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Das heutige Rezept müsst ihr einfach ausprobieren, wirklich. Entstanden ist es aus einer spontanen Idee heraus, die, wie sich nach dem ersten Geschmackstest herausstellte, einfach genial war. Ihr braucht nicht viel: Braune Linsen, Blätterteig, Gewürze und Kokoscreme. Das lässt sich alles super auf Vorrat zuhause haben und glaubt mir, zusammen können diese Zutaten wirklich beeindrucken. Statt Pilzen könnt ihr auch anderes Gemüse verwenden, von daher eignen sich die leckeren Blätterteigtaschen auch ideal zur Resteverwertung. Ich will auch gar nicht lange herumreden, schaut selbst und lasst das leckere Rezept allein auf euch wirken 😉

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Ihr braucht (für 8 große Blätterteigtaschen):
1 EL Kokosöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 gr braune Linsen
600 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Curry, Pfeffer
4 Champignons
1 EL Kokoscreme
Salz, Paprikapulver
8 Blätterteigplatten (quadratisch)

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Und so gehts:
1. Eine Stunde vorher den Blätterteig aus der Tiefkühltruhe nehmen.

2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Das Kokosöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch etwa eine Minute anbraten. Currypulver und Pfeffer dazu geben und gut verrühren, sodass die Zwiebeln eine schöne gelbe Farbe angenommen haben. Die Linsen hinzugeben, eine weitere Minute mit anbraten. Dann mit dem Wasser und der Gemüsebrühe bedecken und bei mittlerer Hitze mit Deckel köcheln lassen, bis die Linsen fast durch sind.

3. Die Champignons in der Zwischenzeit putzen, halbieren und in Scheiben schneiden und nach etwa 25 Minuten zu den Linsen geben. Das Wasser ist nun zum größten Teil verkocht. Nach etwa einer halben Stunde sollten die Linsen durch sein. Nun die Kokoscreme und das Paprikapulver hinzugeben und mit Salz abschmecken.

4. Die angetauten Blätterteigplatten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nun hängt es davon ab, wie groß eure Blätterteigtaschen am Ende sein sollen. Wollt ihr kleine Dreiecke, dann halbiert die Quadrate einmal diagonal, wollt ihr große (so wie ich), dann lasst sie so wie sie sind und gebt einen vollen EL der Füllung auf eine Seite des Blätterteigs. Feuchtet den Rand rundherum mit ein wenig Wasser an und klappt die Seiten aufeinander. Drückt sie mit einer Gabel aneinander. Wenn alle Platten verbraucht sind, stellt den Ofen auf 200° und lasst sie darin etwa 25 Minuten backen. Dann etwas abkühlen lassen und z.B. mit einem leckeren Salat genießen.

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Meine kleine Familie war wirklich begeistert von den Blätterteigtaschen und hat sie sofort verschlungen. Am besten schmecken sie noch warm, sie lassen sich aber (vor allem, wenn sie in der kleineren Version gemacht wurden) auch super für unterwegs mitnehmen oder mitbringen. Probiert es wirklich aus, lohnt sich 🙂 Und vor allem: Wenn ihr spontane Ideen habt, unbedingt umsetzen, manchmal bringen sie ein neues Lieblingsrezept hervor.

Alles Liebe,
Farina

Eines meiner neuen Lieblingsrezepte  ist definitv dieses für vegane Linsen Bratlinge. Sie erinnern mich etwas an Falafel, sind durch die Kräuter sehr aromatisch und natürlich, wie die meisten meiner Rezepte auf dem Blog, ganz schnell zu machen. Inspiriert wurde ich durch dieses Rezept, auf das ich durch Pinterest gestoßen bin und sofort nachmachen musste. Da ich aber ein paar Zutaten nicht da hatte, habe ich es ganz einfach abgewandelt und dabei ist meine eigene Variante entstanden, die auch dem Tochterkind und Mann hervorragend geschmeckt hat. Ihr braucht nicht viel, die meisten Zutaten kann man gut auf Vorrat im Haus haben und es ist wirklich nicht sehr aufwändig.

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Das braucht ihr (für etwa 10-15 Stück):
170 gr rote Linsen
Wasser
1 Bund Kräuter (Petersilie, Minze, Koriander…)
1 rote Zwiebel
4 EL Flohsamenschalen
4 EL Hefeflocken
2 Karotten
60 gr (Mais-)Mehl
2 TL Paprikapaste (Ajvar)
Paprikapulver, Cumin, Salz, Pfeffer
Pflanzenöl

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Und so gehts:
1. Die Linsen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Anschließend etwa 15 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Linsen in ein Sieb gießen und sehr sehr gut abtropfen lassen.

2. Die Kräuter und die Zwiebel fein hacken, die Karotten schälen und raspeln. Alle Zutaten bis auf das Öl in eine Schüssel geben und gründlich miteinander zu einer einheitlichen, gut formbaren Masse verkneten. Mit den Gewürzen abschmecken (wer es schärfer mag, kann auch gerne noch Chiliflocken hinzugeben).

3. Die Masse zu Kugeln formen und diese anschließend flach drücken, sodass sie ca. 1 cm dick sind. Dabei hängt natürlich von der Größe der Bratlinge ab, wie viele ihr am Ende machen könnt. Bei mir waren es ca. 12 Stück. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge darin von beiden Seiten gut ausbacken lassen.

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Die veganen Linsen Bratlinge schmecken super als Beilage zu Reis, Gemüse oder Kartoffeln, aber auch als Burger zwischen zwei Brötchenhälften oder im Fladenbrot mit Salat und einer leckeren Soße sind sie richtig lecker. Und sogar zum Mitnehmen für unterwegs sind sie sehr praktisch. Es lohnt sich also auch, eine größere Menge vorzubereiten. Die Masse lässt sich auch ungebraten gut ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und dann bei Bedarf einfach schnell zubereiten. Fertige Bratlinge lassen sich auch sehr gut einfrieren und halten sich so einige Zeit lang – wenn man sie nicht schon vorher alle verspeist hat. Sie schmecken nämlich wirklich richtig lecker.

Was macht ihr am Liebsten mit roten Linsen? Suppe, Bratlinge oder noch etwas anderes?

Alles Liebe,
Farina

Es gibt ja Menschen, die mittags unbedingt etwas „richtiges“ essen müssen. Also etwas warmes, eine Hauptmahlzeit eben. Zu diesen Menschen gehöre ich nicht. Kommt natürlich gelegen, da wir sowieso abends immer frisch kochen und unsere warme Hauptmahlzeit dann stattfindet. Und wenn ich morgens mit meinem Porridge oder Overnight Oats etwas Süßes gefrühstückt habe, hält mich das meist sehr lang satt und ich habe erst mittags wieder Hunger und dann meist Appetit auf etwas Herzhaftes. Da ich mittags auch häufig nicht zuhause bin, sondern bei der Arbeit, sollte mein Mittagessen idealerweise auch gut zu transportieren und vorzubereiten sein. Ich bin für mein Mittagessen immer auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen und will euch heute gerne meine derzeitigen Lunch Favoriten zeigen. Einige davon sind super zum „Mealprep“, also zum Vorbereiten am Vortag und dann zum Mitnehmen für die Arbeit oder Unterwegs geeignet, andere lassen sich auch schnell zuhause machen.

Avocado-Brot

Was wirklich immer und zu jeder Jahreszeit geht ist frisches Brot mit Avocado, gewürzt mit viel frisch gemahlenem Pfeffer und ein wenig Meersalz. Sehr gesund, schmeckt gut und macht satt. Das Brot backe ich eigentlich immer am Vortag selbst, geht ganz einfach und man weiß, was drin ist. Da Avocado nicht so gut zu transportieren ist, nehme ich für die Arbeit meist einfach ein paar Scheiben Brot und einen anderen Belag nach Wahl mit. Das sind meist entweder vegane Aufstriche oder Aufschnitt. Dann noch ein wenig Rohkost wie Gurke, Paprika oder Karotte und es ist das perfekte Mittagessen für mich. Grüner Tee dazu darf natürlich nie fehlen.

Gemüse-Suppe

Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit sind Suppen ein tolles, abwechslungsreiches und vor allem wärmendes Mittagessen. Sie lassen sich auch prima vorbereiten, da man ja häufig eine größere Menge macht und sind, sofern eine Mikrowelle oder ein Herd bei der Arbeit vorhanden sind, auch super zum Mitnehmen geeignet. Momentan sind natürlich Kürbissuppen angesagt, aber auch einfache Gemüsesuppen, Linsensuppe, Tomatensuppe, Kartoffelsuppe schmecken richtig gut…der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Green-smoothie

An noch nicht so kalten Tagen oder auch, wenn man das Bedürfnis hat, ein paar mehr Vitamine zu sich zu nehmen, trinke ich gerne einen selbstgemachten grünen Smoothie. Diese eignen sich auch sehr gut zur Verwertung von schon sehr reifem Obst oder Gemüse, da sie sehr variabel sind. Ich nehme immer Bananen, Blattgrün wie (TK) Spinat, Salat, Sellerie, Grünkohl oder was sonst so da ist, Apfel, Zitrone und gerne auch Pfirsich oder Kiwi. Das wird dann mit Flüssigkeit nach Belieben im Mixer gut zerkleinert, in eine Flasche oder ein Glas gefüllt und dann genossen. Das sättigt auch sehr gut und lässt sich auch ganz gut mitnehmen.

Salat-to-go

Manchmal ist vom Abendessen am Vortag noch etwas Reis/Couscous/Hirse oder sonstiges übrig, manchmal mache ich aber auch absichtlich etwas mehr: Diese lassen sich mit etwas Gemüse ganz schnell zu einem Salat verwandeln, auf den man sich am nächsten Tag freuen kann. Ein wenig Gurke, Tomate, Paprika, Mais, ein paar frische Kräuter wie Minze, Petersilie und Basilikum machen sich auch immer gut und ein einfaches Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer, vermischt mit dem Getreide und schon ist ein leckerer Salat entstanden. Lässt sich sehr gut mitnehmen und schmeckt einfach hervorragend!

Das waren meine momentanen Lunch Favoriten, vielleicht konnte ich dem ein oder anderen zu einer neuen Idee verhelfen. Andersrum bin ich aber auch immer für neue Anregungen offen: Was sind eure Lunch Favoriten?

Alles Liebe,
Farina