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Meine große Entdeckung im letzten Jahr waren essenstechnisch auf jeden Fall die „Bowls“, also das Prinzip, einfach verschiedene Sachen wie Gemüse, Getreide, Dipps, Salat, … in eine Schüssel zu geben und dann einen bunten Mix vor sich stehen zu haben. Perfekt für die Resteverwertung, Menschen die sich nicht entscheiden können und alle, die es gerne bunt auf ihrem Teller, ähm, in ihrer Schüssel haben. Kürzlich bin ich dann auf Instagram auf eine Sushi Bowl gestoßen und war total begeistert, denn auch wenn ich eigentlich gerne Sushi Rollen mache, manchmal hat man nach einem langen Tag darauf keine Lust mehr, der Appetit auf Sushi ist dennoch da. Also, kramt eine Schüssel raus, kocht euren liebsten Sushi Reis, schneidet in der Zeit das, mit dem ihr euer Sushi am liebsten füllt und fertig ist die Sushi Bowl. Viel Spaß mit dem Rezept!

Sushi_Bowl_3

Ihr braucht (Für 2 Portionen)
1 Tasse Sushi Reis
Reisessig + Salz + Zucker1 Karotte
1 Paprika
1 reife Avocado
1 Gurke
2 Nori Algen Blätter
Sesam + Schwarzkümmel
n.B. Soja Soße

Sushi_Bowl_1

Und so gehts
1. Den Sushi Reis (ca. 150 gr) einmal gründlich unter kaltem Wasser waschen und dann nach Packungsanweisung kochen. 3 EL Reisessig mit 1 TL Meersalz und 1 TL Zucker gründlich verrühren und den noch warmen Reis damit würzen. Beiseite stellen und auskühlen lassen.

2. Das Gemüse waschen, nach Bedarf schälen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Hier könnt ihr natürlich auch einfach das Gemüse/Obst/Tofu/… nehmen, welches euch am besten schmeckt. Die Nori Algen Blätter mit einer Schere ebenfalls in kleine Streifen schneiden.

3. Nun wird der Reis auf zwei Schüsseln aufgeteilt, das Gemüse auf diese Verteilt, die Algenblätter ebenfalls darauf gegeben und alles mit Sesam und/oder etwas Schwarzkümmel bestreut. Dazu wird Sojasoße gereicht. Guten Appetit!

Sushi_Bowl_2

Ihr seht, es ist wirklich ganz einfach. Zugegeben, wirklich schnell ist es bei der Gemüseschnibbelei trotzdem nicht, aber es schmeckt wirklich so gut, sieht hübsch aus und ist auch optisch mal etwas anderes als das typische Sushi, das man kennt. In Dosen gefüllt ist es auch total super, um es für das Mittag- oder Abendessen am nächsten Tag schonmal vorzubereiten, wenn man unterwegs ist. Die Schnibbelei lohnt sich also allemal!

Seid ihr auch so große Sushi Fans?

Alles Liebe
Farina

Zugegeben, das Wort „Eintopf“ hat sich für mich noch nie sonderlich attraktiv angehört und ich habe das Gefühl, es geht auch nicht nur mir so. Als ich auf Pinterest aber auf diese Bilder gestoßen bin, musste ich es aber trotzdem unbedingt nachkochen und möchte das Rezept heute mit euch teilen. Der Gemüse Eintopf besteht aus im Ofen gebackenem Wurzelgemüse und Grünkohl (noch so etwas, mit dem man mich früher hätte jagen können). Ihr könnt bei den Zutaten auch auf das zurückgreifen, was euch besser schmeckt oder ihr noch zuhause habt: Pastinaken, Sellerie, Petersilienwurzel, alles was eben unter „Wurzelgemüse“ fällt. Und wenn Grünkohl für euch gar nicht geht, könnt ihr bestimmt auch frischen Spinat nehmen. Ich würde euch aber trotzdem ans Herz legen, es mal mit Grünkohl zu probieren, er harmoniert wirklich hervorragend mit den anderen Zutaten und rundet den Gemüse Eintopf sehr schön ab.

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Das braucht ihr (für etwa 3 große Portionen):
1 Süßkartoffel
2 Karotten
4 festkochende Kartoffeln
2-3 EL Olivenöl
Salz
3 Knoblauchzehen
2-3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Italienische Kräuter/Oregano
4 Stängel Grünkohl
Salz, Pfeffer, n.B. Tabasco

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Und so gehts:
1. Das Wurzelgemüse schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen. Gemüse eine große Schüssel geben, mit Olivenöl besprenkeln und den Knoblauch darauf pressen. Salz dazugeben und gut vermengen, sodass das Gemüse gleichmäßig mit Öl und Knoblauch bedeckt ist. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine feuerfeste Ofenform geben und bei 200° etwa 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit das Gemüse einmal wenden.

2. In der Zwischenzeit das Öl in einem großen Topf heiß werden lassen, die Zwiebel schälen und fein hacken und in dem Öl braten, bis sie beginnt, braun zu werden. Das Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren und eine weitere Minute braten lassen. Nun die gehackten Tomaten zu den Zwiebeln geben, alles einmal aufkochen lassen, die italienischen Kräuter hinzugeben und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis das Ofengemüse fertig ist.

3. Den Grünkohl von den Stängeln befreien, in Stücke zupfen und in einem Sieb gut waschen. Abtropfen lassen und anschließend in kleinere Stücke schneiden.

4. Wenn das Ofengemüse an den Rändern leicht braun wird und sich leicht einstechen lässt, aus dem Ofen nehmen. Den Grünkohl zur Tomatensauce geben, und etwa 5 Minuten mitköcheln lassen, bis er etwas zusammenfällt. Anschließend das Ofengemüse dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und, wenn man etwas Schärfe hinzufügen will, den Gemüse Eintopf noch mit Tabasco würzen.

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Mit diesem Gericht habe ich meine Vorbehalte gegenüber Eintopf definitiv abgelegt. Das Ofengemüse bekommt eine tolle Konsistenz und durch den Knoblauch ein umwerfendes Aroma. Die Tomatensauce hat genügend Zeit, etwas einzukochen und so ebenfalls einen herrlichen Geschmack zu entwickeln, welcher das Gemüse perfekt ergänzt.

Wer, wie ich, noch einen Fleischesser zuhause hat, lässt diesen sich selbst Fleisch dazu kochen, welches er zum Schluss in den Eintopf mischen kann (in unserem Fall war es einfach mit Gewürzen in Wasser gekochtem Hähnchen). So waren bei uns zuhause alle glücklich und auch das Kind hat ordentlich mitgegessen!

Alles Liebe,
Farina

Eine Idee für ein viertes und damit auch schon letztes Rezept für unsere Februaraktion zu finden, war gar nicht so einfach. Zucchini, Rote Beete, Süßkartoffel… und dann? Ich wollte keinen gewöhnlichen Karottenkuchen backen und nach den doch sehr schokoladigen Brownies sollte es auch kein Schokokuchen sein. Bei meiner Suche bin ich dann auf ein Gemüse gestoßen, welches ich vor meiner Zeit als Mama oder genauer gesagt vor der Beikosteinführung ehrlich gesagt gar nicht kannte. Die Rede ist von der Pastinake. Im Gemüseregal ist sie recht unscheinbar und auch in diesem saftigen Kokoskuchen hält sie sich geschmacklich dezent zurück. Dafür sorgt sie für eine tolle Konsistenz und harmoniert hervorragend mit den restlichen Zutaten.

Pastinake 1

Da Pastinaken sehr beliebt für die Herstellung von Babybrei sind, hat man für diesen Kuchen sogar die Möglichkeit etwas Zeit zu sparen, indem man auf die eigene Herstellung von Pastinakenpüree verzichtet und stattdessen ein fertiges Gläschen nimmt. Entscheidet ihr euch dafür, es selbst zu machen, braucht ihr etwa 5-6 mittelgroße Pastinaken, schält diese und schneidet sie in Stückchen. Legt sie auf ein Backblech und lasst sie bei 180 ° im Ofen so lange backen, bis sie weich sind. Anschließend etwas abkühlen lassen und dann pürieren. Falls ihr Gläschen nehmt, braucht ihr etwa 2 kleine. Insgesamt ergibt das Rezept etwa einen mittelgroßen Gugelhupf.

Dafür braucht ihr:

3 EL geschrotete Leinsamen
7 EL lauwarmes Wasser
200 g (Dinkel-)Mehl
2 TL Backpulver
¼ TL Natron
1 Prise Salz
200 g Rohrohrzucker
235 g Pastinakenpüree
1/2 Vanilleschote
2 EL (Soja-) Joghurt
50 g Kokosflocken
1 EL Chiasamen (optional)
120 ml Neutrales Pflanzenöl

Pastinake 2

Und so gehts:

1. Den Ofen auf 180° vorheizen und die Gugelhupfform fetten und mehlen. In einer kleinen Schüssel die geschroteten Leinsamen mit dem Wasser vermischen und verrühren, als würdet ihr ein Ei aufschlagen und anschließend beiseite stellen. Die Leinsamen haben nämlich die Funktion des Ei-Ersatzes. Wenn ihr keinen veganen Kuchen machen wollt, könnt ihr stattdessen auch einfach 3 Eier verwenden.

2. In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz miteinander vermengen und beiseite Stellen. Die Leinsamenmischung (oder Eier) mit dem Zucker gut verrühren. Pastinakenpüree, Öl, Mark der Vanilleschote, Joghurt, Kokosflocken und Chiasamen hinzugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.

3. Das Mehlgemisch hinzugeben und unterheben. Den nun entstandenen Teig in die vorbereitete Form geben und diese in den vorheizten Ofen stellen. Nach ca. 50 Minuten sollte der Kuchen fertig sein, ggf. mit der Stäbchenprobe kontrollieren. Er sollte auf jeden Fall in der Form auskühlen. Anschließend könnt ihr ihn vorsichtig stürzen und nach belieben noch mit Puderzucker und/oder Kokosraspeln verzieren.

Pastinake 4

Wenn ihr diese Schritte befolgt habt, habt ihr nun einen leckeren Pastinakenkuchen vor euch, der sehr locker und leicht ist, dennoch saftig und mit einem tollen Kokosaroma. Ich habe die einfache Variante mit dem fertigen Pastinakenpüree gewählt und kann mir gut vorstellen, den Kuchen so noch öfter zu backen, da er wirklich unkompliziert und lecker ist.

Ich hoffe, ihr hattet genausoviel Spaß an unserer Februaraktion, wie wir. Ich fand es total spannend, neue Sachen auszuprobieren und zu schauen, ob sie auch wirklich gelingen 🙂 Alle vier Rezepte haben mich unglaublich überrrascht und motivieren mich, in Zukunft noch viel öfter mit bisher unbekannten Zutaten zu experimentieren.

Alles Liebe, Farina

Nach Zucchini und Roter Beete heißt es heute: Bühne frei für die Süßkartoffel. Vor einiger Zeit noch recht unbekannt, hat sie mittlerweile  den Weg in die meisten Supermärkte gefunden und viele haben sich schonmal an sie herangewagt. Sie schmeckt sehr lecker im Ofen gebacken als Süßkartoffel Pommes, im Auflauf…und, wie ich euch heute beweisen werde, auch als Brownie.

Süßkartoffel 1

Auf der Suche nach Inspiration bin ich auf Pinterest auf dieses Rezept gestoßen und habe es ein wenig abgeändert. Und heute gibt es quasi sogar zwei Rezepte in einem, denn obwohl die Süßkartoffel Brownies auch alleine umwerfend lecker sind, habe ich sie mit einem veganen Schoko Frosting getoppt. Dieses Frosting wird in Zukunft ganz sicher noch oft Verwendung finden und mein bevorzugtes Rezept werden, denn man braucht nicht viele Zutaten, es ist vegan und schmeckt einfach zu gut. Man kann sogar etwas mehr machen und den Rest für ein anderes Mal einfrieren. Pur schmeckt es, wie ich finde, wie eine Mischung aus sehr schokoladigem Pudding und Mousse au Chocolat. Aber genug der Vorrede, hier kommt das Rezept.

Ihr braucht für die Brownies:

70 ml heißen Kaffee
30 gr vegane Schokolade (am besten ungesüßt)
1 TL Dunkler Diwan Gewürz (optional)
30 ml geschmacksneutrales Öl
170 gr Süßkartoffelpüree
1 Vanilleschote
100 gr Zucker
40 gr Kakaopulver
Prise Salz
100 gr Mehl
1/2 TL Backpulver
50 gr vegane Schokolade (ungesüßt)
Eine handvoll Walnüsse

Süßkartoffel 5

Kurz noch ein paar Informationen vorneweg. Bevor ihr mit dem eigentlichen Backen anfangt, müsst ihr die Süßkartoffel schälen, in Stücke schneiden und etwa 20-25 Minuten in Wasser kochen, bis sie weich ist. Anschließend fein pürieren und abkühlen lassen. Für die benötigten 170 gr sollte eine kleine Süßkartoffel reichen. Oder ihr nehmt eine mittlere und habt dann noch etwas für Babybrei übrig 😉 Für die Schokolade ist es am besten, wenn ihr ungesüßte Schokolade nehmt, so könnt ihr auch am besten kontrollieren, wieviel Zucker eure Brownies enthalten. Ich habe keine ungesüßte Schokolade finden können und habe deswegen Zartbitter genommen (die ist oft vegan). So, nun gehts aber wirklich los.

1. Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Eine kleinere Auflaufform fetten und mehlen, beiseite stellen. Die 30 gr Schokolade und den heißen Kaffee zusammen in eine Schüssel geben, die Schokolade schmelzen lassen und gut verrühren, bis sie sich vollständig gelöst hat. Ich habe hier noch etwas Herbaria Gewürz „Dunkler Diwan“ hinzugegeben, ihr könnt aber nach Geschmack auch einfach etwas gemahlenen Kardamom, Nelken und Muskat hinzugeben – oder es einfach weglassen.

2. Öl, Süßkartoffelpüree, Zucker, Kakaopulver, Salz und das Mark einer halben Vanilleschote zu der Kaffeemischung geben und alles gründlich miteinander vermengen. In einer zweiten Schüssel das Mehl  mit dem Backpulver vermengen und diese Mischung unter die erste heben, sodass eine einheitliche Masse entsteht. Die 50 gr Schokolade und die Walnüsse grob hacken und ebenfalls unterheben.

3. Den Teig in die vorbereitete Form geben und etwa 35-40 Minuten backen bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt.

Süßkartoffel 3

Nun könnt ihr eure Brownies entweder so genießen oder ihr macht noch ein zusätzliches Frosting. Da dieses etwas stehen muss, würde ich empfehlen, dieses vor den eigentlichen Brownies zu machen.

Ihr braucht für das Frosting:
1 Dose Kokosmilch
2 Tafeln Schokolade (ungesüßt)
Vanilleschote

Und so gehts:
1. Die Dose Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag die feste Masse abnehmen und zusammen mit der kleingemachten Schokolade in einen Topf geben. Auf niedriger Flamme langsam erhitzen, bis die Schokolade sich vollkommen mit dem Kokosfett vereint hat. Die Flüssigkeit der Kokosmilch könnt ihr übrigens super für Smoothies verwenden. Die Schokomasse abdecken und für 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis sie fest ist.

2. Die Schokomasse schlagen, bis sie cremig ist. Das Vanillemark unterheben und die Masse auf den Brownies verteilen. Ihr werdet in etwa die Hälfte brauchen, den anderen Teil könnt ihr für ein anderes Mal einfrieren.

Süßkartoffel 4

Und schon habt ihr ganz wunderbare Süßkartoffel Brownies. Sie schmecken sogar noch besser, wenn sie einen Tag gestanden haben. Ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert von diesem Rezept. Sie sind supersaftig, schokoladig und machen einfach glücklich. Sie sind bisher mit die besten Brownies, die ich bisher gemacht habe und lohnen sich auf jeden Fall auch ohne Frosting.

Verratet ihr mir eure liebsten Süßkartoffel Rezepte?

Alles Liebe, Farina

Mit dem heutigen Rezept beginnt unsere schon angekündigte Februaraktion: Jeden Dienstag des Monats wird es ein neues Backrezept geben. Aber nicht irgendeins, nein, das wäre ja nichts besonderes. Wir haben für euch Rezepte mit besonderen, gemüsigen Zutaten kreiert und getestet. Ja, ihr habt richtig gehört, Gemüse im Kuchen. Klingt erstmal komisch, aber wenn ihr zum Beispiel mal an Karottenkuchen denkt, ist das gar nicht mehr so abwegig. Und da uns der so gut schmeckt, machen wir euch im Februar mit seinen Brüdern und Schwestern bekannt.

Zucchini Kuchen 3

Den heutigen Anfang macht die Zucchini. Der eine mag sie mehr, der andere weniger. Im Kuchen scheint sie zunächst etwas fehl am Platz, aber falsch gedacht. Es gibt wirklich viele Varianten, Zucchini in süßem Gebäck unterzubringen (schaut euch nur mal bei Pinterest um) und alle haben eins gemeinsam: Geschmacklich merkt man sie nicht. Und das ist ja auch gut so. Die Zucchini sorgt, ganz ähnlich wie die Möhre im Möhrenkuchen dafür, dass der Kuchen lecker saftig wird. Ich habe mich für euch an ein zitroniges Zucchinikuchen Rezept gewagt, welches ich veganisiert habe. An veganen Rezepten gefällt mir besonders, dass man viele Sachen auf Vorrat zuhause haben kann, denn ich habe nicht immer genügend Eier im Haus, um eine spontane Backaktion zu starten. Aber wenn man weiß, wie man tierische Produkte ersetzen kann, ist es wirklich ganz einfach. Überzeugt euch selbst:

Zucchini Kuchen 4

Ihr braucht (für eine kleine Kastenform):

1 mittelgroße Zucchini (wer hätte das gedacht)
150 gr Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Backpulver
75 ml Apfelmus
40 ml geschmacksneutrales Öl
130 gr Zucker
1 Bio Zitrone
Puderzucker

Und so gehts:

1. Die Zucchini schälen und mit einer Küchenreibe fein reiben. Die abgetropften Zucchiniraspeln sollten am Ende 80 gr wiegen. Ich habe dafür ca. 1/3 einer größeren Zucchini gebraucht. Die Zucchiniraspeln am besten in ein Sieb legen und beiseite stellen. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

2. Mehl (ich nehme Dinkelmehl), Salz und Backpulver in einer Schüssel gut vermengen und ebenfalls beiseite stellen. In einer zweiten Schale Apfelmus (ersetzt hier das Ei), Öl und Zucker gut vermischen bis eine homogene Masse entstanden ist. Den Abrieb einer halben Zitrone zu der Masse geben. Anschließend noch einen EL Zitronensaft hinzugeben und untermischen.

3. Die Zucchini nochmal mit der Hand auspressen, sodass die Masse keine Flüssigkeit mehr verliert und diese unter die Zucker-Öl Masse heben. Die vorher vermengten trockenen Zutaten dazu geben und alles zu einem Teig verrühren. Eine Backform (ich habe eine kleine Kastenform genommen) fetten und mehlen und den Teig hineingeben. Anschließend etwa 45 – 55 Minuten backen. (je nach Ofen geht es schneller oder braucht etwas länger). Den Kuchen dann im ausgeschalteten Ofen noch etwa 10 Minuten bei geschlossener Tür stehen lassen, damit er nicht zusammenfällt.

4. In der Zwischenzeit Puderzucker mit etwas Zitronensaft vermengen und einen Zuckerguss anrühren. Den Kuchen aus der Form nehmen und den Guss über den noch warmen Kuchen geben. Warten, bis der Guss fest ist und genießen.

Zucchini Kuchen 2

Der Zucchinikuchen ist wirklich sehr lecker. Fruchtig zitronig, saftig aber nicht matschig und hält sich auch eine Weile, durch die Zucchini. Und man merkt wirklich nicht, dass dort Gemüse mitgebacken wurde. Ich war und bin wirklich begeistert von diesem Kuchen und werde ihn sicher noch öfter backen. Sicherlich ein Tipp für jeden, der Zitronenkuchen mag. Für eine normalgroße Kastenform könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln. Eine Alternative zur Kastenform wäre sicherlich, das Rezept als Muffins zu backen. Schmeckt ganz sicher genauso gut 🙂

Verratet ihr mir euer liebstes Kuchenrezept? Seid ihr eher der Obst- oder Schokokuchen Typ?
Viel Spaß beim Nachbacken, Farina

Jeder kennt sie – die Tage, an denen man einfach nicht weiß, was man zu essen machen soll. Nudeln? Hatte man gestern schon. Reis? Nicht schon wieder. Hierfür fehlt diese Zutat, dafür jene. Bei mir kommt dazu immer noch erschwerend hinzu, dass ich Vegetarierin bin und mein Mann nicht. Da einen Kompromiss und Abwechslung zu finden, fällt manchmal gar nicht so leicht, vor allem, wenn man nicht viel Zeit hat. Wenn ihr auch öfter vor diesem Problem steht, dann habe ich jetzt eine super Lösung für euch: Ofengemüse. Ist nicht viel Arbeit, lässt sich super vorbereiten und ist sehr wandelbar. Wer mag, kann seperat Fleisch dazu machen – oder es auch zusammen mit dem Gemüse in den Ofen geben. Man hat außerdem eigentlich immer passende Zutaten dafür zuhause. Hier zeige ich euch meine Variante:

Ofengemüse 2

Das braucht ihr
Kartoffeln
Grünen Spargel
Möhren
Brokkoli
Paprika
Sesam
Parmesan
Olivenöl
Knoblauch
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Gewürze nach Wahl

Ofengemüse 3

Und so gehts:

1. Den Ofen auf ca. 180-200° vorheizen. Eine Knoblauchzehe pressen und mit Olivenöl und Gewürzen vermischen. Ich habe noch eine Italienische Kräutermischung hinzugefügt. Dann die Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden. Ihr könnt die Schale entweder dran lassen oder vorher die Kartoffeln schälen. Schneidet sie am besten in kleinere Stücke, so wie es auf dem Bild zu sehen ist, dann dauert es nicht so lange, bis sie gar sind. Die Kartoffeln mit etwas Öl bestreichen, in eine Auflaufform geben und das Ganze für etwa 15-20 Minuten in den Ofen geben.

2. In der Zwischenzeit das restliche Gemüse schälen und in die gewünschte Größe schneiden. Falls ihr auch Spargel nehmt, ca. 1 cm von unten abschneiden und das untere Drittel schälen. Nach dem 15-20 Minuten die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und das restliche Gemüse zu den Kartoffeln geben. Nun das restliche Öl gut auf dem gesamten Gemüse verteilen, sodass alles etwas Würze abbekommen hat. Etwas Sesam auf das Gemüse streuen und das Ganze wieder für ca. 20 Minuten in den Ofen.

3. Nach den 2 Minuten anhand der Kartoffeln testen, ob sie schon durch sind. Wenn dies der Fall ist, die Form aus dem Ofen nehmen, das Gemüse auf Tellern verteilen und das Ganze mit etwas geriebenen Parmesan bestreuen und genießen

Ofengemüse 1

Ich habe absichtlich keine Mengenangaben gemacht, da ihr selbst variieren könnt, je nachdem, ob dies eine Beilage oder das Hauptessen sein soll, ob ihr zu 2. seid oder alleine esst. Mir hat die Variante mit dem grünen Spargel sehr gut gefallen, da er die perfekte Konsistenz hatte und einfach richtig lecker geschmeckt hat.Gerade jetzt im Sommer, ein richtig leckeres Essen.

Was sind eure Lieblingsrezepte, wenn ihr mal nicht wisst, was ihr kochen sollt?

Eure Farina

Gestern stand ich wieder da in der Küche. Unser Kühlschrankfach war voll mit Gemüse und mein Kopf leer. Ich hatte keine Idee, wie ich das Gemüse mit dem Fleisch zusammenbringen sollte. Wieder einfach braten? Nein. Abwechslung muss her! Und was macht mich kreativ? Genau! Einfach mal in die anderen Kühlschrankfächer gucken. Was war da? Tomatensoße. Die fehlte mir, die wollte ich. Kurzerhand beim Nachbarn geklopft, die Tomatensoße abgeschwatzt und schon war die Idee des Gemüse-Hähnchen-Auflaufs geboren. Und der geht so:

20120702-125842.jpgZutaten für 2 Personen

1 Zwiebel
1 Zucchini
1 Paprika
200g Champignons
2 Tomaten
250ml passierte Tomaten
1 ganze Hühnerbrust
50g geriebener Gouda
1 Kugel Mozarella
Salz, Pfeffer, Paprika (scharf)
Oregano
Öl

1.

Das Hähnchen von allen Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. In einer Pfanne mit Öl scharf anbraten, aber nicht durch garen.

2.

Die Zwiebel in Spalten schneiden, die Zucchini in Scheiben, Paprika klein würfeln und auch die Champignons in Scheiben schneiden. Dann eine Auflaufform nehmen, die Zwiebel, Paprika und Zucchini auf dem Boden verteilen. Das Hähnchen aus der Pfanne nehmen und ebenfalls in Scheiben schneiden, dann auf das Gemüse legen. Die Champignonscheiben darüber.

3.

In einer Pfanne die passierten Tomaten erwärmen, dazu die gewürfelten Tomaten geben. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Kurz aufkochen lassen und dann über das Gemüse in der Auflaufform geben. Dann den Gouda drüber geben und den Mozzarella verbröseln und ebenfalls drüber geben.

4.

Das Ganze kommt dann für etwa 20-30 in den vorgeheizten Ofen ( ca. 180° Ober/Unterhitze).

Guten Appetit,
Eure Ann Cathrin