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Mittags esse ich ungern eine größere Mahlzeit oder etwas Warmes, da wir abends als Familie unsere Hauptmahlzeit gemeinsam einnehmen und ich ansonsten dann keinen Appetit auf etwas Größeres habe. Sehr gerne esse ich deswegen mittags einfach ein leckeres belegtes Brot, wenn es kälter ist auch gern eine Suppe oder im Sommer einen Salat. Manchmal fällt mir aber auch absolut gar nichts ein und ich brauche mal wieder etwas Abwechslung.

Beim Blick auf unsere Vorräte zu Hause kam ich deswegen letztens auf die Idee, mal einen leckeren Tortellini Salat zu machen. Er sollte sättigen, aber nicht zu schwer im Magen liegen und auch etwas frisch sein und sich dadurch von normalen gekochten Tortellini mit Sauce unterscheiden. Ich habe dann etwas herumprobiert und herausgekommen ist ein leckerer Pesto – Tortellinisalat, der offen für Abwandlungen und schnell gemacht ist.

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Dass das arabisch Thymian Gewürz „Zaatar“ bei uns zuhause hoch im Kurs steht, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Schon durch die Posts zum syrischen Frühstück und zu den Zaatar Schnecken hat diese Gewürzmischung ihren Weg auf unseren Blog gefunden. Für all diejenigen, die diese Gewürzmischung nicht zuhause oder in erreichbarer Nähe haben, habe ich hier ein Zaatar-inspiriertes Rezept gefunden, welches ich leicht abgewandelt habe und eine tolle Abwechslung in der Brotauswahl ist: leckere Thymian Brötchen.

Thymian_Brötchen_3

Sie sind schön handlich, schmecken sowohl zu einem herzhaften Frühstück, als Zwischenmahlzeit mit Schwarztee, frischem Gemüse und etwas Feta oder auch zum Grillen statt dem üblichen Kräuterbaguette. Dazu sind sie schnell gemacht und schmecken durch den Thymian wirklich angenehm anders. In dem Rezept verwende ich getrockneten Thymian, wer jedoch frischen zuhause hat, kann auch diesen verwenden und nimmt da einfach nach Geschmack etwas mehr. Die Thymian Brötchen können außerdem sowohl vegan mit Sojajoghurt, als auch vegetarisch mit normalem Naturjoghurt gebacken werden. Die restlichen Zutaten sind ebenfalls nicht ausgefallen und in der Regel bereits zuhause vorhanden.

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Salate und ich befinden uns momentan in einer kleinen Beziehungskrise. Normalerweise kann ich mich besonders im Sommer fast hauptsächlich von Salat ernähren, er ist erfrischen, abwechslungsreich und gerade in dieser Jahreszeit schmecken die regionalen Gemüsesorten einfach am besten. Und auch sonst machen wir fast jeden Abend einen Salat zum Abendessen. Aber dieses Jahr ist es ein wenig anders. Seit meiner zweiten Schwangerschaft schmecken mir viele Sachen, die ich sonst gern gegessen habe, gar nicht mehr oder ich habe einfach keine Lust auf sie.

Am Anfang war es am schlimmsten: Von den meisten veganen Produkten – und sei es nur mein geliebter Paprikaaufstrich – wurde mir speiübel und stattdessen hatte ich Riesenappetit auf Ayran und Käse. Das hat sich nun zum Glück gelegt und ich habe fast wieder in meine alten Muster zurückgefunden. Aber mit dem Salat, den ich normalerweise mache, habe ich mich noch nicht wieder anfreunden können. Ich vermute stark, dass es am Zitronen-Olivenöl Dressing liegt, welches wir normalerweise zubereiten und bei dem mir, aus welchen Gründen auch immer, der Appetit vergeht. Aber zum Glück haben wir noch andere Salatvarianten in unserem Repertoire und eine davon mag ich besonders gern: Fattoush, ein syrischer Salat mit leckerem gerösteten Fladenbrot in der Hauptrolle.

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Von meiner Liebe zu Hefeteig habe ich auf diesem Blog ja schon des öfteren berichtet. Ob süß oder salzig: Die Wandelbarkeit kennt keine Grenzen. Ob zum Frühstück, zum Tee oder als Basis für eine leckere Pizza: er harmoniert mit so vielem einfach perfekt. Und kompliziert ist er dabei auch gar nicht. Wenn man ein paar grundlegende Regeln beachtet, ist er quasi richtig pflegeleicht!

Und zum Beweise habe ich heute etwas in der herzhaften Variante für euch: Zaatar Schnecken/Rolls, wie auch immer man sie auch nennen mag. Zaa … was ? Wem der Name nichts sagt: Zaatar ist eine im Nahen Osten sehr beliebte Gewürzmischung, die u.a. aus gerösteten Sesamsamen und Thymian besteht und traditionell mit Olivenöl zu Brot genossen wird. Ihr könnt Zaatar entweder in arabischen Lebensmittelgeschäften kaufen oder ihr versucht, die Mischung selbst herzustellen, womit ich allerdings noch keine Erfahrung habe. Eine Anleitung findet ihr z.B. hier.

Zaatar 2

Wenn ihr also eure Zaatar Mischung habt, braucht ihr nur noch Olivenöl und den perfekten Hefeteig. Mehr nicht. Ich greife für letzteren immer gerne in leicht abgewandelter Version auf dieses Rezept zurück und da ist bisher nie etwas schief gegangen. Also, hier kommen die Zutaten (für etwa 15 Schnecken):

150 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
20 gr Olivenöl
etwas Rohrzucker
1 TL Salz
300 gr Mehl
Zaatar
Olivenöl

Zaatar 1

1. Die Hefe in das lauwarme Wasser (nicht wärmer als 40°, sonst stirbt die Hefe) bröseln, Salz, Öl und Zucker hinzugeben und alles miteinander gut vermengen, sodass Hefe, Salz und Zucker sich aufgelöst haben.  Mehl hinzugeben und alles zu einem „ohrläppchenweichen“ Teig vermengen, dabei gut durchkneten.

2. Den Ofen auf 200° vorheizen. Eine Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben (sonst klebt euch der Teig beim Aufrollen zu sehr an der Arbeitsfläche) und den Hefeteig darauf zu einem möglichst rechteckigen Teig ausrollen. Wie dünn ihr ihn machen wollt ist euch überlassen: Dünn werden die Schnecken eher knusprig, dick eher fluffig.

3. In einer kleinen Schüssel Zaatar (bei mir waren es etwa 5 gehäufte EL) mit soviel Olivenöl gut vermengen, dass eine etwas dickflüssige Masse entsteht, die sich gut und gleichmäßig auf dem Teig verteilen lässt. Am einfachsten funktioniert das mit der Hand. Wenn alles mit der Zaatar Mischung bedeckt ist, rollt ihr die Teigplatte von der breiten Seite her zu einer Rolle auf.

4. Die Rolle in beliebig große Stücke schneiden (je nachdem, wie hoch die Schnecken am Ende werden sollen), bei mir waren es etwa 3-4 cm, und diese mit etwas Anstand zueinander in eine leicht gefettete Form setzen. Solange gehen lassen, bis sie sichtlich aufgegangen sind und im Ofen etwa 30 Minuten lang backen, bis sie etwas Farbe angenommen haben.

Zaatar 4

Diese leckeren Teilchen schmecken hervorragend zum Tee, Frühstück oder einfach Zwischendurch. Lassen sich auch sehr gut mitnehmen, um anderen eine Freude zu machen. Sicherlich auch zum Grillen eine Willkommene Abwechslung zum Kräuterbaguette. Am allerbesten schmecken sie mir ganz frisch und noch etwas warm!

Ich hoffe, ich konnte euch mit dem Rezept eine neue Anregung geben!

Alles Liebe, Farina

Jetzt haben wir schon lange nicht mehr übers Grillen gesprochen! Das Wetter soll ja nach einer kurzen Schlecht-Wetter-Phase wieder besser werden und dann kann auch der Grill wieder raus! Für alle, die keine Lust mehr auf die Klassiker Kartoffel- und Nudelsalat haben, oder die, die gerne mal unter Zeitdruck stehen und etwas brauchen, das man ruck-zuck fertig machen kann, habe ich hier ein leckeres und vor allem schnelles Rezept für einen Couscous-Salat.

Zutaten
200g Couscous
Gemüsebrühe (instant)
2-3 El Tomatenmark
1 Gurke
2 Paprika (gelb/rot)
1 Bund Frühlingszwiebeln
(1 kl. Dose Mais)
Salz, Pfeffer
Paprikapulver, Chilli

1.
Die Gemüsebrühe in heißes Wasser einrühren und den Couscous damit übergießen (ca. ein-Fingerbreit über den Couscous das Wasser eingießen). Den Couscous dann 10-15 Min stehen lassen, bis er weich geworden und aufgequollen ist.

2.
Die Gurke vierteln und klein schneiden, die Paprika entkernen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Wer mag kann auch noch eine Dose Mais nehmen, diesen dann vorher abtropfen lassen (ich persönlich bin kein Fan von Mais…)

3.
Den Couscous evtl. abtropfen lassen und in eine Salatschüssel geben. Das Tomatenmark und die Gewürze dazu geben und unterrühren, bis der Couscous eine rötliche Farbe bekommen hat. Evtl. mehr Tomatenmark verwenden. Dann das Gemüse unterheben und fertig!

Lasst es Euch schmecken, Eure Ann Cathrin

Ungeachtet der „Islam, Gut oder Böse“-Diskussionen in den Kommentaren des letzten Artikels kommt hier nochmal ein Grillbeitrag. Da es heute wirklich mal richtig richtig heiß ist, sodass man sich kaum bewegen kann, ohne dass ein sofortiger Wunsch nach einer angenehm kühlen Dusche aufkommt, haben wir uns spontan dazu entschlossen, zu grillen. Soweit ich zurückdenken kann, fand ich als Vegetarierin, bzw. Pescetarierin, Grillen immer blöd. Zwar wurde auch immer etwas für mich mitgegrillt, aber das war immer zuletzt fertig und dann war ich eigentlich von Salateessen schon viel zu satt für mein Gegrilltes. Nunja, das hat sich geändert. Zusammen, mit Freunden zu grillen macht Spaß, klar. Aber zu zweit? Auch! Es geht eigentlich recht schnell, fühlt sich nach Sommer und Freizeit an (auch wenn man eigentlich keine haben dürfte) und es hat so guuut geschmeckt. Für mich gab es Fisch, für den Herrn Fleisch, beides von ihm zubereitet. Dazu Arabisches Brot und Salat = Zwei wunschlos glückliche Personen!

Und hier für euch nun die Rezepte:

FISCH

Zutaten (für 1 Person):

Meins…

2-3 Pangasiusfilets, küchenfertig
 
Zitronensaft von einer Zitrone
Knoblauch, 1 Zehe
Chiliflocken
Koriander, gemahlen
Kardamom
5-6 Salbeiblätter
Salz+Pfeffer
 

1. Die Gewürze (Menge nach Geschmack) und durch Knoblauchpresse gedrückten Knoblauch gut mit dem Zitronensaft vermengen.

2. Den Fisch in dieser Marinade wenden, zerhackte Salbeiblätter auf den Filets verteilen und 2-3 Stunden darin ziehen lassen.

3. Grillen und Genießen!

FLEISCH

Zutaten (für 1 Person):

…seins…

250 gr. Rinderhackfleisch
einen Bund Petersilie
Koriander
1/2 kleine Zwiebel (Menge nach Belieben variierbar)
Chiliflocken
Salz+Pfeffer
 

1. Petersilie ganz ganz klein hacken. Diese mit der kleingeschnittenen Zwiebel unter das Hackfleisch mischen.

2. Würzen und gut vermischen. Anschließend das Fleisch auf Holzspieße spießen und ab auf den Grill.

…unser!

Ich rate euch wirklich, das mal auszuprobieren, es hat sooo gut geschmeckt! Und jetzt, habt einen schönen, entspannenden Sommerabend… ohne Fußball 🙁 aber dafür hoffentlich trotzdem mit viel Freude.

Eure Farina

Sommerzeit ist Grillzeit! Eine herrliche Zeit, in der man sich mit Freunden trifft um köstlich zu speisen. Jeder bringt was zum Buffet mit und damit mal ein paar neue, leckere und frische Ideen auf Euren Grillteller kommen, habe ich gleich zwei einfache Rezepte für Euch, die Euch begeistern werden.

Spinat-Joghurt-Salat

Zutaten

700g frischer Spinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 El Öl
1/4 Tl Kurkuma
100ml Wasser
150g Joghurt
50g Saure Sahne
Salz, Pfeffer

 

1.

Den Spinat waschen und von den Stielen befreien. Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Das Öl in einer hohen Pfanne (Wok) erhitzen und die Zwiebeln darin glasig braten. Kurkuma hinzugeben.

2.

Den Spinat klein schneiden und zu den Zwiebeln geben und so lange mit dünsten, bis dieser zusammen fällt. Mit dem Wasser ablöschen.

3.

Den Knoblauch schälen, den Joghurt und die Saure Sahne in eine Servierschüssel geben und den Knoblauch hinein pressen. Den fertigen Spinat unter heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das ganze für eine Stunde in den Kühlschrank stellen und abkühlen lassen.

Schafskäsecreme

Zutaten

200g Schafskäse
100g Joghurt
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Korianer
Salz, Pfeffer

 

 

1.

Schafskäse und Joghurt in eine Schüssel geben, mit dem Pürierstab pürieren. Die Kräuter fein hacken und locker unter die Creme heben. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.