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Kurz vor 22 Uhr am letzten Tag des Jahres 2017. Die Kinder schlafen – endlich – nachdem die Große heute besonders lange gebraucht hat, um in den Schlaf zu finden. Der Mann ist arbeiten, er wird den Jahreswechsel im Krankenhaus erleben. Und ich sitze jetzt zuhause und habe Zeit, durchzuatmen. Zurückzublicken. Vorauszuschauen. Zumindest solange, bis eines der Kinder von dem geböller da draußen wach wird.

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  • 31. December 2017

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Ein Jahr, gefüllt mit den verschiedensten und intensivsten Emotionen liegt hinter uns. Letztes Jahr nach der Geburt unserer zweiten Tochter haben mich so viele nach der Geburt gefragt, aber ich bin bis jetzt noch nicht dazu gekommen, einen Geburtsbericht abzutippen. Deswegen habe ich gestern Abend, einen Tag vor ihrem ersten Geburtstag, dieses unvergessliche Erlebnis noch ein mal Revue passieren lassen und für euch in einer gekürzten Version zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen.

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  • 16. November 2017

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Wir wünschen euch von Herzen besinnliche Weihnachtsfeiertage, ob ihr es feiert oder ob ihr die freie Zeit einfach mit euren Familien verbringt. Habt Freude, gebt Freude und genießt die kleinen Momente <3

Bei der Gelegenheit wollen wir uns auch noch einmal für all eure Unterstützung, liebe Kommentare und Likes bedanken, ohne euch würde dieser Blog nicht bestehen.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit euch!

Ann Cathrin & Farina

  • 25. December 2015

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Der vierte Advent steht vor der Tür, einige von uns haben noch ein paar Arbeitstage vor sich, andere fallen jetzt in den typischen Vorweihnachtsstress: Von „Ich wollte doch noch backen„, „Ich brauch noch ein Geschenk für XY“ über „Der Weihnachtsbaum steht noch nicht“ bis hin zu „Ahh, was machen wir eigentlich an Silvester?“ … zu tun gibt es immer, dabei wünscht man doch jedem eine besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit. Warum setzt man diese nicht auch für sich selbst in die Tat um?
Ich persönlich bin ja in der glücklichen Situation, dass ich die Feiertage als Familienzeit genießen kann, ohne viele Verpflichtungen a la „Erst zu meiner Familie, dann zu seiner“ oder mir womöglich noch Gedanken zu einem Weihnachtsoutfit machen zu müssen. Trotzdem lasse auch ich mich von dem Trubel oft einholen. Damit das nicht passiert, habe ich hier ein paar schöne Tipps, um einfach mal Luft zu holen und dem Wort „besinnlich“ seine wahre Bedeutung zukommen zu lassen.

  • Geh Raus! Lass das Chaos, dein Handy und die Verpflichtungen zu Hause und für ein paar Stunden hinter dir, schnapp dir eine Freundin/deinen Partner/deine Kinder oder alle zusammen und geh an die frische Luft. Auch wenn das Wetter momentan wieder ziemlich mild und damit so gar nicht weihnachtlich ist, wird dir dieser Spaziergang gut tun. Geh am besten nicht auf einen der überfüllten Weihnachtsmärkte, sondern lieber raus, aufs Feld oder noch besser: in den Wald. Wenig Menschen, wenig Lärm. Ruhe, gute Luft. Besinnlichkeit. Ich habe ganz tolle Erinnerungen an die Weihnachtsspaziergänge meiner Kindheit, die immer etwas Magisches an sich hatten.
  • Nimm Dir Zeit für Dich! Schieb mal alle „Ich müsste noch“s zur Seite, setz dich an deinen Lieblingsort und nimm das Buch in die Hand, welches zu schon lange zuende lesen wolltest. Oder nehme ein Bad, gönn deiner Haut eine tolle Gesichtsmaske. Mach es dir mit einem leckeren Getränk gemütlich und genieß die Schokolade oder Kekse, die Du schon lange für einen besonderen und gemütlichen Moment aufbewahrst. Kurz: Mach das, was dich entspannt und wofür du dir schon lange keine Zeit mehr genommen hast. Jetzt ist die Zeit dafür.
  • Besuche jemanden, den Du lang nicht mehr gesehen hast! Die Feiertage sollen Zeit zum Luftholen geben. Stunden, in denen man nicht auf die Uhr schaut, sondern in denen diese keine Rolle spielt. In denen man sich in Gesprächen, Erinnerungen und Annekdoten verliert. Ob mit der besten Freundin, die viel zu weit weg wohnt und die man deswegen einfach zu wenig sieht oder mit Verwandten, für die man sich im Alltagstrubel keine Zeit nimmt, mit denen man Treffen immer wieder verschiebt. Mit Menschen, die einem nahe sind, wird es so sein, als wäre man nie weg gewesen.
  • Verbringe einen offline Abend! Mir geht es oft so: Abends gucken wir noch eine Folge unserer Serie (momentan ist es Once Upon a Time), aber statt sich voll und ganz auf die Handlung zu konzentrieren, schreibt man nebenbei auf Whatsapp mit Freunden, stöbert auf Instagram und kann das Smartphone nicht aus der Hand legen. Ich habe davon gerade zwecks Reparatur eine „Zwangspause“ und merke, wie gut es mir tut, mich mal wieder nur auf eine Sache auf einmal zu konzentrieren. Verbannt über die Feiertage einfach mal euer Handy, schaut einen Film, ohne euch von hereinkommenden Nachrichten ablenken zu lassen oder seid einfach mit eurer ganzen Aufmerksamkeit für eure Lieben da.
  • Sei dankbar! Besinnlich bedeutet für mich auch, nachzudenken, zu reflektieren. Und gerade in der heutigen Zeit gibt es viel, für das wir dankbar sein können. Die Kleinigkeiten, all das, was im schnellen Alltag untergeht und das wir aus den Augen verlieren. Wertschätzung für die lieben Menschen die wir haben. Für die schönen Momente im letzten Jahr. Auch für die schwierigen Momente, die uns gezeigt haben, was uns wirklich wichtig ist und uns dieses umso stärker zu schätzen gelehrt haben. Dafür, dass wir nicht vor Krieg fliehen müssen. Dankbarkeit dafür, dass wir uns mit Dingen wie Feiertagen, Geschenken und Weihnachtsdeko beschäftigen dürfen.

Was macht ihr, um entspannt durch die Feiertage zu gehen?

Alles Liebe,
Farina

  • 19. December 2015

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Du liegst da wie ein Stein. Regungslos. Nichts geht mehr. Du willst schreien. Weinen. Aber es passiert… Nichts. Leere, Schmerz. Das ist alles was du fühlst. Aber ansonsten… Nichts. Das ist meine Depression.

Gucke ich mir heute Fotos von früher an sehe ich diese Leere in meinen Augen. Spüre diese Leere aus so vielen Momenten wieder, erinnere mich an sie. Aber heute kann ich sie zuordnen, sie verstehen. Oder eben auch nicht. Depressionen verstehen, sich selber oder anderen erklären warum man sich gerade so fühlt ist schwer, wenn nicht gar unmöglich. Es ist einfach so. Das zu akzeptieren ist schwierig. Für sich selber und noch mehr für andere.

Vor über einem Jahr hat man bei mir eine mittelschwere bis schwere Depression diagnostiziert. Eine Erlösung. Und eigentlich wollte ich schon viel länger darüber schreiben, denn ich bin der festen Überzeugung, dass Aufklärung wichtig ist. Für Betroffene und Angehörige. Aber ich finde erst jetzt die Worte, vielleicht weil gerade wieder eine depressive kurze Episode zu Ende geht.

Als ich mich am 4. August letzten Jahres selber in die Psychiatrie einwies gab es für mich keinen anderen Weg mehr. Eine innere Stimme leitete mich dorthin, nachdem ich den Vormittag über mehrfach zusammen gebrochen bin. Der Höhepunkt nach immer häufigeren Hochs und Tiefs in den Monaten zuvor. Ich dachte einfach, dass ich ein Burnout hätte. Arbeit, Studium… das war alles ein bisschen viel. Und sicher trug auch alles seinen Teil dazu bei. Aber nach ersten Gesprächen mit meinen Ärzten dort und der Diagnose wurde mir schlagartig klar, dass ich eigentlich schon seit 10 Jahren an dieser Krankheit litt.

Warum und wieso jemand Depressionen bekommt, das weiß man nicht. Auch ich weiß es nicht. Es gab vieles, was sie begünstigte und in vielen Fällen ist diese Krankheit auch vererbbar. Aber sie ist da und ich konnte es immer überspielen und selber gar nicht wahrnehmen. Jeder, dem ich während der sechs Wochen in der Klinik erzählte wo ich gerade bin, dachte ich verarsche ihn. Niemand dachte, dass ich so fröhliches Mädchen Depressionen haben könnte. Aber wie sollte es auch jemand sehen? Hatte oder habe ich eine depressive Phase dann blieb ich einfach liegen. Man kann sich gar nicht vorstellen wie es ist, tagelang ans Bett gefesselt zu sein und nicht aufstehen zu können, obwohl der Körper doch mechanisch intakt war. Das schlimmste bei mir ist jedes Mal gewesen, dass mein Kopf nur vor Ideen, Visionen, ja Tatendrang sprühte. Aber der schwere Körper, der sich wie ein Fels einfach nicht bewegen lassen wollte, hielt mich ab. Meist schaffe ich es dann doch, irgendwann aufzustehen. Mich hinzusetzen, an meinen PC mit dem festen Glauben, dass mein Kopf nun über meinen Körper siegte. Doch dann: Leere. Schreckliche Leere, die einen urplötzlich nicht mehr denken lässt. Gar nichts mehr machen lässt. Nur noch starren. Den Kopf auf den Tisch legen. Manchmal eine Träne die Wange runter kullern lassen. Aber eigentlich nur Leere und keine Kraft mehr wirklich weiter zu existieren. Froh, überhaupt noch Kraft zum Atmen zu haben. Und dabei irgendwie der Außenwelt zeigen, dass alles ok ist. Alle weiter in dem Glauben lassen, dass das Bild von der jungen, starken, ambitionierten jungen Frau, das sie haben, wahr ist.

Und es ist auch wahr. Es ist aber eben nur das halbe Bild.

Ob die Depressionen jemals verschwinden weiß ich nicht. Aber die Erkenntnis, dass sie da sind, war ein Segen. Mich plötzlich selber verstehen können, mich und mein Verhalten auch rückwirkend verstehen können, das ist eine Befreiung. Für mich und auch für meine Freunde. Denn sie wissen heute was mit mir los ist. Wissen meine stummen Hilferufe zu deuten und sind dann einfach da. Und das ist bei Depressionen und vor allem bei mir, das einzige was neben der professionellen Hilfe und Medikamenten wirklich hilft. Menschen, die mich kennen und einfach sagen: ich bin da für dich. Denn meist gibt es gar keinen Grund für eine depressive Episode. Sie ist einfach da. Es ist kein Unglücklichsein, kein negatives Ereignis. Das ist das heimtückische: Sie ist einfach plötzlich da.

Manchmal gibt es natürlich auch Gründe. Mein Umzug nach Berlin Anfang Oktober war der letzte. Ein Entschluss, der richtig war. Ich freute mich auf den Umzug und bereue es bis heute auf keinen Fall. Aber das Ende der Tübinger Zeit nach sechs Jahren, eine Zeit die mich sehr prägte und der Beginn von etwas ganz neuem, ganz allein in einer anderen Stadt, nicht wirklich nah, weder an Tübingen, noch an Hamburg, das kostet emotionale Kraft. Sehr viel Kraft. Und da macht dann der Körper wieder nicht mit. Aber heute zu wissen, was der Grund für meine körperlichen Reaktionen und meine Gedanken ist, ist ein Segen. Ich weiß jetzt, dass es meine Krankheit ist. Und ich weiß auch, dass es wieder vorbei geht. Dass ich mir Zeit geben muss und ich weiß, wie ich mir selber helfen kann. Und ich habe Menschen um mich herum die mir helfen. Offen zu sein und sich selber verstehen lernen sind für mich das Wichtigste im Umgang mit meiner Depression. Und der gute Start in Berlin, und die Herzlichkeit, die ich bei meinen beiden kurzen Besuchen im Oktober und jetzt gerade in Tübingen, meiner Herzheimat, erfahre, geben mir ganz viel Kraft. In der Hoffnung, dass der Kopf voller Ideen und Visionen in Zukunft viel viel häufiger über meinen Körper siegt.

Das letzte Jahr, das Jahr nach der Diagnose war mit eines der schönsten Jahre meines Lebens. Und ich bin schrecklich dankbar um die Menschen, die mich in diesem Jahr begleitet haben und immer für mich da waren. Ich danke Euch aus tiefstem Herzen.

Es geht mir gut. Das Leben, es ist wunderbar.

  • 7. November 2015

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Wie ihr unschwer erkennen könnt, hat sich designtechnisch einiges auf unserem Blog getan. Wir brauchten mal wieder etwas Neues, einen anderen Anstrich. Und so ist das tänzerisch-verspielte Rosa einem schlichteren Schwarz-Weiß und klareren Linien gewichen. Außerdem haben sich die Sidebars verändert, sie sind nun geordneter und einheitlicher.  Denn so wie wir uns mit der Zeit verändern und weiterentwickelt, so soll es doch auch mit unserem Blog sein. Noch arbeiten wir hier und da am letzten Schliff, aber wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem frischen Wind, der hier nun eingekehrt ist. Lasst uns doch wissen, wie euch das neue Design gefällt 🙂

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vorher…

auf tuchfuehlung

…nachher

Mein-Interview-auf-HeimgourmetAußerdem wurden wir letzte Woche von Heimgourmet interviewt, einem neuen Netzwerk für Koch- und Backbegeisterte. In dem Interview könnt ihr mehr darüber erfahren, wie wir dazu kamen, auf tuchfühlung ins Leben zu rufen und welche Rezepte wir besonders empfehlen =)

Schaut doch einfachmal rein 🙂

  • 26. November 2013

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Als ich nach Tübingen gezogen bin, entschied ich mich nach einer ersten kleinen Wohnungssuchtour dafür, doch ins Studentenwohnheim zu ziehen, beworben hatte ich mich vorsichtshalber vorher schon. Denn die Preise für Wohnungen in Tübingen sind wirklich unverschämt hoch und überhaupt eine Wohnung zu finden, bei der es nicht gleich 30 andere Bewerber gibt, ist schon eine Herausforderung für sich.

Also zog ich zunächst für die ersten zwei Semester in ein Zimmer im Wohnheim, in dem ich für einen guten Preis in einer zwar nicht zentralen, aber wie ich finde sehr schönen Lage wohnte. Nach meinem Auslandssemester im dritten Jahr zogen wir in eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Familienwohnheim, gleiche Lage und für zwei Personen sogar ein noch günstigerer Preis. Da wohnen wir bis jetzt. Allerdings gibt es vom Studentenwerk aus die Beschränkung der Wohnzeit auf 6 Semester, weshalb wir im September ausziehen müssen.

In einem dieser Häuser mit Neckar-Blick eine Wohnung zu finden, ist wohl der Traum jedes Tübingers...

In einem dieser Häuser mit Neckar-Blick eine Wohnung zu finden, ist wohl der Traum jedes Tübingers…

Da uns klar war, dass sich die Wohnungssuche nicht unbedingt leicht gestalten würde, haben wir bereits im Oktober letzten Jahres mit der Suche angefangen: Wir schauten auf wg-gesucht.de, in der Zeitung, gaben eine Annonce auf und schauten später auch beim Makler. Anfangs hatten wir noch gewisse Vorstellungen, was wir unbedingt haben wollten und was nicht. Das haben wir dann nach ca. 3 Monaten aufgegeben, wir wollten einfach nur noch eine bezahlbare Wohnung finden. Pro Monat hatten wir bestimmt 8 – 12 Besichtigungen, je nach dem, wie hoch das Angebot war. Wir haben in den letzten zwei Monaten nur noch Zusagen gemacht, da wir einfach irgendeine Wohnung haben wollten. Teilweise wurden wir nicht genommen, die Vermieter wollten uns nicht oder es wurde dann doch nur eine Person gewünscht und kein Paar. Klar, wenn ich Vermieter in Tübingen wäre, würde ich auch lieber fest angestellte Personen nehmen, als Studenten, die womöglich kein ausreichend hohes Einkommen haben und nach kurzer Zeit wieder weg ziehen.

Wir hatten somit nicht die besten Voraussetzungen im Konkurrenzkampf um die Wohnungen. Aber im letzten Monat, als wir zwei Maklerbesichtgungen hatten (wir waren zu dem Zeitpunkt auch bereit, Provision zu bezahlen, damit wir überhaupt was finden), waren wir eigentlich recht zuversichtlich: Wir hatten das Gefühl, einen guten Eindruck gemacht zu haben, die Zahl der Mitbewerber schien nicht sehr hoch zu sein und wir hatten eine schnelle Zusage gemacht. Was soll ich sagen: Nach drei Wochen haben wir nicht mal eine Absage bekommen. Nach einer Nachfrage um den Stand der Dinge hieß es, man hätte uns eine Mail geschrieben. Diese ist aber nie angekommen. Nach dieser Odysse kann man schon mal verzweifeln.

Alle Besichtigungen haben wir bisher zu zweit gemacht. Am letzten Wochenende war ich dann auf der Zahnräder Konferenz und wir bekamen spontan ein Besichtigungsangebot für den Samstag, sodass mein Mann alleine ging. Die Wohnung hat eine super Lage und er sagte sofort zu. Und was soll ich sagen? Wir haben die Wohnung. Am Freitag, bevor ich gefahren bin, habe ich noch zum Spaß gesagt: „Wenn wir diese Wohnung bekommen, dann lag es bisher an mir bzw. meinem Aussehen.“ Ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß in diesen Situationen nie, ob man sich in solchen Situationen zu schnell in etwas hineinsteigert, deswegen bin ich vorsichtig, wenn es um die Aussage „Und alles nur wegen meines Kopftuchs“ geht. Allerdings habe ich, bevor ich es getragen habe, auch immer gedacht, es würde in dieser Hinsicht generell übertrieben. Mittlerweile habe ich jedoch meine Erfahrungen gemacht, was die Außenwahrnehmung einer Kopftuchträgerin angeht. Und leider muss ich sagen, ein bitterer Beigeschmack bei dieser Wohnungszusage bleibt.

Nachtrag: Mein Gefühl war wohl tatsächlich nicht ganz unberechtig. Ich habe heute Nachmittag noch eine Antwort von einer Maklerin bekommen, mit der wir eine Wohnung noch vor Ostern besichtigt hatten. Begründung dafür, dass man sich bisher nicht gemeldet hätte: In den arabischen Ländern bekomme man ja viel Besuch, deswegen hätten die Vermieter doch Bedenken. Vergeben sei die Wohnung jedoch nicht. Da fehlen mir echt die Worte [zumal wir vor und während der Besichtigung mehrmals versichert haben, dass wir ruhige Mieter sind].

  • 16. April 2013

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Zum zweiten Weihnachtstag gibt’s nun auch von uns ein paar weihnachtliche Grüße! Wir hoffen – und ob nun Weihnachten gefeiert oder nicht – dass Ihr die freien Tage mit Euren Liebsten verbracht habt, und Ihr Euch vom vergangen Jahr ein bisschen erholt habt.IMG_5829

Farina und ich sind zusammen in den hohen Norden gefahren und haben das Wochenende vor Weihnachten zusammen in Hamburg verbracht. Leider hatten wir viel zu viel zu tun, daher müssen wir das unbedingt wiederholen und Euch dann ein paar mehr Bilder von uns in Hamburg präsentieren.

Wir hatten übrigens den Schnee mit in den Norden gebracht. Als wir um drei Uhr nachts ankamen fielen die ersten Flocken und als wir am nächsten morgen erwachten, war alles in wunderbares weiß gehüllt. Allerdings hielt der Schnee nur zwei Tage – leider nicht bis zum heiligen Abend…

IMG_5899Aber nun zu Weihnachten! Ein besonders großer Weihnachts-Fan bin ich ja nicht, aber es ist immer schön zu dieser Zeit nach Hause zu kommen. Und da nun seit drei Jahren ein kleines Mädchen in der Familie ist, wird Weihnachten wieder weihnachtlicher… und vor allem spannender, was das Geschenke auspacken angeht.

Was habt Ihr denn so alles vom Weihnachtsmann, Christkind oder einfach von der Familie und Freunden bekommen? Hier sind meine wundervollsten Geschenke, die ganz klar in eine Richtung gehen: backen!

Cupcakes! Meine Freundin fand sie wohl sehr verlockend und will jetzt auch welche. Aber größere! Dafür gab es Silikonförmchen und ganz viele leckere Rezepte.

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CakePops! Die will ich schon lange mal backen. Von meiner Schwester und Farina gabs das entsprechende Zubehör. Natürlich mit rosa Deko und Glasur 🙂

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Parfüm! Mal was neues von Mama. Estée Lauder – Sensuous. Laut Beschreibung riecht es nach geschmolzenen Holznoten, Amber, Jasmin und Ghost Lily. Hätte ich niemals raus gerochen, aber es riecht super und passt vor allem zu mir.

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Buch! Obligatorisch, wie jedes Jahr von Mama. „Mit Romanen brauch ich Dir ja nicht kommen!“, sagte sie und schenkte mir „Die Kunst des klaren Denkens“ von Rolf Dobelli.IMG_5974

Nochmal vielen Dank für all die schönen Geschenke!

Eure Ann Cathrin

  • 26. December 2012

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Über 100 Fans auf Facebook und das Überschreiten der 10.000-er Marke bei der Besucherzahl unseres Blogs! Wir haben uns wirklich riesig darüber gefreut. Klar, andere Blogs haben täglich 1000de Besucher, aber für uns sind 100 Leser eine ganze Menge und wir wollen uns bei EUCH ganz <3-lich dafür bedanken! Und um euch ein bisschen zurückzugeben, haben wir uns gedacht, wir starten unser erstes „Gewinnspiel“.

Und zwar könnt ihr ein ganz tolles Backset gewinnen, in dem 12 Muffin-Silikon-Formen in Herzform enthalten sind und ein Buch mit vielen tollen Rezeptideen. Passend zu der Jahreszeit, in der ja sowieso viel gebacken wird, habt ihr also hier die Möglichkeit, eure Backausstattung zu erweitern und euch weitere Inspirationen zu holen.

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Und so könnt ihr gewinnen:

  • Ihr solltet unseren Blog entweder über Facebook, Email oder Bloglovin folgen.
  • Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post – gerne dürft ihr auch sagen, was euch an unserem Blog gefällt oder was ihr euch hier wünschen würdet. Im Kommentar solltet ihr bitte auch eine Kontaktmöglichkeit angeben (z.B. Emailadresse).
  • Mitmachen könnt ihr bis einschließlich Sonntag

Viel Glück =)

Eure Ann Cathrin & Farina

  • 6. December 2012

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Und ich kenne dich nicht, aber ich sage dir, lass es uns versuchen. Lass uns so tun, als würden wir einander etwas bedeuten. Lass uns so tun, als wären wir freiwillig aneinander gebunden und fänden genau das lebenswert. Lass uns so tun, als würden wir einander folgen. Und wenn auch nur für einen halben Moment, einen halben Tag. Oder vielleicht, wenn wir so tun, als würden wir nichts mehr fürchten, für ein halbes Leben. Lass uns ignorieren, dass wir zu kaputt sind, um uns selbst noch aufzuopfern. Lass uns so tun, als würden wir keine Angst mehr haben, verletzt zu werden oder zu verletzten, weil wir es eben nicht besser wissen. Lass uns so tun, als wären wir nicht halb so kompliziert, wie wir selbst von uns denken. Lass uns so tun, als wären wir nicht austauschbar, neben all den schönen anderen Wesen, mit ihrer glitzernden Oberfläche und dem tiefen Abhang dahinter.

Folge mir in den Halbdüsterwald, dort wo die roten Bäume stehen, dort wo die weißen Schatten jener Gedanken zu Boden gehen, die wir miteinander teilen, in der Illusion, dass alles wirklich ist und wahr. Lass uns im grünen Dunkeln des Sees schweben, dann, wenn man ihn nicht mehr vom Himmel unterscheiden kann und er eins ist mit allem, um sich herum. Eine transparente Schwärze, in der man nur noch unsere blassen Körper sieht, wie sie aufeinander zu treiben, sich einer dem Anderen nähert, wie sich unsere Silhouetten dann umeinander schlingen und eins werden mit allem, das da nicht ist. Lass uns miteinander reden und so tun, als verstünden wir den Anderen, sodass er sich sicher fühlen kann und nicht allein ist, mit allem, was ihn quält an Frustration und Schönheit.

Ich folge dir in den warmen Schnee, in dem wir fast vollständig verschwinden und man nur noch unsere ebenholzfarbenen Wimpern sieht, wie sie einander zu blinzeln und die Pupillen dahinter, umrandet von der goldzarten Iris, lächeln. Die blassvioletten Weiten lassen Stürme aufmaschieren und wir halten uns an den Händen, lachend, während wir aus dem Schnee in die Welt geweht werden. Unsere Lippen, zu schwach, um sich zu bewegen, erklären die Erhabenheit und Größe des Ganzen, das pochende Glück in der Brust und noch vieles mehr. Und auch wenn wir stumm sind, verstehen wir doch jedes Wort des Gegenüber. Denn wir wollen es so. Wir wollen so tun, als sei die Kälte der Welt um uns herum nicht wahr, als sei jedweder Abgrund nie vor unsere Füße gewachsen, als sei die Einsamkeit ein Ort, den wir gewählt hätten und den wir jederzeit wieder verlassen könnten. Wir wollen so tun, als ob. Als sei das wirkliche Liebe zwischen uns. Als sei das Leben des Anderen mehr wert, als das eigene. Und wenn wir lange genug so tun, dann könnte es irgendwann vielleicht wahr sein. Wenn wir fest daran glauben, könnte dies eine grenzenlose, eine sich nicht erklärende, mutige und wahrhafte Liebe sein. Wenn wir das wollten. Aber du weißt so gut wie ich, dass wir uns eigentlich nur dafür entscheiden müssen.

Dieser Text stammt von Susa (und hier ist ihr toller Blog). Danke, dass wir diesen wundervollen Text bei uns veröffentlichen durften.

Eure Ann Cathrin

  • 29. November 2012

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