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Was für eine Woche! Nachdem jeder von uns nun einmal das Bett hüten durfte sind wir allew ieder fit und munter. Das wurde aber auch Zeit, denn es warten viele Dinge, die erledigt werden wollen. In der Zwischenzeit ist aber ein Gastpost von mir auf dem Blog der lieben Bea online gegangen. Jeden ersten Freitag im Monat teilt eine Bloggermami das Lieblingsessen ihrer Kinder/ihres Kindes – eine tolle Idee, da habe ich natürlich sofort zugesagt. Also, schaut doch mal vorbei, von mir gab es ein tolles Rezept, nach dem bei uns nicht nur mein kleiner Suppenkasper ganz verrückt ist 😉

Alles Liebe,
Farina

Ich höre ja immer wieder von Leuten, die Angst vor Hefeteig haben. Der muss ja gehen, braucht so lange, benötigt die richtige Temperatur, den richtigen Standort usw… Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: Wenn ihr ein paar Dinge beachtet ist es wirklich super einfach. Versprochen! Und da ich mit Entsetzen festgestellt habe, dass mein Lieblingsgebäck, Zimtschnecken, auf diesem Blog nicht vorhanden ist, wird das jetzt ganz schnell geändert und ihr bekommt das Rezept für super einfache Zimtschnecken. Die lassen sich sogar sehr gut mit einem fast 2-Jahre-alten Kind backen (wenn ihr nichts dagegen habt, dass ständig kleine Finger in die Zimt&Zucker Mischung tippen). Also, keine Gründe mehr, sich nicht an den Hefeteig zu trauen, auf gehts.

Zimtschnecken_2

Ihr braucht (für etwa 15 kleine Schnecken)
150 gr Sojamilch
40 gr Zucker
1/2 Würfel Hefe
300 gr Mehl
1 Prise Kardamom
1 Prise Salz
40 ml neutrales Öl
30 gr Alsan / Butter
Zimt&Zucker

Zimtschnecken_3

Und so gehts:

1. Zuerst wird die Hefe angerührt. Wichtig ist die Temperatur der Flüssigkeit, in diesem Fall der Sojamilch. Sie sollte lauwarm sein, nicht über 40°, sonst stirbt die Hefe und der Teig wird nicht aufgehen. Erhitzt sie also kurz und lasst sie dann etwas abkühlen bis sie wirklich handwarm ist. Dann gebt ihr die Hefe und den Zucker hinein, vermischt alles gut miteinander und lasst die Mischung 15 Minuten stehen.

2. In einer großen Schüssel vermischt ihr nun das Mehl, etwas Kardamom und Salz miteinander und fügt dann das Öl und die Hefemischung hinzu. Verknetet alles gut zu einem Teig. Er sollte nicht mehr kleben. Deckt ihn mit einem Küchentuch ab und lasst ihn für etwa 1 Stunde an einem zugfreien Ort stehen.

3. Dann wird die Butter / Alsan geschmolzen und beiseite gestellt. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem Rechteck ausrollen. Wie dick ihr ihn ausrollt, ist euch überlassen. Ich rolle ihn gerne dünner aus und habe dann mehr „Windungen“ in meinen Zimtschnecken. Nun wird der Teig mit der geschmolzenen Butter gleichmäßig bestrichen und anschließend mit der Zimt&Zucker Mischung bestreut. Ich arbeite die Mischung anschließend mit der Hand noch etwas in den Teig, damit sie überall gut verteilt ist.

4. Nun wird die Teigrolle von der kürzeren Seite her aufgerollt und anschließend in 2-3 cm dicke Scheiben geschnitten. Benutzt dafür ein möglichst scharfes Messer. Die Scheiben werden dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Achtet dabei auf genügend Abstand zwischen den Scheiben. Dann bei 190° etwa 20 Minuten backen, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist. Wer will, verziert die Zimtschnecken nun noch mit Zuckerguss, ich esse sie am liebsten ohne alles und noch warm.

Zimtschnecken_1

Ich liebe diese Zimtschnecken und sollte sie wirklich viel öfter machen. Denn der Großteil der Arbeit, das Gehen lassen, macht sich ja quasi von selbst! Also, wagt euch an den Hefeteig und lasst euch von diesen einfachen Zimtschnecken die Geschmacksknospen verzaubern!

Viel Spaß beim Nachbacken!

Alles Liebe,
Farina

Meine große Entdeckung im letzten Jahr waren essenstechnisch auf jeden Fall die „Bowls“, also das Prinzip, einfach verschiedene Sachen wie Gemüse, Getreide, Dipps, Salat, … in eine Schüssel zu geben und dann einen bunten Mix vor sich stehen zu haben. Perfekt für die Resteverwertung, Menschen die sich nicht entscheiden können und alle, die es gerne bunt auf ihrem Teller, ähm, in ihrer Schüssel haben. Kürzlich bin ich dann auf Instagram auf eine Sushi Bowl gestoßen und war total begeistert, denn auch wenn ich eigentlich gerne Sushi Rollen mache, manchmal hat man nach einem langen Tag darauf keine Lust mehr, der Appetit auf Sushi ist dennoch da. Also, kramt eine Schüssel raus, kocht euren liebsten Sushi Reis, schneidet in der Zeit das, mit dem ihr euer Sushi am liebsten füllt und fertig ist die Sushi Bowl. Viel Spaß mit dem Rezept!

Sushi_Bowl_3

Ihr braucht (Für 2 Portionen)
1 Tasse Sushi Reis
Reisessig + Salz + Zucker1 Karotte
1 Paprika
1 reife Avocado
1 Gurke
2 Nori Algen Blätter
Sesam + Schwarzkümmel
n.B. Soja Soße

Sushi_Bowl_1

Und so gehts
1. Den Sushi Reis (ca. 150 gr) einmal gründlich unter kaltem Wasser waschen und dann nach Packungsanweisung kochen. 3 EL Reisessig mit 1 TL Meersalz und 1 TL Zucker gründlich verrühren und den noch warmen Reis damit würzen. Beiseite stellen und auskühlen lassen.

2. Das Gemüse waschen, nach Bedarf schälen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Hier könnt ihr natürlich auch einfach das Gemüse/Obst/Tofu/… nehmen, welches euch am besten schmeckt. Die Nori Algen Blätter mit einer Schere ebenfalls in kleine Streifen schneiden.

3. Nun wird der Reis auf zwei Schüsseln aufgeteilt, das Gemüse auf diese Verteilt, die Algenblätter ebenfalls darauf gegeben und alles mit Sesam und/oder etwas Schwarzkümmel bestreut. Dazu wird Sojasoße gereicht. Guten Appetit!

Sushi_Bowl_2

Ihr seht, es ist wirklich ganz einfach. Zugegeben, wirklich schnell ist es bei der Gemüseschnibbelei trotzdem nicht, aber es schmeckt wirklich so gut, sieht hübsch aus und ist auch optisch mal etwas anderes als das typische Sushi, das man kennt. In Dosen gefüllt ist es auch total super, um es für das Mittag- oder Abendessen am nächsten Tag schonmal vorzubereiten, wenn man unterwegs ist. Die Schnibbelei lohnt sich also allemal!

Seid ihr auch so große Sushi Fans?

Alles Liebe
Farina

Als wir über Weihnachten bei meiner Familie waren, hatte meine Mama kleine runde Apfelkuchen gekauft. Die Idee, statt einem großen Kuchen mehrere kleine zu backen, fand ich so toll, dass ich sie mir gleich im Kopf abgespeichert habe. Zurück zuhause habe ich dann gleich versucht, sie nachzubacken. Im Kopf hatte ich das Bild eines hübschen kleinen, fruchtigen Kuchens mit leckeren Streuseln, den man nach Belieben mit seiner Lieblingsmarmelade oder Fruchtmus füllen konnte. Nach ein bisschen Tüftelei ist mit mein eigenes Mini Kuchen Rezept auch wirklich gut gelungen und ist von der ganzen Familie als sehr gut befunden worden. Die Streusel dürften euch von meinem Pflaumen Crumble schon bekannt vorkommen – sie sind einfach meine absoluten Lieblingsstreusel, da sie durch die Nüsse unglaublich lecker schmecken. So durften sie natürlich auch auf den Mini Kuchen nicht fehlen. Für den Mürbeteig müsst ihr etwas Geduld mitbringen, er muss einige Zeit im Kühlschrank bleiben, da er sonst nicht gut zu verarbeiten ist. Ansonsten ist das Rezept wirklich gelingsicher und mit ein paar Handgriffen gemacht.

Mini_Kuchen_5

Ihr braucht (für etwa 6 Stück):
Mürbeteig
50 gr Zucker
100 gr Alsan / Butter
150 gr Mehl
1 El Sojamehl + Wasser / 1 Ei
1 Prise Salz
Streusel
1 Handvoll (Hasel)Nüsse
2 EL Mandelstifte
30 gr Alsan/Butter
50 gr Dinkelmehl
4 EL Haferflocken
1 Prise Salz
etwas Zimt
20 gr Zucker
Füllung
Marmelade oder Apfelmus

Mini_Kuchen_1

Und so gehts:
1. Zuerst stellt ihr einen Mürbeteig her. Da könnt ihr natürlich auch einfach euer liebstes Rezept nehmen. Ich habe hier ein ganz einfaches genommen: Zucker, Butter oder Alsan in Stücken, Mehl und Ei oder Sojamehl mit etwas Wasser und die Prise Salz in eine Schüssel geben und alles miteinander verkneten, bis eine einheitliche Masse entstanden ist – nicht zu lange kneten. Den Teig in Backpapier einwickeln und für eine Stunde im Kühlschrank lassen.

2. In der Zwischenzeit schonmal die Streusel vorbereiten. Dafür die Nüsse und Mandelstifte grob hacken, die Butter / Alsan schmelzen und anschließend beides zusammen mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Beiseite stellen.

Mini_Kuchen_3

3. Kleine, feuerfeste Tarteförmchen fetten. Einen Streifen Backpapier hineinlegen, sodass jeweils am Ende ein Stück rausguckt (siehe Bild). So könnt ihr nach dem Backen die Mini Kuchen ganz leicht aus der Form heben. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, ein Stück abschneiden und den Rest wieder in den Kühlschrank legen, damit er kalt bleibt und weiterhin gut zu verarbeiten ist. Die Form nun so mit dem Teig auskleiden, dass der Boden dünn bedeckt ist und ein niedriger Rand hochgezogen ist (etwa 1 cm). So geht ihr mit all euren Formen vor, bis der Teig verbraucht ist. Den Boden mit einer Gabel immer ein paar Mal einstechen.

4. Nun bestreicht den Boden mit je etwa 2 TL Marmelade oder Apfelmus und gebt anschließend die Streusel darauf. Dann könnt ihr den Rand noch etwas anpassen und die Mini Kuchen bei 180° etwa 35 Minuten backen, bis sie ganz leicht gebräunt sind. Kurz auskühlen lassen, mit einem Messer den Teig vom Rand lösen und mit Hilfe des Backpapiers vorsichtig aus der Form heben. Fertig sind die Mini Kuchen.

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Sie sind perfekt für die Kaffee Tafel und auch zum Mitnehmen sehr gut geeignet – klein und handlich. Wenn noch etwas Streusel übrig bleiben, könnt ihr auch einfach mit tiefgefrorenen Früchten zusätzlich z.B. einen Beeren Crumble machen. Es hängt natürlich von der größe eurer Ofenformen ab, wie viele Mini Kuchen es letztendlich werden, mit meinen Formen wurden es sechs leckere und schnell verspeiste Küchlein.

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Lasst es euch schmecken!

Alles Liebe,
Farina

Auberginen sind so ein typisches Gemüse, das man entweder hasst oder liebt. Oder eben als Kind gar nicht mag und erst als Erwachsener zu schätzen lernt. Ich bin ein riesen Fan der violetten Schönheiten und mag sie in allen möglichen Variationen sehr gerne. Vor ein paar Tagen kam mir dann die Idee, dass Auberginenscheiben mit Tomatensauce und „Käse“ (oder in meinem Fall Cashewmus) als Pizza angerichtet bestimmt hübsch aussehen würden und auch geschmacklich sicherlich einen Versuch wert wären. Und genauso ist es gekommen, ich habe es ausprobiert und war begeistert. Sogar mein Mann, der eher zur Fraktion „Aubergine nein danke“ gehört, fand sie ganz lecker. Mit etwas Rucola Salat waren sie für mich das perfekte Abendessen und sogar ganz schnell gemacht.

Aubergine_Pizza_3

Ihr braucht:
1 Aubergine
Passierte Tomaten
1 Knoblauchzehe
Oregano, Salz, Pfeffer
Cashewmus und Hefeflocken oder Mozzarella
Rucola

Aubergine_Pizza_1

Und so gehts:
1. Die Mengenangaben sind bewusst offen gehalten, da sie davon abhängen, wie lang und breit eure Aubergine ist. Ich hatte eine längliche mittelgroße, die ich in 16 Scheiben teilen konnte. Ihr fangt also damit an, die Aubergine zu waschen und in gleichmäßige, etwa 1 cm dicke Scheiben zu schneiden. Diese legt ihr nebeneinander, bestreut sie mit etwas Salz und wartet etwa 15-20 Minuten. So wird das Wasser aus der Aubergine gezogen und sie wird nachher nicht so matschig.

2. In der Zwischenzeit die Tomatensauce anrühren. Pro Scheibe etwa 1 EL Tomatensauce in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und in die Sauce pressen. Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack hinzugeben und gut verrühren. Anschließend die Auberginenscheiben mit Küchenpapier abtupfen und so das Wasser abnehmen, die Scheiben werden dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und die Tomatensauce gleichmäßig auf ihnen verteilt.

3. Nun entweder den Mozzarella in kleine Stücke schneiden und auf den Auberginenscheiben verteilen, oder einen Cashewmus mit etwas warmem Wasser und Hefeflocken vermengen. Die so entstandene Paste dann auf den Scheiben verteilen. Den Ofen auf 250° stellen und die Auberginen Pizza dann für 20-30 Minuten backen, bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben.

4. Rucola waschen, gut abtropfen lassen und auf der fertigen Auberginen Pizza verteilen. Noch warm genießen.

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Diese leckere Auberginen Pizza wird es hier sicherlich noch öfter geben – vielleicht auch mal mit anderem Gemüse als „Boden“, ich denke da an Zucchini oder Süßkartoffeln. Auch etwas frischen Spinat unter dem Käse könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich habe für mich allein eine Aubergine gemacht und es hat sehr gut gesättigt. Aber auch als Fingerfood angerichtet und kalt oder als Vorspeise serviert sind sie bestimmt richtig lecker.

Wie sieht es bei euch aus, Auberginen ja oder nein?

Alles Liebe,
Farina

Im letzten Post für dieses Jahr wird es nochmal beerig. Denn auch wenn diese gerade nicht Saison haben, kann man die Zeit bis zur Beeren Saison mit Tiefkühlfrüchten ganz gut überbrücken. Vor allem in meinem derzeitigen Lieblingsfrühstück dürfen sie nicht fehlen: Overnight Oats mit Beeren. Schnell gemacht, gesund, ohne zusätzliche Süße und einfach total lecker. Die Beeren werden einfach tiefgekühlt auf die Haferflocken Mischung gegeben und tauen dann über Nacht auf. So hat man am nächsten Morgen ein fruchtiges Frühstück mit der leichten Süße der Beeren, für mich perfekt.

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Du brauchst:
6 EL (ca. 35 gr) kernige Haferflocken
1 TL Chiasamen
2 TL Leinsamen
150 ml (Pflanzen-)Milch
TK Beeren

Und so gehts:
1. Die Haferflocken, Chiasamen und Leinsamen in ein verschließbares Gefäß geben und mit der Milch auffüllen. Wenn ihr wollt, dass die Overnight Oats eher „klebrig“ sind und wenig Flüssigkeit übrig bleibt, dann nehmt eher 120-140 ml. Ich mag es gerne, wenn noch etwas Flüssigkeit im Glas bleibt und nehme 160 ml.

2. Nun das Glas mit den TK Beeren auffüllen und verschließen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen genießen.

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Ihr könnt sie dann noch zusätzlich mit Nüssen, Trockenfrüchten oder z.B. Kakao Nibs bestreuen und direkt löffeln. Oder schnell mit einem Löffel in die Tasche stopfen, wenn es schnell gehen muss: Perfektes Frühstück für unterwegs. Ich mag die Kombination von Haferflocken, Beeren und Leinsamen total gerne, das einzige Problem: Es schmeckt so gut, dass für mich nicht viel übrig bleibt, wenn ich diese zusammen mit dem Tochterkind frühstücke. Also werde ich wohl bald die doppelte Portion machen müssen… 😉

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Übrigens auch super geeignet, um Neujahrsvorsätze einzuhalten, denn bekanntlicherweise beginnt der Klassiker der gesunden Ernährung ja bereits beim Frühstück! Es hält sehr lange satt und versorgt euch schon am Morgen mit vielen wichtigen Nährstoffen.

Und damit wünschen wir euch ein gesundes und frohes neues Jahr 2016. Feiert schön und kommt gut rein!

Alles Liebe,
Ann Cathrin & Farina

Warmes Essen erfreut sich bekannterweise vor allem im der kalten, ungemütlichen Jahreszeit einer großen Beliebtheit. Ich esse gerne schon morgens etwas Warmes, wie einen leckeren Porridge, habe aber in der Früh nicht immer genügend Zeit dafür. Dann muss es auf jeden Fall Mittags oder allerspätestens Abends etwas richtig schön wärmendes geben, am Besten eine tolle Suppe. Ich habe das große Glück, einen Thermomix zu besitzen und kann sie mir deswegen im Handumdrehen zaubern (lassen) und nebenbei noch etwas anderes erledigen. Aber auch ohne hochpreisige Küchengeräte lassen sich Suppen ganz flott selbermachen und wer das einmal getan hat, lässt das nächste Mal sicher die Hände von dubiosen Tütensuppen. Frisch und selbstgekocht ist geschmacklich einfcah nicht zu übertreffen.

Nach einem langen Tag in der Bibliothek, an dem die Sonne gar nicht richtig rauskommen durfte, hatte ich vor Kurzem richtig Appetit auf eine tolle Kartoffelsuppe. Also habe ich, sobald ich zuhause war, schnell den Thermi angeworfen und eine Suppe gemacht, die mich geschmacklich wirklich umgehauen hat. Und da sie so lecker war, möchte ich das Rezept – ohne Thermi – heute mit euch teilen.

Kartoffelsuppe_1

Ihr braucht (für 4 große Portionen):
1 Zwiebel
300 gr Suppengemüse (z.B. 100 gr Karotten, 100 gr Knollensellerie, 1 Stange Porree)
2 TL Kokosöl
500 gr Kartoffeln
700 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz
1 Prise Muskat
Petersilie (frisch oder gefroren)

Kartoffelsuppe_2

Und so gehts:
1. Zwiebel schälen und fein hacken. Das Suppengemüse schälen und ebenfalls in möglichst kleine Stückchen schneiden (so ist es schneller gar). Kokosöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Zwiebel und das Suppengemüse darin etwa 5 Minuten dünsten.

2. Währenddessen die Kartoffel schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden. Diese zu dem gedünsteten Gemüse geben, mit Wasser, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer aufgießen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.

3. Nun noch mit Muskat würzen und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Pürierstab einmal gut durchpürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach Bedarf noch etwas Flüssigkeit zugeben. Petersilie fein hacken, Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln geben und mit der Petersilie bestreuen. Genießen.

Kartoffelsuppe_3

Übrigens, wenn ihr einen Mixer zuhause und keine Lust auf viel Schnibbelei habt, dann könnt ihr das Gemüse und die Kartoffeln auch kurz darein geben und in kleine Stücke hacken lassen. So müsst ihr nicht lange schneiden und habt tolle kleine Gemüsestücke, die viel schneller gar sind, als wenn ihr sie so kochen würdet. Für mich übernimmt das – natürlich – der Thermi 🙂 Aber wie ihr seht, geht es auch super ohne. Die Kartoffelsuppe wird super cremig und das ganz ohne Sahne etc.. Am besten kocht ihr gleich eine größere Menge und habt dann auch die nächsten Tage noch eine tolle Suppe zuhause, die ihr euch ganz schnell warm machen könnt und die euch das graue Wetter draußen sofort vergessen lässt.

Seid ihr auch so große Suppenfans? Oder was ist bei diesem Wetter euer comfort-food?

Alles Liebe,
Farina

Momentan ist bei mir die Zeit morgens sehr knapp. Das Tochterkind und mich selbst fertig machen, Sachen für den Tag zusammenpacken und ab zur Kita und in die Bibliothek. Die kleine Maus frühstückt meist in der Kita und damit ich mir in der Cafeteria nichts kaufen muss, bereite ich mir morgens entweder Overnight Oats zu, die ich dann mitnehmen kann oder ich mache mir bevor es aus dem Haus geht noch schnell einen Smoothie. Oft ist das ein großer grüner Smoothie, denn bei denen habe ich das Gefühl, dass sie mir am meisten Energie geben und mich wirklich „wach“ machen, geht es noch jemandem so? Aber manchmal habe ich auch kein Grünzeug mehr zuhause oder mir ist eher nach etwas „süßerem“ zumute. Und gerade jetzt, wo es morgens doch noch sehr dunkel, kalt und ungemütlich ist darf es auch gerne etwas anderes sein, was aber mindestens genauso schnell geht, satt macht und einen gesunden Start in den Tag bereitet. Dieser Power Smoothie ist da genau das richtige, mit vielen guten Zutaten. Er schmeckt fast zu gut, um wirklich glauben zu können, dass er auch richtig  gesund ist!

power_smoothie_2

Das braucht ihr:
250 ml (Pflanzen)Milch
2 gefrorene/frische reife Bananen
1 EL Nussmus
1 TL (rohes) Kakaopulver
1 TL Macapulver (optional)
Süße nach Belieben

power_smoothie_3

Und so gehts:
1. Ich glaube das ist das einfachste Rezept auf unserem Blog bisher: Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben und darin zerkleinern, bis alles zu einem einheitlichen Smoothie geworden ist. Und dann einfach nur genießen.

power_smoothie_1

Ihr könnt natürlich noch hinzufügen was ihr wollt. Mit ein paar Haferflocken wird es noch sättigender. Mit ein paar Gewürzen wie Zimt, Muskatnuss oder Kardamom bekommt der Smoothie noch das gewisse Etwas. Ein paar Chiasamen können sowieso nicht schaden. Ihr könnt auch sowohl gefrorene als auch frische Bananen nehmen, wichtig ist nur, dass sie gut reif sind. Bei gefrorenen Bananen wird der Smoothie außerdem etwas dickflüssiger, wenn ihr das nicht mögt, könnt ihr einfach noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Von der Reife der Bananen hängt die Süße des Smoothies ab, die ihr natürlich durch Ahornsirup oder Agavendicksaft noch beliebig anpassen könnt. Meine liebste Variante ist momentan mit Erdnussmus und Mandelmilch. So so lecker. Ich muss immer schauen, dass ich noch etwas abbekomme, weil das Tochterkind ständig „Mama, mehr“ ruft und auch trinken möchte 😀

Was frühstückt ihr am liebsten, wenn es schnell gehen muss?

Alles Liebe,
Farina

Zugegeben, das Wort „Eintopf“ hat sich für mich noch nie sonderlich attraktiv angehört und ich habe das Gefühl, es geht auch nicht nur mir so. Als ich auf Pinterest aber auf diese Bilder gestoßen bin, musste ich es aber trotzdem unbedingt nachkochen und möchte das Rezept heute mit euch teilen. Der Gemüse Eintopf besteht aus im Ofen gebackenem Wurzelgemüse und Grünkohl (noch so etwas, mit dem man mich früher hätte jagen können). Ihr könnt bei den Zutaten auch auf das zurückgreifen, was euch besser schmeckt oder ihr noch zuhause habt: Pastinaken, Sellerie, Petersilienwurzel, alles was eben unter „Wurzelgemüse“ fällt. Und wenn Grünkohl für euch gar nicht geht, könnt ihr bestimmt auch frischen Spinat nehmen. Ich würde euch aber trotzdem ans Herz legen, es mal mit Grünkohl zu probieren, er harmoniert wirklich hervorragend mit den anderen Zutaten und rundet den Gemüse Eintopf sehr schön ab.

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Das braucht ihr (für etwa 3 große Portionen):
1 Süßkartoffel
2 Karotten
4 festkochende Kartoffeln
2-3 EL Olivenöl
Salz
3 Knoblauchzehen
2-3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Italienische Kräuter/Oregano
4 Stängel Grünkohl
Salz, Pfeffer, n.B. Tabasco

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Und so gehts:
1. Das Wurzelgemüse schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen. Gemüse eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und den Knoblauch darauf pressen. Salz dazugeben und gut vermengen, sodass das Gemüse gleichmäßig mit Öl und Knoblauch bedeckt ist. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine feuerfeste Ofenform geben und bei 200° etwa 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit das Gemüse einmal wenden.

2. In der Zwischenzeit das Öl in einem großen Topf heiß werden lassen, die Zwiebel schälen und fein hacken und in dem Öl braten, bis sie beginnt, braun zu werden. Das Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren und eine weitere Minute braten lassen. Nun die gehackten Tomaten zu den Zwiebeln geben, alles einmal aufkochen lassen, die italienischen Kräuter hinzugeben und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Ofengemüse fertig ist.

3. Den Grünkohl von den Stängeln befreien, in Stücke zupfen und in einem Sieb gut waschen. Abtropfen lassen und anschließend in kleinere Stücke schneiden.

4. Wenn das Ofengemüse an den Rändern leicht braun wird und sich leicht einstechen lässt, aus dem Ofen nehmen. Den Grünkohl zur Tomatensauce geben, und etwa 5 Minuten mitköcheln lassen, bis er etwas zusammenfällt. Anschließend das Ofengemüse dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und, wenn man etwas Schärfe hinzufügen will, den Gemüse Eintopf noch mit Tabasco würzen.

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Mit diesem Gericht habe ich meine Vorbehalte gegenüber Eintopf definitiv abgelegt. Das Ofengemüse bekommt eine tolle Konsistenz und durch den Knoblauch ein umwerfendes Aroma. Die Tomatensauce hat genügend Zeit, etwas einzukochen und so ebenfalls einen herrlichen Geschmack zu entwickeln, welcher das Gemüse perfekt ergänzt.

Wer, wie ich, noch einen Fleischesser zuhause hat, lässt diesen sich selbst Fleisch dazu kochen, welches er zum Schluss in den Eintopf mischen kann (in unserem Fall war es einfach mit Gewürzen in Wasser gekochtem Hähnchen). So waren bei uns zuhause alle glücklich und auch das Kind hat ordentlich mitgegessen!

Alles Liebe,
Farina

Heute wird es trotz „Sweet Tuesday“ etwas gesünder, denn das heutige Rezept ist für zuckerfreie Bananenbrot Muffins. Die Süße kommt hier ganz allein von den reifen Bananen und ein wenig leckerem Ahornsirup und das ist auch vollkommen ausreichend. Für mich sind sie das perfekte Frühstück, wenn ich morgens wenig Zeit habe oder etwas für unterwegs mitnehmen will. Aber auch als „Kuchenersatz“ für den Nachmittag sind sie super lecker und werden auch vom Tochterkind sehr gern verputzt. Sie sättigen sehr gut und halten sich im Kühlschrank einige Tage. Außerdem sind sie wirklich schnell zusammengerührt. Braucht ihr noch mehr Argumente?

Bananenbrot_Muffins_1

Du brauchst (für 12 Stück):
3 reife Bananen
30 gr geschmolzene Margarine/neutrales Pflanzenöl
1 El geschrotete Leinsamen + 2 EL Wasser (oder ein Ei)
1-2 EL Ahornsirup
0,5 Vanilleschote
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 gr (Dinkel-)Mehl
Zimt
1 Handvoll Walnüsse

Bananenbrot_Muffins_2

Und so gehts:
1. Die geschroteten Leinsamen mit dem Wasser vermengen und beiseite stellen. Die reifen Bananen gründlich mit einer Gabel in einem tiefen Teller oder einer Schüssel zu einem Bananenbrei zerdrücken, sodass möglichst keine „Stückchen“ mehr zu sehen sind. Die geschmolzene Margarine, Leinsamen, Ahornsirup und das Mark der Vanilleschote zu den Bananen geben und alles gründlich miteinander zu einer homogenen Masse vermischen. Ich habe dazu einen Pürierstab benutzt, es geht aber auch sehr gut ohne.

2. Salz zu der Bananenmasse geben, Backpulver und Mehl dazu sieben. Nach Geschmack noch Zimt hinzugeben. Alles gut miteinander verrühren. Die Walnüsse hacken und unterheben. Nun Silikon-Muffinförmchen mit je 2 EL Teig füllen und die Muffins bei 180° im Ofen für etwa 40 Minuten backen lassen. Stäbchenprobe machen und wenn nichts mehr kleben bleibt, die Muffins aus dem Ofen nehmen.

Bananenbrot_Muffins_3

Ihr könnt den Teig natürlich auch einfach in eine Kastenform geben und ein normales Bananenbrot backen. Ich finde allerdings die Idee, sie in kleinen Portionen zu backen gar nicht zu schlecht, da man sie so gut auch mitnehmen kann, sie nicht so schnell austrocknen und auch für Kinderhände gut zu halten sind.
Ich empfehle übrigens, wirklich Silikonförmchen und keine Papiermuffinförmchen zu nehmen, wenn ihr nicht gerade gerne Papier mitesst, das klebt nämlich durch die Konsistenz des Teigs auch nach dem Backen noch total an dem Muffin und ist recht schwer zu lösen. Ansonsten bin ich aber ganz begeistert, die Bananenbrot Muffins sind trotz der geringen Menge an Ahornsirup und des Verzichts auf zusätzlichen Zucker sehr lecker und aromatisch und haben diese typische „chewy“ Bananenbrot Konsistenz. Ohne zusätzliche Walnüsse sind sie sicher auch für den Beikoststart mit Baby-Led-Weaning eine gute Idee.

Alles Liebe,
Farina