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Mit dem August hat sich anscheinend auch der Sommer verabschiedet und langsam aber sicher ist es an der Zeit, sich Gedanken über Gummistiefel für das Tochterkind zu machen. Ein schwieriges Thema, da gerade Kinderschuhe häufig mit einer gehörigen Portion Schadstoffen und Weichmachern belastet sind, die man lieber nicht in die Nähe oder gar an die Haut seiner Kinder lassen möchte.

Es lohnt sich also, etwas Zeit zu investieren und nach Alternativen Ausschau zu halten. Ich habe mich also hingesetzt, etwas recherchiert und war erstaunt, was für wirklich schöne Modelle es z.B. auch aus Naturkautschuk gibt. Meine Favoriten der schadstofffreien Gummistiefel habe ich hier für euch einmal herausgesucht:

Gummistiefel für Kinder

1. CeLaVi (Naturkautschuk) // 2. Romika (Kunststoff) // 3. Kavat (Kunststoff)
4. Aigle (Naturkautschuk)* // 5. Bergstein (Naturkautschuk)* // 6. Aigle (Naturkautschuk)*

Also ich finde diese Modelle richtig schön und freue mich nun tatsächlich darauf, bald mit dem kleinen großen Mädchen durch die Pfützen zu springen. Aber halt! Damit meine Füße trocken bleiben, brauche ich ja auch noch Gummistiefel! Ich mache mich dann mal auf die Suche…

Alles Liebe, Farina

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Nachtrag: Übringens, bei Räubersachen könnt ihr Gummistiefel aus Naturkautschuk sogar mieten! Eine super Sache, wenn eure Kinder noch in dem Alter sind, in dem die Füßchen unglaublich schnell wachsen und die Stiefel nur ein paar Wochen passen würden!

Das Knistern von auf dem Boden liegenden Blättern, über die man läuft, die ersten Lebkuchen und Kürbisse in den Geschäften und Kastaniensammeln… die Zeichen sind überdeutlich, der Herbst ist da. Um ihn gebührend zu empfangen, haben wir die momentan noch warme Herbstsomme mit einem leckeren Apfelkuchen genossen.

Apfelkuchen 2

Das Rezept dafür hatte ich vor einiger Zeit im Internet gefunden und etwas abgewandelt. Daraus ist ein Apfelkuchen entstanden, der durch einen leckeren Mürbeteig, seine fruchtige Füllung und eine wunderbar knusprige Mandeldecke besticht. Für Zimtjunkies wie mich wird das Ganze dann noch durch etwas Zimtsahne abgerundet. Na, Lust auf Herbstgeschmack bekommen? Hier ist das Rezept:

Apfelkuchen 3

Ihr braucht:

Für den Teig
250 gr Mehl
100 gr Zucker
125 gr Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
Abrieb einer Zitrone
1 TL Backpulver
Für die Füllung
4 große Äpfel
etwas Zitronensaft
Für die Mandeldecke
100 gr Butter
1 Päckchen Vanillezucker
120 gr Zucker
200 gr Mandelblättchen
Zimt
3 EL Milch
3 EL Mehl

Apfelkuchen 5

Und so geht’s:

1. Alle Teigzutaten gut miteinander vermengen, sodass ein Mürbeteig entsteht. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

2. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Diese mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den Ofen auf 200° vorheizen.

3. Eine Springform fetten und mit dem gekühlten Teig auskleiden, inklusive des Randes. Dafür zügig arbeiten, da der Mürbeteig sonst sehr klebrig wird. Die Äpfel auf den Teig geben und gleichmäßig verteilen.

4. Butter, Zucker, Vanillezucker und Mandelblättchen in einen Topf geben und erwärmen, sodass die Butter schmilzt und zusammen mit dem Zucker als eine Masse die Mandeln umgibt. Anschließend Zimt nach Belieben, Milch und Mehl hinzufügen und gut vermengen. Masse auf die Äpfel geben und gleichmäßig verteilen.

5. Den Kuchen für 50-60 Minuten in den Ofen geben. Anschließend etwas abkühlen lassen und genießen.

Apfelkuchen 4

Am besten schmeckt er mir noch etwas warm mit einer Portion Zimtsahne (einfach Sahne mit Zimt aufschlagen). Ob bei grauem Nieselwetter oder an einem sonnigen Spätsommertag – dieser Kuchen sorgt für das ultimativ-apfelige Herbstgefühl und zaubert mit Sicherheit ein genussvolles Lächeln auf eure Lippen. Probiert es aus!

Was sind denn eure liebsten Apfelrezepte? Ich kann davon gar nicht genug bekommen und freue mich über weitere Ideen!

Eure Farina

Zimt ist mein absolutes Lieblingsgewürz. Egal zu welcher Jahreszeit, Zimt geht immer und mit fast allem. Wenn ich die Wahl habe, z.B. beim Bäcker, ich würde immer zu zimtigem Gebäck greifen. Besser als nur Zimt ist Zimt in Kombination mit Apfel. Und deswegen habe ich heute für euch eine tolle Apfel-Zimt Kombination, versteckt in einem wunderbar fluffigen Muffin. Kann es etwas perfekteres geben? Ich glaube kaum. Denn außer hervoragendem Geschmack besticht dieses Rezept durch seine Schlichtheit, ihr braucht nicht viel. Aber seht selbst:

Apfel Muffins 1

Zutaten für ca. 12 mittelgroße Muffins:

100 gr weiche Butter
100 gr Zucker
2 Eier
150 gr Mehl
1/2 Pck. Backpulver
Prise Salz
2 TL Zimt
50 gr gemahlene Mandeln
2 Äpfel, in kleinen Stückchen
Schokotröpfchen

 
Apfel Muffins 2

1.

Den Backofen auf  180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Butter, Zucker und Eier mit einem Schneebesen schaumig rühren.

2.

Mehl und Backpulver dazu sieben, Prise Salz hinzugeben und alles gut zu einem glatten Teig vermengen.

3.

Die gemahlenen Mandeln oder andere Nüsse, Apfelstückchen, Zimt und nach belieben Schokotröpfchen untermengen, gleichmäßig verteilen. Muffinförmchen zu 3/4 mit dem Teig füllen und die Muffins ca. 15-20 Minuten backen – je nach Größe der Muffins dauert es länger oder kürzer, deswegen am Besten auf die gute alte Stäbchenprobe zurückgreifen 🙂

Apfel Muffins 3

Ihr sehr also, es ist wirklich simpel. Perfekt für einen Wochenendnachmittag, an dem man eine Pause braucht, z.B. vom Lernen und keine Lust hat, für ein aufwändiges Rezept noch extra einkaufen zu gehen. Diese Zutaten hat man dann ja doch meist zuhause. Schön ist auch, dass die Muffins wirklich einen ganz tollen Duft verströmen… da kann man gleich neue Energie tanken, um sich anschließend gestärkt wieder ans Lernen zu machen.

Apfel Muffins 5

Natürlich lässt sich das Rezept auch ganz einfach als Kuchen backen, wenn man grad keine Muffinwrapper zur Hand hat. Ich bevorzuge allerdings Muffins, die sehen nett aus und lassen sich auch ganz einfach mit zur Uni oder zur Arbeit nehmen, wo man dann noch andere Menschen glücklich machen kann.

Und ohne mich selbst loben zu wollen, das sind wirklich die besten Apfelmuffins, die ich bisher gegessen habe. Die Kombination und Abstimmung von Zimt und Äpfeln ist haargenau richtig, man schmeckt beides heraus, ohne dass eines das andere überdeckt. Dazu ist der Teig fluffig und durch die Äpfel auch saftig.

Apfel Muffins 4

Diese Apfel Zimt Muffins werden hier also sicherlich noch öfter gebacken werden 🙂 Was ist eure geschmackliche Lieblingskombination?

Eure Farina

… und das, obwohl es noch laaaang lang hin ist bis Weihnachten =) Aber das Herbstwetter der letzten Zeit hat einfach so dazu eingeladen und deswegen nun ein Rezept, welches eure Wohnung wirklich mit einem unglaublichen Apfel-Zimt Geruch füllt, der einfach glücklich macht! Geht übrigens nicht nur bei Schmuddelwetter, sondern auch bei den 20° die uns jetzt kurzzeitig wieder beglücken. Ich rede über diese hier:

Eine Apfeltarte! Zubereitung geht super schnell und super einfach. Easy peasy sozusagen =) Ihr braucht:

1 Rolle Blätterteig (die aus dem Kühlregal, nicht aus der Tiefkühltruhe)
3-4 Äpfel (am besten leicht säuerlich)
2 Eier
250 ml Sahne
3 EL Zucker
2 Pckch. Vanillezucker
1 Vanilleschote
Zimt

1. Mit dem Teig eine Tarteform ausfüllen, dazu evtl. etwas ausrollen. Den Boden einige Male mit der Gabel einstechen. Die Äpfel schälen und in Scheibchen schneiden. Diese nun auf dem Boden verteilen.

2. Den Ofen auf 180° vorheizen.

3. Die Eier, Sahne, Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, das Mark der Vanilleschote und Zimt nach Belieben gut verquirlen. Die Masse über die Äpfel gießen und das ganze mit dem zweiten Päckchen Vanillezucker bestreuen.

4. 50 – 60 Minuten im Ofen backen lassen. Das Ergebnis:

Es ist, wie ihr seht, wirklich super einfach und schmeckt himmlisch. =) Nach wenigen Minuten sieht die Tarte deswegen so aus:

Am besten noch warm genießen. Schmeckt bestimmt auch super mit Vanilleeis.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Farina

Heute muss ich euch eine Empfehlung aussprechen, undzwar für den besten Apfelkuchen seit… ja, seit immer. Vor allem, wenn ihr Schoko- und Apfelfans seid, dann MÜSST ihr diesen Kuchen probieren. Unbedingt! Das Rezept kommt mal wieder von der wunderbaren Jeanny von Jeanny’s Zucker Zimt & Liebe und ihr findet es hier. Auch sonst möchte ich jedem, der sich gerne von leckeren Rezepten und tollen Photos inspirieren lässt diesen Blog ans Herz legen. Vorbeischauen lohnt sich immer =)

…die meisten Zutaten hat man sowieso zuhause – praktisch!

Ich habe mich eigentlich ziemlich genau ans Rezept gehalten, außer dass ich anstatt Maisstärke ganz normale Speisestärke und statt Haselnüssen Walnüsse genommen habe. Das hat dem ganzen keinen Abbruch getan, im Gegenteil! Die Kombination von Walnüssen und Äpfel UND Schokolade ist einfach unschlagbar. Dazu kommt, dass der Kuchen wirklich totaaaal einfach zu machen und auch zeitlich kein großer Aufwand ist. Zudem sieht er, wie ich finde, einfach gut aus.

Plus: Der Schokokuchen ist brownieartig moussig weich. Mjam. Aber probiert’s selbst aus =)

Was sind eure Apfelkuchen-Favouriten?

Eure Farina

Ich hatte ja bei den letzten Highlights der Woche angekündigt, dass ich ein paar Impressionen von Spaziergang auf dem Land mit Euch teilen werde und das Versprechen halte ich natürlich =)

Tübingen ist, wie ihr vielleicht bereits in älteren Artikeln von uns mitbekommen habt, nicht wirklich eine „Stadt“, sondern wirkt oftmals eher wie ein Dorf: Man sieht und trifft alle Leute überall und dauernd. Ob man will, oder nicht =) Trotzdem ist es immer ein wundervolles Gefühl, wenn man „aufs Land“ geht, also richtig ‚raus in die Natur, an ein paar Bauernhöfen und Apfelbäumen vorbei, die in dieser Zeit voller leckerer roter Äpfel hängen.

…beim Vorbeigehen also ein paar Äpfel vom Baum pflücken und in der frühherbstlichen Sonne genießen…

…oder ein paar Walnüsse vom Hofladen mitnehmen!

Familien beim Drachensteigenlassen zuschauen und sich an die Zeiten zurückerinnern, in denen man selbst mit dem Drachen in der Hand auf dem Feld (oder in meinem Fall auf dem Deich) gestanden hat…

Diese Blumenwand hat mich total an Frankreich erinnert! Ich liebe diese Blumen, die einfach wild durcheinanderwachsen.

Der typische Hofe-Charme…

Der Weg zu den Höfen ist schon richtig herbstlich geworden…

Einen kleinen Beobachter hatten wir auch. Ich muss ja ehrlich sagen: Katzen kann ich überhaupt nicht ausstehen (sie erinnern mich ebenfalls an Frankreich, wahrscheinlich ein Katzen-Trauma), ich bin eher ein Hunde-Mensch, aber diese Katze saß einfach so süß da in der Weide, da habe ich meine Anti-Katzen-Haltung dann ausnahmsweise mal überwunden =)

Ich hoffe, der kleine Ausflug hat Euch gefallen. Ich wünsche Euch einen wundervollen Feiertag mit hoffentlich gutem Wetter.

Eure Farina

Mit den Impressionen aus dem Heiligen Land kann ich aus Tübingen nicht ganz mithalten. Aber für alle Daheimgebliebenen, die sich an das Herbstwetter gewöhnen müssen kommt hier nun ein typisches Herbstgericht. Sie wärmt von innen, hat eine wunderschöne Farbe und ist leicht zu machen. Na, wer kommt drauf? Richtig, es geht um Kürbissuppe!

Wir haben das Glück, dass es bei uns im Viertel jedes Jahr die Möglichkeit gibt, Kürbisse zu kaufen, undzwar rund um die Uhr. Das Prinzip ist das Gleiche, wie bei den Blumenfeldern: Man wirft Geld in eine Dose und kann sich Kürbisse vielfältiger Sorten mitnehmen, egal ob Zierkürbisse oder die der essbaren Art. Ich freu mich immer, wenn die Kürbise dort draußen liegen und finde es super, dass die Verkäufer so viel Vertrauen haben und dies ermöglichen.
Jetzt habe ich aber wieder viel um die heiße Suppe den heißen Brei geredet, hier kommt das Rezept!

Der Kürbis sollte so in etwa mittelgroß sein (Durchmesser ca. 25 cm). Diesen also zunächst gründlich waschen, da man ja die Schale bei dieser Sorte mitessen kann, dann den Kürbis teilen und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Den übrigen Kürbis in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Dann die Zwiebel (wenn ihr Zwiebel nicht so mögt, nehmt eine kleine Zwiebel, ansonsten einfach eine normal große Zwiebel verwenden) schälen, würfeln und in einem ausreichend großen Topf andünsten. Hierzu kann man die obere, fette Schicht der Kokosmilch benutzen. Salzen und Kürbiswürfel zugeben. Mit der Brühe angießen.

Nun die Gewürze: Den geriebenen oder klein geschnittenen Ingwer (ca. 50 gr.), Currypulver, Kreuzkümmel, frischen Pfeffer, Chiliflocken, Salz und Zucker hinzugeben. Nun die Suppe ca. 20-25 Minuten kochen lassen, bis die Kürbisschale weich ist. Anschließend die Suppe pürieren und mit der Kokosmilch, nach Belieben, abschmecken. Dies ist nicht zwingend nötig, da die Suppe an sich schon sehr sämig ist, jedoch gibt die Kokosmilch noch eine weitere Geschmacksdimension, die nicht zu verachten ist! Und schon habt ihr eine leckere, herbstliche Kürbissuppe! Man kann in die fertige Suppe noch ein, zwei Tropfen Kürbiskernöl geben.

So, probierts aus. Und Ann Ca, stell Dich langsam auf den Herbst ein. Einen suppigen Gruß nach Palästina und in die ganze Welt.

Eure Farina