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Es gibt ja Menschen, die mittags unbedingt etwas „richtiges“ essen müssen. Also etwas warmes, eine Hauptmahlzeit eben. Zu diesen Menschen gehöre ich nicht. Kommt natürlich gelegen, da wir sowieso abends immer frisch kochen und unsere warme Hauptmahlzeit dann stattfindet. Und wenn ich morgens mit meinem Porridge oder Overnight Oats etwas Süßes gefrühstückt habe, hält mich das meist sehr lang satt und ich habe erst mittags wieder Hunger und dann meist Appetit auf etwas Herzhaftes. Da ich mittags auch häufig nicht zuhause bin, sondern bei der Arbeit, sollte mein Mittagessen idealerweise auch gut zu transportieren und vorzubereiten sein. Ich bin für mein Mittagessen immer auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen und will euch heute gerne meine derzeitigen Lunch Favoriten zeigen. Einige davon sind super zum „Mealprep“, also zum Vorbereiten am Vortag und dann zum Mitnehmen für die Arbeit oder Unterwegs geeignet, andere lassen sich auch schnell zuhause machen.

Avocado-Brot

Was wirklich immer und zu jeder Jahreszeit geht ist frisches Brot mit Avocado, gewürzt mit viel frisch gemahlenem Pfeffer und ein wenig Meersalz. Sehr gesund, schmeckt gut und macht satt. Das Brot backe ich eigentlich immer am Vortag selbst, geht ganz einfach und man weiß, was drin ist. Da Avocado nicht so gut zu transportieren ist, nehme ich für die Arbeit meist einfach ein paar Scheiben Brot und einen anderen Belag nach Wahl mit. Das sind meist entweder vegane Aufstriche oder Aufschnitt. Dann noch ein wenig Rohkost wie Gurke, Paprika oder Karotte und es ist das perfekte Mittagessen für mich. Grüner Tee dazu darf natürlich nie fehlen.

Gemüse-Suppe

Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit sind Suppen ein tolles, abwechslungsreiches und vor allem wärmendes Mittagessen. Sie lassen sich auch prima vorbereiten, da man ja häufig eine größere Menge macht und sind, sofern eine Mikrowelle oder ein Herd bei der Arbeit vorhanden sind, auch super zum Mitnehmen geeignet. Momentan sind natürlich Kürbissuppen angesagt, aber auch einfache Gemüsesuppen, Linsensuppe, Tomatensuppe, Kartoffelsuppe schmecken richtig gut…der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Green-smoothie

An noch nicht so kalten Tagen oder auch, wenn man das Bedürfnis hat, ein paar mehr Vitamine zu sich zu nehmen, trinke ich gerne einen selbstgemachten grünen Smoothie. Diese eignen sich auch sehr gut zur Verwertung von schon sehr reifem Obst oder Gemüse, da sie sehr variabel sind. Ich nehme immer Bananen, Blattgrün wie (TK) Spinat, Salat, Sellerie, Grünkohl oder was sonst so da ist, Apfel, Zitrone und gerne auch Pfirsich oder Kiwi. Das wird dann mit Flüssigkeit nach Belieben im Mixer gut zerkleinert, in eine Flasche oder ein Glas gefüllt und dann genossen. Das sättigt auch sehr gut und lässt sich auch ganz gut mitnehmen.

Salat-to-go

Manchmal ist vom Abendessen am Vortag noch etwas Reis/Couscous/Hirse oder sonstiges übrig, manchmal mache ich aber auch absichtlich etwas mehr: Diese lassen sich mit etwas Gemüse ganz schnell zu einem Salat verwandeln, auf den man sich am nächsten Tag freuen kann. Ein wenig Gurke, Tomate, Paprika, Mais, ein paar frische Kräuter wie Minze, Petersilie und Basilikum machen sich auch immer gut und ein einfaches Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer, vermischt mit dem Getreide und schon ist ein leckerer Salat entstanden. Lässt sich sehr gut mitnehmen und schmeckt einfach hervorragend!

Das waren meine momentanen Lunch Favoriten, vielleicht konnte ich dem ein oder anderen zu einer neuen Idee verhelfen. Andersrum bin ich aber auch immer für neue Anregungen offen: Was sind eure Lunch Favoriten?

Alles Liebe,
Farina

Sie sind momentan im wahrsten Sinne in aller Munde – Energiebällchen, Power Balls, Energy Bites, oder was für Namen man ihnen sonst noch geben will. Gerade für alle, die versuchen, auf die klassischen Süßigkeiten zu verzichten oder aber sich zuckerfrei ernähren wollen, bieten diese Bällchen eine ideale Alternative. Ich habe sie ganz anders kennengelernt: Beim Familienbesuch in Saudi Arabien wurden sie zum bitteren Kaffee gereicht und haben für eine geschmackliche Harmonie gesorgt. Endlich bin ich nun auch wieder dazu gekommen, sie zu machen – im Alltag mit Kind kann man etwas zusätzliche Energie immer gut gebrauchen 😉 Meine Version besteht nur aus wenigen Zutaten, ihr könnt jedoch nach eurem Geschmack noch weitere Trockenfrüchte oder Nüsse hinzufügen, wie ihr wollt.

Dattelbällchen 1

Ihr braucht (für ca. 17 Bällchen)

200 gr möglichst weiche Datteln (oder direkt fertige Dattelpaste)
1,5 EL Schwarzkümmelsamen
Mandelkerne
Kokosraspel

Und so gehts:

1. Einen großen Teller mit Kokosraspeln ausstreuen und beiseite stellen. Wer keine fertige Dattelpaste findet, zerkleinert die Datteln in der Küchenmaschine so lange, bis eine klebrige Masse entstanden ist. Diese wird dann mit den Schwarzkümmelsamen gut vermengt.

2. Nun eine kirschgroße Menge der Masse mit der Hand abtrennen, zu einer Kugel formen und diese platt drücken. Eine Mandel (egal, ob geschält oder ungeschält) in die Mitte geben und alles wieder zu einem Ball formen, in dem die Mandel in der Mitte ist.

3. Die Bällchen auf den Teller geben und so lange in den Kokosraspeln wälzen, bis der ganze Ball bedeckt ist. So mit der gesamten Dattelmasse verfahren.

Dattelbällchen 3

Und das wars auch schon. Es geht, wie ihr seht, wirklich ruck-zuck, sie sehen nett aus und sind eine gesunde Alternative, wenn der Heißhunger auf Süßes kommt. Und vor allem in Kombination mit einem starken (arabischen) Kaffee kann ich die Dattelbällchen wirklich nur empfehlen. Aufbewahrt werden sie am besten im Kühlschrank. Da ich jetzt meinen Thermomix habe und ganz schnell und einfach Datteln zerkleinern kann, wird es sie, sicher auch in Variationen, nun öfter geben.

Habt ihr auch Tipps für gesunde Snackalternativen?
Eure Farina