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Und wieder ein Monat vorbei – kaum zu glauben. Mit dem September ist gefühlt der Herbst schon eingezogen, dennoch hat der August es sich nicht nehmen lassen, uns zumindest am Ende mit viel Sonnenschein und Eis zu verwöhnen. Bei uns (F) stand der letzte Sommermonat ganz im Zeichen der Kitaferien, die das Tochterkind und ich sehr intensiv genutzt haben – denn wer weiß, wie lange wir die Zeit nur zu zweit noch so verbringen können? 🙂  In unserem Instagramm Rückblick sehr ihr einige unserer schönen Augustmomente.

Farina

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1. Anfang des Monats waren das Februarmädchen und ich für ein paar Tage zum Familienbesuch im Norden, inklusive kurzem Abstecher nach Groningen. Diese Stadt ist einfach immer einen Besuch wert. Leider war die Zeit wieder viel zu kurz und wir sind schon bald wieder im Ländle gewesen.

2. Doch auch bei uns findet man quasi direkt vor der Haustür immer wieder sehr schöne Ecken. So haben wir auch endlich mal dem Schloss Lichtenstein einen kleinen Besuch abgestattet. Sehr faszinierend, mit toller Landschaft und schönen Wanderwegen drumherum.

3. Aber wir waren nicht nur unterwegs. Viel Zeit haben wir auch einfach draußen auf den Spielplätzen um uns herum verbracht – und auch da schon die ersten Herbstboten entdeckt. Das Tochterkind ist gerade absolut fasziniert von den herabfallenden Blättern und den Geräuschen, die sie machen, wenn man auf sie tritt 🙂

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4. Reichliche (Mini-) Tomatenernte gab es im August und gibt es auch noch ein wenig im September. Leider bekomme ich nicht viel davon ab, denn Tomaten gehören zu den absoluten Favoriten meiner Tochter.

5. Beim Frühstück haben es mir derzeit die beerigen Overnight-Oats wieder angetan und landeten deswegen auch des öfteren auf meinem Frühstückstisch.

6. Man mag es kaum glauben, aber bisher habe ich so gut wie nichts für das Winterbaby gekauft. Beim Werksverkauf von Engel habe ich dann allerdings ein paar tolle Wollsachen entdeckt, an denen ich nicht vorbeigehen konnte. Jetzt kann ich es kaum erwarten, sie endlich getragen zu sehen 🙂

Ann Cathrin

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1. ICH HABE MICH EINGESCHRIEBEN! Master an der FU Berlin! Mal gucken, ob das auch alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.

2. Kochen, für den Besuch. Seit einem Monat habe ich eine Ägypterin bei mir wohnen und ich verwöhne sie mit meinen arabischen Kochkünsten. Ihre Mutter sagt schon, sie solle von mir lernen.

3. Gemeinsam Sprachen lernen im Bett. Sie Deutsch, ich Arabisch. Und eigentlich können wir uns gar nicht helfen, weil wir beide keine Ahnung von unserer eigenen Grammatik haben.

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4. Girls Day im Technikmuseum. Naja ich habs mal so genannt. War eigentlich mit zwei Männern da um ein Imagevideo zu drehen. Aber ich muss noch alles angucken – aber man lies mich nicht so wirklich. Die Zeit… Aber zu den Flugzeugen ist man dann doch noch mit mir gegangen!

5. Mein erstes Mal Blutspenden. Arbeit und Wohltätigkeit perfekt miteinander kombiniert. Die Leute dort ein wenig überfordert mit meinen Nachfragen – aber das passiert mit ja ständig mit meinem Forscherdrang. Aber überlebt, mit echt schlimmen Schwindel einen Tag lang, aber: ich bin gesund (die Info gabs noch per Anruf)!

6. Internetausdruckerin deluxe. Ich kann wissenschaftliche Texte nicht am Rechner lesen und bearbeiten. Ich brauche Papier vor mir zum markieren, kritzeln und so ein Kram. Das geht digital einfach nicht gut.

& sonst so

Hier wie immer unsere digitalen Highlights und sonstige Empfehlungen:

  • Ich hatte mir so fest vorgenommen, in dieser Schwangerschaft einen Schwangerschafts-Yoga Kurs zu besuchen und habe es dann doch verpasst, mich rechtszeitig anzumelden. Aber seit die Kita Ferien vorbei sind und ich vormittags wieder etwas Zeit nur für mich habe, mache ich regelmäßig etwas Yoga mit Hilfe von Youtube. Selbst als total Yoga-Unerfahrene macht es richtig Spaß und tut mir einfach gut. Momentan nutze ich dafür sehr gern dieses Video, ich freue mich aber auch über weitere Tipps und Vorschläge. /F

Nach einer kleinen Blogpause ging es im Juli hier wieder mit ein paar neuen Posts weiter. Darunter Momday Beiträge zum Thema Waschen mit dem EcoEgg und Süßigkeitenalternativen für Kinder und einigen neuen Rezepten, wie dem syrischen Salat Fattoush, Aprikosenbällchen und Thymian Brötchen. Und auch abseits vom Bloggen ist natürlich einiges bei uns passiert, davon gibt es nun zum Beginn des neuen Monats wie immer ein paar Einblicke anhand unserer Instagram Bilder.

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Im letzten Winter habe ich mit euch das Rezept für rohköstlichen Brownie Balls geteilt und angekündigt, dass ich auch weitere Varianten mit anderen Trockenfrüchten testen werde. Und da ich momentan total im Aprikosen Fieber bin, musste ich unbedingt eine sommerliche Version mit getrockneten Aprikosen ausprobieren.
Die Aprikosen Bällchen sind, wie auch die anderen Varianten, ruck-zuck gemacht, lassen sich super für unterwegs mitnehmen und enthalten viele gute Nährstoffe, wie z.B. Vitamin A&C, Folsäure und Kalium. Aber natürlich auch viel Fruchtzucker, deswegen sollte man sich auch hier an den Genuss in Maßen halten. Ein weiterer Grund, warum ich sie so gern mag, ist dass sich gerade in der Schwangerschaft bei mir öfter mal ein kleines Vormittags- und/oder Nachmittagstief einschleicht. Getrocknete Medjoul Datteln sind da auch immer ein guter Energielieferant, aber manchmal möchte ich auch etwas anderes, fruchtigeres. Die Aprikosen Bällchen sind da eine willkommene Abwechslung und natürlich eine gute gesunde Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten, wenn mal wieder der Appetit auf etwas Süßes kommt.

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Vor unserem ersten Familienurlaub im letzten Monat habe ich oft Sätze gehört wie: „Urlaub mit Kleinkind ist kein Urlaub“ oder „Jetzt brauche ich aber erstmal Urlaub vom Urlaub„. Ich war also recht gespannt, wie sich unsere Zeit in der Türkei mit einem 18 Monate alten kleinen Trotzkopf gestalten würde.

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Wir haben unsere Urlaubswoche in dem kleinen Ort Dalyan verbracht, wo auch sonst viele Familien Urlaub machen und der Massentourismus noch nicht so stark angekommen ist. Das heißt nicht, dass es dort nicht auf Touristen ausgelegt ist, aber es gibt z.B. keine großen Hotelanlagen, sondern ist eher durch Ferienwohnungen, Appartments und kleinere Hotels geprägt. Die Anreise hat das Tochterkind sehr gut mitgemacht und fand alles unheimlich spannend. Zwischendurch konnte sie dennoch im Flugzeug und im Bus zum Hotel die Äuglein zu machen. In den darauffolgenden Tagen haben wir Dalyan und ein paar umliegende Ortschaften erkundet, waren natürlich am Strand und im Pool schwimmen. Wir waren auf Obst- und Gemüsemärkten und haben uns die aromatischen Früchte schmecken lassen. Und zwischendurch gab es – natürlich – auch Geschrei. Wie sollte es auch anders sein, in Deutschland ist es ja genauso. Filmreifes auf den Boden schmeißen auf dem Markt – kann sie. Aber wisst ihr was? Das war überhaupt nicht schlimm, denn es gehört dazu. Und es hielt sich auch im Rahmen. Sie versucht, ihren Willen durchzusetzen oder ihren Unmut zu äußern, und ob sie das jetzt im Urlaub oder im Alltag macht ist für sie total irrelevant. Und genauso ist es für uns unerheblich, ob wir den Trotzanfall zuhause beim Zähneputzen abwarten müssen oder am Strand beim Eincremen.

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Dementsprechend kann ich den Satz „Urlaub mit Kleinkind ist kein Urlaub“ überhaupt nicht bestätigen. Wichtig ist, dass man realistische Erwartungen hat. Natürlich kann man nicht bis Mittags ausschlafen, solange im Wasser bleiben wie man will, entspannt im Pool ein paar Bahnen schwimmen oder bis spät in die Nacht in einem Café sitzen. Wir haben uns einfach an den Rhythmus des Bärchens angepasst, waren also vormittags z.B. im Pool und haben geschwommen (oder sind ihr abwechselnd hinterher gerannt um aufzupassen, dass sie nicht in eines der Becken fällt), sind dann in unser Appartment, wo sie ihren Mittagsschlaf gehalten hat, während wir uns entweder mit ihr hingelegt haben (er) oder uns auf den Balkon gesetzt und in Ruhe ein Buch gelesen haben (ich). Nach dem Mittagsschlaf sind wir dann in den Ort gelaufen, mit dem Dolmus woanders hingefahren, waren zwischendurch mit ihr auf Spielplätzen und haben gutes Essen genossen, während das Bärchen die Aufmerksamkeit der anderen Touristen und vor allem der Einheimischen genossen hat. Und Abends, wenn sie im Bett lag und schon selig träumte, konnten wir noch draußen in der warmen Sommerluft sitzen, uns ganz ohne Alltagspflichten und Smartphoneablenkung unterhalten, leckeren Tee trinken und den Grillen lauschen (die zugegebenermaßen schrecklich laut waren). Und so war es ein richtig schöner, für uns perfekter erster Urlaub. Mit Kleinkind.

Farina

Der Frühling ist endlich da! Zeit für tolle Fotos und damit auch wieder viele neue und leckere Rezepte! Was wäre da besser als eine saftige Torte, die schon so schrecklich gut nach Sommer schmeckt?

Zwar sind die Erdbeeren, die es momentan gibt, noch nicht die besten, aber man kann sie essen und vor allem für eine leckere Erdbeer-Zitronen-Torte verwendenden. Diese Torte bekommt noch mehr zitronigen Geschmack durch Lemoncurd. Ich musste ja ehrlich gesagt erstmal googeln, was das ist – gehört habe ich es schon oft. Und: den Lemoncurd kann man auch ganz gut selber machen. Die Engländer essen ihn wohl auch als Brotaufstrich – also wer mag: es bleibt noch genügend über, um ihn auch morgens auf dem Brot oder zum Nachmittagstee zu genießen.

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Aber nun zu den Zutaten für die einzelnen Bestandteile der Torte:

Für die beiden Böden:

Zwei Springformen mit 18cm Durchmesser
6 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
350g Zucker
350g warme Butter
2 Bio-Zitronen
350g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für den Lemoncurd:

75g Butter
3 Bio-Eier
3 Bio-Zitronen
250g Zucker
1 abgekochtes Marmeladenglas

Für die Creme:

400g Frischkäse, Doppelrahmstufe
30g Puderzucker
300ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
100g vom Lemoncurd

etwas Erdbeermarmelade
500g frische Erbeeren

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1.
Den Backofen könnt Ihr schonmal auf 175 Grad vorheizen. Dann in einer Rührschüssel die Eier, Vanillezucker und den Zucker schaumig schlagen. Die weiche Butter nach und nach hinzu geben. Die Zitronen waschen, die Schale abreiben und die Zitronen dann gründlich auspressen. Mehl und Backpulver, sowie die Hälfte der abgeriebenen Zitronenschale mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft zu der Mischung geben und gut verrühren.
Den Teig gleichmässig in die vorgefetteten Springformen geben und für 50-55 Min backen. Danach 10 Min in der Springform auskühlen lassen, dann ohne Springform auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.

2.
Der Lemoncurd kann gut während der Backzeit zubereitet werden, dann hat er noch etwas mehr Zeit um abzukühlen. Dafür die Butter in einem Topf schmelzen lassen und dann zur Seite stellen. Die Zitronen waschen und die Schale abreiben und auch diese Zitronen gründlich auspressen.
Ca. 150ml Zitronensaft, die Zitronenschale und den Zucker zur Butter geben und unterrühren. Die Eier durch ein feines Sieb ebenfalls unter die Masse heben. Den Herd kurz auf die höchste Stufe stellen, damit der Lemoncurd sich gut erhitzt, dann aber schnell wieder auf kleine Flamme stellen. Der Lemoncurd darf nicht kochen! So lange erhitzen und dabei rühren, bis der Lemoncurd eindickt, in etwa wie Pudding.
Den Lemoncurd in das abgekochte Marmeladenglas füllen und sofort verschließen. Im Kühlschrank hält er sich dann ungefähr drei tage.

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3.
Für die Creme den Frischkäse in einer Rührschüssel cremig rühren, den Puderzucker hinzu geben. Die Sahne und das Sahnesteif hinzugeben und mit einem Rührbesen so lange rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Zum Schluss den Lemoncurd unterheben.

4.
Nun wird die Torte zusammengesetzt! Die Erdbeeren waschen, die Hälfte halbieren und die anderen Hälfte entstielen und in dünne Scheiben schneiden. Einen Tortenboden mit Erdbeermarmelade bestreichen und mit Erdbeerscheiben belegen. Dann eine ordentliche Schicht Creme locker darüber legen und den zweiten Tortenboden auf setzen. Der zweite Tortenboden wird ebenfalls mit Creme bestrichen und die ganze Torte dann dünn mit der restlichen Creme überzogen. Zum Schluss kommen noch die halbierten Erdbeeren zur Dekoration oben drauf.

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Ich hoffe Euch schmeckt diese saftige Sommertorte!

Eure Ann Cathrin

Taboule gehört auf jeden Fall zu einer guten Auswahl an orientalischen Vorspeisen. Dieser Petersiliensalat mag sich vielleicht anfangs abschreckend anhören – schließlich besteht er hauptsächlich aus Petersilie – aber jeder der ihn einmal probiert hat ist begeistert von ihm. Herrlich frisch und leicht – da darf er auch nicht mehr beim sommerlichen Picknick fehlen

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Zutaten:
150g Bulgur
3 Bund (groß) Petersilie (glatt)
1/2 Bund Minze
5 Tomaten
3 Zitronen
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel

1.
Den Bulgur in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen, sodass das Wasser ca. einen halben Zentimeter über dem Bulgur steht. Die Schüssel beiseite stellen und den Bulgur quellen lassen.

2.
Die Petersilie und die Minze waschen und von den groben Stängeln befreien bzw. die Blätter der Minze abzupfen. Nun alles sehr, sehr fein hacken. Auch wenn es viel Arbeit ist: am besten manuell mit dem Messer machen und keine Küchenmaschine nehmen (geht aber natürlich auch!).
Die gehackte Petersilie und Minze in eine Salatschüssel geben.

3.
Die Tomaten halbieren und das Mark herausschneiden. Der Salat wird sonst zu feucht. Die ausgehölten Tomaten in kleine Würfel schneiden und diese in die Salatschüssel geben.

4.
Wenn der Bulgur gequollen und weich ist, eventuell übrig gebliebenes Wasser vorsichtig abschütten und den Bulgur in die Salatschüssel geben. Das Olivenöl hinzu geben, sowie den Saft von zwei Zitronen. Alles vermengen und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Die übrige Zitrone in Schiffchen schneiden und auf dem Salat dekorieren.

 

Im trüben, nasskalten Herbst fehlen Farben und der Geschmack des Sommers. Was wäre da besser als ein fruchtiger Cupcake mit Litschis und Himbeeren?

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Hier ist ein ganz einfaches Rezept für Cupcakes die süß sind und ein säuerliches Topping haben.

Zutaten für 12 Cupcakes:

100g weiche Butter
3 Eier
75g Zucker
80g gemahlene Mandeln
80g Mehl
1 TL Backpulver,
1 Prise Salz
1 Dose Litschis (ca. 250 g Abtropfgewicht)
125g TK-Himbeeren
4 EL Puderzucker
250g Mascarpone

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1.
Der Ofen kann schon mal auf 180 Grad vorgeheizt werden. Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und in einer Rührschüssel den Zucker mit den Eier 5 Min schaumig schlagen. In einer weiteren Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver und Salz vermengen. Dann Butter und die Mehlmischung während ihr weiter rührt unter die Ei-Zucker-Masse heben und alles gut vermengen.

2.
Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und den Teig ungefähr bis zur Mitte der Förmchen einfüllen. Die Litschis abtropfen lassen, das Wasser aber auffangen und beiseite stellen. Die Litschis teilen und je eine Hälfte auf den Teig legen. Die Cupcakes nun 15 bis 2ß Minuten backen.

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3.
In einem Topf die Himbeeren mit dem Puderzucker aufkochen und ca. 3 Min aufkochen lassen. Die Mascarpone in eine hohe Schüssel füllen. Nach dem aufkochen die Himbeeren durch ein Sieb seien um die Kerne heraus zu sieben. Die flüssige Himmber-Zucker-Masse mit einem Pürierstab unter die Mascarpone heben und 30 Min in den Kühlschrank stellen.

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4.
Die abgekühlten Cupcakes zwei mal mit dem Litschi-Wasser bepinseln. Zum Abschluss die gekühlte Mascarpone-Creme mit einer sternförmigen Spritztülle auf den Cupcakes verteilen.

Und? Glaubt Ihr, damit kann der Sommer wieder ein wenig Einzug in den grauen November-Alltag finden?

Heute gibt es mal wieder ein paar unglaublich leckere Cupcakes! Und für die, die wie ich nie das komplette Rezept sondern nur die Zutatenliste vorm backen lesen: Der Vanillepudding muss vorgekocht werden! Plant also Zeit ein! So, nachdem das gesagt wurde, geht’s nochmal ganz zum Anfang zurück.

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Ich hatte mal wieder Lust zum backen und vor allem zum verzieren und dekorieren. Also habe ich mich am Wochenende einen halben Tag in die Küche gestellt und ganz viele kleine Süßspeisen fabriziert. Auch wenn es bei dieser Hitze sicher leichtere Süßigkeiten gibt, sind die Cupcakes und die Cakepops die ich noch gemacht habe (Rezept folgt) richtig gut angekommen – sei es bei einer Geburtstagsfeier, bei Kollegen oder bei meinen Kommilitonen, die sich Montags von Zeit zu Zeit im Unterricht darüber freuen dürfen 🙂

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die Gegenstände auf den Bildern sind übrigens meine Flohmarkt-Ausbeute vom Wochenende. Ich war das erste mal seit vermutlich 10 Jahren mal wieder aufm Flohmarkt und es hat mir richtig gut gefallen – da gibt’s echt tolle Sachen, vor allem diese alt-aussehenden und orientalisch angehauchten Sachen haben es mir angetan.

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Zutaten
275g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Tl Natron
1 Ei
130g Zucker
80ml Öl
300ml Buttermilch
100g weiße Schokolade

Für die Vanille-Buttercreme
1 Pck. Vanillepuddingpulver
1 Pck. Vanillezucker
etwas Zucker
500ml Milch
300g Butter
1 Msp gemahlene Vanille oder 1 Vanilleschote

1.
Wie schon gesagt, der Pudding muss schon vorgekocht werden und abgekühlt sein. Auch die Butter muss Zimmertemperatur haben. Da ich ja ein schrecklich ungeduldiger Mensch bin, habe ich den Pudding gekocht und nachdem er etwas abgekühlt ist, hab ich ihm im Gefrierschrank runter gekühlt. Geht auch – obs so vorteilhaft ist weiß ich nicht. Da ich statt Butter immer Margarine benutze und die, wenn sie frisch aus dem Supermarkt kommt eh Zimmertemperatur hatte, stellte sich die Problematik bei mir nicht. Überlegt wie Ihr es macht, aber beides sollte die ca. die gleiche Temperatur haben, da die Buttercreme sonst gerinnt! Und wo wir schon bei Temperaturen sind: den Backofen schon mal auf 180 Grad vorheizen.

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2.
So und nun geht’s an den Teig: 275g Mehl, 2 Tl Backpulver und 1 Tl Natron (meistens ein Päckchen) in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel das Ei schaumig schlagen und den Zucker hineingeben. Dazu kommt das Öl und die Buttermilch. Dann die Mehlmischung unterheben. Die weiße Schokolade klein hacken oder raspeln und ebenfalls vorsichtig in den Teig rühren. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und diese bis zur Hälfte mit Teig füllen. Dann 20 Min bei 180 Grad backen.

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3.
Den Vanillepudding mit der angegebenen Milchmenge kochen (bei mir waren es 500ml Milch und ein paar Eßlöffel Zucker, daher kann die Rezeptangabe hier etwas variieren). Wenn der Pudding und die Butter Zimmertemperatur haben, wird die Butter in einer Schüssel schaumig gerührt und dann der Pudding Löffel für Löffel hinzugegeben und untergerührt. Zum Schluss kommt noch ein Päckchen Vanillezucker und eine Messerspitze gemahlene Vanille (oder einer Vanilleschote) hinzu. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit großer Tülle geben und auf die abgekühlten Cupcakes geben. Nur noch verzieren und fertig!
Ich fand es übrigens von der Konsistenz her und auch aufgrund der Temperaturen ganz lecker, wenn man die Cupcakes vorm servieren im Kühlschrank nochmal richtig abkühlt, sodass die Buttercreme schön fest wird.

Was gibt es bei Euch bei diesen Temperaturen? Könnt Ihr überhaupt so reichhaltige Cupcakes essen, wenn es so heiß ist? 😉
Eure Ann Cathrin

 

Zum Frühsommer gehört für mich auf jeden Fall der leicht säuerliche Rhabarber. Ich kann mich erinnern, dass wir als Kinder immer versucht haben, die Stangen roh zu essen, was die komischsten Grimassen hervorgebracht hat 🙂 Dieses Jahr habe ich das erste Mal mit Rhabarber gebacken und den zweiten Kuchen, den ich ausprobiert habe, möchte ich hier gerne mit euch teilen: einen Rhabarber – Blaubeer – Baiser Kuchen. Die Blaubeeren kamen eher spontan dazu, da ich zu wenig Rhabarber hatte, was dem ganzen aber nicht geschadet hat, im Gegenteil. Blaubeeren sind immer gut! Das Rezept habe ich aus „köstlich vegetarisch“ und habe es etwas abgewandelt. Es geht wirklich super schnell und ist nicht sehr aufwändig – gut für spontanen Besuch!

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Zutaten (Für ca. 6-8 Stücke)

50 g Butter
50 g + 100 gr Zucker
1 Packung Vanillezucker
2 Eier
75 g Dinkelmehl Type 630
50 g Speisestärke
1,5 TL Backpulver
60 ml Milch
2 Rhabarber Stangen
1 Handvoll Blaubeerenen

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1. Butter, 50 g Zucker und den Vanillezucker gut miteinander vermengen. Eigelbe hinzugeben und unterrühren, Eiweiß separat auffang. Mehl, Stärke und Backpulver dazu geben und gut vermischen. Anschließend die Milch hinzugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.

2. Backofen auf 180 ° vorheizen, Backblech (ein kleines) fetten und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Die Rhabarberstangen waschen, schälen und je nach Dicke halbieren und vierteln, dann in ca. 6 cm lange Stücke schneiden. Die Blaubeeren ebenfalls waschen und trocknen. Rhabarber und Beeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen und den Kuchen für 15 Minuten in den Ofen geben.

3. In der Zwischenzeit die Eiweiße halb steif schlagen, dann den Zucker einrieseln lassen und vollständig steif schlagen. Nach den 15 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Baisermasse gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und weitere 15 Minuten backen, bis der Baiser goldbraun ist. Dann Abkühlen lassen und genießen 🙂

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Wie ihr seht, es ist wirklich nicht sehr aufwändig. Bei mir sind auf dem Baiser so merkwürdige Tropfen entstanden, wie auf den Fotos zu sehen ist. Warum das so ist – keine Ahnung. Dem Geschmack hat es jedenfalls nicht geschadet, der saure Rhabarber mit dem süßen Baiser ist wirklich eine tolle Kombination. Es war mein erster Baiser Versuch, wenn weitere Folgen werde ich euch natürlich darüber berichten 🙂

Habt einen schönen Tag,
Eure Farina

Das Wetter ist doch wirklich daneben, oder? Zumindest hier in Tübingen regnet es seit gestern ohne Unterbrechung durch. Das weiß ich so genau, weil ich nachts durch den Regen noch vom alten Zuhause ins neue Zuhause gelaufen bin und als ich heute morgen aufwachte hatte sich nicht wirklich viel geändert. Naja, zumindest im hohen Norden bei meiner Familie scheint die Sonne. Immerhin 🙂

Angeblich soll sie sich in der nächsten Woche auch mal hier im Ländle blicken lassen – man darf gespannt sein. Dann wird es wieder so sein, dass man versucht, jede Sonnenminute draußen zu genießen, denn es könnte ja sein, dass dann erstmal wieder diese Regenzeit folgt. Ich rate euch also, geht raus! Man weiß nie was danach kommt. Draußen kann man dann picknicken, grillen, Eis essen oder einfach nur still die Sonne genießen.

Für die ersten beiden Sommeraktivitäten könnt ihr auf jeden Fall folgendes Rezept verwenden: Den einfachen Avocadodip. Er ist in wenigen Minuten fertig (sodass man auch ja nicht zu viel Zeit drinnen verbringen muss 😉 ), man braucht nicht viele Zutaten und es schmeckt sooo gut! Auf dem Foto seht ihr nun unsere jahreszeitenunabhängige Variante, den Avocado Dip mit Nachos. Den kann man bei Regenwetter auf der Couch genießen oder bei Sonnenschein draußen auf der Wiese. Und hier kommt das Rezept:

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Zutaten:
1 Reife Avocado
150 gr Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
Zitronensaft
Salz und weißer Pfeffer

Und so geht’s:

1. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen*, das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken und mit Zitronensaft beträufeln. Anschließend den Joghurt untermischen.

2. Die Knoblauchzehe in die Joghurt-Avocado Mischung pressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Geschmack können auch noch ein paar Chiliflocken hinzugefügt werden.

*= Zwar wirkt der Zitronensaft schon einer bräunlichen Verfärbung entgegen, aber wenn der Dip nicht direkt gegessen wird, kann zusätzlich auch der Kern in den Dip hineingelegt werden.
 
Übrigens: Mit Sojajoghurt lässt sich der Dip auch hervorragend vegan zubereiten.

So, ich geh gleich erstmal wieder Avocados kaufen 🙂 Was ist euer Lieblingsavocadorezept?
Eure Farina