{Produktivität} – Rescue Time – Was mache ich eigentlich mit meiner Zeit?


Für wen eine Methode wie dir Pomodoro-Technik zu einschränkend ist oder wer einfach mal wissen möchte, was er eigentlich den ganzen Tag am Laptop macht, für den empfehle ich Rescue Time.

RescueTime ist ein kostenloses Tool (das man natürlich kostenpflichtig upgraden kann, was aber nicht notwendig ist für die wesentlichen Funktionen), das man sich auf seinem Rechner installiert. Es läuft die ganze Zeit im Hintergrund und zeichnet auf, welche Webseiten und welche Programme man so die ganze Zeit nutzt. Vielleicht geht es ja manch einem von Euch so wie mir: man denkt, man ist ziemlich lange produktiv und auf „störenden“ Webseiten ist man nur ganz kurz – zumindest vom Gefühl her. Wie viel Zeit man nun wirklich wo verbringt kann man nun genau nachgucken – und das kann ganz schön erschreckend sein.

rescuetime

Rescue Time ordnet die Seiten und Programme automatisch ein – in Kategorien und danach ob sie sehr ablenkend sind oder sehr produktiv. Facebook zum Beispiel ist sehr ablenkend und in der Kategorie „Social Networking“, Word ist sehr produktiv und bei mir in der Kategorie „Business“. Bei mir heißt, ich kann jede einzelne Webseite bzw. Programm manuell zuordnen. So ist bei mir alles in der Kategorie „Business“, ich unterscheide nicht noch zwischen „Design“ und „Planning“, aber das wäre natürlich alles möglich. Allerdings kann ich nicht ein Programm zwei Kategorien zuordnen. Word benutze ich ja nicht nur für meinen Job, sondern auch noch für die Uni, aber die Inhalte die ich dort erfasse kann Rescue Time natürlich nicht unterscheiden, deswegen landen auch Arbeiten für die Uni bei mir in der Kategorie „Business“. Xing ist z.B. eine Besonderheit bei mir. Es gehört zwar zur Kategorie „Social Networking“, aber es ist mit „sehr produktiv“ gekennzeichnet, denn schließlich nutze ich es beruflich – es schlägt als also in der Kategorie „Social Networking“ auf, die Zeit, die ich dort verbringe schlägt sich aber positiv productivty pulse aus.

Am Ende der Woche schickt Rescue Time einem eine Email mit der Zusammenfassung der vergangenen Woche zu. Hier kann man dann schwarz auf weiß sehen, wie produktiv man in den letzten 7 Tagen war. Wer meint, er war doch viel produktiver als die Zusammenfassung anzeigt, der prüft am besten nochmal die Zuordnung der Kategorien und des Produktivtätsfaktors der einzelnen Webseiten oder Programme. Vor allem, wenn der „Uncategorized“ Balken ziemlich groß ist.

wer nicht auf die Zusammenfassung per Mail warten will, kann natürlich auch auf sein Dashboard gehen, indem er sich auf der Rescue Time Webseite einloggt. Da kann man sich die Zusammenfassung einzelner Tage, Wochen oder Monate angucken. Außerdem ist es möglich sich Ziele zu setzen: Mehr als 2 Std. pro Tag in der Kategorie „Business“ erreichen, oder weniger als 1 Std. auf ablenkenden Webseiten oder Programmen verbringen.

Wer einmal Pause machen möchte, kann Rescue Time an seinem Laptop auch pausieren lassen, sodass in dieser Zeit nicht erfasst wird, wo man sich gerade so rumtreibt – bei mir läuft es aber immer.

Ich mag Rescue Time vor allem, weil es mir immer vor Augen führt, was ich mit meiner Zeit so anstelle. Und es motiviert mich, in der kommenden Woche noch produktiver oder mindestens genauso produktiv zu sein wie die vorherige Woche. Und solange die Kategorie „Business“ der Kategorie „Social Networking“ überlegen ist, ist (fast) alles gut!

Wäre das was für Euch? Oder was hilft Euch zu motivieren?

Eure Ann Cathrin 

anncathrin
About me

Studiert(e) Islamwissenschaft, BWL und Politik, Bloggerin und Unternehmerin. Schreibt hier über Food, Reisen, Feminismus und Gesellschaft.

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2 Comments

Jasmin
Reply 29. März 2015

Das ist ja mal eine coole Sache, die ich unbedingt mal testen will, allerdings mache ich mir da schon etwas Sorgen um den Datenschutz. Weißt Du darüber etwas?

Viele Grüße,
Jasmin

    anncathrin
    Reply 31. März 2015

    Hey Jasmin,

    hmm, nein. Ich sorge mich um sowas meistens nicht. Weiß nicht, ob die irgendwo etwas dazu schreiben :)

    LG

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