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Mit der letzten Woche hat der Herbst entgültig Einzug gehalten, es ist merklich kälter und die Lust auf warme Getränke und Speisen – zumindest bei mir – damit auch wieder eingekehrt. So wurden in meiner Küche auch schon die ersten leckeren Suppen gekocht, besonders mittags habe ich so eine leichte und wärmende Mahlzeit vor dem alltäglichen Nachmittagsspaziergang ganz gerne. Mit dem Herbst sind außerdem auch wieder neue saisonale Obst- und Gemüsesorten verfügbar und so durften in den vergangenen Tagen leckere frische Pilze ihre Premiere in meiner Suppenküche feiern.

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In den letzten Tagen ist es richtig kalt geworden, damit ist der Übergang vom Herbst zum Winter wohl oder übel angebrochen. Die Winterfans freuen sich, backen bereits fleißig Plätzchen und die Adventskalender sind auch schon vorbereitet. Die Sommerkinder trauern derweil den letzten warmen Herbsttagen hinterher. Für beide habe ich heute ein Rezept, welches die kalte Jahreszeit sehr erträglich macht und auch noch gesund hält. Denn selbst die Winterkinder können doch sicher auf eine Schniefnase verzichten, hab ich recht? Da wir ja mittlerweile schon Mitte November haben, dauert es nicht mehr lange bis zur Eröffnung der ersten Weihnachtsmärkte. Und was wäre da passender als ein gutes Rezept für wärmenden und Abwehrkräfte stärkenden alkoholfreien Punsch? Hier kommt das Rezept, das einfacher nicht sein könnte:

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Zutaten (für 2 Gläser):
2 EL Holunderbeerensirup
1 Glas stilles Wasser
1 Glas Apfelsaft
1 Sternanis
3 Kardamomkapseln
4 Nelken
2 Zimtstangen

Und so gehts:
1. Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und langsam erhitzen. Wenn der Punsch zu kochen beginnt, vom Herd nehmen und noch etwas ziehen lassen. In Gläser füllen, die Gewürze dabei heraussieben, und genießen.

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So schnell und einfach ist ein leckerer wärmender alkoholfreier Punsch gemacht. Er schmeckt übrigens auch ohne Gewürze schon richtig lecker und tut, gerade am Abend nach einem anstrengenden Tag richtig gut. Die Gewürze geben einfach noch ein bisschen mehr Weihnachtsmarkt-Feeling. Ihr könnt ganz einfach bei der Süße variieren, indem ihr etwas mehr Apfelsaft (süßer) oder mehr Wasser (weniger süß) nehmt. Durch den Holundersirup ist nämlich schon eine recht dominante Grundsüße vorhanden. Der Vorteil an dem Sirup ist, dass ihr nur eine kleine Menge benötigt und er sich ziemlich lange hält. Ihr müsst somit nicht alle paar Tage neuen Holunderbeersaft kaufen. Ich hoffe, euch schmeckt er genauso gut wie uns.

Alles Liebe,
Farina

Der goldene Oktober hat seinem Namen alle Ehre gemacht und sich an vielen Tagen von seiner besten Seite gezeigt. Mit dem November rückt das Ende des Jahres immer näher. Komisch, dass man davon immer so überrascht wird, obwohl man doch schon seit Auftauchen der Lebkuchen und Spekulatius in den Supermärkten, also quasi seit Ende August, Zeit hat, sich darauf vorzubereiten! Auf dem Blog war viel los diesen Monat und wir hoffen, dass ihr Spaß beim Lesen und vielleicht sogar nachkochen/nachbacken hattet. Wir freuen uns auf jeden Fall auf einen neuen Blog-Monat mit euch!

Farina

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1. Da der Monat Oktober nicht gerade von viel Schlaf geprägt war, hat mir der Matche Iced Latte aus dem ebook von dariadaria durch so manchen Tag gerettet (man könnte auch sagen: Ich bin ihm hoffnungslos verfallen…).

2. Das Tochterkind hat seine Vorliebe dafür entdeckt, durch das Laub zu rascheln. Hin und zurück…weit kommt man da beim Spazierengehen nicht 😉

3. Absolut begeistert hat mich auch das vegane Mousse au Chocolat von LadyLandrand. Bisher wirklich das mit Abstand beste vegane Rezept für Mousse au Chocolat, das ich bisher probiert habe.

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4. Bei einem Ausflug in die Heimat wurden in Mamas Garten jede Menge Äpfel geerntet und sofort zu köstlichem Apfelmus verarbeitet.

5. Ich habe es endlich geschafft, eine meiner verbleibenden Hausarbeiten fertig zu schreiben und abzugeben. Damit rücke ich dem Ende des Studiums einen Schritt näher, juhu!

6. Da die Woche immer sehr geprägt von Arbeit und Studium war, haben wir die Wochenenden richtig genossen und mit leckerem Frühstück begonnen.

Ann Cathrin

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1. Ganz, ganz große Veränderungen gab es bei mir: Ich bin nach Berlin gezogen! Warum? Warum nicht!

2. Endlich wieder eine eigene Wohnung! Nach vier Jahren! Und sie hat so wundervolle Fensterbänke auf denen ich gerne mit einem Glas Wein sitze und die Strasse beobachte.

3. Arbeiten im Co-Working-Space um die Ecke. Hier bei der Vorbereitung für meinen ersten Workshop über Social Media den ich in meiner Herz-Heimat Tübingen gehalten habe.

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4. Wenn sich Döner essen wie fremdgehen muss was anderes her. Shawarmaboi und ich – das war Liebe auf den ersten Blick und Dank dieses Teller weiß ich nun auch, was bei ihm am besten schmeckt!

5. Events, Events, Events! Ein Grund warum ich nach Berlin wollte. Ganz spontan habe ich bei Edition F ein Ticket für „Female Career Redefined“ gewonnen. War sehr spannend und vor allem toll so viele gleichgesinnte Frauen zu sehen.

6. Ohne Waschmaschine im Haus muss ich nun in den Waschsalon gehen. Teuer (armes integriertes Schwabenherz…) aber Zeit um endlich mal die gesammelten Artikel und Bücher zu lesen!

So, der Oktober war wirklich golden für uns – in vielerlei Hinsicht. Und der November wartet auch mit spannenden Projekten!

Folgt uns auf Instagram! @auftuchfuehlung @anncathrin87 @farinaborussia

Halloween rückt näher und damit steigt auch die Zahl der ausgehöhlten Kürbisse. Ob für leckere Gerichte oder nur zur Deko, an ihnen kommt man momentan nicht vorbei. In den meisten Rezepten liest man dann sowas wie „den Kürbis halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und den Kürbis in kleine Stücke schneiden“. Und an dieser Stelle will ich immer ganz laut „Stooooopp!“ rufen. Bitte bitte die schönen Kürbiskerne nicht einfach in den Biomüll geben, sie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe und lassen sich ganz vielfältig verwenden. Damit ihr das tun könnt, geht ihr folgendermaßen vor:

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1. Die Kürbiskerne von den Fasern lösen und in ein Sieb geben. Das geht am besten, wenn ihr sie heraus „drückt“. Versucht, dass möglichst wenig Fasern an den Kernen sind.

2. Die Kerne in dem Sieb mit Wasser reinigen, bis sie relativ sauber sind. Ist die ein oder andere Stelle noch orange, macht das nichts. Gebt die Kerne in ein Küchentuch (aus Stoff) und reibt sie darin trocken. Hier lösen sich dann auch die letzten Faserreste.

3. Damit die Kerne auch wirklich richtig trocken werden und später nicht anfangen zu schimmeln, legt sie nun nebeneinander auf ein Küchenpapier und lasst sie dort 1-2 Tage trocknen.

Nach diesen 3 einfachen Schritten habt ihr zunächst getrocknete Kürbiskerne, die auf die Weiterverarbeitung warten. Ihr könnt auch ohne Probleme die Kerne verschiedener Kürbissorten sammeln und mischen, ich habe die Kerne von Butternut und Hokkaido verwendet.

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Der nächste Schritt ist dann das Rösten: Einfach eine Pfanne ganz heiß werden lassen, die Kerne ohne Fett hineingeben und mit einer beliebigen Menge (Meer-)Salz und ein klein wenig (wirklich nicht viel) Wasser vermengen. Gut in der Pfanne schwenken, sodass sie nicht zu dunkel werden. Wenn sie schön Farbe angenommen haben und auch das Salz an ihnen haftet, lasst ihr sie einfach ein wenig auskühlen und habt dann einen gesunden, selbstgemachten Snack, den ihr ganz ähnlich wie Sonnenblumenkerne knabbern könnt. Eurer Fantasie sind natürlich auch hier keine Grenzen gesetzt: Ihr könnt mit Gewürzen und Aromen herumexperimentieren, wie es euch gefällt!

Kennt ihr noch weitere Verwendungsmöglichkeiten für die leckeren Kerne?

Alles Liebe,
Farina

Dass ich ein großer Fan von Nudeln bin, dürfte mittlerweile bekannt sein. Sie sind schnell zu machen, schmecken und sättigen gut und sind sooo variabel. Da ist es wirklich komisch, dass ich erst relativ spät, vor ein paar Jahren auf die Idee gekommen bin, Pesto zu verwenden…und es noch länger gedauert hat, bis ich gemerkt habe, dass es super einfach und viel leckerer ist, Pesto selbst zu machen. Den Anfang machte einfaches Basilikum Pesto, dann Pesto Rosso mit getrockneten Tomaten, im Frühling wagte ich mich das erste Mal an Bärlauchpesto und war nun im Herbst ganz erstaunt, dass man auch aus Kürbis leckeres Pesto machen kann! Das musste natürlich ausprobiert werden und das Ergebnis hat nicht nur mich überzeugt: Durch den Kürbis wird es richtig schön cremig und verteilt sich wunderbar um die Nudeln herum: Purer Genuss! Und wie fast immer bei meinen Rezepten ist es ganz einfach gemacht:

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Ihr braucht (für 2 mittelgroße Gläser):
1 mittelgroßen Hokkaido Kürbis
3 EL Kürbiskerne
2 EL Pinienkerne
2-3 Knoblauchzehen
1 EL Hefeflocken
Salz, Pfeffer, getrockneter Rosmarin
Wasser
Kürbiskern- oder Olivenöl

Und so gehts:
1. Den Ofen auf 200° vorheizen. Den Kürbis gründlich waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Kerne und Fasern entfernen (die Kerne nicht wegschmeißen, am Samstag verrate ich euch, was ihr damit machen könnt, säubert sie einfach und stellt sie beiseite) und die Kürbishälften mit der Schnittseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 30 Minuten im Ofen backen, bis der Kürbis weich ist und sich leicht einstechen lässt.

2. Anschließend aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. In einer Pfanne erst die Pinienkerne und anschließend die Kürbiskerne ohne Fett anrösten, bis sie leicht braun werden und anfangen zu duften. In eine Küchenmaschine geben. Knoblauch schälen und ebenfalls in einen Mixer geben, Kerne und Knoblauch zerkleinern. Hefeflocken, die in Stücke geschnittenen Kürbishälften, die Gewürze und etwas Wasser dazu geben und nochmal gründlich in der Küchenmaschine zerkleinern, bis die Kürbisstücke zu einer Art Mus geworden sind.

3. Nun könnt ihr die Konsistenz nach eurem Geschmack anpassen: Wer es etwas flüssiger mag, gibt noch etwas Öl oder Wasser hinzu und schmeckt das Ganze nochmal mit etwas Rosmarin und Salz&Pfeffer ab. In ein Glas geben, mit Öl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren.

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Die Verwendung ist genauso einfach wie bei jedem anderen Pesto: Nudeln bis zur gewünschten Bissfestigkeit kochen, abgießen und dabei etwas von dem Nudelwasser auffangen (dadurch haftet das Pesto später besser an den Nudeln) und mit einer beliebigen Menge des Pestos vermengen. Dazu noch ein leckerer Salat und fertig ist ein tolles Essen. Ein hübsches Glas leckeren Kürbispestos eignet sich auch hervorragend als kleines Geschenk aus der Küche 🙂

Habt ihr Kürbis Pesto schonmal probiert? Was ist euer Lieblingspesto?
Alles Liebe,
Farina

Jetzt, wo es morgens oft noch kalt und ungemütlich dunkel ist, greife ich sehr gerne zu warmen Frühstücksgerichten, am besten mit einer ordentlichen Portion Zimt! Und auch wenn ich sehr gerne meinen Porridge esse – manchmal muss es auch etwas anderes, ein wenig Abwechslung sein. Und wenn man es dann noch am Vorabend und sogar für die ganze Woche vorbereiten kann, umso besser! Die Rede ist von Baked Oatmeal, also Haferflocken, die im Ofen gebacken werden und dann ein herrliches Aroma verströmen. Man kann sie einfach in den Ofen schieben, sich in der Backzeit fertig machen, seine Sachen packen, Mails checken oder in Ruhe seinen Tee trinken und dann, nach etwa 30 Minuten erwartet einen ein wunderbares sättigendes und gesundes Frühstück. Ihr braucht nicht viele Zutaten, könnt auch ganz einfach variieren und nach Geschmack noch weitere Zutaten hinzufügen. Hier kommt meine Variante mit Banane und Walnuss.

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Ihr braucht (für 1 Portion)
40 gr Haferflocken
Zimt
1 handvoll Walnüsse
1 Prise Salz
1 reife Banane
1 EL Erdnussmus
60 ml Hafermilch
1 TL Chiasamen
Ahornsirupe/Agavendicksaft nach Belieben

Und so gehts:
1. Den Ofen auf 175° vorheizen. Haferflocken, Zimt, Walnüsse und Salz miteinander vermengen und beiseite stellen. Die Banane in einer Schüssel gut zerdrücken und mit Erdnussmus, Hafermilch, Chiasamen und, wer will auch der Süße (ich nutze keine) sorgfältig vermischen.

2. Die trockenen Zutaten zu der Bananenmischung geben und alles gut miteinander verrühren. Die Masse in eine Ofenform geben und das Oatmeal für 30-40 Minuten backen.

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Und das war auch schon alles! Die Haferflocken sind jetzt richtig schön „chewy“ und haben durch die Kombination von Erdnussmus, Zimt, Banane und Walnüsse einen wirklich genialen Geschmack. Ihr könnt nun entweder, so wie ich, das Baked Oatmeal einfach aus der Form essen oder es auf einen Teller/in eine Schüssel stürzen (dann evtl. die Form vor dem Backen etwas fetten) und noch mit euren liebsten Toppings wie Früchten, Nussbutter oder Superfoods dekorieren und dann unbedingt noch warm genießen! Ihr könnt auch sehr gut mehrere Portionen für mehrere Tage zubereiten, backen und diese dann jeweils morgens aufwärmen. Klappt und schmeck super. Jeder Haferflocken-Fan sollte das unbedingt mal ausprobieren =)

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Was frühstückt ihr momentan am Liebsten? Habt ihr tolle Baked Oatmeal Variationen? Ich kann es mir auch sehr gut mir Apfelstückchen vorstellen und will das demnächst unbedingt noch probieren!

Alles Liebe
Farina

Der Herbst ist im September entgültig eingezogen und mit ihm leckere Zwetschgen, Äpfel und ganz viel Kürbis. Das ist auch an unseren Rezepten im letzten Monat nicht spurlos vorbei gegangen, es wurde viel experimentiert und noch mehr genossen. Nun durften wir den Oktober schon wieder begrüßen, der einiges Neues für uns bereit hält. Wir freuen uns darauf und sind gespannt, was die nächsten 31 Tage für uns bereit halten. Auf dem Blog wird es auf jeden Fall weiterhin einiges zu lesen geben. Was wir im September so gemacht haben, sehr ihr wie immer hier in unserem Instagram Rückblick. Viel Spaß damit!

Farina

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1. Unsere erste Räubersachen Bestellung ist angekommen und wurde den ganzen Monat sehr gern verwendet. Ich finde das Konzept richtig klasse und werde bei Gelegenheit demnächst über unsere Erfahrungen berichten.

2. Zwetschgen und Äpfel schmecken gerade so richtig gut. In unserer Biokiste durften sie deswegen nie fehlen. Auch das Tochterkind ist ganz wild nach „Affel“ (was sowohl Apfel als auch Zwetschge sein kann).

3. Nach der ersten Kürbissuppe in diesem Jahr durfte auch eine leckere Kürbis-Spinat Pfanne mit Bulgur nicht fehlen. Darauf freue ich mich jedes Jahr.

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4. Einige Bleche Maamoul wurden im September gebacken und verspeist, schließlich fand das Opferfest statt, an dem diese Leckereien nicht fehlen dürfen.

5. Beim jährlichen Umbrisch Provenzalischen Markt in Tübingen konnte ich mich an diesen schönen Artischocken Blüten gar nicht satt sehen. Die Farben waren einfach umwerfend.

6. Was gehört zu den weniger beliebten Dingen im Herbst? Genau, Erkältungen. Die wurden dann auch schon mal kuschelnd auf dem Sofa verbracht.

Ann Cathrin

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1. Der September wurde ein Monat voller Abschiede. Nochmal mit zwei Herz-Jungs im Bett kuscheln, Pizza essen und fernsehen.

2. Wochenende in Berlin. Ich wurde auf die #cnight ins Konrad-Adenauer-Haus eingeladen auf der auch die Kanzlerin über aktuelle Herausforderungen der Digitalisierung sprach.

3. Berlin. Liebe.

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4. Geeeheeeebuuuuurtstag! Der September ist MEIN Monat. Krönchen selber gebastelt und seit diesem Tag trinke ich nur noch aus meinem wundervollem Geschenk: Einem Einhorn-Becher.

5. Zum Frühstück gab es jetzt ziemlich häufig Feigen auf den Porridge. Einfach lecker.

6. Tübingen. Ich werde dich vermissen. Das letzte Bild von mir vor der Skyline als Bewohnerin. Ab morgen geht es auf zu neuen Ufern. P.S. wie findet Ihr meine neue Haarfarbe?

Seid Ihr schon bereit für einen (hoffentlich goldenen) Oktober?

Folgt uns auf Instagram! @auftuchfuehlung @anncathrin87 @farinaborussia

Es gibt ja Menschen, die mittags unbedingt etwas „richtiges“ essen müssen. Also etwas warmes, eine Hauptmahlzeit eben. Zu diesen Menschen gehöre ich nicht. Kommt natürlich gelegen, da wir sowieso abends immer frisch kochen und unsere warme Hauptmahlzeit dann stattfindet. Und wenn ich morgens mit meinem Porridge oder Overnight Oats etwas Süßes gefrühstückt habe, hält mich das meist sehr lang satt und ich habe erst mittags wieder Hunger und dann meist Appetit auf etwas Herzhaftes. Da ich mittags auch häufig nicht zuhause bin, sondern bei der Arbeit, sollte mein Mittagessen idealerweise auch gut zu transportieren und vorzubereiten sein. Ich bin für mein Mittagessen immer auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen und will euch heute gerne meine derzeitigen Lunch Favoriten zeigen. Einige davon sind super zum „Mealprep“, also zum Vorbereiten am Vortag und dann zum Mitnehmen für die Arbeit oder Unterwegs geeignet, andere lassen sich auch schnell zuhause machen.

Avocado-Brot

Was wirklich immer und zu jeder Jahreszeit geht ist frisches Brot mit Avocado, gewürzt mit viel frisch gemahlenem Pfeffer und ein wenig Meersalz. Sehr gesund, schmeckt gut und macht satt. Das Brot backe ich eigentlich immer am Vortag selbst, geht ganz einfach und man weiß, was drin ist. Da Avocado nicht so gut zu transportieren ist, nehme ich für die Arbeit meist einfach ein paar Scheiben Brot und einen anderen Belag nach Wahl mit. Das sind meist entweder vegane Aufstriche oder Aufschnitt. Dann noch ein wenig Rohkost wie Gurke, Paprika oder Karotte und es ist das perfekte Mittagessen für mich. Grüner Tee dazu darf natürlich nie fehlen.

Gemüse-Suppe

Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit sind Suppen ein tolles, abwechslungsreiches und vor allem wärmendes Mittagessen. Sie lassen sich auch prima vorbereiten, da man ja häufig eine größere Menge macht und sind, sofern eine Mikrowelle oder ein Herd bei der Arbeit vorhanden sind, auch super zum Mitnehmen geeignet. Momentan sind natürlich Kürbissuppen angesagt, aber auch einfache Gemüsesuppen, Linsensuppe, Tomatensuppe, Kartoffelsuppe schmecken richtig gut…der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Green-smoothie

An noch nicht so kalten Tagen oder auch, wenn man das Bedürfnis hat, ein paar mehr Vitamine zu sich zu nehmen, trinke ich gerne einen selbstgemachten grünen Smoothie. Diese eignen sich auch sehr gut zur Verwertung von schon sehr reifem Obst oder Gemüse, da sie sehr variabel sind. Ich nehme immer Bananen, Blattgrün wie (TK) Spinat, Salat, Sellerie, Grünkohl oder was sonst so da ist, Apfel, Zitrone und gerne auch Pfirsich oder Kiwi. Das wird dann mit Flüssigkeit nach Belieben im Mixer gut zerkleinert, in eine Flasche oder ein Glas gefüllt und dann genossen. Das sättigt auch sehr gut und lässt sich auch ganz gut mitnehmen.

Salat-to-go

Manchmal ist vom Abendessen am Vortag noch etwas Reis/Couscous/Hirse oder sonstiges übrig, manchmal mache ich aber auch absichtlich etwas mehr: Diese lassen sich mit etwas Gemüse ganz schnell zu einem Salat verwandeln, auf den man sich am nächsten Tag freuen kann. Ein wenig Gurke, Tomate, Paprika, Mais, ein paar frische Kräuter wie Minze, Petersilie und Basilikum machen sich auch immer gut und ein einfaches Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer, vermischt mit dem Getreide und schon ist ein leckerer Salat entstanden. Lässt sich sehr gut mitnehmen und schmeckt einfach hervorragend!

Das waren meine momentanen Lunch Favoriten, vielleicht konnte ich dem ein oder anderen zu einer neuen Idee verhelfen. Andersrum bin ich aber auch immer für neue Anregungen offen: Was sind eure Lunch Favoriten?

Alles Liebe,
Farina

Wenn es draußen kälter und ungemütlicher wird, steigt bei mir parallel zum Konsum von wärmenden Heißgetränken auch die Lust auf Süßes, am besten frisch aus dem Ofen, sodass man es sich – eingehüllt in den unvergleichlichen Geruch von Selbstgebackenem – gleich auf der Couch mit den Liebsten gemütlich machen möchte. Mit Kleinkind am sprichwörtlichen Rockzipfel ist es aber gar nicht so einfach, etwas aufwändiges zu zaubern und gleichzeitig der immer lauter und eindringlicher werdenden Forderung „Mama, Arm!“ nachzukommen. Deswegen muss es in solchen Fällen möglichst schnell gehen und mit wenigen Zutaten auskommen. Mein go-to Rezept ist da momentan Obst Crumble, ob mit leckeren Zwetschgen, Beeren, Äpfeln, Pfirsichen oder auch mal einer Mischung aus allem zusammen: Es geht schnell, schmeckt hervorragend – auch dem Töchterlein – und ist gelingsicher. Das Rezept habe ich ursprünglich von der tollen LadyLandrand und dieses dann nach unserem Geschmack zu einem leckeren Pflaumen Crumble mit Mandel und Zimt abgewandelt. Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie uns!

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Ihr braucht (für etwa 4 Portionen)
Obst (z.B. 500 gr Pflaumen und 2 Äpfel)
1 EL Zucker oder Agavendicksaft (wenn das Obst an sich süß ist, könnt ihr darauf auch verzichten)
1 TL Zimt
etwas Wasser
1 handvoll Mandeln
120 gr Dinkelmehl
80 gr Butter oder Alsan
1-2 TL Zimt
8 EL Haferflocken
1 Prise Salz
60 gr Rohrohrzucker (oder Birkenzucker)

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Und so gehts:

1. Den Ofen auf 200° vorheizen. Das Obst Waschen, Zwetschgen entkernen und vierteln, Äpfel in Spalten schneiden. In einen Topf geben und mit ein klein wenig Wasser und Zimt aufkochen lassen. Ich gebe zusätzlich zum Zimt auch gern etwas selbst angerührtes Pumpkin Pie Spice hinzu. Nach Belieben süßen (ich süße oft gar nicht zusätzlich) und 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.

2. Butter/Alsan in einem weiteren Topf zum schmelzen bringen und beiseite stellen. Die Mandel fein hacken oder in der Küchenmaschine grob zerkleinern. Sie sollten nicht fein gemahlen sein, sondern eher gehackt, sodass noch eine Stückchen vorhanden sind. Die Mandeln mit dem Mehl, den Haferflocken, Salz und Zimt gut vermengen. Zucker und geschmolzene Butter/Alsan hinzugeben und alles mit zwei Gabeln zu einer krümmeligen Masse verkneten.

3. Das Obst aus dem Topf in eine feuerfeste Form geben, den Crumble darauf verteilen (nicht wundern, wenn noch recht viel Flüssigkeit da ist, die wird im Ofen verschwinden) und das ganze für etwa 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Etwas abkühlen lassen und unbedingt noch warm genießen!

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Dieser Crumble ist wirklich ruck zuck mit ein paar Handgriffen gemacht und schmeckt einfach so gut. Die Streuselkomination ist momentan mein absoluter Favorit, mit den Haferflocken und den kleinen knusprigen Mandelstückchen… einfach genau richtig! Ich kann euch nur ans Herz legen, das mal auszuprobieren!

Er schmeckt übrigens auch als Blechkuchen hervorragend: Einfach die passende euer liebstes Rührkuchenrezept nehmen, dieses für den Boden verwenden und, die ungekochten Früchte darauf verteilen und dann die Streusel wie beschrieben herstellen. Die Backzeit verlängert sich dann natürlich.

Was ist euer derzeitiges Soulfood, seid ihr auch im Crumblefieber?
Farina

Vor einigen Tagen bin ich beim Durchgehen von Instagramm – Vorschlägen auf ein Foto von herrlichen fluffigen Pfannkuchen gestoßen. Das an sich ist wirklich nichts besonderes, da gefühlt jeder Zweite auf Instagramm Pancakes frühstückt, gerade am Wochenende. Bei diesen handelte es sich allerdings um Pumpkin Pie Spice Pancakes, also mit Kürbis, das hat mich dann doch etwas neugierig gemacht. Ich hatte vorher noch nie etwas Süßes mit Kürbis gebacken, also musste das unbedingt geändert werden. Die Zutaten waren schnell zusammengesucht und schon landete der duftende Teig in der Pfanne und backte dort zu leckeren, zimtig-fluffigen Pfannkuchen aus. Das perfekte Frühstück an regnerischen Herbst- oder Wintermorgen, aber ich kann sie mir auch sehr gut abends oder einfach zwischendurch vorstellen. Mit noch etwas Ahornsirup und Banenenstücken…ein Traum!

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Und das braucht ihr (für ca. 6 Stück)
150 ml Sojamilch Vanille
1 EL Zitronensaft oder Essig
1 kleines Glas/125 gr Kürbispüree
1 EL Butter/Alsan
0,5 Vanilleschote
1 EL Ahornsirup
3 EL Rohrohr- oder Kokosblütenzucker
120 gr (Dinkel-)Mehl
1 TL Backpulver
0,5 TL Natron
1 EL Sojamehl+2 EL Wasser
1 Prise Salz
Zimt
1 TL Pumpkin Pie Gewürz

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Und so gehts:
1. Die Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch, ich habe aber das Gefühl, dass sie mit Sojamilch fluffiger werden) mit dem Essig/Zitronensaft in eine Schüssel geben und ein paar Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit die Butter/Alsan schmelzen und das Sojamehl mit dem Wasser vermengen. Dann das Kürbispüree, die Butter, das Mark einer halben Vanilleschote, den Ahornsirup und den Zucker zu der Sojamilch geben und alles zu einer homogenen Masse vermischen. Ich habe gekauftes Kürbispüree im Babygläschen von Alnatura verwendet, ihr könnt es aber auch selbst herstellen, wie das geht seht ihr z.B. hier.

2. Mehl und Backpulver zu der Masse sieben (wichtig, sonst habt ihr nachher Mehl- und Backpulverklümpchen im Teug und glaubt mir, das wollt ihr nicht!), Natron und die Sojamehlmischung hinzufügen, ebenso wie Salz, Zimt und Pumpkin Pie Gewürze. Wie ihr euch das ganz leicht selbst zusammenmischen könnt, steht hier. Lohnt sich wirklich, da ihr es vielseitig auch für Getränke und andere Leckereien nutzen könnt. Alles zu einem Teig verrühren und nochmal einige Minuten stehen lassen.

3. Eine Pfanne heiß werden lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr etwas Fett hineingeben, es klappt bei mir aber auch ohne. Dann etwa 2-3 EL des Teigs in die Pfanne geben, ausbacken, bis er Bläschen bildet und am Rand fest wird, dann vorsichtig wenden und von der anderen Seite ausbacken. So mit dem ganzen Teig verfahren und dann die Pumpkin Pie Spice Pancakes mit einem Topping nach Wahl genießen.

Diese herbstlichen Pfannkuchen sind wirklich eine tolle Abwechslung zum Frühstück und lecker fluffig-zimtig. Eben genau, wie ich es gerne mag 🙂

Verratet ihr mir eure liebsten Pumpkin Pie Spice Rezepte?
Alles Liebe,
Farina