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Im letzten Post für dieses Jahr wird es nochmal beerig. Denn auch wenn diese gerade nicht Saison haben, kann man die Zeit bis zur Beeren Saison mit Tiefkühlfrüchten ganz gut überbrücken. Vor allem in meinem derzeitigen Lieblingsfrühstück dürfen sie nicht fehlen: Overnight Oats mit Beeren. Schnell gemacht, gesund, ohne zusätzliche Süße und einfach total lecker. Die Beeren werden einfach tiefgekühlt auf die Haferflocken Mischung gegeben und tauen dann über Nacht auf. So hat man am nächsten Morgen ein fruchtiges Frühstück mit der leichten Süße der Beeren, für mich perfekt.

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Du brauchst:
6 EL (ca. 35 gr) kernige Haferflocken
1 TL Chiasamen
2 TL Leinsamen
150 ml (Pflanzen-)Milch
TK Beeren

Und so gehts:
1. Die Haferflocken, Chiasamen und Leinsamen in ein verschließbares Gefäß geben und mit der Milch auffüllen. Wenn ihr wollt, dass die Overnight Oats eher „klebrig“ sind und wenig Flüssigkeit übrig bleibt, dann nehmt eher 120-140 ml. Ich mag es gerne, wenn noch etwas Flüssigkeit im Glas bleibt und nehme 160 ml.

2. Nun das Glas mit den TK Beeren auffüllen und verschließen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen genießen.

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Ihr könnt sie dann noch zusätzlich mit Nüssen, Trockenfrüchten oder z.B. Kakao Nibs bestreuen und direkt löffeln. Oder schnell mit einem Löffel in die Tasche stopfen, wenn es schnell gehen muss: Perfektes Frühstück für unterwegs. Ich mag die Kombination von Haferflocken, Beeren und Leinsamen total gerne, das einzige Problem: Es schmeckt so gut, dass für mich nicht viel übrig bleibt, wenn ich diese zusammen mit dem Tochterkind frühstücke. Also werde ich wohl bald die doppelte Portion machen müssen… 😉

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Übrigens auch super geeignet, um Neujahrsvorsätze einzuhalten, denn bekanntlicherweise beginnt der Klassiker der gesunden Ernährung ja bereits beim Frühstück! Es hält sehr lange satt und versorgt euch schon am Morgen mit vielen wichtigen Nährstoffen.

Und damit wünschen wir euch ein gesundes und frohes neues Jahr 2016. Feiert schön und kommt gut rein!

Alles Liebe,
Ann Cathrin & Farina

Momentan ist bei mir die Zeit morgens sehr knapp. Das Tochterkind und mich selbst fertig machen, Sachen für den Tag zusammenpacken und ab zur Kita und in die Bibliothek. Die kleine Maus frühstückt meist in der Kita und damit ich mir in der Cafeteria nichts kaufen muss, bereite ich mir morgens entweder Overnight Oats zu, die ich dann mitnehmen kann oder ich mache mir bevor es aus dem Haus geht noch schnell einen Smoothie. Oft ist das ein großer grüner Smoothie, denn bei denen habe ich das Gefühl, dass sie mir am meisten Energie geben und mich wirklich „wach“ machen, geht es noch jemandem so? Aber manchmal habe ich auch kein Grünzeug mehr zuhause oder mir ist eher nach etwas „süßerem“ zumute. Und gerade jetzt, wo es morgens doch noch sehr dunkel, kalt und ungemütlich ist darf es auch gerne etwas anderes sein, was aber mindestens genauso schnell geht, satt macht und einen gesunden Start in den Tag bereitet. Dieser Power Smoothie ist da genau das richtige, mit vielen guten Zutaten. Er schmeckt fast zu gut, um wirklich glauben zu können, dass er auch richtig  gesund ist!

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Das braucht ihr:
250 ml (Pflanzen)Milch
2 gefrorene/frische reife Bananen
1 EL Nussmus
1 TL (rohes) Kakaopulver
1 TL Macapulver (optional)
Süße nach Belieben

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Und so gehts:
1. Ich glaube das ist das einfachste Rezept auf unserem Blog bisher: Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben und darin zerkleinern, bis alles zu einem einheitlichen Smoothie geworden ist. Und dann einfach nur genießen.

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Ihr könnt natürlich noch hinzufügen was ihr wollt. Mit ein paar Haferflocken wird es noch sättigender. Mit ein paar Gewürzen wie Zimt, Muskatnuss oder Kardamom bekommt der Smoothie noch das gewisse Etwas. Ein paar Chiasamen können sowieso nicht schaden. Ihr könnt auch sowohl gefrorene als auch frische Bananen nehmen, wichtig ist nur, dass sie gut reif sind. Bei gefrorenen Bananen wird der Smoothie außerdem etwas dickflüssiger, wenn ihr das nicht mögt, könnt ihr einfach noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Von der Reife der Bananen hängt die Süße des Smoothies ab, die ihr natürlich durch Ahornsirup oder Agavendicksaft noch beliebig anpassen könnt. Meine liebste Variante ist momentan mit Erdnussmus und Mandelmilch. So so lecker. Ich muss immer schauen, dass ich noch etwas abbekomme, weil das Tochterkind ständig „Mama, mehr“ ruft und auch trinken möchte 😀

Was frühstückt ihr am liebsten, wenn es schnell gehen muss?

Alles Liebe,
Farina

Heute wird es trotz „Sweet Tuesday“ etwas gesünder, denn das heutige Rezept ist für zuckerfreie Bananenbrot Muffins. Die Süße kommt hier ganz allein von den reifen Bananen und ein wenig leckerem Ahornsirup und das ist auch vollkommen ausreichend. Für mich sind sie das perfekte Frühstück, wenn ich morgens wenig Zeit habe oder etwas für unterwegs mitnehmen will. Aber auch als „Kuchenersatz“ für den Nachmittag sind sie super lecker und werden auch vom Tochterkind sehr gern verputzt. Sie sättigen sehr gut und halten sich im Kühlschrank einige Tage. Außerdem sind sie wirklich schnell zusammengerührt. Braucht ihr noch mehr Argumente?

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Du brauchst (für 12 Stück):
3 reife Bananen
30 gr geschmolzene Margarine/neutrales Pflanzenöl
1 El geschrotete Leinsamen + 2 EL Wasser (oder ein Ei)
1-2 EL Ahornsirup
0,5 Vanilleschote
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 gr (Dinkel-)Mehl
Zimt
1 Handvoll Walnüsse

Bananenbrot_Muffins_2

Und so gehts:
1. Die geschroteten Leinsamen mit dem Wasser vermengen und beiseite stellen. Die reifen Bananen gründlich mit einer Gabel in einem tiefen Teller oder einer Schüssel zu einem Bananenbrei zerdrücken, sodass möglichst keine „Stückchen“ mehr zu sehen sind. Die geschmolzene Margarine, Leinsamen, Ahornsirup und das Mark der Vanilleschote zu den Bananen geben und alles gründlich miteinander zu einer homogenen Masse vermischen. Ich habe dazu einen Pürierstab benutzt, es geht aber auch sehr gut ohne.

2. Salz zu der Bananenmasse geben, Backpulver und Mehl dazu sieben. Nach Geschmack noch Zimt hinzugeben. Alles gut miteinander verrühren. Die Walnüsse hacken und unterheben. Nun Silikon-Muffinförmchen mit je 2 EL Teig füllen und die Muffins bei 180° im Ofen für etwa 40 Minuten backen lassen. Stäbchenprobe machen und wenn nichts mehr kleben bleibt, die Muffins aus dem Ofen nehmen.

Bananenbrot_Muffins_3

Ihr könnt den Teig natürlich auch einfach in eine Kastenform geben und ein normales Bananenbrot backen. Ich finde allerdings die Idee, sie in kleinen Portionen zu backen gar nicht zu schlecht, da man sie so gut auch mitnehmen kann, sie nicht so schnell austrocknen und auch für Kinderhände gut zu halten sind.
Ich empfehle übrigens, wirklich Silikonförmchen und keine Papiermuffinförmchen zu nehmen, wenn ihr nicht gerade gerne Papier mitesst, das klebt nämlich durch die Konsistenz des Teigs auch nach dem Backen noch total an dem Muffin und ist recht schwer zu lösen. Ansonsten bin ich aber ganz begeistert, die Bananenbrot Muffins sind trotz der geringen Menge an Ahornsirup und des Verzichts auf zusätzlichen Zucker sehr lecker und aromatisch und haben diese typische „chewy“ Bananenbrot Konsistenz. Ohne zusätzliche Walnüsse sind sie sicher auch für den Beikoststart mit Baby-Led-Weaning eine gute Idee.

Alles Liebe,
Farina

Im Moment reiht sich hier auf unserem Blog gefühlt ein Frühstückrezept an das nächste. Da ich aber ein großer Frühstücksfan bin und mich immer wieder über neue Ideen und Varianten freue, darf es heute wieder etwas für den gesunden und leckeren Start in den Tag sein.

Auf Instagram und Pinterest bewundere ich immer die leckeren Pancake oder French Toast Kreationen und da ich letzteres bisher noch nie ausprobiert und dieses tolle Rezept auf Pinterest gefunden hatte, wurde dies am Wochenende endlich geändert. Schon die einzelnen Zutaten des Rezepts für veganes French Toast sind meine absoluten Favoriten und kombiniert schmecken sie einfach wunderbar. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit esse ich morgens gerne etwas wärmendes und da ist dieses Rezept genau richtig.

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Ihr braucht (für eine Person):
1 reife Banane
60 ml Pflanzenmilch
1 EL Nussmus
1 TL Ahornsirup
Zimt&Vanille
1 Scheibe herzhaftes (gerne auch älteres) Brot
1 EL Haferflocken

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Und so gehts:
1. Die Banane gründlich mit einer Gabel zerdrücken und in einer tiefen Schale mit der Milch, dem Nussmus, Ahornsirup, Zimt und Vanille nach Geschmack verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Brot in mundgerechte Würfel schneiden und mit den Haferflocken in die Bananenmischung geben, bis das Brot von allen Seiten bedeckt ist. Einige Minuten in der Mischung einweichen lassen.

2. Nun alles in eine kleine ofenfeste Form geben, den Ofen auf 175° stellen und etwa 20 Minuten darin backen lassen, bis es goldbraun ist. Anschließend könnt ihr das gebackene French Toast noch mit Obst, Nüssen oder sonstigem toppen oder es euch einfach so schmecken lassen.

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Das Rezept eignet sich super, wenn ihr noch Brot zuhause habt, das schnell verbraucht werden muss, aber keine Lust auf „nur Brot“ habt. Durch die Bananenmischung wird es richtig schön weich und nimmt die Aromen von Nussbutter, Ahornsirup, den Gewürzen und der Banane richtig schön an. Auch das Tochterkind kommentierte ihr veganes French Toast mit „mhh so lecker“. Viel Spaß beim Nachmachen.

Alles Liebe,
Farina

Morgens muss es bei mir momentan oft schnell gehen und bis das Tochterkind und ich fertig gemacht und angezogen und die Sachen für die Kita gepackt sind, ist meist keine Zeit mehr für ein Frühstück übrig. Deswegen bereite ich dieses gerne schon am Abend vorher zu, sodass ich es am nächsten Morgen nur noch aus dem Kühlschrank in meine Tasche packen muss und dann auf der Arbeit ein gesundes und sättigendes Frühstück habe. Momentan habe ich da gerne meine grünen Smoothies, aber manchmal brauche ich auch etwas „festeres“, keine Flüssignahrung. Perfekt sind da Overnight Oats, also Haferflocken, die über Nacht in Flüssigkeit eingeweicht werden und am nächsten Morgen dann verzehrbereit sind. Das Tolle an ihnen ist, dass sie so wunderbar variabel sind, so lassen sie sich mit Gewürzen, Nüssen, Obst oder Süßungsmitteln an jede Jahreszeit beliebig anpassen. Da ich jede Menge Apfelmus aus dem Garten meiner Mama habe und ich ein großes Apfel-Zimt-Fan bin, ist dieses mein momentaner Favorit. Und so einfach ist es:

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Ihr braucht (für eine Portion):
40 gr Haferflocken
2 TL Chiasamen
180 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
4 El Apfelmus
Zimt
1 EL Gehakte Mandeln
n. B. Ahornsirup

Und so gehts:

1. Haferflocken und Chiasamen in ein Glas geben, mit Mandelmilch bedecken. Gut miteinander verrühren. In einer weiteren Schale das Apfelmus mit der gewünschten Menge Zimt abschmecken und beides über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2. Am nächsten Morgen werden in einem ausreichend großen Glas (wenn das Frühstück mitgenommen wird, sollte dieses veschließbar sein) abwechselnd zuerst die eingeweichten Haferflocken und dann das Apfelmus geschichtet. Abgeschlossen wird mit Apfelmus. Anschließend mit gehackten Mandeln, Zimt und etwas Ahornsirup bestreuen und genießen.

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Und, habe ich zuviel versprochen? Es ist wirklich total einfach. Ich finde es einfach super, sein eigenes Essen mitnehmen zu können, das spart Geld und ist oft gesünder, weil man weiß, was drin ist. Die Zutaten kann man außerdem immer super auf Vorrat zuhause haben.

Habt ihr eine Lieblings-Variante von Overnight Oats?

Alles Liebe,
Farina

Momentan sind meine Tage gefühlt nur noch halb so lang wie noch vor ein paar Monaten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich morgens früh das Haus verlasse und erst zurück komme, wenn es schon fast dunkel ist. Neben Mamasein, Studium, Arbeit und dem Blog kann da schon mal einiges liegen bleiben, das merke ich meistens am Wochenende. Um trotzdem eine gute Balance zu finden und sich nicht gestresst zu fühlen ist eine gute Planung für mich essentiell. Dazu gehört auch, dass ich mir mein Essen vorbereite und mit zur Arbeit nehme.

Zum Frühstück trinke ich momentan gerne einen grünen Smoothie, der gibt mir Energie, ist schnell gemacht und hält gut satt. Mittags muss es für mich dann aber etwas herzhaftes sein, außerdem brauche ich da auch öfter Abwechslung. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen, was ich gut vorbereiten könnte und sich gut mitnehmen lässt. Ein paar Anregungen dafür hatte ich hier schonmal aufgeführt. Eine weitere Alternative sind Fatayer, die ich schon im Beitrag zum syrischen Frühstück erwähnt habe. Man kann am Wochenende sehr gut eine größere Menge machen, für größere Abwechslung auch unterschiedlich füllen, und hat dann ohne viel Aufwand in der Woche gleich etwas für unterwegs, was einen von auf die Dauer doch teuren und oft ungesunden Bäckereibesuchen und Fastfoodessen abhält.

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Das braucht ihr (für etwa 15 kleine Stücke):
Für den Teig
1 EL Trockenhefe
1 TL Zucker
3 EL lauwarmes Wasser
200 gr Mehl + etwas zum Ausrollen
60 gr Natur- oder Sojajoghurt
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 TL Backpulver
Für die Käsefüllung (vegetarisch)
4 gehäufte EL Schafskäse
1 EL Olivenöl
1 TL Schwarzkümmel
1 TL getrocknete Minze
Für die Olivenfüllung (vegan)
2 EL entsteinte Oliven
3 EL veganen (Kräuter-)Frischkäse
Gewürze n.B.

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Und so gehts:
1. Für den Teig Hefe und Zucker mit dem warmen Wasser (nicht wärmer als 40°) vermengen und etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit Mehl (ich nehme Dinkelmehl), Joghurt, Öl, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Wenn die Hefe schäumt, diese zu der Mehlmischung geben und alles gut miteinander verkneten. Ist der Teig zu trocken gebt ihr etwas Wasser oder (Soja-)Milch hinzu, ist er zu klebrig noch etwas Mehl. Wirklich gut und sorgfältig durchkneten, bis ein elastischer und weicher Teig entstanden ist. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs in etwa verdoppelt hat.

2. Den Teig in auf eine bemehlte Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten, in 15 gleichgroße Kugeln aufteilen und diese nochmal für etwa 15 Minuten mit dem Küchentuch bedecken. In der Zwischenzwit wird die Füllung hergestellt.

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3. Für die Käsefüllung wird der Schafskäse zerbröselt und mit etwas Olivenöl, Schwarzkümmel und etwas getrockneter Minze gut vermengt.
Für die vegane Füllung werden die Oliven grob gehackt und mit dem veganen Kräuterfrischkäse (ich habe meinen aus Cashewkernen im Thermomix selbst gemacht) vermengt. Wenn nötig noch mit Salz und Pfeffer abschmecken (Die Mengenangaben bei den Füllungen beziehen sich jeweils auf die Menge, die für alle 15 Teigteilchen benötigt werden).

4. Den Ofen auf 200° vorheizen. Nun werden die Teigkugeln auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick ausgerollt. Gebt beliebig viel Füllung in die Mitte des Teigkreises (er sollte sich noch gut schließen lassen), führt die Ränder des Kreises zueinander und drückt sie gut aneinander. Das so verschlossene Teigteilchen wird nun mit der so entstandenen „Naht“ nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt.

5. Wenn alle Fatayer gefüllt sind, werden diese noch mit etwas (Soja-)Milch bepinselt und mit etwas Schwarzkümmel und/oder Sesam bestreut. Im Ofen etwa 15 Minuten backen, bis sie etwas Farbe angenommen haben, aber noch nicht zu dunkel sind. Abkühlen lassen und ganz „original“ zum Schwarztee genießen.

syrisches_frühstück_fatayer

Ich bin ein riesiger Fan der Olivenfüllung und auch meine Tochter isst sehr gerne Fatayer. Sie eignen sich einfach perfekt, um sie mitzunehmen und sind super vorzubereiten, wenn es am nächsten Morgen schnell gehen muss. Bei der Füllung könnt ihr gerne kreativ werden, in der Türkei haben wir uns auf dem Weg zur Uni gerne ähnliche Teigteilchen mit einer Dillfüllung geholt, die auch sehr lecker war. Probiert es einfach aus.

Alles Liebe
Farina

Leckere Hefeteigfladen, bestrichem mit einer Mischung aus Olivenöl und arabischen Gewürzen: wenn Lahmacun die „türkische Pizza“ ist, dann ist Manaqish wohl die arabische (obwohl Lahmacun natürlich genauso auch im arabischen Raum beliebt und ihm zugehörig ist, aber wir wollen uns hier jetzt nicht über die Herkunft von Gerichten streiten 😉 ). Manaqish gibt es in verschiedenen Varianten und mit verschiedenen Belägen, ich zeige ich heute die schon im Post über das syrische Frühstück vorgestellte Version mit Zaatar. Sie werden traditionell zum Frühstück gegessen, dazu wird süßer schwarzer Tee getrunken.

Manaqish_Zaatar_1

Ihr braucht (für 8-10 kleinere Teigfladen):
250 ml lauwarmes Wasser
0,5 TL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
360 gr Mehl
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
Zaatar+Olivenöl

Und so gehts:
1. Das Wasser (nicht heißer als 40°), Zucker und die Hefe miteinander vermengen und kurz ruhen lassen. In einer großen Schüssel das Mehl, Salz, und Olivenöl miteinander vermengen und das Hefewasser hinzugeben. Alles miteinander vermischen und gut kneten bis der Teig schön geschmeidig ist. In einer geölten Schüssel abgedeckt etwa eine Stunde ruhen lassen.

2. Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmal gut durchkneten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche kleine Bällchen formen. Die Größe der Bällchen hängt davon ab, wie groß eure Manaqish später sein sollen. Ich habe etwa zwetschgengroße Kugeln geformt. Die Teigbällchen nochmal abdecken und etwa 15 Minuten ruhen lassen.

3. Den Ofen auf 200° vorheizen. In der Zwischenzeit Zaatar und Olivenöl miteinander vermengen. Ich habe deswegen keine genauen Mengenangaben gemacht, weil jeder unterschiedlich viel Zaatar auf dem Teig haben mag. Die Mischung sollte sich gut verteilen lassen, also weder zu flüssig noch zu fest sein. Gebt das Öl einfach nach und nach hinzu, dann könnt ihr die Konsistenz eurem Geschmack anpassen.

4. Nun die Teigfladen ausrollen, sie sollten nicht ganz knusprig werden, also nicht zu dünn ausrollen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die ganze Teigfläche mit der Zaatar-Öl Mischung bestreichen (geht am besten mit der Hand). Die Manaqish nun etwa 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis sie etwas Farbe angenommen haben, aber nicht zu fest sind. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und genießen!

syrisches_frühstück_manaqish

Manaqish sind ein super Frühstück, wenn es mal etwas anderes geben soll als nur Brot oder Müsli. Auch zum Mitnehmen für Unterwegs eignen sie sich super. Meine kleine Tochter isst sie ebenso mit Begeisterung und kann gar nicht genug bekommen. Wenn man keine Lust hat, morgens vor dem Frühstück noch lange zu warten, bis der Hefeteig gegangen ist, lässt sich auch sehr gut eine größere Menge Manaqish machen, die dann eingefroren wird. Ich taue sie dann kurz in der Mikrowelle auf und schon sind sie wieder lecker fluffig wie frisch aus dem Ofen. Wirklich sehr zu empfehlen.

Alles Liebe,
Farina

Auf Pinterest haben mich die letzten Wochen Bilder von leckeren Scones unterschiedlicher Art verfolgt und es geschafft, mich sehr neugierig zu machen, wie diese Gebäckstücke wohl schmecken. Außer auf Pinterest und auch einigen Blogs hatte ich bisher noch nie etwas von ihnen gehört und musste mich so erstmal schlau machen: Scones sind ein britisches Gebäck, welches dort traditionell zum Tee mit Butter, Marmelade und/oder einer Art Rahm gegessen wird. Auf der Suche nach Rezepten habe ich die unterschiedlichsten Varianten gefunden: Mit Marzipan, Zimt&Apfel (muss unbedingt noch ausprobiert werden), Haferflocken und und und. Ich habe mich zum Testen für Chocolate Chip Scones entschieden. Damit kann man eigentlich nichts falsch machen, hab ich mir gedacht. Und ich lag richtig: Sie haben für mich genau die richtige Süße, durch die Schokostückchen das „gewisse Etwas“ und man braucht nicht viele Zutaten. Deswegen will ich euch mein Rezept für absolut geniale (vegane) Chocolate Chip Scones natürlich auch nicht vorenthalten, hier kommt es:

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Ihr braucht (für 8 Stück):
250 gr Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
60 gr (Rohrohr-)Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker oder Vanilleextrakt
40 gr kalte Butter oder Alsan
150 ml (Soja-)Milch
50 gr Zartbitterschokolade

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Und so gehts:
1. Den Ofen auf 200° vorheizen. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, Natron, Rohrzucker und Vanillezucker dazu geben und alles gründlich miteinander vermengen.

2. Die kalte Butter/Alsan in kleinere Würfel schneiden und dazu geben, und mit den Händen gut verkneten. Dann soviel (Soja-)milch dazu geben und solange vermischen, bis ein homogener Teig entstanden ist. Er sollte sich etwas vom Schüsselrand lösen, darf aber noch ein bisschen klebrig sein. Nicht zu viel rühren. Die Schokolade hacken (ihr könnt natürlich auch Schokoladentropfen/chocolate chips nehmen, ich hatte gerade nur normale Schoki zuhause.

3. Schokolade unterheben und den Teig mit einem Teigspatel aus der Schüssel direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit angefeuchteten Händen zu einem runden, etwa 2 cm hohem Teig formen und mit einem ebenfalls angefeuchteten Messer wie eine Torte tief einschneiden. In den Ofen geben und etwa 40 Minuten backen. Wenn die Einschnitte beim Backen verschwinden könnt ihr diese auch nach 20 Minuten noch einmal nachziehen und dann ganz normal weiterbacken.

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Die Chocolate Chip Scones sind dann fertig, wenn sie etwas „trocken“ und fest wirken, aber nicht verbrannt sind. Je nachdem, wie euer Ofen backt, solltet ihr gegen Ende der Backzeit ein Auge auf die Scones haben.

Sie schmecken ganz hervorragend als süßes Frühstück oder auch nachmittags, als Alternative zum Kuchen. Mich haben sie wirklich überzeugt und ich werde ganz bestimmt noch weitere „Scones-Geschmacksrichtungen“ ausprobieren!

Habt ihr schon mal Scones probiert und wenn ja, was ist eure Lieblingsvariante?

Alles Liebe,
Farina

Fattet Hummus ist ein syrisches Gericht, welches gerne zum Frühstück gegessen wird, aber auch zu jeder anderen Tages- und Nachtzeit hervorragend schmeckt (okay, vielleicht sollte man aufgrund des enthaltenen Knoblauchs vor dem Zahnarztbesuch vielleicht ein anderes Gericht wählen…). Der Name verrät demjenigen, der sich etwas in der arabischen Sprache auskennt schon, worum es geht: Fattet enthält die Bedeutung „zerpflücken“ oder „grob zerkleinern“ und bezieht sich in diesem Fall auf das Fladenbrot, welches für das Gericht geröstet und in kleine Stücke zerpflückt wird, Hummus bedeutet Kichererbse. Zusammen mit einer leckeren Soße aus Joghurt, Sesampaste und eben Knoblauch ergeben diese Komponenten ein wunderbares Gericht, was geschmacklich und optisch eine echte Abwechslung ist. Nächster Bonuspunkt: Es geht schnell und ihr braucht nicht viel. Seht selbst:

Fattet_Hummus_1

Ihr braucht (pro Person):
150 gr gekochte Kichererbsen
Kumin, Salz
1 arabisches Fladenbrot
1 EL Olivenöl
150 gr (Soja-) Joghurt
Saft von halber Zitrone
2 EL Sesampaste
1 Knoblauchzehe
Frische Petersilie

Und so gehts:
1. Kichererbsen in gesalzenem und mit Kumin gewürztem Wasser wenige Minuten kochen lassen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Fladenbrot am Stück hineinlegen. Sobald es von der unteren Seite braun geworden ist, umdrehen und ebenfalls bräunen lassen. Dann das Brot auf einen Teller legen.

2. Joghurt, Sesampaste und gepressten Knoblauch miteinander vermengen und mit Zitronensaft, Kumin und Salz abschmecken. Petersilie fein hacken.

3. Das Brot mit der Hand auf einem tiefen Teller zu kleinen, mundgerechten Stücken zerbröseln und verteilen. Etwas Wasser der gekochten Kichererbsen über das Brot geben, sodass alles etwas Flüssigkeit abbekommt. Wie „weich“ das Brot später sein soll, könnt ihr hier selbst bestimmen. Etwa 3/4 der Kichererbsen auf dem Brot verteilen.

4. Nun die Joghurtsoße als oberste Schicht auf das Brot geben und verteilen. Die restlichen Kichererbsen darauf anrichten, mit der Petersilie garnieren und genießen.

Fattet_Hummus

In Syrien wird dieses Gericht auch gerne mit Granatäpfeln dekoriert, was noch zusätzliche Farbtupfer und Geschmacksnuancen in dieses leckere Gericht bringt. Man kann zu diesem Gericht, wenn man möchte, natürlich auch zusätzlich Fleisch machen, aber Achtung: Es sättigt durch die Joghurtsoße wirklich stärker, als man vielleicht denkt. Ich  persönlich esse es gern im Sommer, da ich es durch den Joghurt auch „erfrischend“ finde, aber es schmeckt natürlich auch in der kälteren Jahreszeit sehr gut.

Habt ihr Fattet Hummus schon einmal probiert?

Alles Liebe,
Farina

Herbstzeit ist Apfel- und auch Soulfoodzeit. Und was passt da besser als leckerer warmer Kaiserschmarrn mit karamellisierten Zimt-Äpfeln und gerösteten Mandeln? Ob zum Frühstück, als Dessert oder einfach als kleiner Glücklichmacher zwischendurch, dieses Gericht wird euch ganz bestimmt ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Schon beim Zubereiten verbreitet sich ein Duft von süßen Äpfeln und den nussigen Mandeln, die dann auf dem Teller zusammen mit dem Kaiserschmarrn eine innige Verbindung eingehen…herrlich! Die Aromen verbinden sich ganz toll miteinander und bringen den altbekannten Kaiserschmarrn auf ein ganz neues Level.

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Das Rezept für den Kaiserschmarrn an sich habe ich hier gefunden und ein bisschen nach meinem Geschmack abgewandelt. Ihr könnt aber genauso gut euer erprobtes Lieblingsrezept für den Kaiserschmarrn nehmen und dann einfach die Äpfel und Mandeln wie hier beschrieben zubereiten. Aber genug der Vorrede, hier kommen die benötigten Zutaten:

Ihr braucht (für 1 sehr hungrige Person zum Frühstück oder 2 zum Dessert):
200 ml Sojamilch
1 EL Sojamehl
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
1 TL Rohrohr- oder Kokosblütenzucker
5 EL (Dinkel-)Mehl
1 TL Backpulver
(Rosinen nach Geschmack)
Öl zum Ausbacken
2 EL Mandelstifte
1 Apfel
3 TL Rohrohrzucker, Zimt und etwas Wasser
Puderzucker

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Und so gehts:

1. Für den Teig vermischt ihr das Sojamehl (fungiert hier als Ei-Ersatz) gut in der Sojamilch. Salz, Vanillezucker und Zucker hinzugeben und weiter vermischen. Ich habe selbstgemachten Vanillezucker verwendet, um ein schönes Vanillearoma im Teig zu haben, ihr könnt natürlich auch einfach das Mark einer halben Vanilleschote nehmen. Nun das Mehl und Backpulver dazu sieben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Nun können, wenn gewünscht, noch Rosinen in den Teig gegeben werden. Beiseite stellen.

2. Während der Teig etwas ruht, werden Mandeln und Äpfel zubereitet. Den Apfel waschen oder schälen und in mundgerechte Würfel oder dünne Spalten schneiden. Eine Pfanne heiß werden lassen und darin die Mandelstifte ohne Fett rösten bis sie Farbe angenommen haben. Umfüllen und die Äpfel in die heiße Pfanne geben. Den Zucker und Zimt über die Äpfel streuen und diese wenden. Etwas Wasser mit in die Pfanne geben und so lange wenden, bis die Äpfel etwas weich sind.

3. Nun in einer ausreichend großen Pfanne das Öl heiß werden lassen und den Teig hineingeben. Warten, bis die untere Seite ausgebacken ist und (nun kommt der „schwierige“ Teil) den Teig wenden. Die Seite ebenfalls ausbacken lassen und den Teig dann mit zwei Gabeln erst halbieren, dann vierteln und die Viertel dann in mundgerechte Stücke „zupfen“.

4. Den fertig ausgebackenen Teig auf einen Teller geben, mit den Apfelstücken vermengen und den Mandeln bestreuen. Natürlich darf nun auch der Puderzucker nicht fehlen, mit dem das ganze dann bestäubt wird. Etwas Vanillesoße dazu und fertig ist das essbare Glück.

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Wer von euch morgens mal etwas mehr Zeit hat oder einfach nur Lust auf einen ganz besonderen Kaiserschmarrn, der sollte diese Kombination wirklich einmal ausprobieren. Mich haben besonders die Zimtnote der Äpfel zusammen mit den leckeren gerösteten Mandeln begeistert.

Wie esst ihr euren Kaiserschmarrn am Liebsten?

Alles Liebe,
Farina