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Mit der letzten Woche hat der Herbst entgültig Einzug gehalten, es ist merklich kälter und die Lust auf warme Getränke und Speisen – zumindest bei mir – damit auch wieder eingekehrt. So wurden in meiner Küche auch schon die ersten leckeren Suppen gekocht, besonders mittags habe ich so eine leichte und wärmende Mahlzeit vor dem alltäglichen Nachmittagsspaziergang ganz gerne. Mit dem Herbst sind außerdem auch wieder neue saisonale Obst- und Gemüsesorten verfügbar und so durften in den vergangenen Tagen leckere frische Pilze ihre Premiere in meiner Suppenküche feiern.

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Was für eine Woche! Nachdem jeder von uns nun einmal das Bett hüten durfte sind wir allew ieder fit und munter. Das wurde aber auch Zeit, denn es warten viele Dinge, die erledigt werden wollen. In der Zwischenzeit ist aber ein Gastpost von mir auf dem Blog der lieben Bea online gegangen. Jeden ersten Freitag im Monat teilt eine Bloggermami das Lieblingsessen ihrer Kinder/ihres Kindes – eine tolle Idee, da habe ich natürlich sofort zugesagt. Also, schaut doch mal vorbei, von mir gab es ein tolles Rezept, nach dem bei uns nicht nur mein kleiner Suppenkasper ganz verrückt ist 😉

Alles Liebe,
Farina

Warmes Essen erfreut sich bekannterweise vor allem im der kalten, ungemütlichen Jahreszeit einer großen Beliebtheit. Ich esse gerne schon morgens etwas Warmes, wie einen leckeren Porridge, habe aber in der Früh nicht immer genügend Zeit dafür. Dann muss es auf jeden Fall Mittags oder allerspätestens Abends etwas richtig schön wärmendes geben, am Besten eine tolle Suppe. Ich habe das große Glück, einen Thermomix zu besitzen und kann sie mir deswegen im Handumdrehen zaubern (lassen) und nebenbei noch etwas anderes erledigen. Aber auch ohne hochpreisige Küchengeräte lassen sich Suppen ganz flott selbermachen und wer das einmal getan hat, lässt das nächste Mal sicher die Hände von dubiosen Tütensuppen. Frisch und selbstgekocht ist geschmacklich einfcah nicht zu übertreffen.

Nach einem langen Tag in der Bibliothek, an dem die Sonne gar nicht richtig rauskommen durfte, hatte ich vor Kurzem richtig Appetit auf eine tolle Kartoffelsuppe. Also habe ich, sobald ich zuhause war, schnell den Thermi angeworfen und eine Suppe gemacht, die mich geschmacklich wirklich umgehauen hat. Und da sie so lecker war, möchte ich das Rezept – ohne Thermi – heute mit euch teilen.

Kartoffelsuppe_1

Ihr braucht (für 4 große Portionen):
1 Zwiebel
300 gr Suppengemüse (z.B. 100 gr Karotten, 100 gr Knollensellerie, 1 Stange Porree)
2 TL Kokosöl
500 gr Kartoffeln
700 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz
1 Prise Muskat
Petersilie (frisch oder gefroren)

Kartoffelsuppe_2

Und so gehts:
1. Zwiebel schälen und fein hacken. Das Suppengemüse schälen und ebenfalls in möglichst kleine Stückchen schneiden (so ist es schneller gar). Kokosöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Zwiebel und das Suppengemüse darin etwa 5 Minuten dünsten.

2. Währenddessen die Kartoffel schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden. Diese zu dem gedünsteten Gemüse geben, mit Wasser, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer aufgießen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.

3. Nun noch mit Muskat würzen und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Pürierstab einmal gut durchpürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach Bedarf noch etwas Flüssigkeit zugeben. Petersilie fein hacken, Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln geben und mit der Petersilie bestreuen. Genießen.

Kartoffelsuppe_3

Übrigens, wenn ihr einen Mixer zuhause und keine Lust auf viel Schnibbelei habt, dann könnt ihr das Gemüse und die Kartoffeln auch kurz darein geben und in kleine Stücke hacken lassen. So müsst ihr nicht lange schneiden und habt tolle kleine Gemüsestücke, die viel schneller gar sind, als wenn ihr sie so kochen würdet. Für mich übernimmt das – natürlich – der Thermi 🙂 Aber wie ihr seht, geht es auch super ohne. Die Kartoffelsuppe wird super cremig und das ganz ohne Sahne etc.. Am besten kocht ihr gleich eine größere Menge und habt dann auch die nächsten Tage noch eine tolle Suppe zuhause, die ihr euch ganz schnell warm machen könnt und die euch das graue Wetter draußen sofort vergessen lässt.

Seid ihr auch so große Suppenfans? Oder was ist bei diesem Wetter euer comfort-food?

Alles Liebe,
Farina

Auf der Suche nach Low Carb Gerichten bin ich auf das Folgende gestoßen. Und da ich noch einen Haufen an Zucchinis und auch alle sonstigen Zutaten (außer der Minze) da hatte, habe ich sie mir gleich mal zum Mittagessen gekocht. Das ging wirklich super schnell und war ganz einfach.

marrokanische-suppe

Zutaten (für 4 Personen)
4 Zwiebeln
2 Zucchini
2 Knoblauchzehen
1000ml Hühnerbrühe
1 kleine Dose Kichererbsen (ca. 250g)
300g Joghurt (fettarm)
1 Zitrone
1 Bio-Ei
Kreuzkümmel
2 Safranfäden oder Kurkuma
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Minze

1.
Die Zwiebeln in Ringe schneiden, die Zucchini in Scheiben und den Knoblauch in kleine Würfel. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und etwas Kreuzkümmel darin andünsten. Mit der Hühnerbrühe ablöschen und salzen. Dazu kommen dann die abgetropften Kichererbsen, die Zucchini und der Safran. Die Suppe aufkochen lassen und dann für 10 Min auf kleiner Flamme köcheln lassen.

2.
Den Joghurt mit dem Ei und dem Zitronensaft verrühren. Nach der Kochzeit den Topf vom Herd nehmen und die Joghurtmasse langsam unter rühren zur Suppe geben. Nun noch die Suppe mit den Gewürzen abschmecken und (wer hat) mit reichlich Minzblättern bestreuen.

marrokanische-suppe2

Das war’s schon! Guten Appetit!

Mit den Impressionen aus dem Heiligen Land kann ich aus Tübingen nicht ganz mithalten. Aber für alle Daheimgebliebenen, die sich an das Herbstwetter gewöhnen müssen kommt hier nun ein typisches Herbstgericht. Sie wärmt von innen, hat eine wunderschöne Farbe und ist leicht zu machen. Na, wer kommt drauf? Richtig, es geht um Kürbissuppe!

Wir haben das Glück, dass es bei uns im Viertel jedes Jahr die Möglichkeit gibt, Kürbisse zu kaufen, undzwar rund um die Uhr. Das Prinzip ist das Gleiche, wie bei den Blumenfeldern: Man wirft Geld in eine Dose und kann sich Kürbisse vielfältiger Sorten mitnehmen, egal ob Zierkürbisse oder die der essbaren Art. Ich freu mich immer, wenn die Kürbise dort draußen liegen und finde es super, dass die Verkäufer so viel Vertrauen haben und dies ermöglichen.
Jetzt habe ich aber wieder viel um die heiße Suppe den heißen Brei geredet, hier kommt das Rezept!

Der Kürbis sollte so in etwa mittelgroß sein (Durchmesser ca. 25 cm). Diesen also zunächst gründlich waschen, da man ja die Schale bei dieser Sorte mitessen kann, dann den Kürbis teilen und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Den übrigen Kürbis in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Dann die Zwiebel (wenn ihr Zwiebel nicht so mögt, nehmt eine kleine Zwiebel, ansonsten einfach eine normal große Zwiebel verwenden) schälen, würfeln und in einem ausreichend großen Topf andünsten. Hierzu kann man die obere, fette Schicht der Kokosmilch benutzen. Salzen und Kürbiswürfel zugeben. Mit der Brühe angießen.

Nun die Gewürze: Den geriebenen oder klein geschnittenen Ingwer (ca. 50 gr.), Currypulver, Kreuzkümmel, frischen Pfeffer, Chiliflocken, Salz und Zucker hinzugeben. Nun die Suppe ca. 20-25 Minuten kochen lassen, bis die Kürbisschale weich ist. Anschließend die Suppe pürieren und mit der Kokosmilch, nach Belieben, abschmecken. Dies ist nicht zwingend nötig, da die Suppe an sich schon sehr sämig ist, jedoch gibt die Kokosmilch noch eine weitere Geschmacksdimension, die nicht zu verachten ist! Und schon habt ihr eine leckere, herbstliche Kürbissuppe! Man kann in die fertige Suppe noch ein, zwei Tropfen Kürbiskernöl geben.

So, probierts aus. Und Ann Ca, stell Dich langsam auf den Herbst ein. Einen suppigen Gruß nach Palästina und in die ganze Welt.

Eure Farina

Gestern hatte ich das erste Mal wieder Zeit um zu kochen – nicht nur für mich, nein ich habe mir gleich 10 liebe Menschen in die Küche geholt um ihre hungrigen Mäuler nach einem langen und heißen Tag des Fastens zu stopfen. Fünf Stunden habe ich in der Küche gewuselt um meine Ideen, aber auch Wünsche meiner Freunde auf den Tisch zu zaubern.

Wie es sich gehört, gab es zum Fastenbrechen eine Suppe. Ich habe mich für einen Ramadan-Klassiker aus Marokko entschieden: Harira. Diese Suppe wird besonders dort, aber eigentlich in der ganzen Magreb-Region gerne gegessen. Eigentlich ist diese Suppe mit Fleischeinlage, da sie aber bei uns als Vorspeise gedient hat, habe ich sie ohne gemacht und stattdessen einen Würfel Hühnerbrühe dazu gegeben.

Zutaten:
1 große Zwiebel
100 g Linsen, kurz blanchiert
100 g Kichererbsen aus der Dose (getrocknete über Nacht einweichen lassen!)
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Koriandergrün (wenns nach meinem Geschmack geht: möglichst wenig nehmen!)
Öl
Hühnerbrühe
2 Zimtstangen (1/2 Teelöffel Pulver geht auch!)
1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer
1 Prise Safran (falls verfügbar)
1 Esslöffel Salz
1 Teelöffel gemahlener Pfeffer
100 g Reis
4 Fleischtomaten klein gewürfelt
1 Esslöffel Tomatenmark
4 Esslöffel Mehl

1.
Die Zwiebel fein hacken, die Kichererbsen abtropfen lassen, die Kräuter waschen und fein hacken. Die Linsen in kochendem Wasser kurz blanchieren. In einem großen Topf (ca. 3l) die Zwiebeln im Öl anschwitzen und die Gewürze hinzugeben. Das Ganze mit einem Liter Wasser auffüllen, die Hühnerbrühe einrühren, die Petersilie und 2/3 des Korianders hinzugeben. Tomaten würfeln und ebenfalls dazu geben. Bei kleiner Flamme eine Stunde garen lassen.

2.
Währenddessen das Mehl in einem weiteren Liter kalten Wassers auflösen. Tomatenmark und den restlichen Koriander hinzugeben und verrühren. Das Ganze nach der Kochzeit unter ständigem Rühren in die Suppe geben. Linsen und Reis ebenfalls dazu und dann weitere 20 Min kochen lassen.

Eure Ann Cathrin