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Auberginen sind so ein typisches Gemüse, das man entweder hasst oder liebt. Oder eben als Kind gar nicht mag und erst als Erwachsener zu schätzen lernt. Ich bin ein riesen Fan der violetten Schönheiten und mag sie in allen möglichen Variationen sehr gerne. Vor ein paar Tagen kam mir dann die Idee, dass Auberginenscheiben mit Tomatensauce und „Käse“ (oder in meinem Fall Cashewmus) als Pizza angerichtet bestimmt hübsch aussehen würden und auch geschmacklich sicherlich einen Versuch wert wären. Und genauso ist es gekommen, ich habe es ausprobiert und war begeistert. Sogar mein Mann, der eher zur Fraktion „Aubergine nein danke“ gehört, fand sie ganz lecker. Mit etwas Rucola Salat waren sie für mich das perfekte Abendessen und sogar ganz schnell gemacht.

Aubergine_Pizza_3

Ihr braucht:
1 Aubergine
Passierte Tomaten
1 Knoblauchzehe
Oregano, Salz, Pfeffer
Cashewmus und Hefeflocken oder Mozzarella
Rucola

Aubergine_Pizza_1

Und so gehts:
1. Die Mengenangaben sind bewusst offen gehalten, da sie davon abhängen, wie lang und breit eure Aubergine ist. Ich hatte eine längliche mittelgroße, die ich in 16 Scheiben teilen konnte. Ihr fangt also damit an, die Aubergine zu waschen und in gleichmäßige, etwa 1 cm dicke Scheiben zu schneiden. Diese legt ihr nebeneinander, bestreut sie mit etwas Salz und wartet etwa 15-20 Minuten. So wird das Wasser aus der Aubergine gezogen und sie wird nachher nicht so matschig.

2. In der Zwischenzeit die Tomatensauce anrühren. Pro Scheibe etwa 1 EL Tomatensauce in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und in die Sauce pressen. Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack hinzugeben und gut verrühren. Anschließend die Auberginenscheiben mit Küchenpapier abtupfen und so das Wasser abnehmen, die Scheiben werden dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und die Tomatensauce gleichmäßig auf ihnen verteilt.

3. Nun entweder den Mozzarella in kleine Stücke schneiden und auf den Auberginenscheiben verteilen, oder einen Cashewmus mit etwas warmem Wasser und Hefeflocken vermengen. Die so entstandene Paste dann auf den Scheiben verteilen. Den Ofen auf 250° stellen und die Auberginen Pizza dann für 20-30 Minuten backen, bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben.

4. Rucola waschen, gut abtropfen lassen und auf der fertigen Auberginen Pizza verteilen. Noch warm genießen.

Aubergine_Pizza_2

Diese leckere Auberginen Pizza wird es hier sicherlich noch öfter geben – vielleicht auch mal mit anderem Gemüse als „Boden“, ich denke da an Zucchini oder Süßkartoffeln. Auch etwas frischen Spinat unter dem Käse könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich habe für mich allein eine Aubergine gemacht und es hat sehr gut gesättigt. Aber auch als Fingerfood angerichtet und kalt oder als Vorspeise serviert sind sie bestimmt richtig lecker.

Wie sieht es bei euch aus, Auberginen ja oder nein?

Alles Liebe,
Farina

Im letzten Post für dieses Jahr wird es nochmal beerig. Denn auch wenn diese gerade nicht Saison haben, kann man die Zeit bis zur Beeren Saison mit Tiefkühlfrüchten ganz gut überbrücken. Vor allem in meinem derzeitigen Lieblingsfrühstück dürfen sie nicht fehlen: Overnight Oats mit Beeren. Schnell gemacht, gesund, ohne zusätzliche Süße und einfach total lecker. Die Beeren werden einfach tiefgekühlt auf die Haferflocken Mischung gegeben und tauen dann über Nacht auf. So hat man am nächsten Morgen ein fruchtiges Frühstück mit der leichten Süße der Beeren, für mich perfekt.

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Du brauchst:
6 EL (ca. 35 gr) kernige Haferflocken
1 TL Chiasamen
2 TL Leinsamen
150 ml (Pflanzen-)Milch
TK Beeren

Und so gehts:
1. Die Haferflocken, Chiasamen und Leinsamen in ein verschließbares Gefäß geben und mit der Milch auffüllen. Wenn ihr wollt, dass die Overnight Oats eher „klebrig“ sind und wenig Flüssigkeit übrig bleibt, dann nehmt eher 120-140 ml. Ich mag es gerne, wenn noch etwas Flüssigkeit im Glas bleibt und nehme 160 ml.

2. Nun das Glas mit den TK Beeren auffüllen und verschließen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen genießen.

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Ihr könnt sie dann noch zusätzlich mit Nüssen, Trockenfrüchten oder z.B. Kakao Nibs bestreuen und direkt löffeln. Oder schnell mit einem Löffel in die Tasche stopfen, wenn es schnell gehen muss: Perfektes Frühstück für unterwegs. Ich mag die Kombination von Haferflocken, Beeren und Leinsamen total gerne, das einzige Problem: Es schmeckt so gut, dass für mich nicht viel übrig bleibt, wenn ich diese zusammen mit dem Tochterkind frühstücke. Also werde ich wohl bald die doppelte Portion machen müssen… 😉

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Übrigens auch super geeignet, um Neujahrsvorsätze einzuhalten, denn bekanntlicherweise beginnt der Klassiker der gesunden Ernährung ja bereits beim Frühstück! Es hält sehr lange satt und versorgt euch schon am Morgen mit vielen wichtigen Nährstoffen.

Und damit wünschen wir euch ein gesundes und frohes neues Jahr 2016. Feiert schön und kommt gut rein!

Alles Liebe,
Ann Cathrin & Farina

Warmes Essen erfreut sich bekannterweise vor allem im der kalten, ungemütlichen Jahreszeit einer großen Beliebtheit. Ich esse gerne schon morgens etwas Warmes, wie einen leckeren Porridge, habe aber in der Früh nicht immer genügend Zeit dafür. Dann muss es auf jeden Fall Mittags oder allerspätestens Abends etwas richtig schön wärmendes geben, am Besten eine tolle Suppe. Ich habe das große Glück, einen Thermomix zu besitzen und kann sie mir deswegen im Handumdrehen zaubern (lassen) und nebenbei noch etwas anderes erledigen. Aber auch ohne hochpreisige Küchengeräte lassen sich Suppen ganz flott selbermachen und wer das einmal getan hat, lässt das nächste Mal sicher die Hände von dubiosen Tütensuppen. Frisch und selbstgekocht ist geschmacklich einfcah nicht zu übertreffen.

Nach einem langen Tag in der Bibliothek, an dem die Sonne gar nicht richtig rauskommen durfte, hatte ich vor Kurzem richtig Appetit auf eine tolle Kartoffelsuppe. Also habe ich, sobald ich zuhause war, schnell den Thermi angeworfen und eine Suppe gemacht, die mich geschmacklich wirklich umgehauen hat. Und da sie so lecker war, möchte ich das Rezept – ohne Thermi – heute mit euch teilen.

Kartoffelsuppe_1

Ihr braucht (für 4 große Portionen):
1 Zwiebel
300 gr Suppengemüse (z.B. 100 gr Karotten, 100 gr Knollensellerie, 1 Stange Porree)
2 TL Kokosöl
500 gr Kartoffeln
700 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz
1 Prise Muskat
Petersilie (frisch oder gefroren)

Kartoffelsuppe_2

Und so gehts:
1. Zwiebel schälen und fein hacken. Das Suppengemüse schälen und ebenfalls in möglichst kleine Stückchen schneiden (so ist es schneller gar). Kokosöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Zwiebel und das Suppengemüse darin etwa 5 Minuten dünsten.

2. Währenddessen die Kartoffel schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden. Diese zu dem gedünsteten Gemüse geben, mit Wasser, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer aufgießen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind.

3. Nun noch mit Muskat würzen und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Pürierstab einmal gut durchpürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach Bedarf noch etwas Flüssigkeit zugeben. Petersilie fein hacken, Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln geben und mit der Petersilie bestreuen. Genießen.

Kartoffelsuppe_3

Übrigens, wenn ihr einen Mixer zuhause und keine Lust auf viel Schnibbelei habt, dann könnt ihr das Gemüse und die Kartoffeln auch kurz darein geben und in kleine Stücke hacken lassen. So müsst ihr nicht lange schneiden und habt tolle kleine Gemüsestücke, die viel schneller gar sind, als wenn ihr sie so kochen würdet. Für mich übernimmt das – natürlich – der Thermi 🙂 Aber wie ihr seht, geht es auch super ohne. Die Kartoffelsuppe wird super cremig und das ganz ohne Sahne etc.. Am besten kocht ihr gleich eine größere Menge und habt dann auch die nächsten Tage noch eine tolle Suppe zuhause, die ihr euch ganz schnell warm machen könnt und die euch das graue Wetter draußen sofort vergessen lässt.

Seid ihr auch so große Suppenfans? Oder was ist bei diesem Wetter euer comfort-food?

Alles Liebe,
Farina

Momentan ist bei mir die Zeit morgens sehr knapp. Das Tochterkind und mich selbst fertig machen, Sachen für den Tag zusammenpacken und ab zur Kita und in die Bibliothek. Die kleine Maus frühstückt meist in der Kita und damit ich mir in der Cafeteria nichts kaufen muss, bereite ich mir morgens entweder Overnight Oats zu, die ich dann mitnehmen kann oder ich mache mir bevor es aus dem Haus geht noch schnell einen Smoothie. Oft ist das ein großer grüner Smoothie, denn bei denen habe ich das Gefühl, dass sie mir am meisten Energie geben und mich wirklich „wach“ machen, geht es noch jemandem so? Aber manchmal habe ich auch kein Grünzeug mehr zuhause oder mir ist eher nach etwas „süßerem“ zumute. Und gerade jetzt, wo es morgens doch noch sehr dunkel, kalt und ungemütlich ist darf es auch gerne etwas anderes sein, was aber mindestens genauso schnell geht, satt macht und einen gesunden Start in den Tag bereitet. Dieser Power Smoothie ist da genau das richtige, mit vielen guten Zutaten. Er schmeckt fast zu gut, um wirklich glauben zu können, dass er auch richtig  gesund ist!

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Das braucht ihr:
250 ml (Pflanzen)Milch
2 gefrorene/frische reife Bananen
1 EL Nussmus
1 TL (rohes) Kakaopulver
1 TL Macapulver (optional)
Süße nach Belieben

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Und so gehts:
1. Ich glaube das ist das einfachste Rezept auf unserem Blog bisher: Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben und darin zerkleinern, bis alles zu einem einheitlichen Smoothie geworden ist. Und dann einfach nur genießen.

power_smoothie_1

Ihr könnt natürlich noch hinzufügen was ihr wollt. Mit ein paar Haferflocken wird es noch sättigender. Mit ein paar Gewürzen wie Zimt, Muskatnuss oder Kardamom bekommt der Smoothie noch das gewisse Etwas. Ein paar Chiasamen können sowieso nicht schaden. Ihr könnt auch sowohl gefrorene als auch frische Bananen nehmen, wichtig ist nur, dass sie gut reif sind. Bei gefrorenen Bananen wird der Smoothie außerdem etwas dickflüssiger, wenn ihr das nicht mögt, könnt ihr einfach noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Von der Reife der Bananen hängt die Süße des Smoothies ab, die ihr natürlich durch Ahornsirup oder Agavendicksaft noch beliebig anpassen könnt. Meine liebste Variante ist momentan mit Erdnussmus und Mandelmilch. So so lecker. Ich muss immer schauen, dass ich noch etwas abbekomme, weil das Tochterkind ständig „Mama, mehr“ ruft und auch trinken möchte 😀

Was frühstückt ihr am liebsten, wenn es schnell gehen muss?

Alles Liebe,
Farina

Zugegeben, das Wort „Eintopf“ hat sich für mich noch nie sonderlich attraktiv angehört und ich habe das Gefühl, es geht auch nicht nur mir so. Als ich auf Pinterest aber auf diese Bilder gestoßen bin, musste ich es aber trotzdem unbedingt nachkochen und möchte das Rezept heute mit euch teilen. Der Gemüse Eintopf besteht aus im Ofen gebackenem Wurzelgemüse und Grünkohl (noch so etwas, mit dem man mich früher hätte jagen können). Ihr könnt bei den Zutaten auch auf das zurückgreifen, was euch besser schmeckt oder ihr noch zuhause habt: Pastinaken, Sellerie, Petersilienwurzel, alles was eben unter „Wurzelgemüse“ fällt. Und wenn Grünkohl für euch gar nicht geht, könnt ihr bestimmt auch frischen Spinat nehmen. Ich würde euch aber trotzdem ans Herz legen, es mal mit Grünkohl zu probieren, er harmoniert wirklich hervorragend mit den anderen Zutaten und rundet den Gemüse Eintopf sehr schön ab.

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Das braucht ihr (für etwa 3 große Portionen):
1 Süßkartoffel
2 Karotten
4 festkochende Kartoffeln
2-3 EL Olivenöl
Salz
3 Knoblauchzehen
2-3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Italienische Kräuter/Oregano
4 Stängel Grünkohl
Salz, Pfeffer, n.B. Tabasco

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Und so gehts:
1. Das Wurzelgemüse schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen. Gemüse eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und den Knoblauch darauf pressen. Salz dazugeben und gut vermengen, sodass das Gemüse gleichmäßig mit Öl und Knoblauch bedeckt ist. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine feuerfeste Ofenform geben und bei 200° etwa 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit das Gemüse einmal wenden.

2. In der Zwischenzeit das Öl in einem großen Topf heiß werden lassen, die Zwiebel schälen und fein hacken und in dem Öl braten, bis sie beginnt, braun zu werden. Das Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren und eine weitere Minute braten lassen. Nun die gehackten Tomaten zu den Zwiebeln geben, alles einmal aufkochen lassen, die italienischen Kräuter hinzugeben und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Ofengemüse fertig ist.

3. Den Grünkohl von den Stängeln befreien, in Stücke zupfen und in einem Sieb gut waschen. Abtropfen lassen und anschließend in kleinere Stücke schneiden.

4. Wenn das Ofengemüse an den Rändern leicht braun wird und sich leicht einstechen lässt, aus dem Ofen nehmen. Den Grünkohl zur Tomatensauce geben, und etwa 5 Minuten mitköcheln lassen, bis er etwas zusammenfällt. Anschließend das Ofengemüse dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und, wenn man etwas Schärfe hinzufügen will, den Gemüse Eintopf noch mit Tabasco würzen.

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Mit diesem Gericht habe ich meine Vorbehalte gegenüber Eintopf definitiv abgelegt. Das Ofengemüse bekommt eine tolle Konsistenz und durch den Knoblauch ein umwerfendes Aroma. Die Tomatensauce hat genügend Zeit, etwas einzukochen und so ebenfalls einen herrlichen Geschmack zu entwickeln, welcher das Gemüse perfekt ergänzt.

Wer, wie ich, noch einen Fleischesser zuhause hat, lässt diesen sich selbst Fleisch dazu kochen, welches er zum Schluss in den Eintopf mischen kann (in unserem Fall war es einfach mit Gewürzen in Wasser gekochtem Hähnchen). So waren bei uns zuhause alle glücklich und auch das Kind hat ordentlich mitgegessen!

Alles Liebe,
Farina

Heute wird es trotz „Sweet Tuesday“ etwas gesünder, denn das heutige Rezept ist für zuckerfreie Bananenbrot Muffins. Die Süße kommt hier ganz allein von den reifen Bananen und ein wenig leckerem Ahornsirup und das ist auch vollkommen ausreichend. Für mich sind sie das perfekte Frühstück, wenn ich morgens wenig Zeit habe oder etwas für unterwegs mitnehmen will. Aber auch als „Kuchenersatz“ für den Nachmittag sind sie super lecker und werden auch vom Tochterkind sehr gern verputzt. Sie sättigen sehr gut und halten sich im Kühlschrank einige Tage. Außerdem sind sie wirklich schnell zusammengerührt. Braucht ihr noch mehr Argumente?

Bananenbrot_Muffins_1

Du brauchst (für 12 Stück):
3 reife Bananen
30 gr geschmolzene Margarine/neutrales Pflanzenöl
1 El geschrotete Leinsamen + 2 EL Wasser (oder ein Ei)
1-2 EL Ahornsirup
0,5 Vanilleschote
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 gr (Dinkel-)Mehl
Zimt
1 Handvoll Walnüsse

Bananenbrot_Muffins_2

Und so gehts:
1. Die geschroteten Leinsamen mit dem Wasser vermengen und beiseite stellen. Die reifen Bananen gründlich mit einer Gabel in einem tiefen Teller oder einer Schüssel zu einem Bananenbrei zerdrücken, sodass möglichst keine „Stückchen“ mehr zu sehen sind. Die geschmolzene Margarine, Leinsamen, Ahornsirup und das Mark der Vanilleschote zu den Bananen geben und alles gründlich miteinander zu einer homogenen Masse vermischen. Ich habe dazu einen Pürierstab benutzt, es geht aber auch sehr gut ohne.

2. Salz zu der Bananenmasse geben, Backpulver und Mehl dazu sieben. Nach Geschmack noch Zimt hinzugeben. Alles gut miteinander verrühren. Die Walnüsse hacken und unterheben. Nun Silikon-Muffinförmchen mit je 2 EL Teig füllen und die Muffins bei 180° im Ofen für etwa 40 Minuten backen lassen. Stäbchenprobe machen und wenn nichts mehr kleben bleibt, die Muffins aus dem Ofen nehmen.

Bananenbrot_Muffins_3

Ihr könnt den Teig natürlich auch einfach in eine Kastenform geben und ein normales Bananenbrot backen. Ich finde allerdings die Idee, sie in kleinen Portionen zu backen gar nicht zu schlecht, da man sie so gut auch mitnehmen kann, sie nicht so schnell austrocknen und auch für Kinderhände gut zu halten sind.
Ich empfehle übrigens, wirklich Silikonförmchen und keine Papiermuffinförmchen zu nehmen, wenn ihr nicht gerade gerne Papier mitesst, das klebt nämlich durch die Konsistenz des Teigs auch nach dem Backen noch total an dem Muffin und ist recht schwer zu lösen. Ansonsten bin ich aber ganz begeistert, die Bananenbrot Muffins sind trotz der geringen Menge an Ahornsirup und des Verzichts auf zusätzlichen Zucker sehr lecker und aromatisch und haben diese typische „chewy“ Bananenbrot Konsistenz. Ohne zusätzliche Walnüsse sind sie sicher auch für den Beikoststart mit Baby-Led-Weaning eine gute Idee.

Alles Liebe,
Farina

Das heutige Rezept müsst ihr einfach ausprobieren, wirklich. Entstanden ist es aus einer spontanen Idee heraus, die, wie sich nach dem ersten Geschmackstest herausstellte, einfach genial war. Ihr braucht nicht viel: Braune Linsen, Blätterteig, Gewürze und Kokoscreme. Das lässt sich alles super auf Vorrat zuhause haben und glaubt mir, zusammen können diese Zutaten wirklich beeindrucken. Statt Pilzen könnt ihr auch anderes Gemüse verwenden, von daher eignen sich die leckeren Blätterteigtaschen auch ideal zur Resteverwertung. Ich will auch gar nicht lange herumreden, schaut selbst und lasst das leckere Rezept allein auf euch wirken 😉

blätterteigtaschen_1

Ihr braucht (für 8 große Blätterteigtaschen):
1 EL Kokosöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 gr braune Linsen
600 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Curry, Pfeffer
4 Champignons
1 EL Kokoscreme
Salz, Paprikapulver
8 Blätterteigplatten (quadratisch)

blätterteigtaschen_2

Und so gehts:
1. Eine Stunde vorher den Blätterteig aus der Tiefkühltruhe nehmen.

2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Das Kokosöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch etwa eine Minute anbraten. Currypulver und Pfeffer dazu geben und gut verrühren, sodass die Zwiebeln eine schöne gelbe Farbe angenommen haben. Die Linsen hinzugeben, eine weitere Minute mit anbraten. Dann mit dem Wasser und der Gemüsebrühe bedecken und bei mittlerer Hitze mit Deckel köcheln lassen, bis die Linsen fast durch sind.

3. Die Champignons in der Zwischenzeit putzen, halbieren und in Scheiben schneiden und nach etwa 25 Minuten zu den Linsen geben. Das Wasser ist nun zum größten Teil verkocht. Nach etwa einer halben Stunde sollten die Linsen durch sein. Nun die Kokoscreme und das Paprikapulver hinzugeben und mit Salz abschmecken.

4. Die angetauten Blätterteigplatten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nun hängt es davon ab, wie groß eure Blätterteigtaschen am Ende sein sollen. Wollt ihr kleine Dreiecke, dann halbiert die Quadrate einmal diagonal, wollt ihr große (so wie ich), dann lasst sie so wie sie sind und gebt einen vollen EL der Füllung auf eine Seite des Blätterteigs. Feuchtet den Rand rundherum mit ein wenig Wasser an und klappt die Seiten aufeinander. Drückt sie mit einer Gabel aneinander. Wenn alle Platten verbraucht sind, stellt den Ofen auf 200° und lasst sie darin etwa 25 Minuten backen. Dann etwas abkühlen lassen und z.B. mit einem leckeren Salat genießen.

blätterteigtaschen_3

Meine kleine Familie war wirklich begeistert von den Blätterteigtaschen und hat sie sofort verschlungen. Am besten schmecken sie noch warm, sie lassen sich aber (vor allem, wenn sie in der kleineren Version gemacht wurden) auch super für unterwegs mitnehmen oder mitbringen. Probiert es wirklich aus, lohnt sich 🙂 Und vor allem: Wenn ihr spontane Ideen habt, unbedingt umsetzen, manchmal bringen sie ein neues Lieblingsrezept hervor.

Alles Liebe,
Farina

Im Moment reiht sich hier auf unserem Blog gefühlt ein Frühstückrezept an das nächste. Da ich aber ein großer Frühstücksfan bin und mich immer wieder über neue Ideen und Varianten freue, darf es heute wieder etwas für den gesunden und leckeren Start in den Tag sein.

Auf Instagram und Pinterest bewundere ich immer die leckeren Pancake oder French Toast Kreationen und da ich letzteres bisher noch nie ausprobiert und dieses tolle Rezept auf Pinterest gefunden hatte, wurde dies am Wochenende endlich geändert. Schon die einzelnen Zutaten des Rezepts für veganes French Toast sind meine absoluten Favoriten und kombiniert schmecken sie einfach wunderbar. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit esse ich morgens gerne etwas wärmendes und da ist dieses Rezept genau richtig.

french_toast_vegan_2

Ihr braucht (für eine Person):
1 reife Banane
60 ml Pflanzenmilch
1 EL Nussmus
1 TL Ahornsirup
Zimt&Vanille
1 Scheibe herzhaftes (gerne auch älteres) Brot
1 EL Haferflocken

french_toast_vegan_3

Und so gehts:
1. Die Banane gründlich mit einer Gabel zerdrücken und in einer tiefen Schale mit der Milch, dem Nussmus, Ahornsirup, Zimt und Vanille nach Geschmack verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Brot in mundgerechte Würfel schneiden und mit den Haferflocken in die Bananenmischung geben, bis das Brot von allen Seiten bedeckt ist. Einige Minuten in der Mischung einweichen lassen.

2. Nun alles in eine kleine ofenfeste Form geben, den Ofen auf 175° stellen und etwa 20 Minuten darin backen lassen, bis es goldbraun ist. Anschließend könnt ihr das gebackene French Toast noch mit Obst, Nüssen oder sonstigem toppen oder es euch einfach so schmecken lassen.

french_toast_vegan_1

Das Rezept eignet sich super, wenn ihr noch Brot zuhause habt, das schnell verbraucht werden muss, aber keine Lust auf „nur Brot“ habt. Durch die Bananenmischung wird es richtig schön weich und nimmt die Aromen von Nussbutter, Ahornsirup, den Gewürzen und der Banane richtig schön an. Auch das Tochterkind kommentierte ihr veganes French Toast mit „mhh so lecker“. Viel Spaß beim Nachmachen.

Alles Liebe,
Farina

Das heutige Rezept existiert eigentlich schon auf dem Blog. Es handelt sich dabei um ein winterliches Dessert, welches wir in den letzten Jahren schon oft gemacht haben und zu unseren Favoriten gehört, wenn es mal wieder etwas Süßes aus dem Kühlschrank sein darf. Es ist jedoch durch Mascarpone und Sahne sehr reichhaltig und natürlich nicht vegan. Also habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie man das Rezept etwas abwandeln, veganisieren und kalorienärmer machen kann. Meine neue Variante gefällt mir so gut, dass ich sie unbedingt mit euch teilen möchte. Das Dessert ist super, wenn ihr Gäste habt oder euch selbst einfach mal etwas verwöhnen möchtet. Und viel braucht ihr dafür nicht, seht selbst.

winterliches_dessert_3

Ihr braucht (für 2 Portionen):
200 gr Alpro Mandel Joghurt
1,5 EL Agavendicksaft
Zimt
Vanille
1 TL Johannisbrotkernmehl
6 Spekulatius
2 Orangen

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Und so gehts:
1. Den Joghurt mit Vanilleextrakt oder frischem Vanillemark, Zimt und Agavendicksaft abschmecken. Da der Joghurt (leider) schon Zucker enthält, könnt ihr nach Geschmack auch weniger Süße nehmen. Mit einem Schneebesen das Johannisbrotkernmehl hinzufügen und gut unterrühren. Dieses soll den Joghurt etwas dicker machen, ihr könnt diesen Schritt aber auch überspringen, wenn euch die Konsistenz nicht stört und ihr kein Johannisbrotkernmehl zuhause habt. Den Joghurt in den Kühlschrank stellen.

2. Eine Orange schälen, die einzelnen Orangen-„Schiffchen“ voneinander teilen und diese von der dünnen Haut befreien. Das ist etwas Fummelarbeit, lohnt sich aber. In mundgerechte Stücke schneiden. Die andere Orange auspressen.

3. Zwei Dessergläschen nehmen. Den Boden jeweils mit 1 zerbröselten Spekulatius bedecken. Diesen mit etwa 1 TL Orangensaft beträufeln. Die nächste Schicht bilden die Orangenstücke. Diese werden wiederum mit einer Schicht Joghurt bedeckt. Das ganze wird dann noch einmal wiederholt und anschließend mit ein paar Spekulatiuskrümmeln und etwas Zimt abgeschlossen. Im Kühlschrank eine Zeit lang ziehen lasssen und genießen.

winterliches_dessert_1

Die Joghurtcreme ist wirklich total lecker, denn durch den Mandel Geschmack bekommt das Dessert so eine leichte und nicht zu aufdringliche Marzipan Note, die sich perfekt mit Orange, Zimt und Spekulatius ergänzt. Da die meisten Gewürzspekulatius vegan sind (einfach mal die Zutatenliste checken), ist dieses Rezept auch für Veganer gut geeignet. Es gehört zwar bei weitem nicht in die Kategorie „gesund“, aber man soll sich ja auch mal etwas gönnen 🙂 Mir und meiner Familie schmeckt es auf jeden Fall sehr gut und dieses winterliche Dessert wird uns sicher auch diesen Winter begleiten.

Alles Liebe,
Farina

Eines meiner neuen Lieblingsrezepte  ist definitv dieses für vegane Linsen Bratlinge. Sie erinnern mich etwas an Falafel, sind durch die Kräuter sehr aromatisch und natürlich, wie die meisten meiner Rezepte auf dem Blog, ganz schnell zu machen. Inspiriert wurde ich durch dieses Rezept, auf das ich durch Pinterest gestoßen bin und sofort nachmachen musste. Da ich aber ein paar Zutaten nicht da hatte, habe ich es ganz einfach abgewandelt und dabei ist meine eigene Variante entstanden, die auch dem Tochterkind und Mann hervorragend geschmeckt hat. Ihr braucht nicht viel, die meisten Zutaten kann man gut auf Vorrat im Haus haben und es ist wirklich nicht sehr aufwändig.

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Das braucht ihr (für etwa 10-15 Stück):
170 gr rote Linsen
Wasser
1 Bund Kräuter (Petersilie, Minze, Koriander…)
1 rote Zwiebel
4 EL Flohsamenschalen
4 EL Hefeflocken
2 Karotten
60 gr (Mais-)Mehl
2 TL Paprikapaste (Ajvar)
Paprikapulver, Cumin, Salz, Pfeffer
Pflanzenöl

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Und so gehts:
1. Die Linsen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Anschließend etwa 15 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Linsen in ein Sieb gießen und sehr sehr gut abtropfen lassen.

2. Die Kräuter und die Zwiebel fein hacken, die Karotten schälen und raspeln. Alle Zutaten bis auf das Öl in eine Schüssel geben und gründlich miteinander zu einer einheitlichen, gut formbaren Masse verkneten. Mit den Gewürzen abschmecken (wer es schärfer mag, kann auch gerne noch Chiliflocken hinzugeben).

3. Die Masse zu Kugeln formen und diese anschließend flach drücken, sodass sie ca. 1 cm dick sind. Dabei hängt natürlich von der Größe der Bratlinge ab, wie viele ihr am Ende machen könnt. Bei mir waren es ca. 12 Stück. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge darin von beiden Seiten gut ausbacken lassen.

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Die veganen Linsen Bratlinge schmecken super als Beilage zu Reis, Gemüse oder Kartoffeln, aber auch als Burger zwischen zwei Brötchenhälften oder im Fladenbrot mit Salat und einer leckeren Soße sind sie richtig lecker. Und sogar zum Mitnehmen für unterwegs sind sie sehr praktisch. Es lohnt sich also auch, eine größere Menge vorzubereiten. Die Masse lässt sich auch ungebraten gut ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und dann bei Bedarf einfach schnell zubereiten. Fertige Bratlinge lassen sich auch sehr gut einfrieren und halten sich so einige Zeit lang – wenn man sie nicht schon vorher alle verspeist hat. Sie schmecken nämlich wirklich richtig lecker.

Was macht ihr am Liebsten mit roten Linsen? Suppe, Bratlinge oder noch etwas anderes?

Alles Liebe,
Farina