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Wir wünschen euch von Herzen besinnliche Weihnachtsfeiertage, ob ihr es feiert oder ob ihr die freie Zeit einfach mit euren Familien verbringt. Habt Freude, gebt Freude und genießt die kleinen Momente <3

Bei der Gelegenheit wollen wir uns auch noch einmal für all eure Unterstützung, liebe Kommentare und Likes bedanken, ohne euch würde dieser Blog nicht bestehen.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit euch!

Ann Cathrin & Farina

Der vierte Advent steht vor der Tür, einige von uns haben noch ein paar Arbeitstage vor sich, andere fallen jetzt in den typischen Vorweihnachtsstress: Von „Ich wollte doch noch backen„, „Ich brauch noch ein Geschenk für XY“ über „Der Weihnachtsbaum steht noch nicht“ bis hin zu „Ahh, was machen wir eigentlich an Silvester?“ … zu tun gibt es immer, dabei wünscht man doch jedem eine besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit. Warum setzt man diese nicht auch für sich selbst in die Tat um?
Ich persönlich bin ja in der glücklichen Situation, dass ich die Feiertage als Familienzeit genießen kann, ohne viele Verpflichtungen a la „Erst zu meiner Familie, dann zu seiner“ oder mir womöglich noch Gedanken zu einem Weihnachtsoutfit machen zu müssen. Trotzdem lasse auch ich mich von dem Trubel oft einholen. Damit das nicht passiert, habe ich hier ein paar schöne Tipps, um einfach mal Luft zu holen und dem Wort „besinnlich“ seine wahre Bedeutung zukommen zu lassen.

  • Geh Raus! Lass das Chaos, dein Handy und die Verpflichtungen zu Hause und für ein paar Stunden hinter dir, schnapp dir eine Freundin/deinen Partner/deine Kinder oder alle zusammen und geh an die frische Luft. Auch wenn das Wetter momentan wieder ziemlich mild und damit so gar nicht weihnachtlich ist, wird dir dieser Spaziergang gut tun. Geh am besten nicht auf einen der überfüllten Weihnachtsmärkte, sondern lieber raus, aufs Feld oder noch besser: in den Wald. Wenig Menschen, wenig Lärm. Ruhe, gute Luft. Besinnlichkeit. Ich habe ganz tolle Erinnerungen an die Weihnachtsspaziergänge meiner Kindheit, die immer etwas Magisches an sich hatten.
  • Nimm Dir Zeit für Dich! Schieb mal alle „Ich müsste noch“s zur Seite, setz dich an deinen Lieblingsort und nimm das Buch in die Hand, welches zu schon lange zuende lesen wolltest. Oder nehme ein Bad, gönn deiner Haut eine tolle Gesichtsmaske. Mach es dir mit einem leckeren Getränk gemütlich und genieß die Schokolade oder Kekse, die Du schon lange für einen besonderen und gemütlichen Moment aufbewahrst. Kurz: Mach das, was dich entspannt und wofür du dir schon lange keine Zeit mehr genommen hast. Jetzt ist die Zeit dafür.
  • Besuche jemanden, den Du lang nicht mehr gesehen hast! Die Feiertage sollen Zeit zum Luftholen geben. Stunden, in denen man nicht auf die Uhr schaut, sondern in denen diese keine Rolle spielt. In denen man sich in Gesprächen, Erinnerungen und Annekdoten verliert. Ob mit der besten Freundin, die viel zu weit weg wohnt und die man deswegen einfach zu wenig sieht oder mit Verwandten, für die man sich im Alltagstrubel keine Zeit nimmt, mit denen man Treffen immer wieder verschiebt. Mit Menschen, die einem nahe sind, wird es so sein, als wäre man nie weg gewesen.
  • Verbringe einen offline Abend! Mir geht es oft so: Abends gucken wir noch eine Folge unserer Serie (momentan ist es Once Upon a Time), aber statt sich voll und ganz auf die Handlung zu konzentrieren, schreibt man nebenbei auf Whatsapp mit Freunden, stöbert auf Instagram und kann das Smartphone nicht aus der Hand legen. Ich habe davon gerade zwecks Reparatur eine „Zwangspause“ und merke, wie gut es mir tut, mich mal wieder nur auf eine Sache auf einmal zu konzentrieren. Verbannt über die Feiertage einfach mal euer Handy, schaut einen Film, ohne euch von hereinkommenden Nachrichten ablenken zu lassen oder seid einfach mit eurer ganzen Aufmerksamkeit für eure Lieben da.
  • Sei dankbar! Besinnlich bedeutet für mich auch, nachzudenken, zu reflektieren. Und gerade in der heutigen Zeit gibt es viel, für das wir dankbar sein können. Die Kleinigkeiten, all das, was im schnellen Alltag untergeht und das wir aus den Augen verlieren. Wertschätzung für die lieben Menschen die wir haben. Für die schönen Momente im letzten Jahr. Auch für die schwierigen Momente, die uns gezeigt haben, was uns wirklich wichtig ist und uns dieses umso stärker zu schätzen gelehrt haben. Dafür, dass wir nicht vor Krieg fliehen müssen. Dankbarkeit dafür, dass wir uns mit Dingen wie Feiertagen, Geschenken und Weihnachtsdeko beschäftigen dürfen.

Was macht ihr, um entspannt durch die Feiertage zu gehen?

Alles Liebe,
Farina

Am letzten Wochenende durften wir wieder an einem Bloggertreffen teilnehmen und dieses Mal hatten wir sogar ein Heimspiel: In Tübingen fand der alljährliche Schokoladenmarkt statt und wir waren mittendrin. Während Ann Cathrin extra aus Berlin angeflogen kam, konnte ich mich also morgens mehr oder weniger gemütlich mit dem Fahrrad auf den Weg machen. Das Ziel: Die SchokoWerkstatt von Ritter Sport, in dem wir auch auf die anderen Blogger/innen und den Organisator der chocolART trafen. Das Wetter meinte es wohl gut mit uns und zeigte sich – eiskalt und sonnig – von seiner besten Seite.

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Morgens um 10:00 Uhr kam man noch leicht durch die verhältnismäßig leere Tübinger Altstadt – dies sollte sich in den nächsten Stunden ändern.

Zuerst erfuhren wir viele interessante Details zur chocolART, die dieses Jahr ihr 10. Jubiläum hatte. Ich wusste z.B. vorher nicht, wie das Schokofestival entstanden ist oder dass seitens der Organisatoren einen großen Wert auf faire Produktion und das Stichwort „Slow Food“ gelegt wird. So darf von den Ausstellern auf dem Markt, beispielsweise für die beliebten heißen Trinkschokoladen nur TüBio Milch verwendet werden (in den 6 Tagen des Markts sind es bis zu 5000 Liter!), die jeden morgen frisch angeliefert wird und regionale, faire und biologische Milchhaltung unterstützt. Begonnen hat die chocolART mit 30 Ständen, mittlerweile sind über 100 internationale Aussteller fester Bestandteil des Marktes und die chocolART in Tübingen der größte Schokomarkt Deutschlands. Die schokoladigen Argumente ziehen jedes Jahr 300.000 Besucher an – zum Vergleich: Tübingen selbst hat etwa 90.000 Einwohner.

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Achtung, es folgt eine kleine Bilderflut.

Weiter ging es im Programm und wir durften in der Schokowerkstatt unsere eigene Schokolade machen. Dazu wählten wir zwischen Zutaten wie getrockneten Himbeeren, Smarties oder auch Chili unsere Favoriten aus, die dann mit leckerer Schokolade vermischt und in eine quadratisch praktisch gute Form gebracht wurden. Während die Schokolade trocknete hatten wir Zeit, die Schokoladenverpackung mehr oder weniger kreativ zu designen und die anderen Blogger/innen kennenzulernen.

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Anschließend – draußen drängte sich schon eine Gruppe von Kindern vor das Zelt, die nun an der Reihe waren, ihre eigene Schokolade herzustellen – ging es für uns wieder in die Kälte und zum Stand der Madlon Confiserie, bei dem Herr Madlon uns von seiner Genuss – Philosophie und seinem ganzen Stolz, seinen Pralinen Kreationen berichtete. Seine Anti – Stress Praline kommt beispielsweise mit einer Gebrauchsanleitung für den richtigen Genuss daher und an seiner Erzählung war die Leidenschaft für seine Arbeit nicht zu übersehen.

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Auch hier durfte eine Kostprobe nicht fehlen, bevor es zum nächsten Stand weiterging.

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Weiter ging es zum ShowRoom, einem Zelt mit Fenstern, in dem die mittlerweile schon sehr zahlreichen Besucher von außen live die Produktion der beliebten Chocolinos bewundern konnten. Von Konditor Johannes Becker erfuhren wir mehr über die Herstellung und durften jeden dort mit unseren Fragen über die schokoladigen Kunstwerke löchern.

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Auch hier durften sich die Chocolino und andere Kreationen einem Geschmackstest von uns unterziehen, der ohne Frage bestanden wurde.

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Mit nun schon einigem an Schokolade intus bewegten wir uns ein paar Meter weiter und bekamen – live übersetzt – auf dem Marktplatz etwas über die Produkte und Geschichte der L’Artigiano Perugino – Chocolateria aus Tübingens Partnerstadt in Italien erzählt. Darauf folgte der wohl süßeste Teil des Tages: Wir durften uns einmal kreuz und quer durch den Stand probieren – und dieser hatte von Schokolade mit Früchten über Nüsse und Gewürze wirklich einiges zu bieten. Besonders die weiße Schokolade mit Cranberrys und die Haselnussschokolade haben einen großen Zuspruch in der Bloggerrunde gefunden.

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Gefühlte 5 kg Schokolade später ging es dann zum Mittagessen, nun aber herzhaft. Im Stadtmuseum wird jedes Jahr von dem Lions Club Tübingen ein Essen angeboten, dessen Erlös einem sozialen Zweck zu Gute kommt. Nach dem Essen hatten wir Zeit, uns auf eigene Faust den Markt und das schöne Tübingen anzuschauen, was allerdings bei den Menschenmassen, die mittlerweile durch die Tübingen Altstadt strömten, gar nicht mehr richtig entspannt möglich war.

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Der nächste Programmpunkt war mein persönliches Highlight: Das faire Schokoladentasting mit dem beeindruckenden Jan Marcel Schubert. Jeder, der sich zur Schokomarkt-Zeit in Tübingen aufhält sollte versuchen, an diesem Schokoladentasting teilzunehmen (man muss sich vorher anmelden), es gibt so viel zu erfahren, sowohl geschmacklich als auch über die Hintergründe der Schokoladenproduktion.

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Die dort gewonnenen Informationen bestärken mich persönlich nochmal darin, Wert auf faire Produkte zu legen und auch beim Thema Schokolade weiterhin das Prinzip „lieber weniger/seltener und dafür gut und fair“ zu verfolgen, denn gerade in diesem Bereich kann man selbst mit seinen Entscheidungen wirklich einen Unterschied machen.

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Nach dem fairen Schokotasting folgte dann noch ein obligatorisches Gruppenbild, bevor es dann dunkel wurde und wir uns durch die Menschenmassen langsam zum Rathaus vorarbeiteten, wo u.a. die Ausstellstücke aus dem Konditorenlehrlingswettbewerb bestaunt wurden.

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Mit Einbruch der Dunkelheit fogte dann auch die wunderbare Illuminierung der Häuserfassaden, einem geradezu magischen Anblick.

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Wir hatten alle zusammen einen wirklich tollen Tag mit viel Input. Auch in den vorigen Jahren waren wir zwar schon als Besucher auf der chocolART gewesen, jedoch ist der große Nachteil an der riesigen Resonanz und dem enormen Besucherstrom, dass man meist, besonders am Wochenende, mittlerweile aber oft auch schon unter der Woche, gar nicht so viel sehen kann, wie man gern möchte.  Umso herzlicher bedanken wir uns für die tolle Gelegenheit, einmal etwas hinter die Kulissen blicken und schmecken zu dürfen, neue tolle Bekanntschaften zu schließen und die chocolART einfach zu genießen.

Zum zweiten Weihnachtstag gibt’s nun auch von uns ein paar weihnachtliche Grüße! Wir hoffen – und ob nun Weihnachten gefeiert oder nicht – dass Ihr die freien Tage mit Euren Liebsten verbracht habt, und Ihr Euch vom vergangen Jahr ein bisschen erholt habt.IMG_5829

Farina und ich sind zusammen in den hohen Norden gefahren und haben das Wochenende vor Weihnachten zusammen in Hamburg verbracht. Leider hatten wir viel zu viel zu tun, daher müssen wir das unbedingt wiederholen und Euch dann ein paar mehr Bilder von uns in Hamburg präsentieren.

Wir hatten übrigens den Schnee mit in den Norden gebracht. Als wir um drei Uhr nachts ankamen fielen die ersten Flocken und als wir am nächsten morgen erwachten, war alles in wunderbares weiß gehüllt. Allerdings hielt der Schnee nur zwei Tage – leider nicht bis zum heiligen Abend…

IMG_5899Aber nun zu Weihnachten! Ein besonders großer Weihnachts-Fan bin ich ja nicht, aber es ist immer schön zu dieser Zeit nach Hause zu kommen. Und da nun seit drei Jahren ein kleines Mädchen in der Familie ist, wird Weihnachten wieder weihnachtlicher… und vor allem spannender, was das Geschenke auspacken angeht.

Was habt Ihr denn so alles vom Weihnachtsmann, Christkind oder einfach von der Familie und Freunden bekommen? Hier sind meine wundervollsten Geschenke, die ganz klar in eine Richtung gehen: backen!

Cupcakes! Meine Freundin fand sie wohl sehr verlockend und will jetzt auch welche. Aber größere! Dafür gab es Silikonförmchen und ganz viele leckere Rezepte.

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CakePops! Die will ich schon lange mal backen. Von meiner Schwester und Farina gabs das entsprechende Zubehör. Natürlich mit rosa Deko und Glasur 🙂

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Parfüm! Mal was neues von Mama. Estée Lauder – Sensuous. Laut Beschreibung riecht es nach geschmolzenen Holznoten, Amber, Jasmin und Ghost Lily. Hätte ich niemals raus gerochen, aber es riecht super und passt vor allem zu mir.

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Buch! Obligatorisch, wie jedes Jahr von Mama. „Mit Romanen brauch ich Dir ja nicht kommen!“, sagte sie und schenkte mir „Die Kunst des klaren Denkens“ von Rolf Dobelli.IMG_5974

Nochmal vielen Dank für all die schönen Geschenke!

Eure Ann Cathrin