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Ein Jahr, gefüllt mit den verschiedensten und intensivsten Emotionen liegt hinter uns. Letztes Jahr nach der Geburt unserer zweiten Tochter haben mich so viele nach der Geburt gefragt, aber ich bin bis jetzt noch nicht dazu gekommen, einen Geburtsbericht abzutippen. Deswegen habe ich gestern Abend, einen Tag vor ihrem ersten Geburtstag, dieses unvergessliche Erlebnis noch ein mal Revue passieren lassen und für euch in einer gekürzten Version zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen.

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Stoffwindeln benutzen wir mittlerweile seit mehr als zwei Jahren, da wäre es eigentlich naheliegend gewesen, sich in dieser Zeit auch mit selbstgemachten Feuchttüchern aus Stoff zu beschäftigen. Wirklich konsequent und regelmäßig benutzen wir Stofffeuchttücher aber erst seit etwas über einem halben Jahr – und das mittlerweile sogar in der Kita. Aber von Anfang an.

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Und wieder ein Monat vorbei – kaum zu glauben. Mit dem September ist gefühlt der Herbst schon eingezogen, dennoch hat der August es sich nicht nehmen lassen, uns zumindest am Ende mit viel Sonnenschein und Eis zu verwöhnen. Bei uns (F) stand der letzte Sommermonat ganz im Zeichen der Kitaferien, die das Tochterkind und ich sehr intensiv genutzt haben – denn wer weiß, wie lange wir die Zeit nur zu zweit noch so verbringen können? 🙂  In unserem Instagramm Rückblick sehr ihr einige unserer schönen Augustmomente.

Farina

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1. Anfang des Monats waren das Februarmädchen und ich für ein paar Tage zum Familienbesuch im Norden, inklusive kurzem Abstecher nach Groningen. Diese Stadt ist einfach immer einen Besuch wert. Leider war die Zeit wieder viel zu kurz und wir sind schon bald wieder im Ländle gewesen.

2. Doch auch bei uns findet man quasi direkt vor der Haustür immer wieder sehr schöne Ecken. So haben wir auch endlich mal dem Schloss Lichtenstein einen kleinen Besuch abgestattet. Sehr faszinierend, mit toller Landschaft und schönen Wanderwegen drumherum.

3. Aber wir waren nicht nur unterwegs. Viel Zeit haben wir auch einfach draußen auf den Spielplätzen um uns herum verbracht – und auch da schon die ersten Herbstboten entdeckt. Das Tochterkind ist gerade absolut fasziniert von den herabfallenden Blättern und den Geräuschen, die sie machen, wenn man auf sie tritt 🙂

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4. Reichliche (Mini-) Tomatenernte gab es im August und gibt es auch noch ein wenig im September. Leider bekomme ich nicht viel davon ab, denn Tomaten gehören zu den absoluten Favoriten meiner Tochter.

5. Beim Frühstück haben es mir derzeit die beerigen Overnight-Oats wieder angetan und landeten deswegen auch des öfteren auf meinem Frühstückstisch.

6. Man mag es kaum glauben, aber bisher habe ich so gut wie nichts für das Winterbaby gekauft. Beim Werksverkauf von Engel habe ich dann allerdings ein paar tolle Wollsachen entdeckt, an denen ich nicht vorbeigehen konnte. Jetzt kann ich es kaum erwarten, sie endlich getragen zu sehen 🙂

Ann Cathrin

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1. ICH HABE MICH EINGESCHRIEBEN! Master an der FU Berlin! Mal gucken, ob das auch alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.

2. Kochen, für den Besuch. Seit einem Monat habe ich eine Ägypterin bei mir wohnen und ich verwöhne sie mit meinen arabischen Kochkünsten. Ihre Mutter sagt schon, sie solle von mir lernen.

3. Gemeinsam Sprachen lernen im Bett. Sie Deutsch, ich Arabisch. Und eigentlich können wir uns gar nicht helfen, weil wir beide keine Ahnung von unserer eigenen Grammatik haben.

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4. Girls Day im Technikmuseum. Naja ich habs mal so genannt. War eigentlich mit zwei Männern da um ein Imagevideo zu drehen. Aber ich muss noch alles angucken – aber man lies mich nicht so wirklich. Die Zeit… Aber zu den Flugzeugen ist man dann doch noch mit mir gegangen!

5. Mein erstes Mal Blutspenden. Arbeit und Wohltätigkeit perfekt miteinander kombiniert. Die Leute dort ein wenig überfordert mit meinen Nachfragen – aber das passiert mit ja ständig mit meinem Forscherdrang. Aber überlebt, mit echt schlimmen Schwindel einen Tag lang, aber: ich bin gesund (die Info gabs noch per Anruf)!

6. Internetausdruckerin deluxe. Ich kann wissenschaftliche Texte nicht am Rechner lesen und bearbeiten. Ich brauche Papier vor mir zum markieren, kritzeln und so ein Kram. Das geht digital einfach nicht gut.

& sonst so

Hier wie immer unsere digitalen Highlights und sonstige Empfehlungen:

  • Ich hatte mir so fest vorgenommen, in dieser Schwangerschaft einen Schwangerschafts-Yoga Kurs zu besuchen und habe es dann doch verpasst, mich rechtszeitig anzumelden. Aber seit die Kita Ferien vorbei sind und ich vormittags wieder etwas Zeit nur für mich habe, mache ich regelmäßig etwas Yoga mit Hilfe von Youtube. Selbst als total Yoga-Unerfahrene macht es richtig Spaß und tut mir einfach gut. Momentan nutze ich dafür sehr gern dieses Video, ich freue mich aber auch über weitere Tipps und Vorschläge. /F

In der ersten Schwangerschaft haben wir darauf geachtet, wirklich nur das Nötigste für unser Baby anzuschaffen. Einerseits hatten wir als Studenten auch nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, andrerseits wollten wir auch bewusst nicht zu viel Kram besorgen, der dann doch nur Staub fängt und nicht genutzt wird. Dazu kommt die Tatsache, dass man vor dem ersten Kind auch noch gar nicht weiß, was man jetzt wirklich benötigt und was nur „nice to have“ ist. Dies stellte sich dann aber relativ schnell in den ersten Lebensmonaten heraus und wir bekamen einen besseren Überblick darüber, welche Sachen für uns tatsächlich sinnvoll waren und welche weitergegeben wurden.

Viele der Anschaffungen, die sich als sinnvoll herausgestellt haben, haben wir, als unsere Tochter größer geworden ist, zurückgelegt und für das nächste Kind verwahrt. Und so sind wir nun in der glücklichen Lage, dass Vieles schon da ist und nur einzelne gezielte Dinge besorgt werden müssen. Für unser zweites Kind habe ich mittlerweile dennoch ein paar Dinge ins Auge gefasst, die ich in den nächsten Monaten gerne anschaffen würde und dachte, ich teile meine Wunschliste für Baby Nr. 2 hier auch mit euch.

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In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mir fest vorgenommen, dass mein Kind nur begrenzt industriell hergestellte Süßigkeiten bekommt. Gar nicht erst großartig damit anfangen, dann wird sie es schon auch nicht verlangen. Tja, da habe ich die Rechung ohne mein kleines Leckermäulchen gemacht. Wie ihre Mama ist sie nämlich ein riesen Fan von Schokolade, Eis, Keksen und sowieso allem, was irgendwie süß ist.

Im ersten Lebensjahr hat sie davon so gut wie nichts bekommen. Im zweiten Lebensjahr bekam sie hier und da mal etwas angeboten und mittlerweile weiß sie ganz genau, was sie gerne mag und dann auch haben will. Dennoch versuchen wir natürlich den Konsum in Grenzen zu halten und das hat sich bisher gottseidank auch nicht als problematisch erwiesen. Sie versteht mittlerweile, wenn man ihr sagt, dass sie schon ein Eis gegessen hat und dass sie jetzt nicht noch eins bekommt. Und sie lässt sich auch gut mit anderen, gesünderen und weniger verarbeiteten Alternativen zufriedenstellen. Und da es zu diesem Thema eigentlich nie genügend Anregungen geben kann, habe ich euch hier meine 5 liebsten Süßigkeitenalternativen zusammengestellt.

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Heute bist Du zwei Jahre alt. Es kommt mir vor wie gestern, dass Du geboren wurdest und doch ist so unfassbar viel in diesen zwei Jahren passiert. Vieles, das ich nie vergessen werde und anderes, an das ich mich nur noch verschwommen erinnere.

Im letzten Jahr bist Du ein Kita-Kind geworden. Du freust dich jeden morgen darauf, dort deine Freunde zu sehen. Das macht mir vieles einfacher, weil ich weiß, dass Du gerne dort bist und dich wohl fühlst.

Du hast im letzten Jahr gelernt, alleine zu laufen. Erst sehr wackelig, aber mittlerweile – auch wenn Du immer noch ein kleiner Tollpatsch bist – klappt es schon so gut, dass ich gar nicht mehr weiß, wie es gewesen ist, als Du noch nicht alleine gehen konntest und ich dich überall hin tragen musste. Manchmal fehlt mir das auch.

Du hast gelernt zu sagen, was Du möchtest und was nicht. Mit den zwei Sprachen, die Du von uns mitbekommst gehst Du richtig gut um. Wenn Du merkst, dass Du mit einer Sprache nicht weiterkommst, versuchst Du es mit der anderen. Du kannst bis 10 zählen. Du hast eine Menge mitzuteilen, selbst im Schlaf plapperst Du oft noch vor dich hin. Das ist unglaublich süß und macht jedes Einschlafdrama wieder wett.

Bis vor kurzem wurdest Du nachts noch regelmäßig gestillt. Das hast Du so gebraucht und ich wahrscheinlich auch. Dann warst Du für einen kurzen Moment wieder mein kleines Baby. Manchmal, wenn Du so dasitzt und dich in einem Buch oder etwas anderem vertiefst wirkst Du manchmal schon so groß. Und im nächsten Moment kommst Du dann wieder zu mir und fragst „Kuscheln?“ und zeigst mir, dass Du trotzdem immer noch mein kleines Mädchen bist.

Du liebst Musik, singst und tanzt sehr gerne. Wenn Dir ein Lied gefällt, merkst Du es dir sehr schnell und möchtest es wieder und wieder hören. Und irgendwann wirst Du auch verstehen, dass wir nur bedingt steuern können, was im Radio läuft, egal wie laut Du „nochmaaaal“ rufst. Außerdem magst Du Bücher und wenn Du mit „Buch schau mal“ ankommst, kannst Du sie stundenlang mit mir oder deinem Papa durchblättern. Du singst gerne Kinderlieder und erfindest dabei gerne deine ganz eigenen Texte, Kopf, Schulter, Käsefuß ist glaube ich meine Lieblingsvariation von Dir.

Du liebst Nudeln, Joghurt, Erbsen, Suppe und alles, was süß ist. Momentan vor allem Granatapfel, Mango und Schokolade. Von wem Du das nur hast?

Und heute bist Du offiziell zwei Jahre alt. Zwei wundervolle, anstrengende und lehrreiche Jahre, für Dich und für mich. Ich freue mich auf das nächste Lebensjahr, jeden weiteren Tag, jeden einzelnen Moment mit Dir. Ich liebe Dich.
Deine Mama

Heute wird es trotz „Sweet Tuesday“ etwas gesünder, denn das heutige Rezept ist für zuckerfreie Bananenbrot Muffins. Die Süße kommt hier ganz allein von den reifen Bananen und ein wenig leckerem Ahornsirup und das ist auch vollkommen ausreichend. Für mich sind sie das perfekte Frühstück, wenn ich morgens wenig Zeit habe oder etwas für unterwegs mitnehmen will. Aber auch als „Kuchenersatz“ für den Nachmittag sind sie super lecker und werden auch vom Tochterkind sehr gern verputzt. Sie sättigen sehr gut und halten sich im Kühlschrank einige Tage. Außerdem sind sie wirklich schnell zusammengerührt. Braucht ihr noch mehr Argumente?

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Du brauchst (für 12 Stück):
3 reife Bananen
30 gr geschmolzene Margarine/neutrales Pflanzenöl
1 El geschrotete Leinsamen + 2 EL Wasser (oder ein Ei)
1-2 EL Ahornsirup
0,5 Vanilleschote
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
180 gr (Dinkel-)Mehl
Zimt
1 Handvoll Walnüsse

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Und so gehts:
1. Die geschroteten Leinsamen mit dem Wasser vermengen und beiseite stellen. Die reifen Bananen gründlich mit einer Gabel in einem tiefen Teller oder einer Schüssel zu einem Bananenbrei zerdrücken, sodass möglichst keine „Stückchen“ mehr zu sehen sind. Die geschmolzene Margarine, Leinsamen, Ahornsirup und das Mark der Vanilleschote zu den Bananen geben und alles gründlich miteinander zu einer homogenen Masse vermischen. Ich habe dazu einen Pürierstab benutzt, es geht aber auch sehr gut ohne.

2. Salz zu der Bananenmasse geben, Backpulver und Mehl dazu sieben. Nach Geschmack noch Zimt hinzugeben. Alles gut miteinander verrühren. Die Walnüsse hacken und unterheben. Nun Silikon-Muffinförmchen mit je 2 EL Teig füllen und die Muffins bei 180° im Ofen für etwa 40 Minuten backen lassen. Stäbchenprobe machen und wenn nichts mehr kleben bleibt, die Muffins aus dem Ofen nehmen.

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Ihr könnt den Teig natürlich auch einfach in eine Kastenform geben und ein normales Bananenbrot backen. Ich finde allerdings die Idee, sie in kleinen Portionen zu backen gar nicht zu schlecht, da man sie so gut auch mitnehmen kann, sie nicht so schnell austrocknen und auch für Kinderhände gut zu halten sind.
Ich empfehle übrigens, wirklich Silikonförmchen und keine Papiermuffinförmchen zu nehmen, wenn ihr nicht gerade gerne Papier mitesst, das klebt nämlich durch die Konsistenz des Teigs auch nach dem Backen noch total an dem Muffin und ist recht schwer zu lösen. Ansonsten bin ich aber ganz begeistert, die Bananenbrot Muffins sind trotz der geringen Menge an Ahornsirup und des Verzichts auf zusätzlichen Zucker sehr lecker und aromatisch und haben diese typische „chewy“ Bananenbrot Konsistenz. Ohne zusätzliche Walnüsse sind sie sicher auch für den Beikoststart mit Baby-Led-Weaning eine gute Idee.

Alles Liebe,
Farina

Seit einem halben Jahr geht das Tochterkind nun schon in die Kita, unfassbar, dabei haben wir sie doch grad erst eingewöhnt! Sie geht aber gottseidank sehr gerne hin und auch ich genieße es, Zeit zu haben, in der ich meine Sachen erledigen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich mich eigentlich lieber mit ihr beschäftigen würde. Und ich freue mich jeden Tag aufs Neue riesig darauf, sie von der Kita abzuholen, auf ihr strahlendes Gesicht, wenn sie mich sieht und mir aufgeregt mit „Mama! Mama!“ entgegen läuft. Wenn wir dann nach Hause gehen, nehme ich nicht nur sie mit, sondern auch einen Beutel mit den benutzten Stoffwindeln vom Kitatag (was vom Kind immer laut mit „Ihh“ kommentiert wird). Ja, auch in der Kita kann sie mit Stoff gewickelt werden und ich bin sehr froh darüber, das wir die Möglichkeit haben. Und deswegen möchte ich gerne meine bisherigen Erfahrungen zu „Kita und Stoffwindeln“ teilen.

In der Eingewöhnungszeit der Kita habe ich die Erzieherinnen gefragt, ob sie grundsätzlich bereit dazu wären, sich an das Stoffwickeln zu wagen, denn bisher gab es noch kein anderes Kind, bei dem dies der Fall gewesen wäre. Da sie sagten, dass sie es gerne versuchen würden, habe ich einfach gezeigt, worauf sie achten müssen: Papiervlies kann bei Verschmutzung weggeschmissen werden, die restliche Windel einfach in den mitgegebenen Wetbag und die saubere Windel genau wie eine normale Wegwerfwindel anziehen. Normalerweise wird das Tochterkind in der Zeit, in der sie in der Kita ist 2 Mal gewickelt, weswegen ich jeden morgen 2, manchmal auch 3 Stoffwindeln mitgebe. Zur Sicherheit sind auch immer ein paar Wegwerfwindeln griffbereit, falls sie doch öfter gewickelt werden muss und nicht genügend Stoffies da sind, aber das kam bisher wirklich selten vor.

Ich habe mich anfangs dazu entschlossen, meine All-in-Ones mitzugeben, da diese am einfachsten für ungeübte Stoffwickler zu händeln  und Wegwerfwindeln am ähnlichsten sind (wir haben Blueberry Simplex und Totsbots Easyfit V3 und V4, alle mit Klett). Morgens, wenn ich sie noch zuhause wickel, verwende ich entweder unsere Blueberry Simplex mit Druckknöpfen oder eine Pocketwindel (Little Bloom oder Milovia), die dann für die Erzieherinnen ganz einfach zu wechseln sind. Zwischendurch habe ich auch mal versucht, mit unseren gDiapers All-in-Threes zu verwenden, das habe ich aber relativ schnell wieder gelassen. Ein Hin und Her zwischen den Systemen ist nicht unbedingt empfehlenswert, da es für die Erzieherinnen schnell verwirrend wird und der Vorteil der All-in-Threes, nämlich, dass nur ein Teil von ihnen gewaschen werden muss und man somit weniger Wäsche hat, oft nicht zum Tragen kam, da wie bei den AIOs die komplette Windel in den Wetbag gegeben wurde, wodurch natürlich auch der äußere Stoffteil der g’s in die Wäsche musste.

Wieviele Stoffwindeln brauchen wir für die Kita? Wir haben insgesamt 10 Windeln, die nur für die Kita genutzt werden. Bei den 2 Malen, die sie am Tag dort gewickelt wird, reicht das auch vollkommen aus. Dienstags wasche ich nach der Kita die 6 benutzten Windeln von Montag und Dienstag (plus natürlich denen, die wir zuhause genutzt haben), Mittwochs haben wir dann noch 4 saubere, auf die wir zurückgreifen können und Donnerstags und Freitags sind die gewaschenen Windeln vom Anfang der Woche wieder einsatzbereit. Mit dieser Routine fahren wir bisher gut.  Generell gebe ich lieber die Windeln mit Klettverschluss mit, da ich finde, dass diese für ungeübte Hände am einfachsten in der Enge zu regulieren sind. Deswegen verwende ich selbst morgens unsere Windeln mit Druckknöpfen.

Ich kann allen Eltern, die ihre Kinder auch in der Kita oder bei der Tagesmutter mit Stoff gewickelt wissen wollen raten, den Erzieherinnen von Anfang an die Scheu davor zu nehmen und zu zeigen, dass dies wirklich nicht kompliziert sein muss. Meist sind sie davon ganz überrascht und sogar begeistert von den schönen Designs. Bleibt bei einem System, wenn ihr z.B. lieber gDiapers oder Windelmanufaktur-Windeln benutzt, dann erklärt einfach ganz am Anfang und notfalls auch mehrmals, worauf es ankommt (dass z.B. die Außenwindel nicht sofort mit in den Wetbag muss) und was euch wichtig ist. Die Kita sollte kein Grund sein, auf Stoffwindeln verzichten zu müssen, lasst lieber andere an dem Spaß teilhaben =)

Was sind eure Erfahrungen mit dem Stoffwickeln in der Fremdbetreuung?

Alles Liebe,
Farina

Letzte Woche habe ich euch bereits von unserer liebsten Babykleidung erzählt. Heute möchte ich euch zeigen, was wir abgesehen von Kleidung praktisch gefunden haben und was wir gerne weiterempfehlen. Auch hier war es wieder so, dass wir keines der hier gezeigten Dinge vor der Geburt gekauft haben, sondern dass es sich über einen längeren Zeitraum als sinnvoll erwiesen hat und wahrscheinlich auch noch eine lange Zeit in Gebrauch sein wird. Wie euch vielleicht auffällt sind bei meiner Zusammenstellung keine Spielzeuge enthalten. Das liegt ganz einfach daran, dass das Tochterkind recht wenig Spielzeug besitzt. Sie hat sehr viele Bücher, die sie sich sehr gerne und intensiv anschaut (wenn Interesse besteht, kann ich gerne von unseren Favoriten berichten) und spielt ansonsten gerne mit Alltagsgegenständen wie leeren Dosen, Löffeln, Tüchern etc.. Wahrscheinlich wird sich das mit den Jahren ändern, aber für den jetzigen Zeitpunkt finde ich es so für uns genau richtig. Nun aber zurück zu unseren Ausstattungslieblingen aus Essen/Trinken und Unterwegssein:

Kinder Ausstattung

 

1. Als das Thema Beikost und damit auch zusätzliche Flüssigkeitszufuhr aufkam, habe ich nach plastikfreien Trinkbechern Ausschau gehalten und mich schließlich für das BIOBU Geschirr* aus Bambus entschieden. Auch für Teller und Schüsseln finde ich sie sehr praktisch, da sie leicht sind und so vom Kind ohne Probleme allein gehalten und getragen werden können, ohne das man Angst haben muss, dass etwas kaputt geht. Das Geschirr und die Becher sind biologisch abbaubar.
2. Die Lätzchen von Lässig* haben nicht nur total süße Designs, sie schützen auch wirklich die Kleidung vor kleineren und größeren Kleckereien. Ob für Baby-Led-Weaning oder wenn die Kinder selbst anfangen, mit Besteck oder den Händchen zu essen, diese Lätzchen sind unsere absoluten Favoriten gewesen. Sie sind außerdem schnell und leicht abwaschbar und können sehr klein gefaltet werden, sodass sie auch unterwegs zum Einsatz kommen können.
3. Von unserer Purakiki Trinkflasche* habe ich bereits hier berichtet. Sie ist nachwievor in Gebrauch wenn wir unterwegs sind, hat mittlerweile einige Beulen und Dellen, funktioniert aber einwandfrei. Genial.
4. Unser Ergobaby*. Warum die Trage für uns perfekt war und bis heute ist, könnt ihr hier nachlesen. Auch hier hat sich meine Begeisterung im letzten Jahr nicht gemindert und ich empfehle sie gerne weiter.
5. Meine Tochter war nie ein großer Fan vom Kinderwagen, weshalb wir immer die Trage als Ergänzung dabei hatten: Nach spätestens 30 Minuten wurde sie sowieso getragen und der Kinderwagen diente eher als Ablage für Einkäufe, Jacken, Taschen etc. Seit sie aber merklich schwerer geworden ist und auch die meiste Zeit selbst laufen will, kommt diese Variante nicht mehr in Frage. Vor unserem Urlaub haben wir uns nach einem kleineren und mobileren Gefährt umgesehen und sind auf diesen Gesslein Buggy* gestoßen. In ihm sitzt sie viel lieber auch für längere Strecken, er lässt sich auch auf unebenem Gelände ganz gut fahren und lässt sich wirklich gut lenken. Auch auf ihn wollen wir nicht mehr verzichten.
Ich hoffe, ich konnte euch mit unseren Favoriten etwas weiterhelfen. Nun würde ich gerne von euch erfahren, was eure absoluten Favoriten in der Kinderausstattung sind?
Alles Liebe, Farina

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