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Für wen eine Methode wie dir Pomodoro-Technik zu einschränkend ist oder wer einfach mal wissen möchte, was er eigentlich den ganzen Tag am Laptop macht, für den empfehle ich Rescue Time.

RescueTime ist ein kostenloses Tool (das man natürlich kostenpflichtig upgraden kann, was aber nicht notwendig ist für die wesentlichen Funktionen), das man sich auf seinem Rechner installiert. Es läuft die ganze Zeit im Hintergrund und zeichnet auf, welche Webseiten und welche Programme man so die ganze Zeit nutzt. Vielleicht geht es ja manch einem von Euch so wie mir: man denkt, man ist ziemlich lange produktiv und auf „störenden“ Webseiten ist man nur ganz kurz – zumindest vom Gefühl her. Wie viel Zeit man nun wirklich wo verbringt kann man nun genau nachgucken – und das kann ganz schön erschreckend sein.

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Rescue Time ordnet die Seiten und Programme automatisch ein – in Kategorien und danach ob sie sehr ablenkend sind oder sehr produktiv. Facebook zum Beispiel ist sehr ablenkend und in der Kategorie „Social Networking“, Word ist sehr produktiv und bei mir in der Kategorie „Business“. Bei mir heißt, ich kann jede einzelne Webseite bzw. Programm manuell zuordnen. So ist bei mir alles in der Kategorie „Business“, ich unterscheide nicht noch zwischen „Design“ und „Planning“, aber das wäre natürlich alles möglich. Allerdings kann ich nicht ein Programm zwei Kategorien zuordnen. Word benutze ich ja nicht nur für meinen Job, sondern auch noch für die Uni, aber die Inhalte die ich dort erfasse kann Rescue Time natürlich nicht unterscheiden, deswegen landen auch Arbeiten für die Uni bei mir in der Kategorie „Business“. Xing ist z.B. eine Besonderheit bei mir. Es gehört zwar zur Kategorie „Social Networking“, aber es ist mit „sehr produktiv“ gekennzeichnet, denn schließlich nutze ich es beruflich – es schlägt als also in der Kategorie „Social Networking“ auf, die Zeit, die ich dort verbringe schlägt sich aber positiv productivty pulse aus.

Am Ende der Woche schickt Rescue Time einem eine Email mit der Zusammenfassung der vergangenen Woche zu. Hier kann man dann schwarz auf weiß sehen, wie produktiv man in den letzten 7 Tagen war. Wer meint, er war doch viel produktiver als die Zusammenfassung anzeigt, der prüft am besten nochmal die Zuordnung der Kategorien und des Produktivtätsfaktors der einzelnen Webseiten oder Programme. Vor allem, wenn der „Uncategorized“ Balken ziemlich groß ist.

wer nicht auf die Zusammenfassung per Mail warten will, kann natürlich auch auf sein Dashboard gehen, indem er sich auf der Rescue Time Webseite einloggt. Da kann man sich die Zusammenfassung einzelner Tage, Wochen oder Monate angucken. Außerdem ist es möglich sich Ziele zu setzen: Mehr als 2 Std. pro Tag in der Kategorie „Business“ erreichen, oder weniger als 1 Std. auf ablenkenden Webseiten oder Programmen verbringen.

Wer einmal Pause machen möchte, kann Rescue Time an seinem Laptop auch pausieren lassen, sodass in dieser Zeit nicht erfasst wird, wo man sich gerade so rumtreibt – bei mir läuft es aber immer.

Ich mag Rescue Time vor allem, weil es mir immer vor Augen führt, was ich mit meiner Zeit so anstelle. Und es motiviert mich, in der kommenden Woche noch produktiver oder mindestens genauso produktiv zu sein wie die vorherige Woche. Und solange die Kategorie „Business“ der Kategorie „Social Networking“ überlegen ist, ist (fast) alles gut!

Wäre das was für Euch? Oder was hilft Euch zu motivieren?

Eure Ann Cathrin 

Auch wenn Titel und Bild es vielleicht meinen könnten: Heute geht es nicht ums Essen. Und auch nicht wirklich um Tomaten, sondern wieder um Produktivität.

Die Pomodoro-Technik hat Ihren Namen von der typischen Eieruhr die wie eine Tomate aussieht – und der Erfinder dieser Technik verwendete eben eine solche Eieruhr. So und bevor es nun weiter um Tomaten und Eier geht, hier die simple Methode um endlich Dinge erledigt zu bekommen und sich vor allem – ganz wichtig – wieder in Konzentration zu üben (was mir wirklich, wirklich schwerfällt!).

Screenshot PomodoroUm die Pomodoro-Technik anzuwenden braucht man – wer hätte es gedacht – eine Eieruhr. Technik-Freaks wie ich nutzen aber natürlich ein Tool auf dem Smartphone oder Mac. Sucht einfach mal in Euren App-Stores nach der Comodoro-Technik, da gibt es unglaublich viele kostenlose Apps, die die klassische Eieruhr ersetzen.

Wenn Ihr Eure Eieruhr, sei sie nun analog oder digital habt, stellt Ihr sie auf 25 Min. ein. Diese 25 Min. wird nun durchgearbeitet. Keine Ablenkung, kein Facebook, WhatsApp, Nachrichten oder was sonst noch so ablenkt. Stellt am besten Benachrichtigungen aus, oder macht das Internet gleich aus, das Handy auf lautlos. 25 Min. vollste Konzentration. Ziemlich anstrengend, Ihr werdet sehen!

Wenn die Eieruhr klingelt ist durchatmen angesagt. 5 Min. lang den Kopf entspannen – wer es gar nicht aushält kann jetzt sein Social Media und WhatsApp checken, aber Obacht! 5 Min. gehen schneller vorbei als man denkt!

Aber nun habt Ihr die erste Pomodoro fertig. Wer eine klassische Eieruhr nutzt, macht sich einen Strich auf ein Blatt Papier. Digitale Tools übernehmen das in der Regel für einen.

Und weiter gehts! Die nächsten 25 Min. stehen an mit wiederum 5 Min. Pause zum entspannen. Wirklich ein gutes Training für die Konzentration – und besonders bei unliebsamen Aufgaben echt schwer durchzuhalten. Aber eben auch ein guter Trick sich dieses Zeitfenster zu nehmen mit dem Ausblick auf 5 Min. Entspannung.

Nachdem Ihr 4 Pomodoros habt, also 2 Stunden gearbeitet habt, gönnt Ihr Euch 20 bis 30 Min. Pause um einmal richtig durchzuatmen. Nach weiteren vier macht ruhig mal eine längere Pause, z.B. zum Mittagessen. Aber dann geht es gleich weiter mit dem sammeln von Tomaten!

Was für Tricks benutzt Ihr um Euch zu konzentrieren? Wie bekommt Ihr Euch dazu auch unliebsame Aufgaben zu erledigen?

Ich freue mich auf Eure Tipps!

Eure Ann Cathrin

Motivation, Produktivität und Disziplin sind schon länger ganz wichtige Themen bei mir – ich bin nämlich eine professionelle Prokrastiniererin und so versuche ich immer wieder mich mit verschiedenen Tricks dazu zu bewegen meine ganzen Ziele endlich mal umzusetzen. An Ideen, Projekten, Aufgaben, kurz: ellenlangen Todo-Listen fehlt es mir nämlich nicht. Auch nicht an der Begeisterung für diese. Aber ich lasse mich schrecklich leicht ablenken.

Kürzlich habe ich diesen Artikel auf einer meiner Lieblingswebseiten gelesen. Sich täglich zwanzig Minuten hinsetzen und sich genau angucken, was man heute erreichen will und sich somit 8 Ziele für den Tag setzen. Hörte sich für mich sehr verlockend an, da ich sowieso versuche (und das klappt immer besser) mich morgens hinsetze, gucke, welche Aufgaben dringend gemacht werden müssen, welche Termine anstehen und versuche den vorigen Tag revue passieren zu lassen.

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Hier wurde nun vorgeschlagen sich täglich 8 explizite Ziele zu setzen – 6 berufliche und 2 persönliche. Vor allem für die beruflichen Ziele des Tages bediene ich mich aus meiner endlos langen Todo-Liste, manchmal aber auch aktuelle Sachen wie „Mails beantworten“. Damit hat man dann schon ziemlich schnell einen Punkt abgestrichen. Gerade bei Uni-Aufgaben setze ich mir da ganz konkrete Ziele , z.B. zwei Seiten schreiben für eine Hausarbeit.

Persönliche Ziele sind meistens Sport machen – aktuell habe ich leider so viel zu tun, dass ich für viel Freizeit eigentlich gar nicht wirklich Zeit habe. Aber das wird sich hoffentlich bald wieder ändern.

Für das Wochenende ist dann der Plan, sich 6 persönliche Ziele und 2 berufliche zu setzen – für den Sonntag sogar gar keine und einfach völlig entspannen.

Ich bin noch nicht so ganz reingewachsen in meine 8 Daily Goals – aber ich glaube, das wird noch ein richtig gutes Konzept für mich, da ich ansonsten immer meine riesige Todo-Liste vor mir habe und die mich wohl immer etwas erschlägt. Ich denke aber, ich sollte noch mehr mit Priorisierungen arbeiten und gerade kurzfristige Aufträge/Aufgaben könnten das Konzept etwas durcheinander bringen.

Habt Ihr Tipps & Tricks wie Ihr Eure Sachen erledigt bekommt? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Liebe Grüße, Ann Cathrin

Kennt Ihr das auch, dass Ihr Euch am Ende des Tages fragt, was Ihr heute eigentlich gemacht habt? Wo plötzlich die Zeit geblieben ist? Ich kenne das SEHR gut und schaue mir daher jede Woche an, wo zumindestens meine Zeit am Computer geblieben ist. RescueTime ist ein kleines kostenloses Programm, dass im Hintergrund läuft und mir am Sonntag dann eine Email schickt in der drin steht wie produktiv ich war und mit welchen Programmen ich gearbeitet habe, bzw. welche Webseiten ich besucht habe. Und so sah es vergangene Woche aus, kann deutlich besser werden! 😉

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Wie genau das Programm arbeitet weiß ich nicht – und ich muss dazu sagen, dass ich die Funktion des „pausieren“ nicht benutze. Denn wenn man auf pausieren klickt, zeichnet RescueTime nicht auf, was ich gerade mache und es fließt nicht in meine „Produktivität“ ein. Außerdem läuft mein PC manchmal die Nacht durch, wenn ich beim Film gucken einschlafe, und „very distracting“ Websites wie Facebook sind dann auch noch offen. Ob das offen-sein im Hintergrund zählt? Ich weiß es nicht, aber RescueTime liefert zumindestens ganz gute Referenzwerte.

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Was RescueTime natürlich nicht leisten kann ist die Produktivität abseits des PC’s zu messen. Wie z.B. meine Arabisch Hausaufgaben. Aber wer wie ich viel am PC arbeitet und auch eigentlich Hausarbeiten oder Bachelor-Arbeiten schreiben sollTE, der kann so sehen wieviele Stunden er am Schreibprogramm verbracht hat. Im Hintergrund könnt Ihr auch noch einstellen, wie störend oder wie produktiv einzelne Webseiten oder Programme für Euch sind. Denn was für den einen Spaß ist, kann für den anderen Arbeit sein. Außerdem gibt es die Möglichkeit Webseiten oder Programme auf „neutral“ zu stellen und Ihr könnt Euch Ziele setzen: z.B. weniger als zwei Stunden pro Tag mit störenden Webseiten verbringen. Die Auswertung könnt Ihr Euch dann auf der Webseite angucken oder sie Euch wöchentlich per Email zukommen lassen.

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So und nun ein Rückblick auf die erste „Super Productive Woche“: Fazit: war schon ganz ok. Aber es sind gaaaaanz viele Sachen an denen ich arbeiten muss. Mit den Hausaufgaben und dem Arabisch lernen hat es schon ganz gut geklappt. Mit der BA-Arbeit bzw. Hausarbeit hab ich noch nicht angefangen und ja, mit Ernährung und Sport wars diese Woche wohl auch eher nichts. Aber ich hab mich zusammengerissen und trotzdem viele andere Sachen erledigt, die erledigt werden mussten und nicht auf der Liste stehen und für meinen Job hab ich auch ziemlich viel getan.

Und wie läuft’s bei Euch? Wäre RescueTime etwas für Euch und seht Ihr gerne Zahlen, die Euch anzeigen, wie produktiv oder eben unproduktiv Ihr wart?

Eure Ann Cathrin 

Wie bereits letzte Woche angekündigt, werde ich ab heute einen neuen Versuch mit den „30 Days of Being Super Productive“ wagen und starten. Den letzten musste ich ja leider auf diversen Gründen vorzeitig beenden.30daysproductive

Ziel dieser 30 Tage ist es, so viel wie möglich zu tun, d.h. die vorhandene Zeit effektiv zu nutzen und nicht zu viel Zeit verschwenden und vertrödeln – was ich wirklich liebend gerne tue. Am Abend frage ich mich so oft, wo der Tag eigentlich geblieben ist und was ich überhaupt den ganzen Tag gemacht habe. Ich werde Euch in dieser Zeit auf dem Laufenden halten und Euch mit weiter mit Tipps & Tricks zum Thema Motivation und Zeitmanagement versorgen.. und allem was mir in dieser und nächster Zeit noch so interessantes in die Finger kommt. Schließt Euch gerne an (eine Mitstreiterin gibt es schon 😉 ) und schreibt Euch auch Eure Ziele für die kommenden Tage auf bzw. das, was ihr endlich mal in Angriff nehmen möchtet. Meine sind fast die gleichen wie beim letzten Versuch:

  • Arabisch und Hebräisch täglich lernen (Vokabeln)
  • Hausarbeit und BA-Arbeit beginnen
  • Regelmäßig zum Sport (3x die Woche) und auf meine Ernährung achten
  • Mindestens ein Buch zuende lesen
  • Keine Zeit verschwenden

So, das wären sie! Die hängen jetzt an der Wand, damit ich sie immer im Blick habe. Und wie sehen Eure Vorhaben aus??

Eure Ann Cathrin

 

Bei meinem Kampf gegen mein krankhaftes Prokrastinieren bin ich schon vor einiger Zeit beim stöbern im Internet auf eine ganz tolle und simple Idee gestoßen, um sich selbst ein bisschen zu motivieren (leider weiß ich nicht mehr wo…). Die Idee ist ganz einfach: Man definiert zwei oder drei Dinge, die man täglich tun möchte oder muss, nimmt die entsprechende Anzahl an Kalendern und macht dann jeden Tag ein Kreuzchen, wenn man die Aufgabe an diesem Tag erledigt hat. Klingt einfach oder? Jetzt muss man es nur noch machen…

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Damit es auch schön aussieht (und weil ich es liebe mit Excel zu arbeiten) habe ich mir selbst Kalender erstellt. Da meine Ziele alle etwas mit der Uni zu tun haben, will ich sie auch bis zum Ende des Semesters, also Ende Juli durchziehen und täglich etwas für sie machen. Meine gesetzten Aufgaben sind eigentlich ganz simpel:

  • Arabisch und Hebräisch lernen (bzw. Hausaufgaben machen)
  • Auf meine Ernährung achten und Sport machen
  • An meiner Hausarbeit und/oder BA-Arbeit arbeiten

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Mit dem zweiten Punkt habe ich schon vor einer Weile angefangen, aber da könnten ruhig noch ein paar mehr Kreuzchen auf dem Kalenderblatt sein. Bei Arabisch und Hebräisch habe ich erst diese Woche angefangen Kreuzchen zu machen und jetzt geht es auch los mit der Hausarbeit. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, mit dem Aussehen der Kalenderblätter – vor allem weil es nächste Woche mit einem neuen Versuch der „30 Days of Being Super Productive“ losgehen soll (beim letzten kamen einfach viel zu viele persönliche Sachen in die Quere, sodass ich ihn nicht fortsetzen konnte…)

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Was wären Eure Ziele für die Ihr jeden Tag ein Kreuzchen auf dem Kalender machen würdet? Wäre das eine Möglichkeit mit der Ihr Euch motivieren könntet?

 

ZeitmanagementIch beschäftige mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Zeitmanagement oder „Getting Things Done“ (GTD) und bin beim durchstöbern zahlreicher Blogs und Artikel auf die Eisenhower-Matrix gestoßen (oder: Eisenhower Prinzip). Ich glaube die ist gar nicht so unbekannt, zumindestens das Prinzip dahinter wird wohl ziemlich häufig verwendet. Mir hat es richtig gut gefallen, vor allem um Aufgaben und Projekte die über einen längeren Zeitraum gehen im Blick zu haben und zu priorisieren. Und um diese Matrix immer vor mir zu haben und nicht ständig eine neue malen zu müssen, weil sie voll geschrieben ist, habe ich mir dieses (schöne) Exemplar gebastelt und Post-its drauf geklebt. Die haben den Vorteil, dass man sie ganz stolz abreißen kann, wenn man die Aufgabe oder das Projekt erledigt hat, oder man kann sie einfach verschieben, wenn sich die Prioritäten geändert haben. Außerdem kann ich mit farbigen Post-its die Aufgaben noch zu ordnen: bei mir in „Privat“, „Uni“ und „Arbeit“.

Aber wie funktioniert diese Eisenhower Matrix? Es ist eigentlich ganz simpel: Die Matrix besteht aus vier Quadranten

I Urgent and Important: am besten sofort und selbst erledigen
II Important, but not Urgent: terminieren und selbst erledigen
III Urgent, but not Important: An jemand anderen delegieren (ist meist mit privaten Sachen nicht so einfach… 😉 )
IV Not Important, not Urgent: Da gibt es zwei Meinungen: Irgendwann machen, oder später, oder: ab in den Papierkorb. Aber ich finde, wozu Sachen noch erwähnen wenn sie eh weggeschmissen werden? Also erwähnen und wenn mal Luft ist, das erledigen.

Eisenhower-Matrix

So, nun noch Post-its mit den jeweiligen Aufgaben, Projekten oder was auch immer erledigt werden muss beschriften und auf die Matrix kleben. Bearbeitet werden die Aufgaben jetzt von rechts nach links und dann von oben nach unten (unten rechts soll ja jemand anderes machen).

Ist so eine Matrix was für Euch und könnte sie Euch helfen Eure Aufgaben erledigt zu bekommen?

Eure Ann Cathrin

20130319-185618.jpgUuuuaaaaaahhhh! Wenn ich so den Countdown hier rechts sehe merke ich: ich muss mich echt mal ran halten. Irgendwie klappt das alles nicht so wie ich wollte! Aber ich versuch jetzt noch mal alles um ganz ganz fleißig zu sein! Ein Programm das dabei ganz gut unterstützen kann und das ich leider viel zu selten benutze ist Cold Turkey.

Es ist eigentlich perfekt für Menschen wie mich… (und trägt nicht umsonst den Beinamen The strictest, merciless,  soulless program out there)Wenn man sich denn nur traut es zu aktivieren. Cold Turkey hindert einen nämlich daran ständig auf zeitraubenden Webseiten wie Facebook, Twitter oder diversen Nachrichten Magazinen zu surfen – und das wirklich konsequent.

Ihr installiert das Programm einfach (es ist übrigens kostenlos), öffnet es und klickt an welche Seiten Ihr gesperrt haben wollt. Im ersten Reiter sind die Standard-Zeitfresser-Seiten aufgeführt, im zweiten Reiter könnt Ihr noch Eure persönlichen Seiten auflisten (aber nicht unsere 😉 ). Dann gebt Ihr an, bis wann Cold Turkey all diese Seiten sperren soll und schon geht’s los! sobald Ihr Euren Browser geschlossen habt (falls er noch offen sein sollte) sind die gesperrten Webseiten nicht mehr zu öffnen. Da bringt auch kein Neustart mehr was! Die Seiten sind bis zum Ablauf der Frist gesperrt! Daher rate ich Euch: sperrt die Seiten erstmal ein oder zwei Stunden und gewöhnt Euch dran, dass Ihr nicht drauf zugreifen könnt. Einzig und allein Euer Smartphone kann Euch jetzt noch Ablenken. Da hilft vielleicht nur eins: Apps erstmal löschen!

Wär das ein Programm das Euch helfen könnte am PC fleißiger zu arbeiten? Ich glaube es hilft echt, wenn man sich nur durchringen kann. Ich werde es die nächste Woche mal öfter machen.

Alles Liebe, Eure Ann Cathrin

30 Days of Being ProductiveEigentlich wollte ich schon viel früher mit diesem Projekt anfangen. Doch dann kam mir die Grippe dazwischen und ich lag zwei Wochen komplett flach. Es hat wohl diesen Winter fast jeden erwischt, oder?

Bei mir steht etwas ganz wichtiges aber genauso schreckliches an: eine Mathe-Prüfung! Die und noch ein paar andere Sachen, die unbedingt in den Semesterferien bzw. der Vorlesungsfreien Zeit (haha -.-) erledigt werden müssen.

Seit langem habe ich mich mit dem Thema Motivation und Zeitmanagement und Prokrastination beschäftigt. Ich weiß wirklich viel – aber anwenden? Daran hapert’s immer! Ich hoffe ich bin damit nicht alleine und wenigstens ein paar von Euch leiden genauso daran wie ich. Ich nehme mir immer schrecklich viel vor, mache Pläne, ToDo-Liste und was weiß ich nicht alles. Aber ich bekomme kaum was hin!

Farina hat mich ermutigt, darüber zu bloggen. Vielleicht hilft die Aufsicht von Euch ja ein wenig und ich bin ein bisschen produktiver, um mich nicht vor Euch blamieren zu müssen. Ich werde versuchen 30 Tage super produktiv zu sein und dabei ein paar Tipps und Tricks von denen ich gelesen habe ausprobieren und Euch davon berichten. Vielleicht findet Ihr ja was, was Ihr auch für Euch übernehmen könnt! Ihr seid natürlich auch herzlich eingeladen mit zu machen – so ganz spontan J

Also hier sind meine Ziele für die kommenden 30 Tage:

    • Lernen für die Mathe-Prüfung!! (Und die natürlich bestehen…)
    • Lernen für einen andere Klausur
    • Eine weitere Hausarbeit schreiben (Thema und Literatur habe ich endlich gefunden!)
    •  B.A. Arbeit anfangen (Dazu unbedingt ein Abstract einreichen!)
    • Arabisch Vokabeln lernen
    • Bücher, die ich schon lange lesen wollte, auch endlich mal (zu ende) lesen
    • Sport machen und auf meine Ernährung achten
    • Keine Zeit verschwenden

Ja, ich weiß, es ist viel was ich mir vorgenommen habe. Wahrscheinlich auch zu viel – aber wir werden sehen wie es nach 30 Tagen aussieht!


Ich halte Euch auf dem Laufenden,
Eure Ann Cathrin




Seit über einer Woche bin ich bei Mama und meiner Schwester in der Heimat im hohen Norden. Gut, nähe Hamburg ist für manche nicht ganz der hohe Norden – für eingefleischte Schwaben geht es aber vermutlich kaum nördlicher…

Es ist schon jetzt der längste Aufenthalt in der alten Heimat seit ich studiere und ich genieße es sehr. Vom Hamburger Schietwedder habe ich bisher kaum was mitbekommen, Gott sei Dank, doch manchmal regnet es schon und ich lasse diesen typischen norddeutschen Nieselregen (ja, er ist hier anders!) vergnüglich in mein Gesicht rieseln und verzichte bewusst auf meinen extra mitgebrachten Regenschirm!

Der Grund, warum ich auf Heimaturlaub bin, war unter anderem ein Klassentreffen. Fünf Jahre Abi! Wie schnell die Zeit vergeht. Es war so schön so viele alte Bekannte und Freunde wieder zu treffen, die ich so lange nicht mehr gesehen habe. Teilweise wirklich nicht mehr seit dem Abi oder mindestens drei Jahre nicht mehr. Fast schon selbstverständlich war, dass wir im Anschluss nach Hamburg auf die Reeperbahn gehen – ich glaube so viele Menschen habe ich lange nicht mehr gesehen. Und es war wieder schön, diese Atmosphäre zu genießen und in den kleinen Bars auf dem Hamburger Berg zu tanzen.

Ich hab nicht nur meine Familie wieder um mich, sondern auch mein geliebtes Kätzchen, die jetzt schon über ein Jahr bei meiner Mama wohnt. Ich bin mittlerweile schrecklich allergisch gegen sie und leide ein wenig – aber was erträgt man nicht alles für ein Kätzchen.

Aber nicht nur meine Katze lässt mein Gesicht anschwellen. Meine neu entdeckte Sucht „Sonnenblumenkerne knabbern“ tut sein Übriges. Da ich echt süchtig nach denen werde, sobald ich eine Packung öffne, und nicht mehr aufhören kann diese Dinger zu essen, habe ich regelmäßig aufgeplatzte und geschwollene Lippen. Ich zwinge mich jetzt keine mehr zu kaufen und bitte liebe Tübinger Freunde: HALTET DIE DINGER FERN VON MIR!!

Ich hab nicht nur in Hamburg wieder ein bisschen Sightseeing gemacht und Großstadtluft getankt, ich war auch am Elbstrand mit Freunden. Ich liebe diesen Strand, war aber diesmal nicht schwimmen. Es ist großartig dort zu liegen und die großen Schiffe zu sehen, wie sie in den Hafen einfahren oder in die große weite Welt aufbrechen. Was wirklich großartig ist: ich habe meinen nächsten Sightseeing-Trip gebucht! Im September geht es DREI WOCHEN nach ISRAEL/PALÄSTINA! Ich glaubt gar nicht wie sehr ich mich freue. Ich werde bei einem Freund in Palästina wohnen und so viele andere Freunde werden auch in der Region sein und ich freue mich einfach auf diese wundervolle bevorstehende Zeit.

Aber ich habe noch weiter vorausgeschaut und meinen neuen Stundenplan fürs kommende Semester größtenteils zusammen gestellt. Dieses Semester kommt eine neue Sprache dazu: Türkisch! Ich habe etwas Angst davor, da es schon wieder eine komplett andere Sprachfamilie ist, aber ich habe ja viele Freunde und meinen Mann die mir helfen können beim lernen. Dann habe ich mir das Buch Schluss mit dem ewigen Aufschieben besorgt. Ich habe hier schon einmal über Tipps aus diesem Buch geschrieben, die die ZEIT CAMPUS veröffentlicht hat. Außerdem habe ich mir die Autobiografie von meinem Professor Reza Hajatpour zugelegt: Der brennende Geschmack der Freiheit. Er hat so viel aus seinem spannenden Leben als Mullah und  politischer Flüchtling erzählt, da musste ich es einfach lesen. Und es lohnt sich! Außerdem habe ich mir eine Einführung in die Islamische Philosophie zugelegt. Unsere Professorin ist auf diesen Bereich spezialisiert und ich werden wahrscheinlich auch ein Seminar im kommenden Semester bei ihr belegen. Diese kleinen aus der Beck Reihe finde ich super als Einstieg und bin mal gespannt wie ich mit der Philosophie klar komme.

So, jetzt genieße ich noch die letzen Tage bei meiner Mama und wünsche Euch ein schönes Wochenende! Was habt Ihr denn so vor?

Eure Ann Cathrin 

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