre vielseitige Verwendung hat mich wirklich positiv überrascht und bereitet mir immer noch viel Freude am Stoffwickeln.

Alles Liebe,
Farina

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So, das wird nun der erste Baby-Post auf unserem Blog. In unserem Instagram Monatsrückblick zum Mai hatte ich ja bereits angekündigt, dass wir vergangenen Monat angefangen haben, Stoffwindeln zu testen. Da ich mehrmals darum gebeten wurde, doch darüber zu berichten, will ich hier meine ersten Erfahrungen mit Stoffwindeln mit euch teilen.

Warum Stoffwindeln?

Zunächst also erstmal, wie ich dazu gekommen bin, mich mit dem Thema Stoffwindeln zu beschäftigen. Schon in der Schwangerschaft haben wir uns natürlich darüber Gedanken gemacht, wie wir unser Baby wickeln wollen und haben beschlossen, das Thema Stoffwindeln auf später zu verschieben, wenn unsere Kleine nicht mehr ausschließlich gestillt wird. Wir haben in der Windelgröße 1 mit Pampers gewickelt, die auch gut gehalten haben, Windelgröße 2 mit den dm Windeln und bei 3 haben wir Pampers, DM, Rossmann und die dm Ökowindeln ausprobiert. Keine davon fanden wir richtig überzeugend. Entweder hielten sie nicht dicht und nässten durch oder liefen sogar komplett aus, oder sie stanken wirklich unschön, selbst wenn noch nichts drin war. So eine Mischung aus Chemie und einem undefinierbaren, unschönen Geruch. Da war mir schon klar: Das kann nicht gut sein, das will ich nicht für mein Kind. Dazu kommt, dass eine Wegwerfwindel mehrere hundert Jahre braucht, um abgebaut zu werden – bei dem Müll, den man so produziert ein wirklich gruseliger Gedanke. Wichtig ist mir allerdings, zu betonen, dass jede Mutter selbst am besten weiß, was gut für ihr Kind ist und dass das hier kein „Nur mit Stoff wickeln ist gut und alles andere ist schlecht“ Appell werden soll. Ich finde es einfach nur gut, sich auch mit diesem Thema mal auseinanderzusetzen. Für die eine Mama passt dies, für die andere das. Das gilt für fast alle Bereiche und das ist auch gut so.

Welche Stoffwindeln soll ich benutzen?

Als ich mich dann also im Internet darüber informieren wollte, welche Stoffwindeln es denn so gibt, wurde ich fast erschlagen vor Informationen und Wickelsystemen. Sich durch den Informationsdschungel zu kämpfen ist leider wirklich eine Hürde. Dass „mit Stoff wickeln“ nicht mehr heißt, irgendwelche Tücher um sein Baby zu schlingen, war mir klar, aber dass es gleich so viele Varianten gibt? Ich habe dann anhand mehrerer Kriterien geguckt, welches System für mich passen könnte. Da meine Kleine nachts meist schon so 6 Stunden am Stück durchschläft, war mir vor allem wichtig, dass sie dann eine Windel trägt, die auch mehr Flüssigkeit aufnehmen kann, damit ich ihren Schlaf nicht zum Windelwechsel unterbrechen muss. Dafür habe ich die Totsbots Bamboozle ausgewählt, die laut Angabe bis zu 12 Stunden trocken halten soll. Das ist eine Höschenwindel, die komplett aus dem saugfähigen Material besteht und wird mit einer Überhose kombiniert, welche als Nässeschutz dient.
Ein weiteres Kriterium war die einfache Handhabung, da mein Bärchen grad immer zappeliger wird und sich beim Wickeln auch deutlich mehr bewegt als am Anfang. Das war auch ein Kriterium für den Papa. Dafür habe ich dann die Totsbots Easyfit V4 ausgewählt. Sie als All-in -One Windel im Prinzip wie eine Wegwerfwindel konzipiert und dazu noch eine One-Size Windel, kann also die gesamte Wickelzeit über getragen werden, da sie größenverstellbar ist. Bei www.die-besten-stoffwindeln.de habe ich diese beiden Windelarten als gemischtes Paket bestellt, sodass ich 2 Easyfit und 3 Bamboozle (mit 2 Überhosen)  erhalten habe (die Bamboozle einmal in Größe 1 und zweimal in Größe 2). Toll fand ich, dass es eine gute Wickelanleitung beilag.

Erste Eindrücke

Die Stoffwindeln sehen mit ihren bunten Designs natürlich erstmal wirklich toll aus, das muss man zugeben. Aber der Windelpopo wird durch sie auch merklich größer. Da meine Kleine ein eher kleines Baby ist, passen sie trotzdem unter ihre normalen Bodys, aber ich kann mir vorstellen, dass es bei größeren und breiteren Kindern schon ein Problem mit den normalen Klamotten geben könnte. Ich habe die Windeln vor der ersten Benutzung natürlich einige Male gewaschen und dann gings ans testen. Wir haben das so gehandhabt, dass wir immer mal wieder zwischendurch mit Stoff gewickelt haben, aber nicht durchgängig – klar, dafür wären die 5 Windeln auch zu wenig. Wenn wir unterwegs sind wickeln wir auch nach wie vor mit Wegwerfwindeln (vom dm), wir sind momentan quasi noch in einer Testphase.

Fazit nach 1 Monat Benutzung

Die Bamboozle Windeln halten nachts wirklich trocken. Das Bärchen kann lange am Stück schlafen und trotzdem sind diese noch nie ausgelaufen oder haben durchgenässt. Was ich allerdings vor allem zu Beginn sehr lästig fand, sind die Klettverschlüsse. Ich habe immer das Gefühl, die entweder zu stramm zu machen, sodass die Gummis zu sehr Abdrücke hinterlassen, oder zu locker, sodass der Saugkern, also die innere Windel, rausguckt. Da muss man wirklich etwas Übung bekommen oder sie vielleicht statt mit der Totsbots Überhose mit einer Schlupfüberhose kombinieren. Da sie eine hohe Aufnahmekapazität haben, brauchen sie auch länger zum Trocknen. Im Allgemeinen finde ich sie für nachts aber super und spreche ganz klar eine Weiterempfehlung aus.

Die Easyfit V4 sind wie versprochen super einfach in der Benutzung. Allerdings hatte ich hier das gleiche Problem mit den Klettverschlüssen, so richtig werde ich mit denen nicht warm. Außerdem haben sie eine wirklich geringe Aufnahmekapazität, ich hatte es jetzt schon öfter, dass es nasse Stellen am Body gab, obwohl ich sie immer nach 2-3 Stunden wechsle. Dafür trocknen sie nach dem Waschen wirklich schnell. Ich hätte sie sicher noch besser gefunden, wenn es zum Herausziehen der Einlage aus der Innentasche eine Art Lasche gäbe, so ähnlich, wie es bei den Charlie Banana Einlagen der Fall ist.

Insgesamt werde ich das so handhaben, dass ich die Bamboozle nachts weiterhin benutze und mir in Zukunft evtl. noch eine weitere All-in-One Windeln oder kaufe oder mich sogar an andere Windelsysteme wage. Von den Easyfit werde ich mir wahrscheinlich keine weiteren kaufe, die beiden, die ich habe, aber weiterhin benutze. Ich habe in der Zwischenzeit angefangen, auch mit Prefolds plus Überhose zu wickeln, wenn an einem Bericht darüber Interesse besteht, sagt bescheid.

Ich hoffe, dieser Beitrag der etwas anderen Art hat euch gefallen 🙂 Habt ihr schon Stoffwickel Erfahrungen?

Eure Farina

Nachtrag: Mittlerweile biete ich selbst Stoffwindelberatungen in Tübingen und Umgebung an, mehr Informationen findet ihr hier.