Follow Me

Close

Ein wirklicher Dauerfavorit bei uns zuhause sind Nudeln mit Pesto. Sie werden von allen gern gegessen, sind schneller gemacht, als ein Salat dazu geschnibbelt ist und wir haben in der Regel alles notwendige dafür zuhause. Schon seit einigen Jahren mache ich unser Pesto selbst und immer soviel, dass auch noch auf Vorrat etwas im Kühlschrank ist, wenn es wieder schnell gehen muss. Dabei haben sich mittlerweile einige feste Kombinationen etabliert, die immer wieder gemacht werden. Und da ich mit Erstaunen festgestellt, dass außer dem Kürbis Pesto noch keines den Weg auf den Blog gefunden hat, darf sich heute der Klassiker des Basilikum Pestos hier vorstellen.

read more

Ich bin ein großer Fan von selbstgemachten Snacks, wie ihr ja schon an meinem Post von letzter Woche sehen konntet. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber jetzt, wo die Abende wieder länger werden und man doch etwas früher zu Abend isst, darf es bei uns gerne auch später nochmal etwas kleines zum Knabbern geben. Und damit es trotzdem halbwegs gesund bleibt, freue ich mich immer über Alternativen und Ideen zu Chips&Co. Ich habe deswegen mal wieder den Ofen angemacht und ihn leckere geröstete Kichererbsen zaubern lassen – so viel hatte ich da gar nicht zu tun.

geröstete_kichererbsen_2

Ihr braucht:
Kichererbsen
Olivenöl
Gewürze nach Wahl

Und so gehts:
1. Bei getrockneten Kichererbsen: Diese über Nacht oder mindestens 8 Stunden mit ausreichend Wasser bedecken und einweichen lasen. Das Wasser anschließend abgießen und die Kichererbsen mit frischem Wasser, etwas Natron und Salz aufkochen lassen. Etwa 45 Minuten kochen lassen. Manchmal geht es auch schneller, einfach probieren, ob sie sich leicht zwischen zwei Fingern zerdrücken lassen.

2. Anschließend, oder auch bei Kichererbsen aus der Dose, diese gut abtropfen lassen und mit einem Küchentuch gründlich abtupfen. Je „trockener“ sie sind, desto knuspriger werden sie nachher im Ofen. Lasst sie am besten einige Minuten an der Luft stehen.

3. Den Ofen auf 200° vorheizen, die Kichererbsen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 15 Minuten backen. Dann in eine Schüssel geben und mit etwas Öl und den Gewürzen gut vermengen, sodass die Kichererbsen rundum bedeckt sind, aber nicht im Öl „stehen“.

4. Die Kichererbsen nochmal etwa 20 Minuten backen, bis sie etwas Farbe angenommen haben und schön knusprig sind. Anschließend bei offener Ofentür noch etwas auskühlen lassen.

geröstete_kichererbsen_3

Das schöne an den gerösteten Kichererbsen ist – abgesehen davon, dass sie wirklich einfach zu machen sind – dass ihr sie nach eurem Geschmack abwandeln könnt, ich habe meine geliebte Zaatar Gewürzmischung genommen, es geht aber auch mit Orgegano, Paprika, Rosmarin, Chili, Parmesan… oder auch süß, mit etwas Honig, Zimt&Zucker, eurer Fantasie sind da wirklich keine Grenzen gesetzt 🙂 Probiert es unbedingt mal aus.

Alles Liebe,
Farina

Halloween rückt näher und damit steigt auch die Zahl der ausgehöhlten Kürbisse. Ob für leckere Gerichte oder nur zur Deko, an ihnen kommt man momentan nicht vorbei. In den meisten Rezepten liest man dann sowas wie „den Kürbis halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und den Kürbis in kleine Stücke schneiden“. Und an dieser Stelle will ich immer ganz laut „Stooooopp!“ rufen. Bitte bitte die schönen Kürbiskerne nicht einfach in den Biomüll geben, sie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe und lassen sich ganz vielfältig verwenden. Damit ihr das tun könnt, geht ihr folgendermaßen vor:

Kürbiskerne_2

1. Die Kürbiskerne von den Fasern lösen und in ein Sieb geben. Das geht am besten, wenn ihr sie heraus „drückt“. Versucht, dass möglichst wenig Fasern an den Kernen sind.

2. Die Kerne in dem Sieb mit Wasser reinigen, bis sie relativ sauber sind. Ist die ein oder andere Stelle noch orange, macht das nichts. Gebt die Kerne in ein Küchentuch (aus Stoff) und reibt sie darin trocken. Hier lösen sich dann auch die letzten Faserreste.

3. Damit die Kerne auch wirklich richtig trocken werden und später nicht anfangen zu schimmeln, legt sie nun nebeneinander auf ein Küchenpapier und lasst sie dort 1-2 Tage trocknen.

Nach diesen 3 einfachen Schritten habt ihr zunächst getrocknete Kürbiskerne, die auf die Weiterverarbeitung warten. Ihr könnt auch ohne Probleme die Kerne verschiedener Kürbissorten sammeln und mischen, ich habe die Kerne von Butternut und Hokkaido verwendet.

Kürbiskerne_3

Der nächste Schritt ist dann das Rösten: Einfach eine Pfanne ganz heiß werden lassen, die Kerne ohne Fett hineingeben und mit einer beliebigen Menge (Meer-)Salz und ein klein wenig (wirklich nicht viel) Wasser vermengen. Gut in der Pfanne schwenken, sodass sie nicht zu dunkel werden. Wenn sie schön Farbe angenommen haben und auch das Salz an ihnen haftet, lasst ihr sie einfach ein wenig auskühlen und habt dann einen gesunden, selbstgemachten Snack, den ihr ganz ähnlich wie Sonnenblumenkerne knabbern könnt. Eurer Fantasie sind natürlich auch hier keine Grenzen gesetzt: Ihr könnt mit Gewürzen und Aromen herumexperimentieren, wie es euch gefällt!

Kennt ihr noch weitere Verwendungsmöglichkeiten für die leckeren Kerne?

Alles Liebe,
Farina

Das Wetter ist doch wirklich daneben, oder? Zumindest hier in Tübingen regnet es seit gestern ohne Unterbrechung durch. Das weiß ich so genau, weil ich nachts durch den Regen noch vom alten Zuhause ins neue Zuhause gelaufen bin und als ich heute morgen aufwachte hatte sich nicht wirklich viel geändert. Naja, zumindest im hohen Norden bei meiner Familie scheint die Sonne. Immerhin 🙂

Angeblich soll sie sich in der nächsten Woche auch mal hier im Ländle blicken lassen – man darf gespannt sein. Dann wird es wieder so sein, dass man versucht, jede Sonnenminute draußen zu genießen, denn es könnte ja sein, dass dann erstmal wieder diese Regenzeit folgt. Ich rate euch also, geht raus! Man weiß nie was danach kommt. Draußen kann man dann picknicken, grillen, Eis essen oder einfach nur still die Sonne genießen.

Für die ersten beiden Sommeraktivitäten könnt ihr auf jeden Fall folgendes Rezept verwenden: Den einfachen Avocadodip. Er ist in wenigen Minuten fertig (sodass man auch ja nicht zu viel Zeit drinnen verbringen muss 😉 ), man braucht nicht viele Zutaten und es schmeckt sooo gut! Auf dem Foto seht ihr nun unsere jahreszeitenunabhängige Variante, den Avocado Dip mit Nachos. Den kann man bei Regenwetter auf der Couch genießen oder bei Sonnenschein draußen auf der Wiese. Und hier kommt das Rezept:

IMG_6880

Zutaten:
1 Reife Avocado
150 gr Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
Zitronensaft
Salz und weißer Pfeffer

Und so geht’s:

1. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen*, das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken und mit Zitronensaft beträufeln. Anschließend den Joghurt untermischen.

2. Die Knoblauchzehe in die Joghurt-Avocado Mischung pressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Geschmack können auch noch ein paar Chiliflocken hinzugefügt werden.

*= Zwar wirkt der Zitronensaft schon einer bräunlichen Verfärbung entgegen, aber wenn der Dip nicht direkt gegessen wird, kann zusätzlich auch der Kern in den Dip hineingelegt werden.
 
Übrigens: Mit Sojajoghurt lässt sich der Dip auch hervorragend vegan zubereiten.

So, ich geh gleich erstmal wieder Avocados kaufen 🙂 Was ist euer Lieblingsavocadorezept?
Eure Farina

Ich glaube ja, zum Brot backen ist man entweder geboren oder man bekommt es einfach nicht hin. Ich gehöre zur zweiten Gruppe, bekomme es aber nach mehreren Versuchen, Tipps von Profis, einer Prise Glück und meinem Talent zum Lesen immerhin deutlich besser als beim ersten Versuch hin.

Obwohl es von den Zutaten und der Zubereitung her ziemlich einfach aussieht, finde ich es dennoch relativ aufwendig und bewundere daher die ganzen Frauen die ich in Palästina kennengelernt habe, die das jeden Tag machen (und das bevor alle aufstehen… ich habe quasi nie jemanden live dabei beobachten können).

Arabisches Brot

Zutaten
450g Mehl
350ml Wasser, lauwarm
2 EL Ölivenöl
1 Pck. Trockenhefe
1 Tl Salz
… und noch jede Menge Mehl für die Arbeitsfläche und Öl für Blech und Schüssel

1.
Zu Beginn kommt gleich das Talent zum Lesen ins Spiel: ich habe erst beim dritten Versuch gemerkt, dass man die Trockenhefe die ich gekauft habe nicht erst anrühren muss, sondern gleich zum Mehl geben kann. Wer auch solche Hefe hat tut alle Zutaten in eine Schüssel und verknetet sie (am besten mit einem Mixer). Wer welche hat, die vorher angerührt werden muss, tut sie mit dem Wasser und Zucker 5 Min in eine Schüssel und stellt sie an einen warmen Ort bis Bläschen entstanden sind. Dann zu den restlichen Zutaten geben und verrühren. Wenn der Teig gut verrührt ist, den Teig zu einer Kugel formen, in eine neue Schüssel etwas Öl geben und überall verteilen, den Teig hinein legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken und für 20 Min an einen warmen Ort stellen, bis er ungefähr die doppelte Größe erreicht hat.

2.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Dann in kleine Stücke teilen und diese zu einzelnen, ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. Die Fladen werden auf gefettete Backbleche gelegt und mit Wasser bestrichen. Jetzt sollten sie nochmal 20 Min gehen. In der Zeit kann schon mal der Ofen auf ca. 200 Grad vorgeheizt werden. Die Brote dann für ca. 5-10 Min backen. Am besten gut beobachten, damit sie nicht zu hart werden. Und eigentlich sollten sie auch auf gehen und innen hohl werden – bei mir hat das allerdings noch nie geklappt! Dennoch schmecken sie (mittlerweile) richtig gut! So gut, dass sie auch Farina bei unserem Osterfrühstück probieren durfte!

Eure Ann Cathrin

Heute gibt es was für die Vorspeisenplatte: Das weit bekannte Hummus und Baba Ghanoush. Beides eignet sich gut zu Falafel (gibt es als Fertigmischung zum frittieren) oder auch einfach zu Fladenbrot und mit Salat wie Tabouleh.

Zutaten Hummus
1 kleine Dose Kichererbse
40g Tahina
40ml Olivenöl
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel
Knoblauch
evtl. Chili und scharfes Paprikapulver
Petersilie

1.
Die Kichererbsen abtropfen lassen und mit etwas Wasser kochen, bis die Kichererbsen weich sind. Wieder abtropfen und etwas abkühlen lassen.

2.
Die Kichererbsen in eine hohe Schüssel geben, das Tahina hinzu und das ganze pürieren. Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und Gewürze hinzugeben. Wieder pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Gegebenenfalls mehr Olivenöl und hinzugeben und abschmecken. Mit Petersilie garnieren.

Zutaten Baba Ghanoush
4 mittlere Auberginen
40g Tahina
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel
Knoblauch
evtl. Chili und scharfes Paprikapulver
Olivenöl
Petersilie

1.
Die Auberginen waschen und in eine Pfanne ohne Fett legen. Bei mittlerer Hitze die Auberginen solange erhitzen und wenden, bis sie von allen Seiten schwarz werden. Das dauert ca. 20 Min. Die Auberginen dann in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, bis man sie gut anfassen kann. Den Stiel abschneiden und die Haut abziehen.

2.
Da geschälte Auberginen in eine hohe Schüssel geben, das Tahina und etwas Olivenöl hinzugeben und alles pürieren. Den Saft der Zitrone, den Knoblauch und die Gewürze hinzugeben und wieder pürieren. Evtl. etwas Olivenöl hinzugeben, um eine cremige Masse zu erhalten. Mit Petersilie garnieren.

Eure Ann Cathrin