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Nachdem ich in puncto Grüne Smoothies richtig auf den Geschmack gekommen bin, haben mich auch die auf Instagram viel gepriesenen Säfte sehr interessiert. Nicht die Detox-ich-geb-mal-eben-ein-paar-hundert-Euro-aus Säfte, sondern die selbstgemachten, frischen. Doof nur, dass ich keinen Entsafter habe und unsere kleine Küche platztechnisch mit dem Thermomix auch schon ausgelastet ist. Als ich dann letztens ein paar Knollen Roter Beete zuhause hatte, habe ich mich aber wirklich nach einem Entsafter gesehnt, denn sie mussten schnell verbraucht werden und im Smoothie mag ich die Konsistenz leider überhaupt nicht. Ich habe es trotzdem versucht und die Rote Beete zusammen mit Karotte Orange und etwas Wasser in den Themomix geworfen – und fand es immer noch schrecklich. Zum Glück fiel mir dann ein Trick ein, den ich in einem Youtube Video gesehen hatte und der mir meinen Smoothie mit den guten Früchten doch noch schmackhaft machen konnte: Saft ohne Entsafter selber machen. Wie das geht? Ganz einfach.

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Ihr braucht:
Obst/Gemüse eurer Wahl
Mixer
Wäschenetz

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Und so gehts:
1. Zuerst geht ihr genau so vor, als würdet ihr euch einen Smoothie zubereiten: Früchte waschen und/oder schälen, in Stücke schneiden, die euer Mixer verarbeiten kann und nach Belieben mit so viel Wasser begießen, wie ihr mögt. Dann möglichst fein pürieren.

2. Nun die entstandene Masse durch das Wäschenetz geben, dieses noch so lange mit der Hand ausdrücken, bis fast keine Tropfen mehr kommen und fertig ist euer Saft!

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Ihr sehr, es geht wirklich ganz schnell und ist super, wenn man sich erstmal an Säfte herantasten will, ohne gleich Geld für ein neues Gerät auszugeben. Noch ein paar Tipps: Kauft lieber ein neues Wäschenetz und nehmt keins, welches schon einmal seinen ursprünglichen Zweck erfüllt hat. Ihr wollt ja schließlich einen Waschmittel-Saft haben. Dieses vor dem ersten Gebrauch ein paar Mal heiß unter klarem Wasser ausspülen. Ihr könnt es beim Saft machen am besten zusätzlich in ein Sieb legen, das über einer Schüssel ist, so geht auch nichts von dem guten Saft daneben.

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Nach dem gleichen Prinzip könnt ihr z.B. auch Nussmilch machen, eine Anleitung dafür gibt es beispielsweise hier. Der Rote Beete Saft hat mir dadurch richtig gut geschmeckt und wurde auch gleich ein zweites und sicherlich nicht letztes Mal gemacht.

Seid ihr auch Fans von frischen Säften? Habt ihr vielleicht sogar einen Entsafter und könnt ihn empfehlen?

Alles Liebe,
Farina

Halloween rückt näher und damit steigt auch die Zahl der ausgehöhlten Kürbisse. Ob für leckere Gerichte oder nur zur Deko, an ihnen kommt man momentan nicht vorbei. In den meisten Rezepten liest man dann sowas wie „den Kürbis halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und den Kürbis in kleine Stücke schneiden“. Und an dieser Stelle will ich immer ganz laut „Stooooopp!“ rufen. Bitte bitte die schönen Kürbiskerne nicht einfach in den Biomüll geben, sie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe und lassen sich ganz vielfältig verwenden. Damit ihr das tun könnt, geht ihr folgendermaßen vor:

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1. Die Kürbiskerne von den Fasern lösen und in ein Sieb geben. Das geht am besten, wenn ihr sie heraus „drückt“. Versucht, dass möglichst wenig Fasern an den Kernen sind.

2. Die Kerne in dem Sieb mit Wasser reinigen, bis sie relativ sauber sind. Ist die ein oder andere Stelle noch orange, macht das nichts. Gebt die Kerne in ein Küchentuch (aus Stoff) und reibt sie darin trocken. Hier lösen sich dann auch die letzten Faserreste.

3. Damit die Kerne auch wirklich richtig trocken werden und später nicht anfangen zu schimmeln, legt sie nun nebeneinander auf ein Küchenpapier und lasst sie dort 1-2 Tage trocknen.

Nach diesen 3 einfachen Schritten habt ihr zunächst getrocknete Kürbiskerne, die auf die Weiterverarbeitung warten. Ihr könnt auch ohne Probleme die Kerne verschiedener Kürbissorten sammeln und mischen, ich habe die Kerne von Butternut und Hokkaido verwendet.

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Der nächste Schritt ist dann das Rösten: Einfach eine Pfanne ganz heiß werden lassen, die Kerne ohne Fett hineingeben und mit einer beliebigen Menge (Meer-)Salz und ein klein wenig (wirklich nicht viel) Wasser vermengen. Gut in der Pfanne schwenken, sodass sie nicht zu dunkel werden. Wenn sie schön Farbe angenommen haben und auch das Salz an ihnen haftet, lasst ihr sie einfach ein wenig auskühlen und habt dann einen gesunden, selbstgemachten Snack, den ihr ganz ähnlich wie Sonnenblumenkerne knabbern könnt. Eurer Fantasie sind natürlich auch hier keine Grenzen gesetzt: Ihr könnt mit Gewürzen und Aromen herumexperimentieren, wie es euch gefällt!

Kennt ihr noch weitere Verwendungsmöglichkeiten für die leckeren Kerne?

Alles Liebe,
Farina

Dass ich ein großer Fan von Nudeln bin, dürfte mittlerweile bekannt sein. Sie sind schnell zu machen, schmecken und sättigen gut und sind sooo variabel. Da ist es wirklich komisch, dass ich erst relativ spät, vor ein paar Jahren auf die Idee gekommen bin, Pesto zu verwenden…und es noch länger gedauert hat, bis ich gemerkt habe, dass es super einfach und viel leckerer ist, Pesto selbst zu machen. Den Anfang machte einfaches Basilikum Pesto, dann Pesto Rosso mit getrockneten Tomaten, im Frühling wagte ich mich das erste Mal an Bärlauchpesto und war nun im Herbst ganz erstaunt, dass man auch aus Kürbis leckeres Pesto machen kann! Das musste natürlich ausprobiert werden und das Ergebnis hat nicht nur mich überzeugt: Durch den Kürbis wird es richtig schön cremig und verteilt sich wunderbar um die Nudeln herum: Purer Genuss! Und wie fast immer bei meinen Rezepten ist es ganz einfach gemacht:

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Ihr braucht (für 2 mittelgroße Gläser):
1 mittelgroßen Hokkaido Kürbis
3 EL Kürbiskerne
2 EL Pinienkerne
2-3 Knoblauchzehen
1 EL Hefeflocken
Salz, Pfeffer, getrockneter Rosmarin
Wasser
Kürbiskern- oder Olivenöl

Und so gehts:
1. Den Ofen auf 200° vorheizen. Den Kürbis gründlich waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Kerne und Fasern entfernen (die Kerne nicht wegschmeißen, am Samstag verrate ich euch, was ihr damit machen könnt, säubert sie einfach und stellt sie beiseite) und die Kürbishälften mit der Schnittseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 30 Minuten im Ofen backen, bis der Kürbis weich ist und sich leicht einstechen lässt.

2. Anschließend aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. In einer Pfanne erst die Pinienkerne und anschließend die Kürbiskerne ohne Fett anrösten, bis sie leicht braun werden und anfangen zu duften. In eine Küchenmaschine geben. Knoblauch schälen und ebenfalls in einen Mixer geben, Kerne und Knoblauch zerkleinern. Hefeflocken, die in Stücke geschnittenen Kürbishälften, die Gewürze und etwas Wasser dazu geben und nochmal gründlich in der Küchenmaschine zerkleinern, bis die Kürbisstücke zu einer Art Mus geworden sind.

3. Nun könnt ihr die Konsistenz nach eurem Geschmack anpassen: Wer es etwas flüssiger mag, gibt noch etwas Öl oder Wasser hinzu und schmeckt das Ganze nochmal mit etwas Rosmarin und Salz&Pfeffer ab. In ein Glas geben, mit Öl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren.

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Die Verwendung ist genauso einfach wie bei jedem anderen Pesto: Nudeln bis zur gewünschten Bissfestigkeit kochen, abgießen und dabei etwas von dem Nudelwasser auffangen (dadurch haftet das Pesto später besser an den Nudeln) und mit einer beliebigen Menge des Pestos vermengen. Dazu noch ein leckerer Salat und fertig ist ein tolles Essen. Ein hübsches Glas leckeren Kürbispestos eignet sich auch hervorragend als kleines Geschenk aus der Küche 🙂

Habt ihr Kürbis Pesto schonmal probiert? Was ist euer Lieblingspesto?
Alles Liebe,
Farina

Strumpfhosen sind in der kalten Jahreszeit für die Kleinen unabdingbar. Unter der Hose, wenn es nach draußen geht, und im Haus oft einfach so, ohne Hose drüber. Man benötigt keine extra Socken und sie sind flexibel für alle Bewegungen. Und damit wären wir auch schon beim richtigen Stichwort – Bewegung. Wenn die Kleinen mobiler werden und die ersten Krabbelversuche starten, sind Strumpfhosen auf rutschigem Boden oft sehr hinderlich und führen meist dazu, dass man ein frustriertes Baby hat, welches sich rückwärts statt vorwärts schiebt. Um dem entgegenzuwirken gibt es die sogenannten ABS Strumpfhosen, also Strumpfhosen, mit Gummistoppern an den Knien. Nun sind diese aber nicht so einfach überall zu bekommen und kosten meist noch relativ viel Geld. Deswegen habe ich hier den ultimativen Spartipp und DIY in Einem: Gebrauchte Strumpfhosen + Sock Stop = Günstige Krabbelhilfe!

Srumpfhose 2

Auf Sock Stop bin ich bei Amazon gestoßen und war gespannt, ob es wirklich halten würde, was es verspricht. Ich hatte nämlich schon einige Strumpfhosen zuhause und wollte nicht noch zusätzlich neue kaufen, also dachte ich mit, ich mache meine eigenen ABS Strumpfhosen. Und siehe da, es klappt hervorragend. Mein Bärchen krabbelt nun mittlerweile erfolgreich (ob es an der Kleidung oder einfach an der Übung liegt sei dahingestellt) und die Gummistopper haben bisher alles anstandslos mitgemacht. Alles was ihr dafür braucht sind:

Strumpfhose
(Fusselrasierer)
Stop Sock
Papier oder Pappe
etwas Geduld
evtl. eine Nadel

Strumpfhose 4

1. Da Strumphosen ja sehr gerne dazu neigen, nach einigen Waschgängen diese unschönen kleinen Knötchen zu bilden, habe ich diese zunächst mit einem Fusselrasierer entfernt, um eine möglichst glatte Fläche zu erhalten. Dies müsst ihr nicht tun, ich fand es aber schöner, es macht wirklich einen starken Unterschied in der Optik der Strumpfhose.

2. Dann nehmt ihr ein Stück Pappe oder mehrfach gefaltetes Papier und schiebt dieses in die Beine der Strumpfhose, an der Stelle, wo die Knie des Babys sich anschließend befinden werden. Nun nehmt ihr die Flasche Sock Stop in die Hand und macht ein beliebiges Muster auf ebendiese Stelle. Evtl. müsst ihr zwischendurch mit einer Nadel die Öffnung „freistochern“. Das Ganze dann ca. eine Stunde trocknen lassen.

3. Anschließend könnt ihr eine weitere Schicht auftragen, damit die Masse etwas mehr an Plastizität gewinnt. Anschließend nocheinmal warten, am besten bis zum nächsten Tag.

Strumpfhose 3

Und das wars schon. Nun kann das Krabbelbaby die Strumpfhose anziehen und sich mit etwas Hilfe eigenständig fortbewegen. Genauso könnt ihr dann noch mit der Stelle unter den Füßen verfahren, wenn ihr dort auch noch Rutschfestigkeit erreichen wollt – für die ersten Schritte. Sock Stop gibt es übrigens auch in verschiedenen Farben, wenn es etwas bunter ausfallen darf.

Ich hoffe, ich konnte euch hiermit weiterhelfen. Uns hat es das auf jeden Fall.
Alles Liebe, Eure Farina

Vor ungefähr einem Jahr hatten wir hier schonmal ein Rezept für lecker-saftigen Karottenkuchen mit euch geteilt. Heute haben wir hier etwas ähnliches für euch, ebenfalls Karottenkuchen, aber aus dem Glas. Zugegeben, die Idee ist keine bahnbrechend neue, aber ich finde es immer wieder schön. Vor allem, wenn man lieben Menschen, die weiter weg wohnen damit eine Freude machen kann. Der Kuchen im Glas lässt sich nämlich super verschicken und sieht dabei noch richtig schick aus. Sei es zum Geburtstag, oder einfach nur als kleine Überraschung ohne besonderen Anlass – das Lächeln auf dem Gesicht des Beschenkten ist garantiert 🙂 Aber nicht nur zum Verschicken, diese kleinen Glücklichmacher sind auch perfekt für ein Picknick bei dem schönen Wetter im Moment, sie lassen sich super überall mit hinnehmen und halten sich sogar bis zu 4 Wochen. Perfekt oder? Ihr braucht auch gar nicht viele Sachen dazu:

Zutaten:
150 gr Mehl
2 TL Weinsteinbackpulver
3 Eier
240 gr Zucker
140 gr weiche Butter
1 Pckch. Vanillezucker
400 gr Möhren
150 gr gemahlene Mandeln

Weckgläser eurer Wahl

Karottenkuchen im Glas 2

Und so gehts:

1. Die Möhren schälen und raspeln. Beiseite stellen. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben, ebenfalls beiseite stellen.

2. Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Anschließen nach und nach 120 gr Zucker dazugeben und weiter schlagen, bis die Masse cremig und fest ist.

3. 120 gr Butter, 120 gr Zucker und Vanillezucker gründlich schaumig rühren. Eigelbe dazu geben und unterrühren. Eischnee unterheben. Mehlmischung, Möhren und 200 gr Mandeln unterheben.

4. Die Weckgläser mit Butter fetten und etwas gemahlenen Mandeln ausstreuen. Den Teig so in die Gläser füllen, dass diese etwa zu 2/3 gefüllt sind. Im heißen Ofen ca. 30-35 Minuten offen backen. Nach dem Backen sofort mit Gummi, Deckel und Klammern verschließen.

Karottenkuchen im Glas 1

Und das wars auch schon. Die Kuchen können jetzt abkühlen und sind danach bereit zum Verzehr. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich tulpenförmige Gläschen verwendet. Aus diesen könnt ihr den Kuchen nur direkt essen. Wenn ihr die Kuchen aber stürzen wollt, achtet darauf, gerade Gläser zu nehmen. Bei mit hat die Menge für 10 Gläser á 220 ml gereicht. Auch da könnt ihr natürlich variieren und größere Gläser nehmen.Für mich war es das erste Mal, dass ich die Weckgläser so verwendet habe und ich bin echt begeistert. Vor allem auch, da sie sich so lange halten und man sie perfekt mitnehmen kann, z.B. zur Arbeit. Sagt mir doch, ob ihr Interesse an weiteren solcher kleinen praktischen Rezepte habt!

Und nun, genießt die Sonne,

Eure Farina

Heute mal etwas aus der Kategorie „Do it yourself„. Gabs ja auch schon länger nicht mehr. Genauer gesagt geht es um die Aufbewahrung von Gewürzen. Ich habe mir lange Gedanken darum gemacht, wie man sein Gewürzregal einerseits praktisch, andererseits aber auch schön halten kann. Da würde es auf jeden Fall helfen, wenn die ganzen Dosen und Gläser im Regal irgendwie einheitlich aussehen würden und nicht jedes eine andere Verpackung hätte. Aber alles einheitlich zu kaufen war mir zu teuer. Außerdem kommt ja ständig was dazu.

Bei uns zu Hause hatten wir die Gewürze in alten Brühegläsern aufbewahrt. Warum? Weil diese oft getöntes Glas haben und Licht, wie bei Tee, die Aromen zerstört. Leider verwende ich nicht so viel Brühe, dass ich in absehbarer Zeit genug Brühegläser zusammen haben würde. Helle Gläser, wie z.B. Pesto- oder Marmeladengläser sind im Rohzustand aber nicht wirklich geeignet, sehen zu unregelmäßig aus und lassen zu viel Licht durch (denkt an die Aromen!). Also habe ich mir gedacht, warum nicht die alten Gläser sammeln und anschließend vereinheitlichen! Der Schlüssel ist hier Tafelfarbe. Sie dunkelt das Glas ab und ermöglicht gleichzeitig eine flexibele Beschriftung von Außen, sodass man noch weiß, was sich in dem Glas verbirgt!

Gläser DIY 6

Es ist wie immer nicht wirklich kompliziert und alles was ihr braucht sind Schraub-Gläser (z.B. von Marmelade, Pesto etc.), gerne in verschiedenen Größen, Tafelfarbe (ich habe die hier genommen), einen Pinsel und Kreide.

Gläser DIY 1

Einfach die Gläser gründlich innen und außen reinigen. Dazu am besten das Spülbecken mit heißem Wasser und etwas Spülmittel füllen und die Gläser einen Moment lang einweichen lassen, so lösen sich die alten Etiketten besser. Bei Bedarf mit einem Stahlschwamm nachhelfen. Anschließend gut abtrocknen.

Gläser DIY 2

Nun etwas Tafelfarbe auf das Glas geben und mit dem Pinsel rundum verteilen. Bei Bedarf nach dem Trocknen der Farbe eine zweite Schicht drüber geben, bis die gewünschte Deckkraft erreicht ist. Ich finde allerdings, dass die Spuren der Pinselstriche an sich auch einen ganz eigenen Charme haben 🙂 Achja, die Deckel nicht vergessen. Ihr wollt ja nicht, dass irgendwo noch Gewürzgurken oder so draufsteht! Den Boden der Gläser habe ich übrigens unbemalt gelassen, damit man weiterhin schnell von unten reingucken kann, z.B. um zu wissen, wieviel noch drin ist.

Gläser DIY 3

Wenn die Farbe getrocknet ist, mit der Kreide beschriften. Am besten einen Kreidestift verwenden, da diese nicht so schnell verwischen, wenn die Schrift getrocknet ist.

Gläser DIY 4

Ich hoffe, das Ergebnis gefällt euch, ich für meinen Teil bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinem neuen Gewürzregal! Was mir beim Bemalen der Gläser aufgefallen ist: Man kann so auch einen super Adventskalender basteln! Einfach 24 Gläser wie beschrieben mit der Tafelfarbe bepinseln, dann mit einem Kreidestift die Zahlen von 1 – 24 draufschreiben und das ganze Befüllen. Besonders praktisch: dieser Adventskalender könnte danach noch weiter benutzt werden, für jegliche Aufbewahrungszwecke: Bastelmaterial, Tee, Gewürze, Garn oder was eben sonst noch so nicht herumfliegen soll.

Was ist euer Tipp zur Gewürzaufbewahrung?

Alles Liebe,
Farina

ZeitmanagementIch beschäftige mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Zeitmanagement oder „Getting Things Done“ (GTD) und bin beim durchstöbern zahlreicher Blogs und Artikel auf die Eisenhower-Matrix gestoßen (oder: Eisenhower Prinzip). Ich glaube die ist gar nicht so unbekannt, zumindestens das Prinzip dahinter wird wohl ziemlich häufig verwendet. Mir hat es richtig gut gefallen, vor allem um Aufgaben und Projekte die über einen längeren Zeitraum gehen im Blick zu haben und zu priorisieren. Und um diese Matrix immer vor mir zu haben und nicht ständig eine neue malen zu müssen, weil sie voll geschrieben ist, habe ich mir dieses (schöne) Exemplar gebastelt und Post-its drauf geklebt. Die haben den Vorteil, dass man sie ganz stolz abreißen kann, wenn man die Aufgabe oder das Projekt erledigt hat, oder man kann sie einfach verschieben, wenn sich die Prioritäten geändert haben. Außerdem kann ich mit farbigen Post-its die Aufgaben noch zu ordnen: bei mir in „Privat“, „Uni“ und „Arbeit“.

Aber wie funktioniert diese Eisenhower Matrix? Es ist eigentlich ganz simpel: Die Matrix besteht aus vier Quadranten

I Urgent and Important: am besten sofort und selbst erledigen
II Important, but not Urgent: terminieren und selbst erledigen
III Urgent, but not Important: An jemand anderen delegieren (ist meist mit privaten Sachen nicht so einfach… 😉 )
IV Not Important, not Urgent: Da gibt es zwei Meinungen: Irgendwann machen, oder später, oder: ab in den Papierkorb. Aber ich finde, wozu Sachen noch erwähnen wenn sie eh weggeschmissen werden? Also erwähnen und wenn mal Luft ist, das erledigen.

Eisenhower-Matrix

So, nun noch Post-its mit den jeweiligen Aufgaben, Projekten oder was auch immer erledigt werden muss beschriften und auf die Matrix kleben. Bearbeitet werden die Aufgaben jetzt von rechts nach links und dann von oben nach unten (unten rechts soll ja jemand anderes machen).

Ist so eine Matrix was für Euch und könnte sie Euch helfen Eure Aufgaben erledigt zu bekommen?

Eure Ann Cathrin

Wer kennt es nicht: Man ist im Urlaub/Auslandssemester, genießt die nur so vorbei fliegende Zeit und dann, einen Tag vor dem Rückflug: Ich habe noch gar keine Mitbringsel! Man denkt an all die tollen Sachen, die einem Freunde und Familie aus den entlegendsten Winkeln der Welt mitgebracht haben und über die man sich so gefreut hat und das schlechte Gewissen kommt: Was denken die anderen nur, wenn ich ihnen gar nichts mitbringe. Natürlich freuen sie sich über die Geschichten und Fotos und natürlich über die eigene Rückkehr. Und wahrscheinlich ist es auch einem selbst wichtiger, etwas mitgebracht zu haben, als es den Daheimgebliebenen ist. Aber das Gewissen nagt und nagt und meistens neigt man dann dazu hektisch im nächstbesten Souveniershop einen Kugelschreiber oder ähnliches mit Namen des Ortes, in dem man war, zu kaufen. Oder noch schlimmer: Irgendwas überteuertes vom Flughafensouveniershop, mit dem man selbst auch nicht so zufrieden ist.

Damit ist jetzt Schluss. Warum nicht etwas selbstgemachtes aus dem Urlaub mitbringen? Nichts aufwendiges, einfach ein bisschen Urlaubsfeeling, festgehalten in einem stinknormalen Glas. Das ganze könnte dann in etwa so aussehen:

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Es ist wirklich ganz simpel, im Prinzip braucht ihr dafür nur ein bisschen Sand – ob vom Strand, aus der Wüste, aus den Bergen oder jedem anderen Ort, der euch gefallen hat – ein altes, gründlich ausgewaschenes Glas und Masking Tape eurer Wahl. Natürlich könnt ihr den Sand auch noch durch Muscheln, besondere Steine oder andere Fundstücke aufwerten. Eine weitere Möglichkeit ist, wie ich es hier gemacht habe, das Glas zu bekleben: Eine witzige Aufschrift in Landessprache, ein interessanter Geldschein (funktioniert natürlich eher in nicht-Euro-Ländern) – was ihr wollt!

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Einfach den Sand in das Glas füllen, den Deckel mit schönem Masking Tape bekleben und mit Ort und Jahr beschriften. So habt ihr euren Freunden in der Heimat ein Stück Ferne mitgebracht. Natürlich kann man auch seine eigene Sammlung anlegen – Urlaubs-Erinnerungs-Gläser sozusagen. Die man sich immer wieder anschauen, den Sand fühlen und die damit verbundenen Erlebnisse in Gedanken nochmal durchleben kann.

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Nebenbei verwertet ihr auch noch alte Gläser wieder anstatt sie wegzuschmeißen und vermeidet überflüssige Kitsch-Souvenir-Käufe – super oder?

Dieses DIY soll zudem unser Beitrag zum „Couch Blog Star“ zum Thema Nachhaltigkeit/Dinge, die die Welt besser machen sein, auch wenn wir von den Ideen und Umsetzungen der anderen Blogger schon total überwältigt sind!

Was sind denn eure Standard-Mitbringsel? Oder verzweifelt ihr auch regelmäßig am letzten Urlaubstag?

Eure Farina

Mit Kuchen am Stiel geht’s bei uns ins neue Jahr! Hoffentlich seid Ihr alle gut rein gekommen und habt schön gefeiert!

Ich hatte ja schon bei meinem letzten Post geschrieben, dass ich das Zubehör für Cakepops geschenkt bekommen habe – und das musste natürlich gleich ausprobiert werden. Daher hier das Rezept:


cakepopsZutaten

Teig
200g Mehl
200g Zucker
200g Butter
3 Eier
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Frosting
45 g Frischkäse
15 g Butter
60 g Puderzucker
1 Tl Erdbeermarmelade

Und das braucht ihr für die Deko:
ca 250g Kuchenglasur oder Candy Melts
Dekorschrift und andere Dekomaterialien
Cakepop Stiele oder Holzstäbchen

1.
Als erstes werden Butter, Zucker, Eier und der Vanillezucker mit einem Mixer schaumig geschlagen. Das Mehl und Backpulver verrühren und beim rühren des Teiges unterheben. Den Teig in eine gefettete Kuchenform (ob Kasten- oder Springform ist egal) geben und bei 180° Gra ca. 40 Min backen.

2.
In der Zwischenzeit wird das Frosting vorbereitet. Dafür alle Zutaten, bis auf die Marmelade, in einer Schüssel mit einem Mixer verrühren und dann die Marmelade unterheben.

cakepops3.
Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, lässt man ihn abkühlen, bis er vollständig erkaltet ist. Dann aus der Kuchenform herausnehmen und in kleine Krümmel zerbröseln. Danach das Frosting unterheben und die Masse verkneten.

4.
Jetzt werden die Cakepops gemacht! Den Teig in die entsprechenden Förmchen geben oder mit zwei Teelöffeln zu Kugeln formen. Die Bällchen auf einen Teller legen und diese für einige Minuten in den Gefrierschrank, bis sie hart geworden sind. Dann kann man den Cakepop-Stiel hineinstecken, ohne dass das Bällchen kaputt geht. Nun das Bällchen in die geschmolzene Kuchenglasur stecken, oder sie damit bepinseln (je nachdem, was besser funktioniert) und mit der Dekoration verzieren (bei Dekoschrift darauf achten, dass die Glasur vorher getrocknet ist!). Vorher sollte man sich allerdings noch eine Möglichkeit suchen, um die Cakepops zu trocknen. Am besten ist ein Cakepop-Ständer, oder eine große Vase mit Dekosand.

Und nun viel Spass beim essen und verschenken, der süßen kleinen Küchlein am Stiel

Eure Ann Cathrin

Von so vielen Kreatv-Blogs inspiriert und aktuell im Zimmer-neu-einrichten-Wahn habe ich meine kreative Ader mal wieder entdeckt und die Wand über meinem Bett etwas gestaltet.

Alle Materialen findet Ihr in gut sortieren Bastelgeschäften. Die Buchstaben solltet Ihr mehrmals streichen, sonst deckt es nicht richtig. Wie findest Ihr es? Und gestaltet Ihr Euer Zimmer auch mit selbstgemachten Dekorationen?