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Eines meiner allerliebsten Reisgerichte ist Biryani. Das sagt euch nichts? Biryani ist ein indisches Gericht und besteht hauptsächlich aus gewürztem Reis mit Fleisch, es gibt aber auch Varianten mit Fisch oder Gemüse. Auch Zwiebeln, Nüsse und Joghurt dürfen bei den meisten Biryani Gerichten nicht fehlen und geben den typischen Geschmack. Gegessen habe ich es das erste Mal in Saudi Arabien und war direkt begeistert von der Vielfalt der Aromen, die der Reis angenommen hatte. Deswegen war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich angefangen habe herumzuexperimentieren und mir mein eigenes Gemüse Biryani zuhause zu kochen. Es gibt traditionell natürlich verschiedene regionale Zubereitungsarten und verschiedene Rezepte, ich habe mit diesem Rezept mittlerweile die perfekte vegetarische Variante für mich gefunden. Mein Mann macht sich dazu gerne Butter Chicken und so sind alle glücklich =) Es scheint vielleicht anfangs etwas aufwändig, aber es lohnt sich wirklich auszuprobieren, der Geschmack ist es wert.

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Das braucht ihr (für 2 hungrige Personen):
Gemüse eurer Wahl (z.B. 1 Karotte, 1,5 Paprika, 1 Zucchini, TK Erbsen)
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (etwa 1-2 cm)
2 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmel, 4 Kardamomkapseln, 4 Nelken, Zimtstange, Lorbeerblatt
250 ml Passierte Tomaten
3-4 EL (Soja-)Joghurt
0,5 TL Kurkuma, 0,5 TL Garam Masala, Prise Chiliflocken, etwas gemahlener Koriander, Salz, Pfeffer
200 gr Langkorn Reis (z.B. Basmati)
4 Kardamomkapseln, 5 Nelken, 5 Pfefferkörner, 1 Zimtstange, Salz
Safran+etwas Wasser

Und so gehts:

1. Das Gemüse (Menge und Sorte nach eurem Geschmack) waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken oder pressen. In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen und das Gemüse darin zur Hälfte garen. Dann aus dem Topf nehmen und 1-2 Minuten in eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser geben. Abgießen und zur Seite stellen.

2. Etwa 1 EL Kokosöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zum schmelzen bringen. Kreuzkümmel, Kardamomkapseln, Nelken, Zimtstange und das Lorbeerblatt in das Öl geben und rösten, bis sie leicht braun werden und sich ihr Duft entfaltet. Zwiebeln hinzugeben und eine Minute mitbraten, dann Ingwer und Knoblauch in die Pfanne geben und eine weitere Minute mitbraten.

3. Tomatensoße in die Pfanne geben (Achtung, kann spritzen), erhitzen und etwa 3-4 Minuten mitkochen. Die Pfanne von der Platte nehmen und den (Soja-)Joghurt einrühren. Die Pfanne wieder zurück auf den Herd stellen und Kurkuma, Garam Masala, Chiliflocken und gemahlenen Koriander hinzugeben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Nun das Gemüse zu Soße geben, vermengen und die Pfanne abdecken. Das Gemüse sollte nun in der Soße kochen, bis es gar ist.

4. In der Zwischenzeit Reis, Kardamomkapseln, Nelken, Pfefferkörner, Zimtstange und Salz in einen Topf geben, mit ausreichend kochendem Wasser übergießen und kochen, bis der Reis etwa 3/4 durch ist, dann den Reis vom Herd nehmen und abgießen.

5. Safranfäden in einem Teeglas Wasser auflösen. Kokosöl in einem großen Topf zum Schmelzen bringen, die Hälfte des Reis in den Topf geben. Darauf dann das Gemüse mit der Soße geben und mit dem restlichen Reis bedecken. Das Safranwasser über den Reis geben den Topf bedecken, am besten mit Alufolie oder einem Küchentuch zwischen Topf und Deckel, sodass er wirklich dicht ist und das Ganze bei geringer Hitze 25 Minuten garen.

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Nun könnt ihr den Reis anrichten (versucht dabei am besten gleich, Kardamomkapseln, Nelken und die anderen ganzen Gewürze auszusortieren, denn darauf zu beißen ist keine wirkliche Freude) und die Geschmacksvielfalt des Gemüse Biryani genießen. Bei uns wird es wirklich gerne gegessen und ich mag, wie der Reis den Geschmack der Joghurt Soße annimmt. Wem einfach „nur“ Reis mit Gemüse nicht reicht kann auch Fleisch dazu machen oder mit dem Gemüse in der Sauce kochen und anschließend wie im Rezept beschrieben mit dem Reis zusammen garen.

Kennt ihr Biryani und mögt es auch so gern wir ich?

Alles Liebe

Farina

Vor einiger Zeit sind wir beim Inder um die Ecke essen gegangen und ich war ganz überrascht, dass einige Gerichte sogar explizit als vegan gekennzeichnet waren. Ich bestellte also ein leckeres Gericht mit Kichererbsen und Kartoffeln in einer cremigen Soße. Das schmeckte mir so gut, dass ich ein paar Tage später gleich versuchte, etwas ähnliches zu zaubern. Und was soll ich sagen, mittlerweile schmeckt uns meine Kreation sogar besser! Sie ist dazu mit einem kleinen bisschen Vorbereitung noch relativ schnell und einfach zu machen und kommt bei uns mittlerweile jede Woche einmal auf den Tisch. Natürlich kann und will ich euch das Rezept für das leckere Kichererbsen Curry nicht vorenthalten, hier kommt es also.

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Zutaten für 2 hungrige Personen

1 Dose Kichererbsen
350 gr Kartoffeln
2 EL Kokosöl
1/2 große Zwiebel (oder eine kleine)
1 Knoblauchzehe
Frischer Ingwer
1/2 Rote Paprika
Kreuzkümmel, Currypulver, Paprikapulver, gemahlener Koriander
Salz, Pfeffer
3 EL Tomatenmark
2-3 EL Cashewmus
Wasser
Frische Petersilie oder Koriander

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Und so gehts:

Vorab: Ihr könnt natürlich auch getrocknete Kichererbsen nehmen, das tue ich auch oft. Einfach über Nacht einweichen lassen, das Wasser dann wegkippen und in frischem Wasser mit etwas Natron kochen lassen, bis sie sich problemlos zwischen zwei Fingern zerdrücken lassen (dauert etwa 30-45 Minuten).

1. Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Etwa 1-2 cm (je nach gewünschter Intensität) vom Ingwer abschneiden, schälen und entweder fein hacken oder reiben. Die Paprika in kleine Würfel schneiden.

2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Ingwer und Knoblauch hineingeben. Anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Dann die Gewürze hinzugeben, vertraut dabei mengenmäßig auf euer Gefühl und euren Geschmack, ihr dürft ruhig etwas großzügig mit dem Kreuzkümmel sein. Paprika in die Pfanne geben und verrühren. Nun gebt ihr die abgetropften Kichererbsen dazu und bratet sie etwa 2 Minuten mit an.

3. Nun kommt das Tomatenmark mit in die Pfanne und wird verrührt, bis es sich gut verteilt hat. Anschließend die fertig gekochten Kartoffeln dazu geben und alles gut miteinander vermengen. Cashwemus in einem Glas mit etwas Wasser vermischen und in die Pfanne geben, umrühren. Nun könnt ihr das Ganze nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr mehr Flüssigkeit wollt, gebt einfach etwas mehr Wasser hinzu.

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Und das wars auch schon. Das Kichererbsen Curry auf einen Teller geben und mit dem frischen Koriander, oder wenn ihr – wie ich – keinen frischen Koriander mögt, mit frischer glatter Petersilie garnieren. Mit dünnem (arabischen) Fladenbrot genießen.

Lasst es euch schmecken!

Farina

Kennt ihr die Situation, wenn ihr irgendwo etwas total leckeres gegessen habt und das dann unbedingt zuhause genau so nachmachen wollt? Mir ging es schon relativ oft so, mal waren die Versuche erfolgreich, mal nicht. So haben ich auch die letzten 3 Jahre versucht, mich an den Geschmack des Reisgerichts anzunähern, das ich in Saudi Arabien genießen durfte. Die Ergebnisse waren jedes für sich lecker, trafen aber eben nicht genau den Geschmack, den ich haben wollte, irgendwas fehlte immer.

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Aber dann, vor ein paar Monaten war ich endlich erfolgreich und das Resultat möchte ich sehr gerne mit euch teilen. Hier also der etwas andere Cashew Curry Reis:

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Zutaten für 2 hungrige Personen:

1,5 EL Kokosöl
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
4 Kapseln Kardamom
6 Nelken
1 kleines Stück Zimtstange
1 TL Curry
etwa 300 gr Basmatireis
Wasser
Salz
1 getrocknete Zitrone
1 handvoll Cashewkerne

Reis 2

1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anbraten. Kardamom, Nelken, Zimt und Curry hinzugeben und weiter anbraten. Dabei gut rühren, damit nichts am Boden ansetzt. Den Reis dazu geben und so vermengen, dass er komplett mit den Gewürzen vermischt ist und eine schöne gelbe Farbe angenommen hat. Mengenmäßig gehe ich da nach Gefühl, mal ist es mehr, mal weniger. Richtet euch dabei also besser nach eurem Hunger 🙂

2. Soviel Wasser auf den Reis geben, dass es etwa 1 cm über dem Reis steht. Das Wasser mit Salz abscgmecken. Einmal richtig aufkochen lassen, die getrocknete Zitrone hinzugeben, den Topf mit Alufolie abdecken und einen Deckel aufsetzen. Die Temperatur niedrig stellen oder die Platte gleich ganz ausmachen.

3. Die Cashewkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie etwas Farbe annehmen. Zur Seite stellen. Nach etwa 20 Minuten könnt ihr den Deckel vom Topf nehmen und die Cashewkerne auf den Reis geben. Und fertig ist er, der geschmackliche Urlaub für Zuhause.

Reis 3

Ich mag dazu einen ganz einfachen Salat, mein Mann macht sich gerne Hähnchen dazu. Der Cashew Curry Reis lässt sich dementsprechend gut kombinieren und ist für uns die perfekte Mahlzeit, mit der alle zufrieden sind (auch die kleine Maus ist immer ganz begeistert).

Habt ihr auch solche „Urlaubsgerichte“ die euch nicht mehr loslassen?

Alles Liebe, Farina