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Kennt ihr die Situation, wenn ihr irgendwo etwas total leckeres gegessen habt und das dann unbedingt zuhause genau so nachmachen wollt? Mir ging es schon relativ oft so, mal waren die Versuche erfolgreich, mal nicht. So haben ich auch die letzten 3 Jahre versucht, mich an den Geschmack des Reisgerichts anzunähern, das ich in Saudi Arabien genießen durfte. Die Ergebnisse waren jedes für sich lecker, trafen aber eben nicht genau den Geschmack, den ich haben wollte, irgendwas fehlte immer.

Reis 6

Aber dann, vor ein paar Monaten war ich endlich erfolgreich und das Resultat möchte ich sehr gerne mit euch teilen. Hier also der etwas andere Cashew Curry Reis:

Reis 4

Zutaten für 2 hungrige Personen:

1,5 EL Kokosöl
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
4 Kapseln Kardamom
6 Nelken
1 kleines Stück Zimtstange
1 TL Curry
etwa 300 gr Basmatireis
Wasser
Salz
1 getrocknete Zitrone
1 handvoll Cashewkerne

Reis 2

1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anbraten. Kardamom, Nelken, Zimt und Curry hinzugeben und weiter anbraten. Dabei gut rühren, damit nichts am Boden ansetzt. Den Reis dazu geben und so vermengen, dass er komplett mit den Gewürzen vermischt ist und eine schöne gelbe Farbe angenommen hat. Mengenmäßig gehe ich da nach Gefühl, mal ist es mehr, mal weniger. Richtet euch dabei also besser nach eurem Hunger 🙂

2. Soviel Wasser auf den Reis geben, dass es etwa 1 cm über dem Reis steht. Das Wasser mit Salz abscgmecken. Einmal richtig aufkochen lassen, die getrocknete Zitrone hinzugeben, den Topf mit Alufolie abdecken und einen Deckel aufsetzen. Die Temperatur niedrig stellen oder die Platte gleich ganz ausmachen.

3. Die Cashewkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie etwas Farbe annehmen. Zur Seite stellen. Nach etwa 20 Minuten könnt ihr den Deckel vom Topf nehmen und die Cashewkerne auf den Reis geben. Und fertig ist er, der geschmackliche Urlaub für Zuhause.

Reis 3

Ich mag dazu einen ganz einfachen Salat, mein Mann macht sich gerne Hähnchen dazu. Der Cashew Curry Reis lässt sich dementsprechend gut kombinieren und ist für uns die perfekte Mahlzeit, mit der alle zufrieden sind (auch die kleine Maus ist immer ganz begeistert).

Habt ihr auch solche „Urlaubsgerichte“ die euch nicht mehr loslassen?

Alles Liebe, Farina

Manchmal, da hätte man gerne ein Gericht das einfach zuzubereiten ist und nicht viele  Zutaten braucht. Am besten noch welche, die man eigentlich immer im Haus hat. Gerade wenn man Sonntagabend etwas leckeres essen möchte und wiedermal vergessen hat einzukaufen – wie es mir so oft passiert.

Hähnchen liebe ich – ich glaube, fast alle meine Rezepte hier sind mit Hähnchen, wenn es nicht gerade Kuchen oder Cupcake-Rezepte sind. Und Kartoffeln finde ich auch klasse, nur bin ich selber immer zu faul sie zu schälen und mir Salzkartoffeln zu machen. Außerdem koche ich selber auch nichts gerne, zu dem Salzkartoffeln passen könnten, also bleiben Salzkartoffeln ein Gericht, dass es nur bei Mama gibt – und darauf freue ich mich dann jedes Mal umso mehr.

Aber zurück zum Rezept. Das ist zwar mit Kartoffel, aber keinen Salzkartoffeln, sondern Ofenkartoffeln, denn es soll ja einfach gehen. Schnell ist das Rezept übrigens nicht denn es muss eine Stunde im Ofen garen, aber die paar Handgriffe zuvor gehen zum Glück blitzschnell. Was ihr dafür alles braucht:

auftuchfuehlung_haehnchen-kartoffeln-ofen

Zutaten

4 Hähnchenkeulen
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
8 EL Ölivenöl
2 EL Sojasoße
2 El Essig
1 Tl (braunen) Zucker
Kartoffeln, festkochend (so viel wie Hunger da ist)
Salz
Rosmarin
Thymian
frische Petersilie
Feldsalat
Dressing

1.
Für die Marinade für die Hähnchen in eine große Schüssel 4 EL Olivenöl, den Essig und die Sojasoße vermengen. Zucker hinzugeben, die Zwiebeln in dünne Spalten schneiden, den Knoblauch klein hacken und ebenfalls dazugeben. Die Keulen trennen und mit der Haut in die Marinade geben und gut verrühren, sodass das Hähnchen von ihr bedeckt ist. Während die Kartoffeln vorbereitet werden ziehen lassen.

2.
Die Kartoffeln gründlich waschen und putzen um sie von allen Erdresten zu befreien. In einer weiteren Schale das restliche Öl, eine ordentliche Prise Salz und Thymian und/oder Rosmarin einrühren. Die Kartoffeln mit Schale in mundgerechte Stücke schneiden und in dem Öl vermengen. Dann kommen die Kartoffeln auf ein Backblech und werden im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen eine Stunde lang gebacken.

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3.
Das Hähnchen mitsamt der Marinade in eine Auflaufform geben. Die Stücke so hinlegen, dass die Haut nach oben zeigt. Das Hähnchen dann zu den Kartoffeln in den Ofen schieben – es muss ca. 40 Min lang backen.
Die Kartoffeln und das Hähnchen jeweils 20 Min (Kartoffeln) bzw. 10 Min (Hähnchen) vor Ende der Backzeit einmal wenden.

4.
Um auch ein bisschen grüne Beilage zu haben, habe ich einen Feldsalat gemacht und dazu einfach ein fertiges Dressing auf Ölbasis genommen. Gut verrührt, auf die Kartoffeln und das Hähnchen nach dem Backen noch frische, gehackte Petersilie gestreut und schon war das Essen für den Sonntagabend fertig!

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Ich hoffe, Euch schmeckt es ebenfalls so gut!

Eure Ann Cathrin

Der Frühling ist da! Macht Euch das genauso glücklich wie mich? Endlich wieder Sonnenschein, Licht, Wärme – da geht es einem doch gleich viel besser und man ist so viel motivierter. Frühling heißt aber auch: Die Zeit der deftigen Gerichte geht langsam vorüber und man hätte gerne wieder ein bisschen leichtere Kost. Sei es, weil man bei der Hitze einfach nicht so viel essen kann, oder weil ja auch die Freibad-Saison ansteht und ein paar angefutterte Kilos aus den kalten Wintermonaten wieder runter sollen.
Wie gut dieses Rezept zu einem Diätplan passt – ich weiß es nicht. Ich behaupte mal: es enthält zumindest zahlreiche gesunde Fette. Aber das ist mir meist auch egal, Hauptsache es schmeckt köstlich (und das tut es!) und es geht einfach und schnell.

 

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Das Rezept habe ich durch ein bisschen Inspiration von Pinterest – da könnte ich mich ja, wie vermutlich jeder – stundenlang aufhalten und schmachtend vor den leckeren Bildern von Essen sitzen oder mich in die Ferne träumen. Aber wir waren bei den Pita-Broten und das braucht Ihr für vier ganze Brote:

 

Zutaten
4 fertige Pitabrote (wer selber backen möchte findet ein Rezept hier)
1 Hähnchenbrust
1 Avocado
1 Becher Hummus (zum Rezept geht es hier, ich habe aber den fertigen vom Rewe genommen – sehr zu empfehlen)
100g Feta
etwas (Oliven-)Öl
Salz, Pfeffer, Paprika

 

1. 
Das Hähnchen in kleine Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hähnchen darin durchbraten.

 

 

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2.
Die Pitabrote im Ofen oder Toaster nach Packungsanweisung kurz aufbacken. Währenddessen die Avocado halbieren, entkernen und schälen; dann in dünne Streifen schneiden. Den Feta klein bröseln und bereit stellen.

 

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3. 
Die Brote aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Dann in der Mitte durchschneiden und die Brottaschen behutsam öffnen. Die eine Innenseite des Brotes behutsam mit einer großzügigen, Esslöffel-großen Portion Hummus bestreichen. Auf diese nun zwei, drei Streifen der Avocado legen, Feta hinein streuseln und zu guter letzt das Hähnchen in die Pitabrote geben – schon ist der Snack fertig!

 

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Ich wünsche Euch einen guten Appetit!
Eure Ann Cathrin

Ich muss ja ehrlicherweise zugeben, dass das selber Erfinden von Rezepten nicht so meine Stärke ist. Vielmehr ist es so, dass ich ein Rezept lese, dieses haargenau so nachmache und wenn es gut war, dieses wieder und wieder nutze. Dabei entwickelt sich natürlich eine Routine und nach und nach kommen meine eigenen Interpretationen dazu: ich lasse etwas weg, füge etwas hinzu, gehe in einer anderen Reihenfolge vor…bis dann letztendlich meine eigene Variante des Rezepts entstanden ist. Es ist wirklich selten, dass ich etwas komplett ohne Inspiration von außen koche, doch das heutige Rezept ist ausnahmsweise eine dieser Eigenkreationen. Entstanden aus: „Was haben wir denn noch zuhause?“ und „Ich hätte mal wieder Lust auf etwas aus dem Wok.“ Es ist ziemlich bunt, sehr variabel und einfach gemacht. Ich gebe bewusst keine richtigen Mengenangaben an, da ihr nach euren eigenen Vorlieben entscheiden könnt, wieviel ihr von was benutzen wollt.

Das braucht ihr:
(Sesam-)Öl
Zwiebel, Knoblauch
Ingwer
Räuchertofu
Gemüse eurer Wahl (Bsp. Zucchini, Möhre, Pilze, Paprika)
Mie Nudeln
Soja Sauce
Erdnussmus
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kreuzkümmel, Currypulver

Wok 2

Entschuldigt das schlimme Licht…Foodographie im Winter ist meist weniger spaßig!

Und so gehts:

1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Tofu (man kann hier auch Naturtofu nehmen, den würde ich dann allerdings länger mit Gemüse und Soja Sauce ziehen lassen) würfeln und mit Sojasauce, etwas Knoblauch und Gewürzen nach Wahl gut vermengen. Beiseite stellen.

2. Das Gemüse waschen und schneiden. Ich nehme für Möhre und Zucchini immer einen Spiralschneider, das sieht nett aus und das Gemüse ist schneller gar. Ihr könnt es aber natürlich auch ganz normal mit einem Messer schneiden.

3. Das Öl in einer Wok Pfanne erhitzen und die Zwiebel und etwas Ingwer darin anbraten. Die Temperatur etwas runter stellen und das Gemüse dazu geben. Die Pilze gebe ich immer etwas später hinzu. Gut vermengen und die Pfanne mit einem Deckel bedecken.

4. Die Mie Nudeln nach Anleitung bereit machen (einfach in heißes Wasser geben und nach kurzer Zeit abgießen). In einer seperaten Pfanne die Tofuwürfel in etwas Öl scharf anbraten.

5. Wenn das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat, geht es ans Würzen: Sojasauce, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kreuzkümmel und Currypulver nach Geschmack dazu geben und alles gut vermengen. Dann noch einen Löffel Erdnussmus dazugeben, das macht das Ganze etwas cremiger. Abschließend dann noch die Nudeln untermischen, Tofuwürfel dazugeben und genießen.

Wok 1

Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt, die gewohnten Muster mal zu durchbrechen und etwas Neues zu probieren. Natürlich kann man statt Tofu auch Fleisch nehmen, noch Kokosmilch hinzufügen etc.., da sind euch keine Grenzen gesetzt.

Wie ist es bei euch, seid ihr eher die Rezepte-Nachkocher oder kreiert ihr eure Gerichte meist selbst?
Eure Farina

Momentan beschäftige ich mich – u.a. inspiriert von einigen instagram Accounts – viel mit dem Thema Ernährung und Gesundheit. Wie aufmerksame Leser bereits wissen, bin ich schon seit etwa 12 Jahren Vegetarierin (ich esse aber ab und zu Fisch, also genau genommen Pescetarierin). Wir kochen zwar schon jeden Tag frisch und verzichten auf Fertiggerichte, einfach weil es uns so besser schmeckt, jedoch finde ich es ab und zu wichtig, sich bestimmte Dinge bewusster zu machen.

Deswegen achte ich seit einiger Zeit vermehrt auf Inhaltsstoffe (Vieles will man nach dem Durchlesen der Zutaten gar nicht mehr kaufen) und versuche, noch mehr Sachen selber zu machen. Es gibt viele Dinge, die wirklich ganz einfach und ohne größeren Aufwand selber zu machen sind, bei denen man bisher vielleicht einfach nicht auf die Idee gekommen ist, sie auszuprobieren. Einmal gemacht, ist man dann überrascht und fragt sich, warum man nicht schon früher auf die Idee gekommen ist. Es ist wirklich kein großer Aufwand, frisch und gesund zu kochen, ein Beweis dafür kommt quasi mit diesem Rezept, einem unserer Standardgerichten, welches wir mehrmals im Monat kochen. Es ist einfach, gelingsicher und lässt sich gut abwandeln. Im Prinzip sind es Bohnen in Tomatensoße, in der arabischen oder türkischen Küche auch bekannt als Fasulye. Die verwendeten Buschbohnen sind eigentlich überall sehr leicht zu bekommen und haben viele wertvolle Inhaltsstoffe und sind dazu noch eine sehr gute Eiweißquelle für Vegetarier. Braucht ihr noch mehr Argumente? Auf gehts!

Ihr braucht:
Olivenöl
1 Beutel Buschbohnen (ca. 500 gr)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Curry, Koriander
1 Dose stückige Tomaten

Fasulye 1

Und so gehts:

1. Die Enden der Buschbohnen abtrennen, die Bohnen in ca. 1 – 1,5 cm lange Stücke schneiden und in ein Sieb geben. Die Zwiebel schneiden und fein hacken. Die Bohnen gründlich waschen, die Hälfte der Zwiebeln hinzugeben und das Sieb in eine Schüssel mit Wasser stellen, sodass die Mischung vollständig bedeckt ist.4.

2. Das Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die übrig gebliebene Hälfte der gehackten Zwiebeln darin anbraten. Den Knoblauch schälen und dazu pressen. Pfeffer, Chiliflocken, ein wenig Currypulver und nach Belieben auch gemahlenen Koriander (ich mag den z.B. nicht und lasse den immer weg) dazugeben und ca. 1 Minute mit anbraten.

3. Die Bohnen abtropfen lassen, in den Topf geben und alles gut vermengen. Den Topf mit einem Deckel verschließen und etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, ab und zu umrühren. Anschließend dann Wasser dazu geben, sodass die Bohnen etwa bis zur Hälfte mit Wasser bedeckt sind. Das ganze nun für ca. 25 Minuten köcheln lassen bis die Bohnen gar sind. Evlt.zwischendurch ein wenig Wasser nachgeben.

4. Nun werden noch die Tomaten dazugegeben und weitere 5 Minuten mitgekocht, das Ganze einmal mit Salz abgeschmeckt und evtl. nochmal nachgewürzt und schon ist sie fertig, die Fasulye.

Fasulye 3

Ihr könnt sie nun pur mit arabischem Fladenbrot essen, zu Reis oder Couscous servieren oder, wenn euch das Fleisch in diesem Gericht fehlt, separat noch etwas Fleisch anbraten und mit den Tomaten dazugeben. Es gibt unzählige Variationsmöglichkeiten und mit der Zeit hat wahrscheinlich jeder seine eigene Variante. Dies war unsere und ich hoffe, sie wird auch euch schmecken! Viel Spaß beim gesund und frisch Kochen und Genießen!
Eure Farina

Wenn die chinesische Mitbewohnerin freudig verwundert in die Pfanne guckt und dich fragt, woher Du diesen Reis hast, dann scheint es wohl echt guter Reis zu sein. Wir haben wieder ein tolles Paket von Reishunger bekommen, mit tollen Zutaten für die orientalische Küche. Wie bereits hier wird als erstes der Basmati-Reis von Reishunger verkocht. Für dieses leckere Rezept aus Palästina braucht Ihr weder viele Zutaten, noch Geschick oder Zeit. Es ist recht einfach, super lecker und durch die leichte Süßte der Korinthen ein völlig neues Geschmackserlebnis.

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Zutaten (für 4 Personen)
300g Basmati-Reis
4 Hähnchenkeulen
2-3 mittelgroße Zwiebeln
10 Kardamomkapseln
4 Gewürznelken
2 Zimtstangen
25g Korinthen
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
550ml kochendes Wasser

Für Salat und Joghurt als Beilage
3-4 Tomaten
1 Gurke
1 Zitrone
Olivenöl
300g türkischer Joghurt (10% Fett)
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

1.
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. 2 EL Öl in einer hohen Pfanne mit Deckel (Pfannen-Wok; Alufolie geht auch, wenn man keinen Deckel hat) erhitzen. Die Zwiebeln darin 10-15 Min braun braten und dann aus der Pfanne neben und beiseite stellen.

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2.
Die Hähnchenkeulen waschen und am Gelenk mit einem scharfen Messer teilen. In einer Schüssel mit dem restlichen Öl, den Kardamomkapseln (vorher andrücken), den Nelken und Zimtstangen vermengen. Ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen (je ca. 1 Tl).

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3.
Das Hähnchen mit den Gewürzen in die heiße Pfanne geben und 5 Min auf beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und ebenfalls beiseite stellen. Nun die Zwiebeln und den Reis in die Pfanne geben, kurz anbraten und die Korinthen unterrühren. Dann das Hähnchen auf den Reis legen und leicht andrücken.

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4.
Hähnchen und Reis werden nun mit dem kochenden Wasser übergossen. Pfanne zudecken und das Ganze auf kleiner Flamme 30 Min. köcheln lassen. In der Zeit könnt Ihr die Beilegen vorbereiten: Tomaten und Gurke würfeln und in einer Schüssel mit Salz, Olivenöl und Zitronensaft abschmecken. Unter den Joghurt eine gepresste Knoblauchzehe geben und hier mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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5.
Nach den 30 Min. wird die Pfanne vom Herd genommen und der Deckel durch ein sauberes Geschirrhandtuch ersetzt. So noch 10 Min. stehen lassen und servieren. Guten Appetit!

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Und ja, wie Farina schon bei Ihrem Blogpost sagte: Der Reis ist wirklich gut und lecker und es lohnt sich ihn zu kaufen – wenn auch nicht für jeden Tag. Außerdem findet Ihr bei Reishunger noch ganz viele andere qualitativ hochwertige Reissorten und neuerdings auch ein Rezeptbuch!

Eure Ann Cathrin

Jeder kennt sie – die Tage, an denen man einfach nicht weiß, was man zu essen machen soll. Nudeln? Hatte man gestern schon. Reis? Nicht schon wieder. Hierfür fehlt diese Zutat, dafür jene. Bei mir kommt dazu immer noch erschwerend hinzu, dass ich Vegetarierin bin und mein Mann nicht. Da einen Kompromiss und Abwechslung zu finden, fällt manchmal gar nicht so leicht, vor allem, wenn man nicht viel Zeit hat. Wenn ihr auch öfter vor diesem Problem steht, dann habe ich jetzt eine super Lösung für euch: Ofengemüse. Ist nicht viel Arbeit, lässt sich super vorbereiten und ist sehr wandelbar. Wer mag, kann seperat Fleisch dazu machen – oder es auch zusammen mit dem Gemüse in den Ofen geben. Man hat außerdem eigentlich immer passende Zutaten dafür zuhause. Hier zeige ich euch meine Variante:

Ofengemüse 2

Das braucht ihr
Kartoffeln
Grünen Spargel
Möhren
Brokkoli
Paprika
Sesam
Parmesan
Olivenöl
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Gewürze nach Wahl

Ofengemüse 3

Und so gehts:

1. Den Ofen auf ca. 180-200° vorheizen. Eine Knoblauchzehe pressen und mit Olivenöl und Gewürzen vermischen. Ich habe noch eine Italienische Kräutermischung hinzugefügt. Dann die Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden. Ihr könnt die Schale entweder dran lassen oder vorher die Kartoffeln schälen. Schneidet sie am besten in kleinere Stücke, so wie es auf dem Bild zu sehen ist, dann dauert es nicht so lange, bis sie gar sind. Die Kartoffeln mit etwas Öl bestreichen, in eine Auflaufform geben und das Ganze für etwa 15-20 Minuten in den Ofen geben.

2. In der Zwischenzeit das restliche Gemüse schälen und in die gewünschte Größe schneiden. Falls ihr auch Spargel nehmt, ca. 1 cm von unten abschneiden und das untere Drittel schälen. Nach dem 15-20 Minuten die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und das restliche Gemüse zu den Kartoffeln geben. Nun das restliche Öl gut auf dem gesamten Gemüse verteilen, sodass alles etwas Würze abbekommen hat. Etwas Sesam auf das Gemüse streuen und das Ganze wieder für ca. 20 Minuten in den Ofen.

3. Nach den 2 Minuten anhand der Kartoffeln testen, ob sie schon durch sind. Wenn dies der Fall ist, die Form aus dem Ofen nehmen, das Gemüse auf Tellern verteilen und das Ganze mit etwas geriebenen Parmesan bestreuen und genießen

Ofengemüse 1

Ich habe absichtlich keine Mengenangaben gemacht, da ihr selbst variieren könnt, je nachdem, ob dies eine Beilage oder das Hauptessen sein soll, ob ihr zu 2. seid oder alleine esst. Mir hat die Variante mit dem grünen Spargel sehr gut gefallen, da er die perfekte Konsistenz hatte und einfach richtig lecker geschmeckt hat.Gerade jetzt im Sommer, ein richtig leckeres Essen.

Was sind eure Lieblingsrezepte, wenn ihr mal nicht wisst, was ihr kochen sollt?

Eure Farina

Ich hab Euch ja schon davon berichtet, dass ich Vegan for Fit mal ausprobieren wollte. Nach einer erfolgreichen Woche läufts momentan eher schlecht als recht. Was vermutlich eher daran liegt, dass ich manchmal weder Zeit noch Lust zum Kochen habe, denn die Gerichte sind teilweise schon sehr Aufwendig und dann der Ganze Abwasch… -.- Da war dann doch – und gerade unterwegs – der Döner die schnelle Lösung um meinen Hunger zu stillen.

Nichtsdestotrotz sind die Gerichte wirklich lecker und viele haben mich auf meiner Facebook-Seite nach den Rezepten gefragt, als ich die Bilder von den Zucchini-Spaghetti Bolognese und Carbonara gepostet hatte. Ich habe sie schon beim ersten mal kochen ein bisschen abgewandelt, weil mir einige Sachen nicht ganz so zusagten. Und da ich nur weiß wie meine Version schmeckt, hier also meine Rezept-Variationen (und lasst Euch von einem Fleisch-Fan gesagt sein: sie schmecken wirklich sehr sehr gut!):

Spaghetti-Bolognese
300g Räuchertofu
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 getrocknete Tomaten in Öl
1/2 Bund Basilikum
200g Tomatenmark
2 Tl Agavendicksaft
100ml Gemüsebrühe
3 Zucchini
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Oregano

zucchini-spaghetti-bolognese

1.
Den Tofu in kleine Krümmel zerbröseln. Die Zwiebel klein würfeln und die Knoblauchzehen fein hacken. In einer hohen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Tofu hineingeben. Anbraten, bis er goldgelb ist. Dann kommen die Zwiebeln, der Knoblauch und etwas Oregano hinzu. Während alles mit anbrät, die getrockneten Tomaten abspülen und klein scheiden. Den Basilikum waschen und klein hacken. Dann alles salzen und pfeffern, das Tomatenmark (ja eine ganze Tube!), die getrockneten Tomaten und den Agavendicksaft hinzugeben und alles eine Minute karamellisieren lassen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und nochmals eine Minute aufkochen lassen. Den Basilikum unterheben. Die Zucchini mit einem Spiralschneider zu Spaghettis machen und in die Soße geben. Das ganze noch kurz köcheln lassen. Wenn man die Zucchini etwas weicher mag, ruhig 5 Min in der Pfanne lassen. Sie schmecken aber auch bißfest sehr gut!

Spaghetti Carbonara
100g weißes Mandelmus
200g Räuchertofu
1/2 Bund Petersilie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bio-Zitrone
3 Zucchini
Olivenöl
Salz, Pfeffer

zucchini-spaghetti-carbonara

1.
Den Mandelmuß und 250ml Wasser miteinander verrühren. Den Tofu in kleine Würfel schneiden (so wie man sie aus einer Carbonara Soße kennt) und auch die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Etwas Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen und den Tofu hineingeben bis er goldgelb ist. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch mit andünsten. Währenddessen die Petersilie waschen und fein hacken. Den Mix aus Mandelmuß und Wasser in die Pfanne geben, sowie die Saft der Zitrone und die abgeriebene Schale von der halben Zitrone. Salzen, Pfeffern und kurz aufkochen lassen, damit die Soße andickt. Auch hier die Zucchini mit einem Spiralschneider zu Spaghettis machen und unter die Soße heben. Noch eine Minute mitkochen und servieren.

Wünsche Euch einen Guten Appetit und hoffe Euch schmeckt die Kalorienarme und sehr leckere Alternative zu herkömmlichen Spaghetti-Gerichten.
Eure Ann Cathrin

Autorin: Ann Cathrin Riedel

Habt ihr schonmal mit Grünkern gekocht? Außer den Grünkernbratlingen aus dem Bioladen kannte ich zumindest nicht viele Möglichkeiten, diesen zuzubereiten. Letztes Jahr waren mein Mann und ich dann aber zu Besuch bei Verwandten und bekamen ein wunderbar leckeres Essen zubereitet – mit Grünkern (auf arabisch: Frikeh).

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Als wir am Abend nach Haus wollten, durften wir nicht gehen, ohne selbst zwei Packungen Grünkern mitzunehmen und hatten somit die perfekte Voraussetzung, das Gericht nachzukochen. Es ist im Prinzip ganz einfach: Man kocht Fleisch, Reis und Grünkern, schichtet das ganze aufeinander und streut am Ende geröstete Mandeln und Pinienkerne drüber und schon hat man ein leckeres, besonderes und Eindruck schindendes Essen zubereitet. Eine besondere Zutat, die einen speziellen Geschmack gibt und evtl. nicht jedem bekannt ist, ist Butterschmalz, auch als Samna oder Ghee bekannt. Man kann diesen im Bioladen oder bei Alnatura finden und ich meine sogar, ihn auch im Kaufland gesehen zu haben. Nun aber zum Rezept.

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Zutaten für 3 hungrige Personen:

500 gr. Lammsteaks
200 gr Grünkern
3 EL Butterschmalz (Ghee)
200 gr Basmatireis
0,5 Glas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Chili, Koriander
Mandeln und Pinienkerne

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1. Lammsteaks in kleinere Stücke schneiden und ca. 30 Minuten in Wasser mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken kochen.

2.  Grünkern in einem Sieb gründlich waschen. 1 EL Butterschmalz in einem kleinen Topf schmelzen, Grünkern dazugeben und 4-5 Minuten unter Rühren anschwitzen. Dann Wasser (m Verhältnis 2 zu 1) und etwas Salz dazugeben und 10 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Wenn die Körner nicht mehr „schwimmen“ die Temperatur auf die niedrigste Stufe stellen und mit einem Deckel den Topf fest verschließen. Der Grünkern ist fertig, wenn das Wasser vollständig aufgenommen wurde.

3. 1 EL Butterschmalz in einem kleinen Topf schmelzen, Reis dazugeben und wenige Minuten unter Rühren anschwitzen. Soviel Wasser dazugeben, dass das Wasser ca. 1 cm über dem Reis steht. Etwas Salz dazugeben. Das Wasser richtig aufkochen lassen, danach die Temperatur runterdrehen und den Topf mit Alufolie und Deckel fest verschließen. Das bewirkt, dass der Reis, (wie auch schon der Grünkern) durch Dampf gegart wird und die richtige Konsistenz bekommt. Nach 15 Minuten den Deckel abnehmen, wenn das Wasser vollständig aufgenommen wurde, ist der Reis fertig.

4. Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Koriander und etwas Curry gut vermischen. Das Wasser in dem das Fleisch kocht abgießen,Fleisch auf ein Backblech legen und anschließend mit der Öl-Gewürz Mischung einpinseln. Bei 180° das Fleisch im Ofen lassen, bis es eine schöne Bräunung hat (Achtung, nicht zu lange, da die Stücke, je nach Größe, sonst zu schnell trocken werden).

5. Zum Schluss 1 EL Butterschmalz in einer kleinen Pfanne schmelzen und Mandeln und Pinienkerne darin anrösten. Nun nimmt man einen großen Teller und verteilt eine Schicht Reis darauf. Auf den Reis kommt dann Grünkern und darauf das Fleisch. Das Ganze wird dann mit den Mandeln und Pinienkernen bestreut.

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Und das wars schon. Es hört sich jetzt vielleicht ein bisschen viel an, aber es ist wirklich gar nicht so kompliziert und lohnt sich wirklich auszuprobieren, denn zumindest für mich war es mal etwas ganz anderes! Man kann Frikeh übrigens auf ganz vielfältige Weise zubereiten, auch mit anderem Fleisch, ohne Reis etc., besonders verbreitet sind Frikeh Gerichte  in der Region um Syrien und den Libanon. Den Grünkern könnt ihr u.a. im türkischen Laden finden, dort wahrscheinlich unter dem Namen Firik.

Wie sieht es aus, habt ihr Geheimrezepte für Grünkern? Mögt ihr ihn überhaupt?
Eure Farina

WeinblätterIch sags mal lieber gleich vorweg: wer gefüllte Weinblätter machen möchte, der sollte viel Zeit und Geduld mitbringen, aber: Es lohnt sich auf jeden Fall. Und zu zweit oder zu dritt macht es auch richtig Spaß!
Gefüllte Weinblätter sind eine ganz typische Speise aus dem östlichen Mittelmeerraum – kein Wunder, dort gibt es ja auch einen Haufen frischer Weinblätter, die direkt ihren Weg in die Küche finden. Hier kauft man sie eher im Supermarkt, aber wer an frische ran kommt: Nutzt sie! Schmeckt viel besser.

Zutaten:
1 Pck. Weinblätter (ca. 200g)
300g Reis
400g Hackfleisch
3-4 Tomaten
Salz, Pfeffer, Piment, Kümmel und Kardamom
1-2 Knoblauchzehen
Öl

1.
Den Reis in eine Schüssel geben und ca. 600ml lauwarmes Wasser dazu geben. Der Reis sollte dann ca. 30 Min quellen. Währenddessen die Weinblätter aus der Packung nehmen und im Wasserbad reinigen und waschen. Die Blätter vorsichtig auseinanderfalten und auf einem Stück Küchenpapier stapeln. Die harten Stiele entfernen.

2.
Reichlich Öl in eine Pfanne geben und das Hackfleisch darin anbraten. Mit den Gewürzen nach blieben abschmecken. Den Reis in ein Sieb geben und das Wasser gut abtropfen lassen. Zurück in die Schüssel und dann den Reis mit dem durch gebratenen Hackfleisch vermengen.

3.
Die Tomaten in Scheiben schneiden und damit den Boden eines großen Topfs belegen. Und nun geht es los mit dem Rollen der Weinblätter! Legt euch ein Blatt mit der Innenseite nach oben auf den Tisch. Nun eine kleine Menge der Reis-Hackfleisch-Mischung in die Mitte des unteren Drittels des Blattes geben, die Seiten zur Mitte klappen und dann von unten nach oben aufrollen. Das Ganze braucht ein bisschen Übung; auch das Abschätzen der richtigen Menge Füllung, aber mit ein bisschen Probieren solltet Ihr das hinbekommen. Die fertig gerollten Weinblätter gleich in den Topf auf die Tomaten legen. Ganz ordentlich nebeneinander, Schicht für Schicht. Wenn Ihr damit fertig seid, kommt am Ende noch einmal eine Schicht Tomaten oben drauf.

4.
Nun legt ihr einen Teller, der fast so groß ist, wie der Topf, mit der Innenseite nach unten auf die Tomaten und Weinblätter und lasst langsam Wasser in den Topf laufen, bis das Wasser ca. 1 cm über den Weinblättern steht. Gebt noch etwas Salz ins Wasser und presst 1-2 Knoblauchzehen drüber aus. Nun wird das Ganze ca. 5 Min auf höchster Stufe gekocht. Dann stellt Ihr den Herd auf kleine Flamme und lasst die Weinblätter ca. eine Stunde köcheln. Das Wasser sollte am Ende fast ganz verkocht sein und die Weinblätter müssen weich sein. Probiert also nach einer Stunde mal und lasst sie ansonsten noch etwas auf dem Herd stehen.

Lasst es Euch schmecken,
Eure Ann Cathrin