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Meine große Entdeckung im letzten Jahr waren essenstechnisch auf jeden Fall die „Bowls“, also das Prinzip, einfach verschiedene Sachen wie Gemüse, Getreide, Dipps, Salat, … in eine Schüssel zu geben und dann einen bunten Mix vor sich stehen zu haben. Perfekt für die Resteverwertung, Menschen die sich nicht entscheiden können und alle, die es gerne bunt auf ihrem Teller, ähm, in ihrer Schüssel haben. Kürzlich bin ich dann auf Instagram auf eine Sushi Bowl gestoßen und war total begeistert, denn auch wenn ich eigentlich gerne Sushi Rollen mache, manchmal hat man nach einem langen Tag darauf keine Lust mehr, der Appetit auf Sushi ist dennoch da. Also, kramt eine Schüssel raus, kocht euren liebsten Sushi Reis, schneidet in der Zeit das, mit dem ihr euer Sushi am liebsten füllt und fertig ist die Sushi Bowl. Viel Spaß mit dem Rezept!

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Ihr braucht (Für 2 Portionen)
1 Tasse Sushi Reis
Reisessig + Salz + Zucker1 Karotte
1 Paprika
1 reife Avocado
1 Gurke
2 Nori Algen Blätter
Sesam + Schwarzkümmel
n.B. Soja Soße

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Und so gehts
1. Den Sushi Reis (ca. 150 gr) einmal gründlich unter kaltem Wasser waschen und dann nach Packungsanweisung kochen. 3 EL Reisessig mit 1 TL Meersalz und 1 TL Zucker gründlich verrühren und den noch warmen Reis damit würzen. Beiseite stellen und auskühlen lassen.

2. Das Gemüse waschen, nach Bedarf schälen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Hier könnt ihr natürlich auch einfach das Gemüse/Obst/Tofu/… nehmen, welches euch am besten schmeckt. Die Nori Algen Blätter mit einer Schere ebenfalls in kleine Streifen schneiden.

3. Nun wird der Reis auf zwei Schüsseln aufgeteilt, das Gemüse auf diese Verteilt, die Algenblätter ebenfalls darauf gegeben und alles mit Sesam und/oder etwas Schwarzkümmel bestreut. Dazu wird Sojasoße gereicht. Guten Appetit!

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Ihr seht, es ist wirklich ganz einfach. Zugegeben, wirklich schnell ist es bei der Gemüseschnibbelei trotzdem nicht, aber es schmeckt wirklich so gut, sieht hübsch aus und ist auch optisch mal etwas anderes als das typische Sushi, das man kennt. In Dosen gefüllt ist es auch total super, um es für das Mittag- oder Abendessen am nächsten Tag schonmal vorzubereiten, wenn man unterwegs ist. Die Schnibbelei lohnt sich also allemal!

Seid ihr auch so große Sushi Fans?

Alles Liebe
Farina

Eines meiner allerliebsten Reisgerichte ist Biryani. Das sagt euch nichts? Biryani ist ein indisches Gericht und besteht hauptsächlich aus gewürztem Reis mit Fleisch, es gibt aber auch Varianten mit Fisch oder Gemüse. Auch Zwiebeln, Nüsse und Joghurt dürfen bei den meisten Biryani Gerichten nicht fehlen und geben den typischen Geschmack. Gegessen habe ich es das erste Mal in Saudi Arabien und war direkt begeistert von der Vielfalt der Aromen, die der Reis angenommen hatte. Deswegen war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich angefangen habe herumzuexperimentieren und mir mein eigenes Gemüse Biryani zuhause zu kochen. Es gibt traditionell natürlich verschiedene regionale Zubereitungsarten und verschiedene Rezepte, ich habe mit diesem Rezept mittlerweile die perfekte vegetarische Variante für mich gefunden. Mein Mann macht sich dazu gerne Butter Chicken und so sind alle glücklich =) Es scheint vielleicht anfangs etwas aufwändig, aber es lohnt sich wirklich auszuprobieren, der Geschmack ist es wert.

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Das braucht ihr (für 2 hungrige Personen):
Gemüse eurer Wahl (z.B. 1 Karotte, 1,5 Paprika, 1 Zucchini, TK Erbsen)
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (etwa 1-2 cm)
2 EL Kokosöl
1 TL Kreuzkümmel, 4 Kardamomkapseln, 4 Nelken, Zimtstange, Lorbeerblatt
250 ml Passierte Tomaten
3-4 EL (Soja-)Joghurt
0,5 TL Kurkuma, 0,5 TL Garam Masala, Prise Chiliflocken, etwas gemahlener Koriander, Salz, Pfeffer
200 gr Langkorn Reis (z.B. Basmati)
4 Kardamomkapseln, 5 Nelken, 5 Pfefferkörner, 1 Zimtstange, Salz
Safran+etwas Wasser

Und so gehts:

1. Das Gemüse (Menge und Sorte nach eurem Geschmack) waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken oder pressen. In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen und das Gemüse darin zur Hälfte garen. Dann aus dem Topf nehmen und 1-2 Minuten in eine Schüssel mit sehr kaltem Wasser geben. Abgießen und zur Seite stellen.

2. Etwa 1 EL Kokosöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zum schmelzen bringen. Kreuzkümmel, Kardamomkapseln, Nelken, Zimtstange und das Lorbeerblatt in das Öl geben und rösten, bis sie leicht braun werden und sich ihr Duft entfaltet. Zwiebeln hinzugeben und eine Minute mitbraten, dann Ingwer und Knoblauch in die Pfanne geben und eine weitere Minute mitbraten.

3. Tomatensoße in die Pfanne geben (Achtung, kann spritzen), erhitzen und etwa 3-4 Minuten mitkochen. Die Pfanne von der Platte nehmen und den (Soja-)Joghurt einrühren. Die Pfanne wieder zurück auf den Herd stellen und Kurkuma, Garam Masala, Chiliflocken und gemahlenen Koriander hinzugeben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Nun das Gemüse zu Soße geben, vermengen und die Pfanne abdecken. Das Gemüse sollte nun in der Soße kochen, bis es gar ist.

4. In der Zwischenzeit Reis, Kardamomkapseln, Nelken, Pfefferkörner, Zimtstange und Salz in einen Topf geben, mit ausreichend kochendem Wasser übergießen und kochen, bis der Reis etwa 3/4 durch ist, dann den Reis vom Herd nehmen und abgießen.

5. Safranfäden in einem Teeglas Wasser auflösen. Kokosöl in einem großen Topf zum Schmelzen bringen, die Hälfte des Reis in den Topf geben. Darauf dann das Gemüse mit der Soße geben und mit dem restlichen Reis bedecken. Das Safranwasser über den Reis geben den Topf bedecken, am besten mit Alufolie oder einem Küchentuch zwischen Topf und Deckel, sodass er wirklich dicht ist und das Ganze bei geringer Hitze 25 Minuten garen.

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Nun könnt ihr den Reis anrichten (versucht dabei am besten gleich, Kardamomkapseln, Nelken und die anderen ganzen Gewürze auszusortieren, denn darauf zu beißen ist keine wirkliche Freude) und die Geschmacksvielfalt des Gemüse Biryani genießen. Bei uns wird es wirklich gerne gegessen und ich mag, wie der Reis den Geschmack der Joghurt Soße annimmt. Wem einfach „nur“ Reis mit Gemüse nicht reicht kann auch Fleisch dazu machen oder mit dem Gemüse in der Sauce kochen und anschließend wie im Rezept beschrieben mit dem Reis zusammen garen.

Kennt ihr Biryani und mögt es auch so gern wir ich?

Alles Liebe

Farina

Kennt ihr die Situation, wenn ihr irgendwo etwas total leckeres gegessen habt und das dann unbedingt zuhause genau so nachmachen wollt? Mir ging es schon relativ oft so, mal waren die Versuche erfolgreich, mal nicht. So haben ich auch die letzten 3 Jahre versucht, mich an den Geschmack des Reisgerichts anzunähern, das ich in Saudi Arabien genießen durfte. Die Ergebnisse waren jedes für sich lecker, trafen aber eben nicht genau den Geschmack, den ich haben wollte, irgendwas fehlte immer.

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Aber dann, vor ein paar Monaten war ich endlich erfolgreich und das Resultat möchte ich sehr gerne mit euch teilen. Hier also der etwas andere Cashew Curry Reis:

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Zutaten für 2 hungrige Personen:

1,5 EL Kokosöl
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
4 Kapseln Kardamom
6 Nelken
1 kleines Stück Zimtstange
1 TL Curry
etwa 300 gr Basmatireis
Wasser
Salz
1 getrocknete Zitrone
1 handvoll Cashewkerne

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1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anbraten. Kardamom, Nelken, Zimt und Curry hinzugeben und weiter anbraten. Dabei gut rühren, damit nichts am Boden ansetzt. Den Reis dazu geben und so vermengen, dass er komplett mit den Gewürzen vermischt ist und eine schöne gelbe Farbe angenommen hat. Mengenmäßig gehe ich da nach Gefühl, mal ist es mehr, mal weniger. Richtet euch dabei also besser nach eurem Hunger 🙂

2. Soviel Wasser auf den Reis geben, dass es etwa 1 cm über dem Reis steht. Das Wasser mit Salz abscgmecken. Einmal richtig aufkochen lassen, die getrocknete Zitrone hinzugeben, den Topf mit Alufolie abdecken und einen Deckel aufsetzen. Die Temperatur niedrig stellen oder die Platte gleich ganz ausmachen.

3. Die Cashewkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie etwas Farbe annehmen. Zur Seite stellen. Nach etwa 20 Minuten könnt ihr den Deckel vom Topf nehmen und die Cashewkerne auf den Reis geben. Und fertig ist er, der geschmackliche Urlaub für Zuhause.

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Ich mag dazu einen ganz einfachen Salat, mein Mann macht sich gerne Hähnchen dazu. Der Cashew Curry Reis lässt sich dementsprechend gut kombinieren und ist für uns die perfekte Mahlzeit, mit der alle zufrieden sind (auch die kleine Maus ist immer ganz begeistert).

Habt ihr auch solche „Urlaubsgerichte“ die euch nicht mehr loslassen?

Alles Liebe, Farina

Wenn die chinesische Mitbewohnerin freudig verwundert in die Pfanne guckt und dich fragt, woher Du diesen Reis hast, dann scheint es wohl echt guter Reis zu sein. Wir haben wieder ein tolles Paket von Reishunger bekommen, mit tollen Zutaten für die orientalische Küche. Wie bereits hier wird als erstes der Basmati-Reis von Reishunger verkocht. Für dieses leckere Rezept aus Palästina braucht Ihr weder viele Zutaten, noch Geschick oder Zeit. Es ist recht einfach, super lecker und durch die leichte Süßte der Korinthen ein völlig neues Geschmackserlebnis.

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Zutaten (für 4 Personen)
300g Basmati-Reis
4 Hähnchenkeulen
2-3 mittelgroße Zwiebeln
10 Kardamomkapseln
4 Gewürznelken
2 Zimtstangen
25g Korinthen
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
550ml kochendes Wasser

Für Salat und Joghurt als Beilage
3-4 Tomaten
1 Gurke
1 Zitrone
Olivenöl
300g türkischer Joghurt (10% Fett)
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

1.
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. 2 EL Öl in einer hohen Pfanne mit Deckel (Pfannen-Wok; Alufolie geht auch, wenn man keinen Deckel hat) erhitzen. Die Zwiebeln darin 10-15 Min braun braten und dann aus der Pfanne neben und beiseite stellen.

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2.
Die Hähnchenkeulen waschen und am Gelenk mit einem scharfen Messer teilen. In einer Schüssel mit dem restlichen Öl, den Kardamomkapseln (vorher andrücken), den Nelken und Zimtstangen vermengen. Ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen (je ca. 1 Tl).

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3.
Das Hähnchen mit den Gewürzen in die heiße Pfanne geben und 5 Min auf beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und ebenfalls beiseite stellen. Nun die Zwiebeln und den Reis in die Pfanne geben, kurz anbraten und die Korinthen unterrühren. Dann das Hähnchen auf den Reis legen und leicht andrücken.

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4.
Hähnchen und Reis werden nun mit dem kochenden Wasser übergossen. Pfanne zudecken und das Ganze auf kleiner Flamme 30 Min. köcheln lassen. In der Zeit könnt Ihr die Beilegen vorbereiten: Tomaten und Gurke würfeln und in einer Schüssel mit Salz, Olivenöl und Zitronensaft abschmecken. Unter den Joghurt eine gepresste Knoblauchzehe geben und hier mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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5.
Nach den 30 Min. wird die Pfanne vom Herd genommen und der Deckel durch ein sauberes Geschirrhandtuch ersetzt. So noch 10 Min. stehen lassen und servieren. Guten Appetit!

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Und ja, wie Farina schon bei Ihrem Blogpost sagte: Der Reis ist wirklich gut und lecker und es lohnt sich ihn zu kaufen – wenn auch nicht für jeden Tag. Außerdem findet Ihr bei Reishunger noch ganz viele andere qualitativ hochwertige Reissorten und neuerdings auch ein Rezeptbuch!

Eure Ann Cathrin

Habt ihr schonmal mit Grünkern gekocht? Außer den Grünkernbratlingen aus dem Bioladen kannte ich zumindest nicht viele Möglichkeiten, diesen zuzubereiten. Letztes Jahr waren mein Mann und ich dann aber zu Besuch bei Verwandten und bekamen ein wunderbar leckeres Essen zubereitet – mit Grünkern (auf arabisch: Frikeh).

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Als wir am Abend nach Haus wollten, durften wir nicht gehen, ohne selbst zwei Packungen Grünkern mitzunehmen und hatten somit die perfekte Voraussetzung, das Gericht nachzukochen. Es ist im Prinzip ganz einfach: Man kocht Fleisch, Reis und Grünkern, schichtet das ganze aufeinander und streut am Ende geröstete Mandeln und Pinienkerne drüber und schon hat man ein leckeres, besonderes und Eindruck schindendes Essen zubereitet. Eine besondere Zutat, die einen speziellen Geschmack gibt und evtl. nicht jedem bekannt ist, ist Butterschmalz, auch als Samna oder Ghee bekannt. Man kann diesen im Bioladen oder bei Alnatura finden und ich meine sogar, ihn auch im Kaufland gesehen zu haben. Nun aber zum Rezept.

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Zutaten für 3 hungrige Personen:

500 gr. Lammsteaks
200 gr Grünkern
3 EL Butterschmalz (Ghee)
200 gr Basmatireis
0,5 Glas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Chili, Koriander
Mandeln und Pinienkerne

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1. Lammsteaks in kleinere Stücke schneiden und ca. 30 Minuten in Wasser mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken kochen.

2.  Grünkern in einem Sieb gründlich waschen. 1 EL Butterschmalz in einem kleinen Topf schmelzen, Grünkern dazugeben und 4-5 Minuten unter Rühren anschwitzen. Dann Wasser (m Verhältnis 2 zu 1) und etwas Salz dazugeben und 10 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Wenn die Körner nicht mehr „schwimmen“ die Temperatur auf die niedrigste Stufe stellen und mit einem Deckel den Topf fest verschließen. Der Grünkern ist fertig, wenn das Wasser vollständig aufgenommen wurde.

3. 1 EL Butterschmalz in einem kleinen Topf schmelzen, Reis dazugeben und wenige Minuten unter Rühren anschwitzen. Soviel Wasser dazugeben, dass das Wasser ca. 1 cm über dem Reis steht. Etwas Salz dazugeben. Das Wasser richtig aufkochen lassen, danach die Temperatur runterdrehen und den Topf mit Alufolie und Deckel fest verschließen. Das bewirkt, dass der Reis, (wie auch schon der Grünkern) durch Dampf gegart wird und die richtige Konsistenz bekommt. Nach 15 Minuten den Deckel abnehmen, wenn das Wasser vollständig aufgenommen wurde, ist der Reis fertig.

4. Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Koriander und etwas Curry gut vermischen. Das Wasser in dem das Fleisch kocht abgießen,Fleisch auf ein Backblech legen und anschließend mit der Öl-Gewürz Mischung einpinseln. Bei 180° das Fleisch im Ofen lassen, bis es eine schöne Bräunung hat (Achtung, nicht zu lange, da die Stücke, je nach Größe, sonst zu schnell trocken werden).

5. Zum Schluss 1 EL Butterschmalz in einer kleinen Pfanne schmelzen und Mandeln und Pinienkerne darin anrösten. Nun nimmt man einen großen Teller und verteilt eine Schicht Reis darauf. Auf den Reis kommt dann Grünkern und darauf das Fleisch. Das Ganze wird dann mit den Mandeln und Pinienkernen bestreut.

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Und das wars schon. Es hört sich jetzt vielleicht ein bisschen viel an, aber es ist wirklich gar nicht so kompliziert und lohnt sich wirklich auszuprobieren, denn zumindest für mich war es mal etwas ganz anderes! Man kann Frikeh übrigens auf ganz vielfältige Weise zubereiten, auch mit anderem Fleisch, ohne Reis etc., besonders verbreitet sind Frikeh Gerichte  in der Region um Syrien und den Libanon. Den Grünkern könnt ihr u.a. im türkischen Laden finden, dort wahrscheinlich unter dem Namen Firik.

Wie sieht es aus, habt ihr Geheimrezepte für Grünkern? Mögt ihr ihn überhaupt?
Eure Farina

Diesmal gibt es ein richtig leckeres Hauptgericht aus Syrien – mit Hühnchen, Reis und Joghurt! Es ist zwar ein bisschen zeitaufwändig, aber völlig unkompliziert!

Zutaten (für 4 Personen)
2 ganze Hähnchenbrüste
150g Reis
3 Knoblauchzehen
300g Naturjoghurt
1 große Zwiebel
1 Zitrone (Bio!)
4 Gewürznelken
2 Kardamomkapseln
1 Tl Pfefferkörner
50g gestiftete Mandeln
2 dünne arabische Fladenbrote
Salz, Pfeffer
Öl zum frittieren
3 El Butter

1.
Das Hähnchen in einen Topf legen und mit Wasser bedecken. Die Zwiebel schälen und viertel und auch die Zitrone vierteln. Zu dem Hähnchen geben und auch die Gewürznelken, den Kardamom und die Pfefferkörner in den Topf geben. Dann alles bei mittlerer Hitze 30-40 Min kochen. Den sich bildenden Schaum von Zeit zu Zeit abschöpfen.

2.
Das Hähnchen aus dem Wasser nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel, Zitrone und die Gewürze aus der Gemüsebrühe nehmen. Die Brühe aufbewahren und mit ihr den Reis nach Packungsanweisung kochen.

3.
Das Öl zum frittieren in einem Topf erhitzen. Das Fladenbrot in mundgerechte Stücke schneiden und darin frittieren, bis es goldbraun ist. Den Knoblauch in den Joghurt pressen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Mandeln mit etwas Butter in einer Pfanne rösten und das Hähnchenfleisch in einer weiteren Pfanne ebenfalls mit Butter ca. 5 Min lang anbraten.

4.

 Auf einem großen Teller oder einer Servierplatte zuerst das frittierte Fladenbrot anrichten. Darüber kommt der Reis, dann das Hühnchen und die Joghurtsoße und die Mandeln als Topping oben drauf.

Guten Appetit, Eure Ann Cathrin