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Bevor Syrien für Bürgerkrieg und Flüchtlinge bekannt war, musste man häufig erklären, wo dieses vielen Menschen unbekannte Land überhaupt lag. Diejenigen, die es kannten und vielleicht sogar schonmal dort gewesen waren, schätzten Land und Leute für ihre unübertroffene Gastfreundschaft, Vielfalt, Geschichte und auch für die leckere Küche. Das Bild von Syrien hat sich durch die Ereignisse der letzten Jahre stark gewandelt, Syrien ist überall präsent und mittlerweile jedem ein Begriff. Vieles ist jedoch weiterhin unbekannt, aber das Interesse wächst. So vielfältig die syrische Gesellschaft war, so bunt und reichhaltig an verschiedenen Gerichten ist auch das syrische Essen. Heute möchte ich euch einen Einblick in verschiedene syrische Frühstücksvarianten geben, die natürlich je nach Region auch andere Zubereitungsarten kennen – meine hier vorgestellten Gerichte sind eher typisch für Aleppo.

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Brot (arab. Khubz) und Tee (arab. Chai)
Essentiell für arabisches Essen allgemein ist das typische dünne Fladenbrot, hier in Deutschland könnt ihr es auch in den meisten türkischen Läden kaufen (vom türkischen Fladenbrot unterscheidet es sich stark in der Dicke) oder auch selber backen. Fast alles wird mit diesem Brot gegessen: Joghurt, Kartoffeln und manchmal sogar Reis! Und vor allem für das arabische Frühstück ist es nicht wegzudenken.

Und auch ein süßer schwarzer Tee gehört zum syrischen Frühstück unbedingt dazu. Mit frischer Minze, Zitrone oder auch mit Walnüssen im Teeglas. Natürlich gibt es ihn nicht nur zum Frühstück, sondern wird eigentlich den ganzen Tag über getrunken.

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Joghurt (arab. Laban), Käse (arab. Jubna) und Labnah
Milchprodukte bilden die Basis für viele arabische (Frühstücks-) Gerichte. Oft wird Joghurt aus Schafs- oder Kuhmilch serviert, der dem griechischen/türkischen Joghurt ähnlich ist und damit sehr fetthaltig. Beliebt ist auch Labnah, welches ihr ganz einfach selbst machen könnt, indem ihr Joghurt mit ein wenig Salz vermengt und ihn über Nacht abtropfen lasst und anschließend mit etwas Olivenöl und Schwarzkümmel bestreut. Geschmacklich kann man Labnah vielleicht mit Schmand vergleichen. Es gibt natürlich auch verschiedene Käsesorten, die in Syrien gerne zum Frühstück gegessen werden, wie z.B. Schafskäse oder auch ein besonderer, gummiartiger Käse, der Halloumi ähnelt und in Wasser gekocht warm – natürlich mit Fladenbrot – gegessen wird.

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Oliven (arab. Zeytoun), Zeyt&Zaatar
Zaatar ist eine Gewürzmischung, die typisch für den Nahen Osten und natürlich auch Syrien ist und hauptsächlich aus Thymian, Sumach, geröstetem Sesam und Salz besteht. Gegessen wird er so: Man tunkt ein Stück Brot in gutes Olivenöl und danach in ein Schälchen mit Zaatar. Schmeckt wirklich sehr lecker, probiert es mal aus! Und wo wir schon bei Olivenöl sind: Da Syrien ein Hauptanbaugebiet für Oliven war, dürfen auch diese, ob schwarz oder grün, natürlich nicht auf dem Frühstückstisch fehlen.

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Manaqish
Eine weitere Verwendungsmöglichkeit für Zaatar ist das Backen von Manaqish. Das sind kleine Teigfladen, die mit einer Olivenöl-Zaatar Mischung bestrichen und im Ofen gebacken werden. Traditionell isst man Manaqish zum Tee. Statt mit Zaatar werden sie auch häufig mit einer Art Schafkäse belegt und gebacken. Ein Rezept für Zaatar Manaqish findet ihr hier.

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Foul
Dieses Gericht könnte euch bekannt vorkommen, denn wir haben das Rezept dazu schon vor einiger Zeit hier gepostet. Der aleppinische Foul besteht aus dicken Bohnen, die in einer Joghurt-Sesam-Soße schwimmen. Traditionell wird dieses Gericht häufig freitags morgens oder nach dem Freitagsgebet gegessen.

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Hummus
Natürlich darf auch Hummus in dieser Auflistung nicht fehlen. Auch wenn es für den deutschen Magen vielleicht komisch klingt: Zum Frühstück gibt es ihn sogar häufig mit Falafel. In deutschen Supermärkten ist er mittlerweile ganz einfach zu bekommen, aber ihn selbst zu machen ist wirklich kein großer Aufwand, hier findet ihr unser Hummus Rezept.

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Fattet Hummus
Das Wort Fatteh trägt die Bedeutung „zerkleinern“ oder „zerpflücken“ in sich, bei diesem Gericht ist es das Brot, welches zerpflückt wird. Neben dem gerösteten Brot besteht es noch aus Kichererbsen und einer Joghurt-Sesam-Soße. Das Rezept dazu findet ihr hier.

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Fatayer
Diese kleinen Teilchen nennen sich Fatayer und sind den türkischen Pogaca sehr ähnlich. Sie bestehen aus einem Hefeteig, der mit Schafskäse, Oliven, Hähnchen oder Paprika gefüllt ist und werden eher unterwegs gekauft und gegessen. Das Rezept dazu steht auch schon in den Startlöchern.

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Mamouniyeh
Natürlich gibt es nicht nur herzhafte Frühstücksarten in Syrien, auch dieser Griesbrei mit dem schönen Namen Mamouniye ist sehr beliebt. Er hat einen leckeren Karamellgeschmack und wird mit einem sehr salzigen Käse oder Kaymak, einer Art Schichtsahne (ihr könnt auch Mascarpone nehmen) getoppt. Ich nehme für die vegane Variante gerne ganz unarabisch Apfelmus. Ein Rezept für Mamouniye findet ihr hier (wir nehmen allerdings für 2 Personen das doppelte Rezept).

Natürlich umfasst dieser Beitrag nicht alle Arten des syrischen Frühstücks, es werden z.B. auch gerne Eier oder Rührei, Butter und Marmelade oder Makdous (super leckere mit Walnuss gefüllte und eingelegte kleine Auberginen) gegessen. Außerdem gibt es, wie anfangs schon angesprochen, natürlich in verschiedenen Städten auch verschiedene „Spezialitäten“ und regionale Besonderheiten.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick das syrische Frühstück und seine Vielfalt geben. Probiert doch mal das ein oder andere aus, ich verspreche euch, es lohnt sich 🙂

Alles Liebe,
Farina

Eines meiner allerliebsten Reisgerichte ist Biryani. Das sagt euch nichts? Biryani ist ein indisches Gericht und besteht hauptsächlich aus gewürztem Reis mit Fleisch, es gibt aber auch Varianten mit Fisch oder Gemüse. Auch Zwiebeln, Nüsse und Joghurt dürfen bei den meisten Biryani Gerichten nicht fehlen und geben den typischen Geschmack. Gegessen habe ich es das erste Mal in Saudi Arabien und war direkt begeistert von der Vielfalt der Aromen, die der Reis angenommen hatte. Deswegen war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich angefangen habe herumzuexperimentieren und mir mein eigenes Gemüse Biryani zuhause zu kochen. Es gibt traditionell natürlich verschiedene regionale Zubereitungsarten und verschiedene Rezepte, ich habe mit diesem Rezept mittlerweile die perfekte vegetarische Variante für mich gefunden. Mein Mann macht sich dazu gerne Butter Chicken und so sind alle glücklich =) Es scheint vielleicht anfangs etwas aufwändig, aber es lohnt sich wirklich auszuprobieren, der Geschmack ist es wert.

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Das braucht ihr (für 2 hungrige Personen):
Gemüse eurer Wahl (z.B. 1 Karotte, 1,5 Paprika, 1 Zucchini, TK Erbsen)
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (etwa 1-2 cm)
2 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmel, 4 Kardamomkapseln, 4 Nelken, Zimtstange, Lorbeerblatt
250 ml Passierte Tomaten
3-4 EL (Soja-)Joghurt
0,5 TL Kurkuma, 0,5 TL Garam Masala, Prise Chiliflocken, etwas gemahlener Koriander, Salz, Pfeffer
200 gr Langkorn Reis (z.B. Basmati)
4 Kardamomkapseln, 5 Nelken, 5 Pfefferkörner, 1 Zimtstange, Salz
Safran+etwas Wasser

Und so gehts:

1. Das Gemüse (Menge und Sorte nach eurem Geschmack) waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken oder pressen. In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen und das Gemüse darin zur Hälfte garen. Dann aus dem Topf nehmen und 1-2 Minuten in eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser geben. Abgießen und zur Seite stellen.

2. Etwa 1 EL Kokosöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zum schmelzen bringen. Kreuzkümmel, Kardamomkapseln, Nelken, Zimtstange und das Lorbeerblatt in das Öl geben und rösten, bis sie leicht braun werden und sich ihr Duft entfaltet. Zwiebeln hinzugeben und eine Minute mitbraten, dann Ingwer und Knoblauch in die Pfanne geben und eine weitere Minute mitbraten.

3. Tomatensoße in die Pfanne geben (Achtung, kann spritzen), erhitzen und etwa 3-4 Minuten mitkochen. Die Pfanne von der Platte nehmen und den (Soja-)Joghurt einrühren. Die Pfanne wieder zurück auf den Herd stellen und Kurkuma, Garam Masala, Chiliflocken und gemahlenen Koriander hinzugeben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Nun das Gemüse zu Soße geben, vermengen und die Pfanne abdecken. Das Gemüse sollte nun in der Soße kochen, bis es gar ist.

4. In der Zwischenzeit Reis, Kardamomkapseln, Nelken, Pfefferkörner, Zimtstange und Salz in einen Topf geben, mit ausreichend kochendem Wasser übergießen und kochen, bis der Reis etwa 3/4 durch ist, dann den Reis vom Herd nehmen und abgießen.

5. Safranfäden in einem Teeglas Wasser auflösen. Kokosöl in einem großen Topf zum Schmelzen bringen, die Hälfte des Reis in den Topf geben. Darauf dann das Gemüse mit der Soße geben und mit dem restlichen Reis bedecken. Das Safranwasser über den Reis geben den Topf bedecken, am besten mit Alufolie oder einem Küchentuch zwischen Topf und Deckel, sodass er wirklich dicht ist und das Ganze bei geringer Hitze 25 Minuten garen.

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Nun könnt ihr den Reis anrichten (versucht dabei am besten gleich, Kardamomkapseln, Nelken und die anderen ganzen Gewürze auszusortieren, denn darauf zu beißen ist keine wirkliche Freude) und die Geschmacksvielfalt des Gemüse Biryani genießen. Bei uns wird es wirklich gerne gegessen und ich mag, wie der Reis den Geschmack der Joghurt Soße annimmt. Wem einfach „nur“ Reis mit Gemüse nicht reicht kann auch Fleisch dazu machen oder mit dem Gemüse in der Sauce kochen und anschließend wie im Rezept beschrieben mit dem Reis zusammen garen.

Kennt ihr Biryani und mögt es auch so gern wir ich?

Alles Liebe

Farina

Es gibt ja Menschen, die mittags unbedingt etwas „richtiges“ essen müssen. Also etwas warmes, eine Hauptmahlzeit eben. Zu diesen Menschen gehöre ich nicht. Kommt natürlich gelegen, da wir sowieso abends immer frisch kochen und unsere warme Hauptmahlzeit dann stattfindet. Und wenn ich morgens mit meinem Porridge oder Overnight Oats etwas Süßes gefrühstückt habe, hält mich das meist sehr lang satt und ich habe erst mittags wieder Hunger und dann meist Appetit auf etwas Herzhaftes. Da ich mittags auch häufig nicht zuhause bin, sondern bei der Arbeit, sollte mein Mittagessen idealerweise auch gut zu transportieren und vorzubereiten sein. Ich bin für mein Mittagessen immer auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen und will euch heute gerne meine derzeitigen Lunch Favoriten zeigen. Einige davon sind super zum „Mealprep“, also zum Vorbereiten am Vortag und dann zum Mitnehmen für die Arbeit oder Unterwegs geeignet, andere lassen sich auch schnell zuhause machen.

Avocado-Brot

Was wirklich immer und zu jeder Jahreszeit geht ist frisches Brot mit Avocado, gewürzt mit viel frisch gemahlenem Pfeffer und ein wenig Meersalz. Sehr gesund, schmeckt gut und macht satt. Das Brot backe ich eigentlich immer am Vortag selbst, geht ganz einfach und man weiß, was drin ist. Da Avocado nicht so gut zu transportieren ist, nehme ich für die Arbeit meist einfach ein paar Scheiben Brot und einen anderen Belag nach Wahl mit. Das sind meist entweder vegane Aufstriche oder Aufschnitt. Dann noch ein wenig Rohkost wie Gurke, Paprika oder Karotte und es ist das perfekte Mittagessen für mich. Grüner Tee dazu darf natürlich nie fehlen.

Gemüse-Suppe

Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit sind Suppen ein tolles, abwechslungsreiches und vor allem wärmendes Mittagessen. Sie lassen sich auch prima vorbereiten, da man ja häufig eine größere Menge macht und sind, sofern eine Mikrowelle oder ein Herd bei der Arbeit vorhanden sind, auch super zum Mitnehmen geeignet. Momentan sind natürlich Kürbissuppen angesagt, aber auch einfache Gemüsesuppen, Linsensuppe, Tomatensuppe, Kartoffelsuppe schmecken richtig gut…der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Green-smoothie

An noch nicht so kalten Tagen oder auch, wenn man das Bedürfnis hat, ein paar mehr Vitamine zu sich zu nehmen, trinke ich gerne einen selbstgemachten grünen Smoothie. Diese eignen sich auch sehr gut zur Verwertung von schon sehr reifem Obst oder Gemüse, da sie sehr variabel sind. Ich nehme immer Bananen, Blattgrün wie (TK) Spinat, Salat, Sellerie, Grünkohl oder was sonst so da ist, Apfel, Zitrone und gerne auch Pfirsich oder Kiwi. Das wird dann mit Flüssigkeit nach Belieben im Mixer gut zerkleinert, in eine Flasche oder ein Glas gefüllt und dann genossen. Das sättigt auch sehr gut und lässt sich auch ganz gut mitnehmen.

Salat-to-go

Manchmal ist vom Abendessen am Vortag noch etwas Reis/Couscous/Hirse oder sonstiges übrig, manchmal mache ich aber auch absichtlich etwas mehr: Diese lassen sich mit etwas Gemüse ganz schnell zu einem Salat verwandeln, auf den man sich am nächsten Tag freuen kann. Ein wenig Gurke, Tomate, Paprika, Mais, ein paar frische Kräuter wie Minze, Petersilie und Basilikum machen sich auch immer gut und ein einfaches Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer, vermischt mit dem Getreide und schon ist ein leckerer Salat entstanden. Lässt sich sehr gut mitnehmen und schmeckt einfach hervorragend!

Das waren meine momentanen Lunch Favoriten, vielleicht konnte ich dem ein oder anderen zu einer neuen Idee verhelfen. Andersrum bin ich aber auch immer für neue Anregungen offen: Was sind eure Lunch Favoriten?

Alles Liebe,
Farina

Vor einigen Tagen bin ich beim Durchgehen von Instagramm – Vorschlägen auf ein Foto von herrlichen fluffigen Pfannkuchen gestoßen. Das an sich ist wirklich nichts besonderes, da gefühlt jeder Zweite auf Instagramm Pancakes frühstückt, gerade am Wochenende. Bei diesen handelte es sich allerdings um Pumpkin Pie Spice Pancakes, also mit Kürbis, das hat mich dann doch etwas neugierig gemacht. Ich hatte vorher noch nie etwas Süßes mit Kürbis gebacken, also musste das unbedingt geändert werden. Die Zutaten waren schnell zusammengesucht und schon landete der duftende Teig in der Pfanne und backte dort zu leckeren, zimtig-fluffigen Pfannkuchen aus. Das perfekte Frühstück an regnerischen Herbst- oder Wintermorgen, aber ich kann sie mir auch sehr gut abends oder einfach zwischendurch vorstellen. Mit noch etwas Ahornsirup und Banenenstücken…ein Traum!

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Und das braucht ihr (für ca. 6 Stück)
150 ml Sojamilch Vanille
1 EL Zitronensaft oder Essig
1 kleines Glas/125 gr Kürbispüree
1 EL Butter/Alsan
0,5 Vanilleschote
1 EL Ahornsirup
3 EL Rohrohr- oder Kokosblütenzucker
120 gr (Dinkel-)Mehl
1 TL Backpulver
0,5 TL Natron
1 EL Sojamehl+2 EL Wasser
1 Prise Salz
Zimt
1 TL Pumpkin Pie Gewürz

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Und so gehts:
1. Die Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch, ich habe aber das Gefühl, dass sie mit Sojamilch fluffiger werden) mit dem Essig/Zitronensaft in eine Schüssel geben und ein paar Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit die Butter/Alsan schmelzen und das Sojamehl mit dem Wasser vermengen. Dann das Kürbispüree, die Butter, das Mark einer halben Vanilleschote, den Ahornsirup und den Zucker zu der Sojamilch geben und alles zu einer homogenen Masse vermischen. Ich habe gekauftes Kürbispüree im Babygläschen von Alnatura verwendet, ihr könnt es aber auch selbst herstellen, wie das geht seht ihr z.B. hier.

2. Mehl und Backpulver zu der Masse sieben (wichtig, sonst habt ihr nachher Mehl- und Backpulverklümpchen im Teug und glaubt mir, das wollt ihr nicht!), Natron und die Sojamehlmischung hinzufügen, ebenso wie Salz, Zimt und Pumpkin Pie Gewürze. Wie ihr euch das ganz leicht selbst zusammenmischen könnt, steht hier. Lohnt sich wirklich, da ihr es vielseitig auch für Getränke und andere Leckereien nutzen könnt. Alles zu einem Teig verrühren und nochmal einige Minuten stehen lassen.

3. Eine Pfanne heiß werden lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr etwas Fett hineingeben, es klappt bei mir aber auch ohne. Dann etwa 2-3 EL des Teigs in die Pfanne geben, ausbacken, bis er Bläschen bildet und am Rand fest wird, dann vorsichtig wenden und von der anderen Seite ausbacken. So mit dem ganzen Teig verfahren und dann die Pumpkin Pie Spice Pancakes mit einem Topping nach Wahl genießen.

Diese herbstlichen Pfannkuchen sind wirklich eine tolle Abwechslung zum Frühstück und lecker fluffig-zimtig. Eben genau, wie ich es gerne mag 🙂

Verratet ihr mir eure liebsten Pumpkin Pie Spice Rezepte?
Alles Liebe,
Farina

Vor einiger Zeit sind wir beim Inder um die Ecke essen gegangen und ich war ganz überrascht, dass einige Gerichte sogar explizit als vegan gekennzeichnet waren. Ich bestellte also ein leckeres Gericht mit Kichererbsen und Kartoffeln in einer cremigen Soße. Das schmeckte mir so gut, dass ich ein paar Tage später gleich versuchte, etwas ähnliches zu zaubern. Und was soll ich sagen, mittlerweile schmeckt uns meine Kreation sogar besser! Sie ist dazu mit einem kleinen bisschen Vorbereitung noch relativ schnell und einfach zu machen und kommt bei uns mittlerweile jede Woche einmal auf den Tisch. Natürlich kann und will ich euch das Rezept für das leckere Kichererbsen Curry nicht vorenthalten, hier kommt es also.

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Zutaten für 2 hungrige Personen

1 Dose Kichererbsen
350 gr Kartoffeln
2 EL Kokosöl
1/2 große Zwiebel (oder eine kleine)
1 Knoblauchzehe
Frischer Ingwer
1/2 Rote Paprika
Kreuzkümmel, Currypulver, Paprikapulver, gemahlener Koriander
Salz, Pfeffer
3 EL Tomatenmark
2-3 EL Cashewmus
Wasser
Frische Petersilie oder Koriander

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Und so gehts:

Vorab: Ihr könnt natürlich auch getrocknete Kichererbsen nehmen, das tue ich auch oft. Einfach über Nacht einweichen lassen, das Wasser dann wegkippen und in frischem Wasser mit etwas Natron kochen lassen, bis sie sich problemlos zwischen zwei Fingern zerdrücken lassen (dauert etwa 30-45 Minuten).

1. Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Etwa 1-2 cm (je nach gewünschter Intensität) vom Ingwer abschneiden, schälen und entweder fein hacken oder reiben. Die Paprika in kleine Würfel schneiden.

2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Ingwer und Knoblauch hineingeben. Anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Dann die Gewürze hinzugeben, vertraut dabei mengenmäßig auf euer Gefühl und euren Geschmack, ihr dürft ruhig etwas großzügig mit dem Kreuzkümmel sein. Paprika in die Pfanne geben und verrühren. Nun gebt ihr die abgetropften Kichererbsen dazu und bratet sie etwa 2 Minuten mit an.

3. Nun kommt das Tomatenmark mit in die Pfanne und wird verrührt, bis es sich gut verteilt hat. Anschließend die fertig gekochten Kartoffeln dazu geben und alles gut miteinander vermengen. Cashwemus in einem Glas mit etwas Wasser vermischen und in die Pfanne geben, umrühren. Nun könnt ihr das Ganze nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr mehr Flüssigkeit wollt, gebt einfach etwas mehr Wasser hinzu.

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Und das wars auch schon. Das Kichererbsen Curry auf einen Teller geben und mit dem frischen Koriander, oder wenn ihr – wie ich – keinen frischen Koriander mögt, mit frischer glatter Petersilie garnieren. Mit dünnem (arabischen) Fladenbrot genießen.

Lasst es euch schmecken!

Farina

In den letzten Wochen dominierte ein Thema die Medien- und auch die Bloglandschaft: Flüchtlinge. Nicht irgendwo weit weg, nein, Flüchtlinge hier vor Ort, bei uns. Man laß von Ereignissen und Zuständen, die einen sprachlos und kopfschüttelnd zurück ließen, aufgewühlt, traurig, wütend. Aber man konnte auch von tollen Aktionen lesen, von Menschen, die sich engagieren, die nicht wegschauen, sondern aktiv daran mitwirken, dass sich Menschen nach langer und oft gefährlicher Flucht willkommen fühlen können (ein sehr toller und spannender Einblick z.B. hier).

Viel wollen wir auf diesem Blog gar nicht mehr zu der momentanen Situation in Deutschland und der Welt sagen, geht es doch mehr denn je darum, wirklich und offline etwas zu tun, statt nur zu „teilen“ „liken“ und „hashtaggen“. Trotzdem möchten wir euch hier gerne ein Projekt vorstellen, von dem ihr vielleicht an anderer Stelle schon gelesen habt und welches durch sein geniales Konzept besticht: Verschiedene Menschen durch ein gemeinsames Interesse an einen (Ess-)Tisch zu bringen.

Die Rede ist von dem großartigen „Über den Tellerrand kochen„. Der Verein Überdentellerrand e.V. hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, durch das Kochen Menschen zusammenzubringen und ihnen dadurch einen neuen Zugang zum Thema Asyl zu ermöglichen. Ich bin durch die Videoserie auf dem Youtube Kanal ellevant auf das Projekt aufmerksam geworden und war vom ersten Video an begeistert von dem Konzept. Dort werden Menschen verschiedener Herkunft vorgestellt, die Gerichte aus ihren Heimatländern zubereiten und dabei über ihre (Flucht-)Geschichten sprechen. Man erfährt so neben leckeren Rezepten, wie unterschiedlich die jeweiligen Geschichten sind und was sie doch gemeinsam haben: Sie sind alle Menschen, die ihre Heimat unfreiwillig verlassen mussten und nun hier sind. Bei uns in Deutschland.

Mujaddara 1

In den letzten Wochen habe ich auch oft gelesen, dass viele bisher nicht viel über die jeweiligen Herkunftsländer und Kulturen gewusst haben, durch den Kontakt und Gespräche mit Flüchtlingen sich aber zum ersten Mal mit so etwas wie den jeweiligen Landesküchen auseinandergesetzt haben (z.B. hier). Das finde ich total spannend und möchte euch in diesem Sinne wirklich ans Herz legen, einige Rezepte nachzukochen und so kulinarisch „auf Tuchfühlung“ mit unseren neuen Nachbarn und Mitmenschen zu gehen. Eines der auf Youtube vorgestellten Rezepte ist z.B. bei uns sowieso schon lange ein Alltagsgericht, welches ich euch gerne weiterempfehle: Mujaddara. Es besteht ganz simpel aus Bulgur, Linsen und Zwiebeln. Wir machen dazu noch einen einfachen mit Summakh gewürzten Salat und fertig ist ein sättigendes und auch gesundes Gericht.

Wie „Über den Tellerrand kochen“ zeigt, gibt es viele Möglichkeiten, auf einer gemeinsamen Ebene zusammenzukommen und sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, voneinander zu lernen oder eben einfach miteinander zu kochen.

Alles Liebe, Farina

Kennt ihr die Situation, wenn ihr irgendwo etwas total leckeres gegessen habt und das dann unbedingt zuhause genau so nachmachen wollt? Mir ging es schon relativ oft so, mal waren die Versuche erfolgreich, mal nicht. So haben ich auch die letzten 3 Jahre versucht, mich an den Geschmack des Reisgerichts anzunähern, das ich in Saudi Arabien genießen durfte. Die Ergebnisse waren jedes für sich lecker, trafen aber eben nicht genau den Geschmack, den ich haben wollte, irgendwas fehlte immer.

Reis 6

Aber dann, vor ein paar Monaten war ich endlich erfolgreich und das Resultat möchte ich sehr gerne mit euch teilen. Hier also der etwas andere Cashew Curry Reis:

Reis 4

Zutaten für 2 hungrige Personen:

1,5 EL Kokosöl
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
4 Kapseln Kardamom
6 Nelken
1 kleines Stück Zimtstange
1 TL Curry
etwa 300 gr Basmatireis
Wasser
Salz
1 getrocknete Zitrone
1 handvoll Cashewkerne

Reis 2

1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anbraten. Kardamom, Nelken, Zimt und Curry hinzugeben und weiter anbraten. Dabei gut rühren, damit nichts am Boden ansetzt. Den Reis dazu geben und so vermengen, dass er komplett mit den Gewürzen vermischt ist und eine schöne gelbe Farbe angenommen hat. Mengenmäßig gehe ich da nach Gefühl, mal ist es mehr, mal weniger. Richtet euch dabei also besser nach eurem Hunger 🙂

2. Soviel Wasser auf den Reis geben, dass es etwa 1 cm über dem Reis steht. Das Wasser mit Salz abscgmecken. Einmal richtig aufkochen lassen, die getrocknete Zitrone hinzugeben, den Topf mit Alufolie abdecken und einen Deckel aufsetzen. Die Temperatur niedrig stellen oder die Platte gleich ganz ausmachen.

3. Die Cashewkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie etwas Farbe annehmen. Zur Seite stellen. Nach etwa 20 Minuten könnt ihr den Deckel vom Topf nehmen und die Cashewkerne auf den Reis geben. Und fertig ist er, der geschmackliche Urlaub für Zuhause.

Reis 3

Ich mag dazu einen ganz einfachen Salat, mein Mann macht sich gerne Hähnchen dazu. Der Cashew Curry Reis lässt sich dementsprechend gut kombinieren und ist für uns die perfekte Mahlzeit, mit der alle zufrieden sind (auch die kleine Maus ist immer ganz begeistert).

Habt ihr auch solche „Urlaubsgerichte“ die euch nicht mehr loslassen?

Alles Liebe, Farina

Heute habe ich ein besonderes Frühstücksrezept für euch. Es ist in der arabischen Welt sehr verbreitet und äußerst beliebt: Foul (gesprochen Ful mit langem u). In der Zubereitung gibt es, wie so oft, regionale Unterschiede, diese Version hier ist die syrische. Mein Mann hat es früher oft in Aleppo gegessen und ist vor kurzem auf die Idee gekommen, es doch mal selbst zu versuchen – und das war ein voller Erfolg. Es schmeckt wirklich hervorragend, auch für jemanden, der sonst eher keine Bohnen in knoblauchiger Joghurtsauce zum Frühstück isst, versprochen 😉 Und auch der Herr des Hauses hat sich geschmacklich sofort wieder nach Aleppo zurückversetzt gefühlt. Der Hauptbestandteil und Namensgeber des Gerichtes sind die dicken Saubohnen (oder Ackerbohnen, Favabohnen..diese Bohne hat wirklich viele Namen), die man meist getrocknet im gut sortierten Supermarkt oder im türkischen Lebensmittelladen findet. Sie „schwimmen“ in einer dünnen Sesam-Joghurt Soße und sind äußerst nahrhaft. Die Zubereitung ist wirklich nicht kompliziert, ihr müsst nur ein wenig Zeit mitbringen, wie bei den meisten getrockneten Hülsenfrüchten.

Foul-syrian-breakfast-1

Ihr braucht (für 2 Personen):
ca. 100 gr Saubohnen
5 volle EL Joghurt
3 EL Sesampaste (Tahina)
1 Zehe Knoblauch
Cumin, Chiliflocken, Salz
Zitronensaft
Wasser
Olivenöl

Und so gehts:
1. Bohnen mit reichlich Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Morgen die Flüssigkeit abgießen und in frischem Wasser etwa eine Stunde lang kochen, bis die Bohnen durch sind. Sie haben allerdings im Vergleich zu anderen Bohnen immer noch eine eher härtere Konsistenz.

2. Joghurt mit Sesampaste, Knoblauch, Cumin, Chiliflocken, Zitronensaft und Salz abschmecken und gut vermengen. Mit Wasser verdünnen, bis es eine suppenartige Konsistenz hat.

3. Das Joghurtgemisch in Schälchen geben und die Bohnen dazu geben. Dann nach Geschmack mit Olivenöl beträufeln und servieren.

Foul-syrian-breakfast-2

Dazu werden dann arabisches Fladenbrot, saure Gurken und Tomaten gereicht und das ganze zum Frühstück genossen. Probiert es doch mal aus, es lohnt sich!

Übrigens: Mit Sojajoghurt lässt sich das ganze auch veganisieren!

Was esst ihr gerne „Ungewöhnliches“ zum Frühstück?
Guten Appetit, Farina

Ich muss ja ehrlicherweise zugeben, dass das selber Erfinden von Rezepten nicht so meine Stärke ist. Vielmehr ist es so, dass ich ein Rezept lese, dieses haargenau so nachmache und wenn es gut war, dieses wieder und wieder nutze. Dabei entwickelt sich natürlich eine Routine und nach und nach kommen meine eigenen Interpretationen dazu: ich lasse etwas weg, füge etwas hinzu, gehe in einer anderen Reihenfolge vor…bis dann letztendlich meine eigene Variante des Rezepts entstanden ist. Es ist wirklich selten, dass ich etwas komplett ohne Inspiration von außen koche, doch das heutige Rezept ist ausnahmsweise eine dieser Eigenkreationen. Entstanden aus: „Was haben wir denn noch zuhause?“ und „Ich hätte mal wieder Lust auf etwas aus dem Wok.“ Es ist ziemlich bunt, sehr variabel und einfach gemacht. Ich gebe bewusst keine richtigen Mengenangaben an, da ihr nach euren eigenen Vorlieben entscheiden könnt, wieviel ihr von was benutzen wollt.

Das braucht ihr:
(Sesam-)Öl
Zwiebel, Knoblauch
Ingwer
Räuchertofu
Gemüse eurer Wahl (Bsp. Zucchini, Möhre, Pilze, Paprika)
Mie Nudeln
Soja Sauce
Erdnussmus
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kreuzkümmel, Currypulver

Wok 2

Entschuldigt das schlimme Licht…Foodographie im Winter ist meist weniger spaßig!

Und so gehts:

1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Tofu (man kann hier auch Naturtofu nehmen, den würde ich dann allerdings länger mit Gemüse und Soja Sauce ziehen lassen) würfeln und mit Sojasauce, etwas Knoblauch und Gewürzen nach Wahl gut vermengen. Beiseite stellen.

2. Das Gemüse waschen und schneiden. Ich nehme für Möhre und Zucchini immer einen Spiralschneider, das sieht nett aus und das Gemüse ist schneller gar. Ihr könnt es aber natürlich auch ganz normal mit einem Messer schneiden.

3. Das Öl in einer Wok Pfanne erhitzen und die Zwiebel und etwas Ingwer darin anbraten. Die Temperatur etwas runter stellen und das Gemüse dazu geben. Die Pilze gebe ich immer etwas später hinzu. Gut vermengen und die Pfanne mit einem Deckel bedecken.

4. Die Mie Nudeln nach Anleitung bereit machen (einfach in heißes Wasser geben und nach kurzer Zeit abgießen). In einer seperaten Pfanne die Tofuwürfel in etwas Öl scharf anbraten.

5. Wenn das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat, geht es ans Würzen: Sojasauce, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kreuzkümmel und Currypulver nach Geschmack dazu geben und alles gut vermengen. Dann noch einen Löffel Erdnussmus dazugeben, das macht das Ganze etwas cremiger. Abschließend dann noch die Nudeln untermischen, Tofuwürfel dazugeben und genießen.

Wok 1

Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt, die gewohnten Muster mal zu durchbrechen und etwas Neues zu probieren. Natürlich kann man statt Tofu auch Fleisch nehmen, noch Kokosmilch hinzufügen etc.., da sind euch keine Grenzen gesetzt.

Wie ist es bei euch, seid ihr eher die Rezepte-Nachkocher oder kreiert ihr eure Gerichte meist selbst?
Eure Farina

Jeder kennt sie – die Tage, an denen man einfach nicht weiß, was man zu essen machen soll. Nudeln? Hatte man gestern schon. Reis? Nicht schon wieder. Hierfür fehlt diese Zutat, dafür jene. Bei mir kommt dazu immer noch erschwerend hinzu, dass ich Vegetarierin bin und mein Mann nicht. Da einen Kompromiss und Abwechslung zu finden, fällt manchmal gar nicht so leicht, vor allem, wenn man nicht viel Zeit hat. Wenn ihr auch öfter vor diesem Problem steht, dann habe ich jetzt eine super Lösung für euch: Ofengemüse. Ist nicht viel Arbeit, lässt sich super vorbereiten und ist sehr wandelbar. Wer mag, kann seperat Fleisch dazu machen – oder es auch zusammen mit dem Gemüse in den Ofen geben. Man hat außerdem eigentlich immer passende Zutaten dafür zuhause. Hier zeige ich euch meine Variante:

Ofengemüse 2

Das braucht ihr
Kartoffeln
Grünen Spargel
Möhren
Brokkoli
Paprika
Sesam
Parmesan
Olivenöl
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Gewürze nach Wahl

Ofengemüse 3

Und so gehts:

1. Den Ofen auf ca. 180-200° vorheizen. Eine Knoblauchzehe pressen und mit Olivenöl und Gewürzen vermischen. Ich habe noch eine Italienische Kräutermischung hinzugefügt. Dann die Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden. Ihr könnt die Schale entweder dran lassen oder vorher die Kartoffeln schälen. Schneidet sie am besten in kleinere Stücke, so wie es auf dem Bild zu sehen ist, dann dauert es nicht so lange, bis sie gar sind. Die Kartoffeln mit etwas Öl bestreichen, in eine Auflaufform geben und das Ganze für etwa 15-20 Minuten in den Ofen geben.

2. In der Zwischenzeit das restliche Gemüse schälen und in die gewünschte Größe schneiden. Falls ihr auch Spargel nehmt, ca. 1 cm von unten abschneiden und das untere Drittel schälen. Nach dem 15-20 Minuten die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und das restliche Gemüse zu den Kartoffeln geben. Nun das restliche Öl gut auf dem gesamten Gemüse verteilen, sodass alles etwas Würze abbekommen hat. Etwas Sesam auf das Gemüse streuen und das Ganze wieder für ca. 20 Minuten in den Ofen.

3. Nach den 2 Minuten anhand der Kartoffeln testen, ob sie schon durch sind. Wenn dies der Fall ist, die Form aus dem Ofen nehmen, das Gemüse auf Tellern verteilen und das Ganze mit etwas geriebenen Parmesan bestreuen und genießen

Ofengemüse 1

Ich habe absichtlich keine Mengenangaben gemacht, da ihr selbst variieren könnt, je nachdem, ob dies eine Beilage oder das Hauptessen sein soll, ob ihr zu 2. seid oder alleine esst. Mir hat die Variante mit dem grünen Spargel sehr gut gefallen, da er die perfekte Konsistenz hatte und einfach richtig lecker geschmeckt hat.Gerade jetzt im Sommer, ein richtig leckeres Essen.

Was sind eure Lieblingsrezepte, wenn ihr mal nicht wisst, was ihr kochen sollt?

Eure Farina