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Bevor das Tochterkind geboren wurde, haben wir unsere Einkäufe ungeplant und zwischendurch erledigt. Jeden Tag kam die ungeliebte Frage „Was wollen wir heute essen“ auf und wenn wir uns dann auf etwas geeinigt hatten, sind wir in den Supermarkt um die Ecke gestiefelt, um die fehlenden Zutaten zu besorgen. Da man selten nur das mitnimmt, was man wirklich braucht und es bei dieser Einkaufsroutine auch häufig dazu kommt, dass man schon angebrochene Lebensmittel zuhause vergisst, haben wir unser Einkaufsverhalten schon vor einiger Zeit komplett geändert und sind damit sehr zufrieden. Da ich dazu schon sehr häufig gefragt wurde, möchte ich meine Erfahrungen und Tipps zum nachhaltigeren Einkaufen heute teilen.

Wir kaufen mittlerweile wirklich nur noch einmal in der Woche ein. Da wir inzwischen auch ein Auto haben, ist das auch keine große Schlepperei mehr, aber auch ohne ging es dank Carsharing wirklich ganz gut und ich kann jedem, der kein Auto hat dieses Modell wirklich ans Herz legen. Damit wir nicht mehr wahllos durch den Supermarkt laufen und irgendwas auf Vorrat mit nach Hause nehmen und dann am Ende doch 10 Sachen vergessen haben, machen wir uns jeden Sonntag abend gemeinsam Gedanken, was wir die Woche über essen und kochen wollen. Dazu sei gesagt, dass wir immer abends als Familie zusammen etwas warmes essen und in der Regel auch frisch kochen. Wir machen also einen Essensplan und schauen dementsprechend, was wir noch zuhause haben, was noch verbraucht werden muss und was fehlt. Die Vorteile von dieser Routine sind für mich eindeutig:

  1. Zeitersparnis: Einmal geplant, muss man sich die Woche über keine Gedanken mehr über das Abendessen machen. Man muss auch nicht nochmal extra zum Laden rennen, weil irgendwas fehlt.
  2. Geldersparnis: Dadurch, dass man nur einmal einkauft und so weniger zu „Ach, das nehme ich auch noch mit“ verleitet wird, sparen wir deutlich an Geld, auch wenn unser Einkauf zum größten Teil aus frischen Lebensmitteln besteht, die ja immer den schlechten Ruf haben, sehr teuer zu sein.
  3. Mehr Abwechslung: „Gestern hatten wir schon Nudeln, davor Reis, auf Kartoffeln keine Lust…hmm“ Wer kennt es nicht, es fällt einfach nichts ein, was man machen könnte. Durch unseren Essensplan kommen auch immer häufiger neue Gerichte auf den Tisch. So oft finde ich auf Pinterest oder anderen Blogs tolle Rezepte, die ich unbedingt nachkochen möchte. Die speichere ich mir dann ab und schreibe sie direkt auf unseren Essensplan. Noch benötigte Lebensmittel landen auf der Einkaufsliste und schwupps, etwas mehr Abwechslung auf dem Teller.
  4. Weniger Lebensmittelverschwendung: Es werden zu viele Nahrungsmittel weggeschmissen, das ist kein Geheimnis. Seit wir unsere Planung haben, landen viel weniger Lebensmittel im Abfalleimer, da wir effizienter einkaufen und die Mengen, die wir für eine Woche benötigen, besser einschätzen können.

Nach ein paar Malen ist man dann auch gewohnt, so einen Plan zu erstellen und weiß, was und wieviel man jede Woche braucht. Bei uns sind das vor allem Salatzutaten, denn ein Salat zum Essen darf bei uns nie fehlen. Wenn man doch mal, gerade frische Zutaten, auch zwischendurch benötigt, gehen wir natürlich trotzdem nochmal in den Supermarkt um die Ecke, aber das kommt nun wirklich nur noch total selten vor und spart wiederum wie schon gesagt enorm Geld. Natürlich ist unser Plan nie starr, manchmal haben wir doch keine Lust das zu machen, was auf dem Plan steht und wir essen zwischendurch einfach Nudeln mit Pesto (etwas, das immer im Haus ist) oder machen etwas, das für einen anderen Tag geplant war. Manchmal bleibt auch etwas übrig und wir essen es zwei Tage später nochmal, sodass sich der Plan verschiebt.

Für die Einkaufsplanung nutze ich eine einfache kostenfreie App und für die Essensplanung meinen Kalender. Es gibt aber natürlich auch hier schönere Varianten. Eine kostenfreie Version habe ich zum beispiel hier auf dem Blog der lieben Saskia gefunden. Die Vorlage könnt ihr euch einfach Ausdrucken und habt dann Speiseplan und Einkaufsliste in einem. Eine sehr schöne bestellbare Version findet ihr hier, auch eine sehr schöne Geschenkidee, wie ich finde.

Und nun würde mich interessieren, wie ihr das mit dem Einkaufen und Essensplanen so macht? Plant ihr auch im Voraus oder ist das gar nichts für euch?

Alles Liebe,
Farina

Das neue Jahr steht vor der Tür und obwohl noch nicht mal Weihnachten ist, steht es gefühlt schon mit einem Fuß im Türspalt und drängt sich energisch herein. Dabei muss noch so viel erledigt, besorgt, abgearbeitet und vorbereitet werden. Denn mit dem neuen Jahr kommen ja bekannterweise auch die guten Vorsätze. Gesünder leben, mehr Sport, mehr Lesen, effektiver Arbeiten… da kann man schonmal ganz schön gestresst sein. Ich selbst erwische mich immer wieder dabei, wie ich an mehreren Sachen gleichzeitig arbeite und mir dann irgendwann denke: Wie soll ich das noch alles schaffen. Und dann noch möglichst viel Zeit mit meinem Kind verbringen. Unmöglich? Für alle, die sich in diesen Zeilen wiedererkennen habe ich einen Buchtipp. „Sowieso schon keine Zeit und jetzt will sie noch, dass ich ein Buch lese? Wann denn bitte?“ Ja genau so würde ich jetzt auch erstmal denken. Aber lest erstmal weiter, dann wisst ihr, warum es sich lohnen wird, ein paar freie Minuten pro Tag für dieses Buch und nicht für eure Social Media Kanäle, Mails oder To Do Listen zu nutzen.

Das Buch, welches ich meine trägt den Titel „Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil dich“ zu sagen – Lektionen einer entspannten Mutter„*, die Autorin heißt Rachel Macy Stafford, sie ist Bloggerin und lebt mit ihren zwei Kindern in den USA. Letzteres muss man auf jeden Fall dazu sagen, denn mir ist diese typisch Amerikanische Art beim Lesen sofort ins Auge gesprungen. Das kann störend sein (so geht es mir bei Filmen und Serien oft, wenn es zu amerikanisch synchronisiert wird), bei diesem Buch kann man sich aber schon sehr gut darauf einstellen, sodass es nicht zu stark stört.

Das große Thema des Buches ist Entschleunigung. „Nicht jetzt“ „Beeil dich“ „Dafür haben wir jetzt keine Zeit“. Ich glaube, nicht nur Müttern kommen diese Sätze bekannt vor, ich zumindest sage sie auch oft gedanklich zu mir selbst. Die Autorin ist Gründerin der „Hands Free-Revolution“, einer Seite auf Facebook, die enormen Zuspruch erhalten hat und mittlerweile zu einer richtigen Bewegung geworden ist, mit dem Ziel, für Achtsamkeit im Umgang mit Technologien und das Erleben des Augenblicks zu plädieren.

Das Buch ist keines, welches man in die Hand nehmen und in einem Stück durchlesen sollte. Angelegt ist es auf einen Veränderungsprozess, der ein Jahr andauert und ist dementsprechend in 12 Kapitel unterteilt (man kann aber – anhängig von seinem eigenen Fortschritt auch schneller oder langsamer voran kommen). Diese bestehen aus 4 Einheiten, für jede Woche eine und beginnen jeweils mit sehr greifbaren Beispielen aus dem persönlichen Alltag der Autorin, durch die sie deutlich macht, welche Situationen sie selbst zum Nachdenken und Entschleunigen gebracht haben. Anschließend folgt die „Strategie der Woche“, in der sie bestimmte Wege zeigt, sich selbst von den Dingen zu befreien, die sie davon abhalten, Zeit mit ihren Kindern oder den Menschen, die ihr wichtig sind, zu verbringen. Dabei geht es wirklich um kleine Schritte und keine radikalen Maßnahmen. Am Ende jedes Kapitels und damit jedes Monats folgt eine Betrachtung, eine kleine Beschreibung von Situationen, die die Wichtigkeit des Moments deutlich machen. Es schließt dann mit einigen Fragen, die der Leser sich selbst stellen kann und zum weiteren Nachdenken anregen sollen.

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Ich selbst habe dieses Buch noch nicht zuende gelesen. Ich habe es – ganz klischeemäßig – mit in den Urlaub genommen und die ersten Kapitel immer während des Mittagsschlafs meiner Tochter gelesen. Und wirklich, es hat mir sehr viele Dankanstöße gegeben und mich aufmerksamer und sensibler gemacht. Vielleicht wäre mir der Junge im Hotel sonst nicht aufgefallen, dessen Eltern wirklich ununterbrochen jeweils auf ihr Smartphone/Tablet gestarrt haben und nicht einmal mit ihrem Sohn ins Wasser gegangen sind. Oder wie oft ich selbst schon meine to-do Listen im Kopf durchgehe und nicht die Auto- oder Fahrradfahrt mit meiner Tochter auch geistig anwesend genieße. Deswegen kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich bin davon überzeugt, dass es niemals schaden kann, seine eigenen Handlungsabläufe und Gewohnheiten zu hinterfragen, und das tut dieses Buch auf jeden Fall. Besonders – aber nicht nur – für viel beschäftigte Mütter (wenig beschäftigte gibt es ja auch nicht 😉 ) auch eine tolle Geschenkidee!

Alles Liebe,
Farina

*Amazon Affiliate Link

Es gibt ja Menschen, die mittags unbedingt etwas „richtiges“ essen müssen. Also etwas warmes, eine Hauptmahlzeit eben. Zu diesen Menschen gehöre ich nicht. Kommt natürlich gelegen, da wir sowieso abends immer frisch kochen und unsere warme Hauptmahlzeit dann stattfindet. Und wenn ich morgens mit meinem Porridge oder Overnight Oats etwas Süßes gefrühstückt habe, hält mich das meist sehr lang satt und ich habe erst mittags wieder Hunger und dann meist Appetit auf etwas Herzhaftes. Da ich mittags auch häufig nicht zuhause bin, sondern bei der Arbeit, sollte mein Mittagessen idealerweise auch gut zu transportieren und vorzubereiten sein. Ich bin für mein Mittagessen immer auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen und will euch heute gerne meine derzeitigen Lunch Favoriten zeigen. Einige davon sind super zum „Mealprep“, also zum Vorbereiten am Vortag und dann zum Mitnehmen für die Arbeit oder Unterwegs geeignet, andere lassen sich auch schnell zuhause machen.

Avocado-Brot

Was wirklich immer und zu jeder Jahreszeit geht ist frisches Brot mit Avocado, gewürzt mit viel frisch gemahlenem Pfeffer und ein wenig Meersalz. Sehr gesund, schmeckt gut und macht satt. Das Brot backe ich eigentlich immer am Vortag selbst, geht ganz einfach und man weiß, was drin ist. Da Avocado nicht so gut zu transportieren ist, nehme ich für die Arbeit meist einfach ein paar Scheiben Brot und einen anderen Belag nach Wahl mit. Das sind meist entweder vegane Aufstriche oder Aufschnitt. Dann noch ein wenig Rohkost wie Gurke, Paprika oder Karotte und es ist das perfekte Mittagessen für mich. Grüner Tee dazu darf natürlich nie fehlen.

Gemüse-Suppe

Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit sind Suppen ein tolles, abwechslungsreiches und vor allem wärmendes Mittagessen. Sie lassen sich auch prima vorbereiten, da man ja häufig eine größere Menge macht und sind, sofern eine Mikrowelle oder ein Herd bei der Arbeit vorhanden sind, auch super zum Mitnehmen geeignet. Momentan sind natürlich Kürbissuppen angesagt, aber auch einfache Gemüsesuppen, Linsensuppe, Tomatensuppe, Kartoffelsuppe schmecken richtig gut…der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Green-smoothie

An noch nicht so kalten Tagen oder auch, wenn man das Bedürfnis hat, ein paar mehr Vitamine zu sich zu nehmen, trinke ich gerne einen selbstgemachten grünen Smoothie. Diese eignen sich auch sehr gut zur Verwertung von schon sehr reifem Obst oder Gemüse, da sie sehr variabel sind. Ich nehme immer Bananen, Blattgrün wie (TK) Spinat, Salat, Sellerie, Grünkohl oder was sonst so da ist, Apfel, Zitrone und gerne auch Pfirsich oder Kiwi. Das wird dann mit Flüssigkeit nach Belieben im Mixer gut zerkleinert, in eine Flasche oder ein Glas gefüllt und dann genossen. Das sättigt auch sehr gut und lässt sich auch ganz gut mitnehmen.

Salat-to-go

Manchmal ist vom Abendessen am Vortag noch etwas Reis/Couscous/Hirse oder sonstiges übrig, manchmal mache ich aber auch absichtlich etwas mehr: Diese lassen sich mit etwas Gemüse ganz schnell zu einem Salat verwandeln, auf den man sich am nächsten Tag freuen kann. Ein wenig Gurke, Tomate, Paprika, Mais, ein paar frische Kräuter wie Minze, Petersilie und Basilikum machen sich auch immer gut und ein einfaches Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer, vermischt mit dem Getreide und schon ist ein leckerer Salat entstanden. Lässt sich sehr gut mitnehmen und schmeckt einfach hervorragend!

Das waren meine momentanen Lunch Favoriten, vielleicht konnte ich dem ein oder anderen zu einer neuen Idee verhelfen. Andersrum bin ich aber auch immer für neue Anregungen offen: Was sind eure Lunch Favoriten?

Alles Liebe,
Farina

Kennt Ihr das auch, dass Ihr Euch am Ende des Tages fragt, was Ihr heute eigentlich gemacht habt? Wo plötzlich die Zeit geblieben ist? Ich kenne das SEHR gut und schaue mir daher jede Woche an, wo zumindestens meine Zeit am Computer geblieben ist. RescueTime ist ein kleines kostenloses Programm, dass im Hintergrund läuft und mir am Sonntag dann eine Email schickt in der drin steht wie produktiv ich war und mit welchen Programmen ich gearbeitet habe, bzw. welche Webseiten ich besucht habe. Und so sah es vergangene Woche aus, kann deutlich besser werden! 😉

rescuetime

Wie genau das Programm arbeitet weiß ich nicht – und ich muss dazu sagen, dass ich die Funktion des „pausieren“ nicht benutze. Denn wenn man auf pausieren klickt, zeichnet RescueTime nicht auf, was ich gerade mache und es fließt nicht in meine „Produktivität“ ein. Außerdem läuft mein PC manchmal die Nacht durch, wenn ich beim Film gucken einschlafe, und „very distracting“ Websites wie Facebook sind dann auch noch offen. Ob das offen-sein im Hintergrund zählt? Ich weiß es nicht, aber RescueTime liefert zumindestens ganz gute Referenzwerte.

lernen

Was RescueTime natürlich nicht leisten kann ist die Produktivität abseits des PC’s zu messen. Wie z.B. meine Arabisch Hausaufgaben. Aber wer wie ich viel am PC arbeitet und auch eigentlich Hausarbeiten oder Bachelor-Arbeiten schreiben sollTE, der kann so sehen wieviele Stunden er am Schreibprogramm verbracht hat. Im Hintergrund könnt Ihr auch noch einstellen, wie störend oder wie produktiv einzelne Webseiten oder Programme für Euch sind. Denn was für den einen Spaß ist, kann für den anderen Arbeit sein. Außerdem gibt es die Möglichkeit Webseiten oder Programme auf „neutral“ zu stellen und Ihr könnt Euch Ziele setzen: z.B. weniger als zwei Stunden pro Tag mit störenden Webseiten verbringen. Die Auswertung könnt Ihr Euch dann auf der Webseite angucken oder sie Euch wöchentlich per Email zukommen lassen.

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So und nun ein Rückblick auf die erste „Super Productive Woche“: Fazit: war schon ganz ok. Aber es sind gaaaaanz viele Sachen an denen ich arbeiten muss. Mit den Hausaufgaben und dem Arabisch lernen hat es schon ganz gut geklappt. Mit der BA-Arbeit bzw. Hausarbeit hab ich noch nicht angefangen und ja, mit Ernährung und Sport wars diese Woche wohl auch eher nichts. Aber ich hab mich zusammengerissen und trotzdem viele andere Sachen erledigt, die erledigt werden mussten und nicht auf der Liste stehen und für meinen Job hab ich auch ziemlich viel getan.

Und wie läuft’s bei Euch? Wäre RescueTime etwas für Euch und seht Ihr gerne Zahlen, die Euch anzeigen, wie produktiv oder eben unproduktiv Ihr wart?

Eure Ann Cathrin 

Wie bereits letzte Woche angekündigt, werde ich ab heute einen neuen Versuch mit den „30 Days of Being Super Productive“ wagen und starten. Den letzten musste ich ja leider auf diversen Gründen vorzeitig beenden.30daysproductive

Ziel dieser 30 Tage ist es, so viel wie möglich zu tun, d.h. die vorhandene Zeit effektiv zu nutzen und nicht zu viel Zeit verschwenden und vertrödeln – was ich wirklich liebend gerne tue. Am Abend frage ich mich so oft, wo der Tag eigentlich geblieben ist und was ich überhaupt den ganzen Tag gemacht habe. Ich werde Euch in dieser Zeit auf dem Laufenden halten und Euch mit weiter mit Tipps & Tricks zum Thema Motivation und Zeitmanagement versorgen.. und allem was mir in dieser und nächster Zeit noch so interessantes in die Finger kommt. Schließt Euch gerne an (eine Mitstreiterin gibt es schon 😉 ) und schreibt Euch auch Eure Ziele für die kommenden Tage auf bzw. das, was ihr endlich mal in Angriff nehmen möchtet. Meine sind fast die gleichen wie beim letzten Versuch:

  • Arabisch und Hebräisch täglich lernen (Vokabeln)
  • Hausarbeit und BA-Arbeit beginnen
  • Regelmäßig zum Sport (3x die Woche) und auf meine Ernährung achten
  • Mindestens ein Buch zuende lesen
  • Keine Zeit verschwenden

So, das wären sie! Die hängen jetzt an der Wand, damit ich sie immer im Blick habe. Und wie sehen Eure Vorhaben aus??

Eure Ann Cathrin

 

ZeitmanagementIch beschäftige mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Zeitmanagement oder „Getting Things Done“ (GTD) und bin beim durchstöbern zahlreicher Blogs und Artikel auf die Eisenhower-Matrix gestoßen (oder: Eisenhower Prinzip). Ich glaube die ist gar nicht so unbekannt, zumindestens das Prinzip dahinter wird wohl ziemlich häufig verwendet. Mir hat es richtig gut gefallen, vor allem um Aufgaben und Projekte die über einen längeren Zeitraum gehen im Blick zu haben und zu priorisieren. Und um diese Matrix immer vor mir zu haben und nicht ständig eine neue malen zu müssen, weil sie voll geschrieben ist, habe ich mir dieses (schöne) Exemplar gebastelt und Post-its drauf geklebt. Die haben den Vorteil, dass man sie ganz stolz abreißen kann, wenn man die Aufgabe oder das Projekt erledigt hat, oder man kann sie einfach verschieben, wenn sich die Prioritäten geändert haben. Außerdem kann ich mit farbigen Post-its die Aufgaben noch zu ordnen: bei mir in „Privat“, „Uni“ und „Arbeit“.

Aber wie funktioniert diese Eisenhower Matrix? Es ist eigentlich ganz simpel: Die Matrix besteht aus vier Quadranten

I Urgent and Important: am besten sofort und selbst erledigen
II Important, but not Urgent: terminieren und selbst erledigen
III Urgent, but not Important: An jemand anderen delegieren (ist meist mit privaten Sachen nicht so einfach… 😉 )
IV Not Important, not Urgent: Da gibt es zwei Meinungen: Irgendwann machen, oder später, oder: ab in den Papierkorb. Aber ich finde, wozu Sachen noch erwähnen wenn sie eh weggeschmissen werden? Also erwähnen und wenn mal Luft ist, das erledigen.

Eisenhower-Matrix

So, nun noch Post-its mit den jeweiligen Aufgaben, Projekten oder was auch immer erledigt werden muss beschriften und auf die Matrix kleben. Bearbeitet werden die Aufgaben jetzt von rechts nach links und dann von oben nach unten (unten rechts soll ja jemand anderes machen).

Ist so eine Matrix was für Euch und könnte sie Euch helfen Eure Aufgaben erledigt zu bekommen?

Eure Ann Cathrin

20130319-185618.jpgUuuuaaaaaahhhh! Wenn ich so den Countdown hier rechts sehe merke ich: ich muss mich echt mal ran halten. Irgendwie klappt das alles nicht so wie ich wollte! Aber ich versuch jetzt noch mal alles um ganz ganz fleißig zu sein! Ein Programm das dabei ganz gut unterstützen kann und das ich leider viel zu selten benutze ist Cold Turkey.

Es ist eigentlich perfekt für Menschen wie mich… (und trägt nicht umsonst den Beinamen The strictest, merciless,  soulless program out there)Wenn man sich denn nur traut es zu aktivieren. Cold Turkey hindert einen nämlich daran ständig auf zeitraubenden Webseiten wie Facebook, Twitter oder diversen Nachrichten Magazinen zu surfen – und das wirklich konsequent.

Ihr installiert das Programm einfach (es ist übrigens kostenlos), öffnet es und klickt an welche Seiten Ihr gesperrt haben wollt. Im ersten Reiter sind die Standard-Zeitfresser-Seiten aufgeführt, im zweiten Reiter könnt Ihr noch Eure persönlichen Seiten auflisten (aber nicht unsere 😉 ). Dann gebt Ihr an, bis wann Cold Turkey all diese Seiten sperren soll und schon geht’s los! sobald Ihr Euren Browser geschlossen habt (falls er noch offen sein sollte) sind die gesperrten Webseiten nicht mehr zu öffnen. Da bringt auch kein Neustart mehr was! Die Seiten sind bis zum Ablauf der Frist gesperrt! Daher rate ich Euch: sperrt die Seiten erstmal ein oder zwei Stunden und gewöhnt Euch dran, dass Ihr nicht drauf zugreifen könnt. Einzig und allein Euer Smartphone kann Euch jetzt noch Ablenken. Da hilft vielleicht nur eins: Apps erstmal löschen!

Wär das ein Programm das Euch helfen könnte am PC fleißiger zu arbeiten? Ich glaube es hilft echt, wenn man sich nur durchringen kann. Ich werde es die nächste Woche mal öfter machen.

Alles Liebe, Eure Ann Cathrin

30 Days of Being ProductiveEigentlich wollte ich schon viel früher mit diesem Projekt anfangen. Doch dann kam mir die Grippe dazwischen und ich lag zwei Wochen komplett flach. Es hat wohl diesen Winter fast jeden erwischt, oder?

Bei mir steht etwas ganz wichtiges aber genauso schreckliches an: eine Mathe-Prüfung! Die und noch ein paar andere Sachen, die unbedingt in den Semesterferien bzw. der Vorlesungsfreien Zeit (haha -.-) erledigt werden müssen.

Seit langem habe ich mich mit dem Thema Motivation und Zeitmanagement und Prokrastination beschäftigt. Ich weiß wirklich viel – aber anwenden? Daran hapert’s immer! Ich hoffe ich bin damit nicht alleine und wenigstens ein paar von Euch leiden genauso daran wie ich. Ich nehme mir immer schrecklich viel vor, mache Pläne, ToDo-Liste und was weiß ich nicht alles. Aber ich bekomme kaum was hin!

Farina hat mich ermutigt, darüber zu bloggen. Vielleicht hilft die Aufsicht von Euch ja ein wenig und ich bin ein bisschen produktiver, um mich nicht vor Euch blamieren zu müssen. Ich werde versuchen 30 Tage super produktiv zu sein und dabei ein paar Tipps und Tricks von denen ich gelesen habe ausprobieren und Euch davon berichten. Vielleicht findet Ihr ja was, was Ihr auch für Euch übernehmen könnt! Ihr seid natürlich auch herzlich eingeladen mit zu machen – so ganz spontan J

Also hier sind meine Ziele für die kommenden 30 Tage:

    • Lernen für die Mathe-Prüfung!! (Und die natürlich bestehen…)
    • Lernen für einen andere Klausur
    • Eine weitere Hausarbeit schreiben (Thema und Literatur habe ich endlich gefunden!)
    •  B.A. Arbeit anfangen (Dazu unbedingt ein Abstract einreichen!)
    • Arabisch Vokabeln lernen
    • Bücher, die ich schon lange lesen wollte, auch endlich mal (zu ende) lesen
    • Sport machen und auf meine Ernährung achten
    • Keine Zeit verschwenden

Ja, ich weiß, es ist viel was ich mir vorgenommen habe. Wahrscheinlich auch zu viel – aber wir werden sehen wie es nach 30 Tagen aussieht!


Ich halte Euch auf dem Laufenden,
Eure Ann Cathrin