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Ich hab Euch ja schon davon berichtet, dass ich Vegan for Fit mal ausprobieren wollte. Nach einer erfolgreichen Woche läufts momentan eher schlecht als recht. Was vermutlich eher daran liegt, dass ich manchmal weder Zeit noch Lust zum Kochen habe, denn die Gerichte sind teilweise schon sehr Aufwendig und dann der Ganze Abwasch… -.- Da war dann doch – und gerade unterwegs – der Döner die schnelle Lösung um meinen Hunger zu stillen.

Nichtsdestotrotz sind die Gerichte wirklich lecker und viele haben mich auf meiner Facebook-Seite nach den Rezepten gefragt, als ich die Bilder von den Zucchini-Spaghetti Bolognese und Carbonara gepostet hatte. Ich habe sie schon beim ersten mal kochen ein bisschen abgewandelt, weil mir einige Sachen nicht ganz so zusagten. Und da ich nur weiß wie meine Version schmeckt, hier also meine Rezept-Variationen (und lasst Euch von einem Fleisch-Fan gesagt sein: sie schmecken wirklich sehr sehr gut!):

Spaghetti-Bolognese
300g Räuchertofu
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 getrocknete Tomaten in Öl
1/2 Bund Basilikum
200g Tomatenmark
2 Tl Agavendicksaft
100ml Gemüsebrühe
3 Zucchini
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Oregano

zucchini-spaghetti-bolognese

1.
Den Tofu in kleine Krümmel zerbröseln. Die Zwiebel klein würfeln und die Knoblauchzehen fein hacken. In einer hohen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Tofu hineingeben. Anbraten, bis er goldgelb ist. Dann kommen die Zwiebeln, der Knoblauch und etwas Oregano hinzu. Während alles mit anbrät, die getrockneten Tomaten abspülen und klein scheiden. Den Basilikum waschen und klein hacken. Dann alles salzen und pfeffern, das Tomatenmark (ja eine ganze Tube!), die getrockneten Tomaten und den Agavendicksaft hinzugeben und alles eine Minute karamellisieren lassen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Den Basilikum unterheben. Die Zucchini mit einem Spiralschneider zu Spaghettis machen und in die Soße geben. Das ganze noch kurz köcheln lassen. Wenn man die Zucchini etwas weicher mag, ruhig 5 Min in der Pfanne lassen. Sie schmecken aber auch bißfest sehr gut!

Spaghetti Carbonara
100g weißes Mandelmus
200g Räuchertofu
1/2 Bund Petersilie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bio-Zitrone
3 Zucchini
Olivenöl
Salz, Pfeffer

zucchini-spaghetti-carbonara

1.
Den Mandelmuß und 250ml Wasser miteinander verrühren. Den Tofu in kleine Würfel schneiden (so wie man sie aus einer Carbonara Soße kennt) und auch die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Etwas Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen und den Tofu hineingeben bis er goldgelb ist. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch mit andünsten. Währenddessen die Petersilie waschen und fein hacken. Den Mix aus Mandelmuß und Wasser in die Pfanne geben, sowie die Saft der Zitrone und die abgeriebene Schale von der halben Zitrone. Salzen, Pfeffern und kurz aufkochen lassen, damit die Soße andickt. Auch hier die Zucchini mit einem Spiralschneider zu Spaghettis machen und unter die Soße heben. Noch eine Minute mitkochen und servieren.

Wünsche Euch einen Guten Appetit und hoffe Euch schmeckt die Kalorienarme und sehr leckere Alternative zu herkömmlichen Spaghetti-Gerichten.
Eure Ann Cathrin

Autorin: Ann Cathrin Riedel

  • 21. June 2013

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Überall Challenges, ich kann mich gar nicht davor retten. Jetzt bin ich auch noch auf die 30 Tage Vegan for Fit Challenge gestoßen und hab sie letzten Montag begonnen. Zwei Challenges gleichzeitig? Ja, denn sie passen super zusammen. Zu meinen Zielen bei meinen „30 Days of Being Super Productive“ gehört ja auch gesunde Ernährung und Sport und mit Vegan for Fit hab ich da eine super „Anleitung“ an der Hand. Außerdem geht es hier auch um eine bewusstere Lebensweise und die Fokussierung auf das wesentliche und wichtige im Leben, sowie Ballast abzuwerfen.

Der, der mich kennt wird sich nicht nur fragen, ob es klug ist zwei Challenges zu machen, nein, er wird sich sicher auch fragen: Ann Cathrin und vegane Ernährung?! Ja, ich bin ein bekennender Fleischliebhaber und Vielesser. Ich glaub es gab bisher nur wenige Tage an denen ich kein Fleisch gegessen habe. Einfach um diesen Vegan-Hype mal zu testen und auch um ein paar Kilos zu verlieren – so wie es die Challenge verspricht habe ich diese Herausforderung mal angenommen. Und ich kann Euch sagen: Ich vermisse nichts! Bisher. Ich glaube nicht, dass ich für immer vegan leben werde, aber ich habe jetzt wenigstens ein paar super leckere fleischlose Rezepte und kann meinen Fleischkonsum etwas einschränken.

Die Gerichte in dem Buch sind der absolute Wahnsinn. Sie sind teilweise ganz einfach und schnell zuzubereiten, andere brauchen ein bisschen mehr Zeit. Was mir aber am meisten Spaß macht, ist das Zucchini-Nudeln produzieren. Dazu habe ich mir den Spiralschneider von Lurch gekauft. Da klemmt man einfach nur die Zucchini (oder anderes Gemüse) ein, dreht und heraus kommen Spaghetti oder Bandnudeln – je nach Messer.

Ich bin nicht so der große Frühstücker und daher gab es bei mir zum Frühstück eigentlich nur Obst und einen Matcha-Shake. Mittags in der Mensa mal einen Salat und sonst habe ich immer erst am späten Nachmittag hunger gehabt.

Tag 1 2013-06-03 11.01.35 2013-06-03 17.26.54 2013-06-01 14.53.51
Tag 2 2013-06-04 09.50.57 2013-06-05 19.42.07 2013-06-04 16.06.45
Tag 3 2013-06-05 10.09.38 2013-06-04 20.10.57 2013-06-05 19.43.59
Tag 4 2013-06-06 10.29.58 2013-06-07 20.08.38 leer
Tag 5 2013-06-07 11.49.55 2013-06-07 20.09.06 leer

Da ich seit Dienstag krank bin hat es mit dem Sport leider nicht geklappt. Ich hab einen Infekt und sollte nicht mal mehr reden um meine Stimmbänder zu schonen. Ganz davon abgesehen kann ich es grad nicht mal. Sobald es mir aber besser geht, gehts auch damit ENDLICH los. Manchmal glaub ich ja, mein Immunsystem will einfach nicht, dass ich Sport treibe. Nichtsdestotrotz ist in den vergangenen fünf Tagen schon etwas Gewicht verloren gegangen. Aber ob ich mich generell besser fühle, dadurch dass ich kein Fleisch und keine künstlichen Zusätze mehr zu mir nehme weiß ich nicht – dafür schmerzt mein Körper krankheitsbedingt zu sehr.

Ich halte Euch auf dem Laufenden und werde Euch in nächster Zeit Vegan for Fit noch ein bisschen mehr vorstellen und auch das ein oder andere etwas abgewandelte Rezept präsentieren.

Eure Ann Cathrin

  • 8. June 2013

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