Konvertiert? Ich?


Gott bewahre!
Ok, nein, so schlimm wäre es nun auch nicht.

Bei Farina gehört’s dazu, bei mir ist’s wiedermal nur rum gesponnen…

Mein Konvertieren zum Islam ist komischerweise bei vielen Thema. Wie ich jüngst feststellen musste, sogar bei Leuten, die ich gar nicht wirklich kenne. Da bekomme ich plötzlich mitten auf der Autobahn Glückwünsche übermittelt: „Ich wünsche Dir alles gute für Deinen Weg.“ – Huch? Woher wusste derjenige, dass ich auf der Autobahn bin? Wusste er natürlich nicht. Man sah mich angeblich in der örtlichen Moschee, in der ich mich zum Islam bekannt haben soll. War scheinbar ein anderes Mädchen mit dem gleichen (oder zumindest ähnlichem Namen). Missverständnis geklärt – alles gut. Obwohl das Gerücht wohl noch immer in Tübingen rum schwirrt.

Während ein Großteil meiner Freunde und Bekannten es vermutlich begrüßen würde, wenn ich zum Islam konvertiere, wäre so eine Nachricht für meine Freunde im Norden und die meisten meiner Familie sicher eine Schreckensnachricht. Ich spüre oft bei Gesprächen diese Angst, die Tochter, die Freundin an den Islam zu verlieren. Diese dezente Frage „… aber Du bist doch nicht … oder?“ stellt sich immer öfter. Dazu noch nebenbei die Beobachtungen wenn ich im Norden bin „Isst sie auch noch brav Schweinefleisch und trinkt Alkohol?“. Ich finde es ziemlich ulkig und kann hiermit beruhigen: ja tue ich. Bitte keine Panik.

Diese Angst meiner Familie und Freunde macht mir Angst. Ja, durch mein Studium und meinen Freundeskreis hier in Tübingen beschäftige ich mich unglaublich viel mit dem Islam. Ich mag ihn auch. Nur nicht für mich. Das weiß eigentlich auch jeder. Dennoch ist da bei vielen diese Angst um mich. Doch womit begründen sie sie? Was wäre so schrecklich daran, wenn ich mich entscheiden würde Muslima zu sein? Dass ich dann evtl. ein Kopftuch tragen würde und fünfmal am Tag beten würde? Würde so etwas irgendwas an einem Verhältnis zwischen zwei Menschen ändern? Meiner Meinung nach nicht – nach deren scheinbar schon. Ich verstehe es nicht.

Man hat Angst um mich, ich habe Angst um die anderen. Was veranlasst sie dazu, so eine Angst vor dem Islam zu haben? Wäre es besser wenn ich Katholikin werden würde? Wann ja, warum? In Gesprächen versuche ich immer nach dem Grund zu forschen. Und das einzige was ich erkenne ist blanke Unwissenheit. Vielleicht kommt die Angst daher. Man hat oftmals Angst vor etwas was man nicht kennt.

So wie es ist, bin ich glücklich und zufrieden. Das soll auch erstmal so bleiben. Wenn sich daran irgendetwas ändern soll, dann wird das so passieren; aber ob und wann, dass weiß heute keiner. Ich bin froh, dass man mich hier in meinem Freundeskreis so nimmt wie ich bin. Mit meinen religiösen Ansichten, mit meinem Bedarf an kontroversen Diskussionen über Religionen, aber auch meinem Interesse an der Kultur und Religion von dem Großteil meiner Freunde. Ich bin Ihnen dankbar, dass sie das alles mit machen, mir neue Erkenntnisse und Ansichten offenbaren und mich teilhaben lassen – und das ohne auch nur einmal von mir zu verlangen zu konvertieren. Das ist ihnen wichtig, und das ist mir wichtig. Und so lebe ich mit allen mein wundervolles Studentenleben in Tübingen weiter und bin glücklich – als Kryptomuslimin, wie mich hier so mancher liebevoll nennt. 🙂

– Ann Cathrin

anncathrin
About me

Studiert(e) Islamwissenschaft, BWL und Politik, Bloggerin und Unternehmerin. Schreibt hier über Food, Reisen, Feminismus und Gesellschaft.

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15 Comments

Farina
Reply 28. Juni 2012

Du bist meine Lieblings-Kryptomuslima :)

    Ann Cathrin
    Reply 28. Juni 2012

    Hahahaha und ich dachte ich wäre die einzige ;) :*

Nadi
Reply 28. Juni 2012

Allahs Gesandter hat gesagt: “Zur Trefflichkeit des Islam eines Menschen gehört, dass er dem ablässt, was ihn nichts angeht.” (Abu Huraira; Ibn Madschda, Tirmidhi, Baihaqi)

♥ du bist toll! so, wie du bist :*

    Ann Cathrin
    Reply 28. Juni 2012

    danke :*

    Sheikh Achmed
    Reply 28. Juni 2012

    She is amazing the way she is but with Niqab would be much better...Wassalam

      Ann Cathrin
      Reply 28. Juni 2012

      oh Achmed! Leb deinen Niqab-Fetisch nicht auch noch hier aus ;) Irgendwann kommt die Zeit ;)

Sheikh Achmed
Reply 28. Juni 2012

Sister, MSA ( masha allah) thx for the amazing article JAK(Jazaky Allahu Khayran)...and BAF (barak allahu feeky) and ISA(inshalla) you will be a good Muslima

your Brother Achmed.

Mabara
Reply 28. Juni 2012

Hallo Ann Cathrin!

"Was veranlasst sie dazu, so eine Angst vor dem Islam zu haben?"

Ich weiß nicht ob du den Koran kennst, oder die Sunna, ich weiß nicht ob du dich mit islamischer Geschichte oder dem Islamerfinder Mohammed beschäftigt hast. Also in einer unabhängigen und objektiven Art und Weise. Ich vermute das hast du nicht getan, denn sonst würdest du diese Frage nicht stellen.
Wußtest du was der Koran so über Frauen sagt? Er erlaubt Männern z.B. ihre Frauen zu schlagen:

"... Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! ... " (4:34)

Männer stehen über Frauen:

"Und wie die Frauen Pflichten haben, so haben sie auch Rechte, nach dem Brauch; doch haben die Männer einen Vorrang vor ihnen.." (2:228)

Frauen sind halb so viel Wert wie Männer zB. beim Erben oder vor Gericht:

"Allah schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts..." (4:11)

"...Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann (sollen es bezeugen) ein Mann und zwei Frauen..." (2:282)

Frauen sind sexuell verfügbar für den Mann wann und wie er will:

"Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt...." (2:223)

Außerdem sollen Frauen im Haus bleiben, da gehören sie im islamische Verständnis offensichtlich hin:

"Und bleibt in euren Häusern und prunkt nicht wie in den Zeiten der Unwissenheit, und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat, und gehorchet Allah und Seinem Gesandten. Allah wünscht nur Unreinheit von euch zu nehmen, ihr Angehörigen des Hauses..." (33:33)

Interessant ist auch das Frauen einen Mann anscheind in ähnlicher Weise verunreinigen wie Krankheit oder ein Klobesuch:

"...Und wenn ihr krank seid oder euch auf einer Reise befindet oder einer von euch von der Notdurft zurückkommt, oder wenn ihr die Frauen berührt habt und kein Wasser findet, dann sucht guten (reinen) Sand und reibt euch dann Gesicht und Hände ab...." (4:43)

Besonders problematisch finde ich auch das im Islam Kinderehe erlaubt ist und ja auch von Mohammed praktiziert wurde. Er heiratet ja Aischa, die bei Eheschließung 9 Jahre alt war, obwohl er sie schon mit 6 Jahren wollte. Und der Koran spricht folgerichtig von Ehe"frauen" die noch keine Menstruation hatten:

"Und wenn ihr bei denjenigen von euren Frauen, die keine Menstruation mehr erwarten, (irgendwelche) Zweifel hegt, soll ihre Wartezeit (im Fall der Ehescheidung) drei Monate betragen. Ebenso bei denen, die (ihres jugendlichen Alters wegen noch) keine Menstruation gehabt haben...." (65:4)

Damit möchte ich das Thema Islam und Frauen erstmal abschließen, solche Informationen haben dir deine islamischen Freunde vermutlich bislang nicht gegeben. Ändert aber nichts daran dass sie real sind und im heiligen Buch der Muslime stehen und dieses Buch ist bekanntlich perfekt, unveränderlich und die Wahrheit.
to be continued....

Mabara
Reply 28. Juni 2012

Teil2 (Thema Ehrenmord)

Ann Cathrin, du hast doch bestimmt schon ganz oft gehört, Ehrenmorde haben mit Islam nichts zu tun. Und du bist dir bestimmt auch ganz sicher dass das so ist. Ich möchte dir eine Geschichte aus dem Koran zeigen, die deine Meinung vielleicht ändert.
Einer der wichtigsten Muslime überhaupt begeht nämlich einen solchen Ehrenmord im Koran. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wird diese Tat auch noch als etwas Gutes dargestellt. Im koranischen Verständnis ist der Mord an einem ungläubigen und etwas aufmüpfigen Jugendlichen genauso gut, wie arme Fischer davor zu bewahren ihr Boot, ihre Lebensgrundlage, zu verlieren.

"Dann fanden sie einen Unserer Diener, dem Wir Unsere Barmherzigkeit verliehen und den Wir Unser Wissen gelehrt hatten. "
...
"So machten sich beide auf den Weg, bis sie in ein Schiff stiegen, in das er ein Loch schlug. Er (Moses) sagte: "Schlugst du ein Loch hinein, um seine Mannschaft zu ertränken? Wahrlich, du hast etwas Schreckliches begangen!""
...
"So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, den er tötet. Er (Moses) sagte: "Hast du einen unschuldigen Menschen getötet, ohne daß (er) einen anderen (erschlagen hätte)? Wahrlich, du hast etwas Abscheuliches getan!""
...
"Er sagte: "Dies führt zur Trennung zwischen mir und dir. Doch will ich dir die Bedeutung von dem sagen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest." Was das Schiff anbelangt, so gehörte es armen Leuten, die auf dem Meer arbeiteten, und ich wollte es beschädigen; denn hinter ihnen war ein König, der jedes Schiff beschlagnahmte. Und was den Jüngling anbelangt, so waren seine Eltern Gläubige, und wir fürchteten, er könnte Schmach durch Widersetzlichkeit und Unglauben über sie bringen. So wollten wir, daß ihr Herr ihnen zum Tausch (ein Kind) gebe, das frömmer als dieses und anhänglicher wäre. "

Ich fasse das mal zusammen. Ein großer wichtiger Moslem, dem islamische "Barmherzigkeit" und Wissen verliehen und gelehrt wurde, der sogar Moses noch etwas beibringt, der tötet also einen jungen Menschen, weil er fürchtete er könnte Schmach, was eine Ehrverletzung ist, über seine Familie bringen. Und das nur, weil er ungläubig ist und sich den Anweisungen der Familie widersetzt, natürlich total ungewöhnlich für einen pubertierenden Jugendlichen. Und ich möchte betonen das er auf Verdacht getötet wird, das implizieren die Worte "fürchtete" und "könnte". Ich habe hier nur die Kurzversion dieser Geschichte wiedergegeben. Komplett findet man sie in Sure 18 zwischen Vers 65 bis 82. Grundsätzlich soll diese Geschichte im Koran dem Moslem deutlich machen, dass etwas auf den ersten Blick nicht immer richtig zu sein scheint, aber auf den zweiten Blick sich als gute Tat darstellt. Wie eben ein Loch in einer Fischerboot zu schlagen um dadurch den Fischer davor zu bewahren dieses Boot zu verlieren. Oder eben einen Ehrenmord zu begehen, der am Ende für die Eltern besser ist, als ein nicht-islamisches und widersetzliches Kind zu haben.
Das ist leider die abscheuliche islamische Logik und die Konsequenz dieser Logik kann man leider immer wieder beobachten. In Teil 3 möchte ich noch auf ein paar weitere Islamaspekte eingehen, die dir bislang vermutlich auch noch niemand gesagt hat.

Mabara
Reply 28. Juni 2012

Teil3

Thema soll nun vorallem das Verhältnis von Muslimen zu NIcht-Muslimen im Islam sein. Der Koran ist in dieser Frage sehr eindeutig. Der Koran versichert Muslimen ein besser Mensch zu sein, über anderen zu stehen:

"Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift (Christen und Juden) glauben würden, wäre es wahrlich besser für sie. Unter ihnen gibt es Gläubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler." (3:110)

Und wo man sich selbst überhöht muss der Andere (Nicht-Muslime oder im Koran auch Ungläubige genannt) herabgesetzt, beleidigt und zum Feind erklärt werden:

"Die Juden sagen: „ʿUzair ist Allahs Sohn“, und die Christen sagen: „Jesus ist Allahs Sohn.“ Das sind ihre Worte aus ihren (eigenen) Mündern. Sie führen ähnliche Worte wie diejenigen, die zuvor ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sie sich (doch) abwendig machen lassen!" (9:30)

"Bei den Ungläubigen ist es, wie wenn man Vieh anschreit, das nur Zu- und Anruf hört (ohne die eigentliche Sprache zu verstehen). Taub (sind sie), stumm und blind. Und sie haben keinen Verstand." (2:171)

"Als die schlimmsten Tiere (dawaabb) gelten bei Allah diejenigen, die ungläubig sind und (auch) nicht glauben werden" (8:55)

Ungläubige sind die schlechtesten Geschöpfe:

"Diejenigen von den Leuten der Schrift und den Heiden, die ungläubig sind, werden (dereinst) im Feuer der Hölle sein und (ewig) darin weilen. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe." (98:6)

Folgerichtig sind dann natürlich auch die zahlreichen Aufforderungen im Koran sich von Ungläubigen fernzuhalten:

"O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg." (5:51)

"Eure Freunde sind einzig Allah und Sein Gesandter und die Gläubigen, die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und Gott allein anbeten." (5:55)

"O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben? " (4:144)

"Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer" (4:89)

Sogar von der eigenen Familie soll man sich entfernen wenn sie ungläubig ist:

"O die ihr glaubt, nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Und die von euch sie zu Freunden nehmen - das sind die Ungerechten. " (9:23)

Es gibt ein Vers der fasst das Verhältniss zu Nicht-Muslimen perfekt zusammen:

"Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander...." (48:29)

Nur logisch ist es, dass der Koran dann an vielen anderen Stellen gegen Nicht-Muslime (Ungläubige) mehr als nur Abgrenzung einfordert. Was das bedeutet möchte ich in Teil 4 aufzeigen.

Mabara
Reply 28. Juni 2012

Teil4

Der Koran ist leider voll von Aufrufen zu Gewalt/Töten und Kampf gegen Ungläubige. Das Wort "töten" kommt im Koran mehr als doppelt so oft vor wie das Wort "Liebe". Es gibt eine ganze Sure die "Die Beute" heißt, keine aber die "Frieden" heißt.

"Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten." (9:29)

"Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht." (2:216)

"Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, daß ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten. " (9:123)

"Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst - und feuere die Gläubigen zum Kampf an. Vielleicht wird Allah die Gewalt derer, die ungläubig sind, aufhalten; und Allahs Gewalt ist viel größer und Er ist strenger im Strafen." (4:84)

"Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuß ab; und prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung von Ihm. Wahrlich, Allah ist Allhörend, Allwissend" (8:17)

"Diejenigen, die glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein; und sie sind es, die gewinnen werden. " (9:20)

Ziel des Islams, niedergeschrieben im Koran, ist nichts weniger als überall zu herrschen:

"Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!..." (8:39)

"Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge. " (48:28)

Um dieses Ziel zu erreichen müssen die Ungläubigen natürlich beseitigt werden:

"...Allah aber will, daß die Wahrheit durch Seine Worte vollbracht werde und daß die Ungläubigen ausgerottet werden" (8:7)

In letzter Konsequenz gibt es nur noch die Wahl zwischen konvertieren oder sterben:

"Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig" (9:5)

Es waren unteranderem solche Verse, die einen großen europäischen Denker wie Karl Marx zu folgenden Worten über den Islam veranlasst haben, und das lange bevor es sowas wie Al-Qaida oder 9/11 gab:

"Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen."

Ähnlich äußerte sich auch Voltaire, der ja bekanntlich eine zentrale Figur der euopäischen Aufklärung war:

"Ich gebe zu, daß wir ihn (Mohammed) hoch achten müßten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seinen Mitbürgern Glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; Daß er sich damit brüstet in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt : Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, ... der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt."

Kennt man die Inhalte der islamischen Schriften, kennte man Mohammeds Biografie und was er alles gemacht hat, er ließ z.B. mal 800 jüdischen Männern den Kopf abschlagen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza ), kennt man 1400 Jahre blutiger islamischer Eroberunggeschichte, dann wundert man sich auch nicht mehr warum Nationalsozialismus (Hitler) und Islam eine Partnerschaft eingingen. Hier in einer Artereportage zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=C_UkD-ySxhQ

Ich möchte an dieser Stelle enden Ann Cathrin, obwohl ich dir versichern kann, dass ich noch weitere Gründe liefern könnte, warum man vor dem Islam Angst haben sollte. Ich hoffe ich konnte deinen Horizont ein wenig erweitern. Wenn du Fragen hast, dann stell sie, ich helfe gerne.

Gruß Mabara

Mabara
Reply 28. Juni 2012

Ich sehe gerade das Teil4 nicht freigeschaltet wurde, vielleicht liegts an den 2 Internetlinks, werd man einen davon als Link unkenntlich machen.

Teil4

Der Koran ist leider voll von Aufrufen zu Gewalt/Töten und Kampf gegen Ungläubige. Das Wort “töten” kommt im Koran mehr als doppelt so oft vor wie das Wort “Liebe”. Es gibt eine ganze Sure die “Die Beute” heißt, keine aber die “Frieden” heißt.

“Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.” (9:29)

“Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht.” (2:216)

“Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, daß ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten. ” (9:123)

“Kämpfe darum für Allahs Sache – du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst – und feuere die Gläubigen zum Kampf an. Vielleicht wird Allah die Gewalt derer, die ungläubig sind, aufhalten; und Allahs Gewalt ist viel größer und Er ist strenger im Strafen.” (4:84)

“Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuß ab; und prüfen wollte Er die Gläubigen mit einer schönen Prüfung von Ihm. Wahrlich, Allah ist Allhörend, Allwissend” (8:17)

“Diejenigen, die glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein; und sie sind es, die gewinnen werden. ” (9:20)

Ziel des Islams, niedergeschrieben im Koran, ist nichts weniger als überall zu herrschen:

“Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!…” (8:39)

“Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge. ” (48:28)

Um dieses Ziel zu erreichen müssen die Ungläubigen natürlich beseitigt werden:

“…Allah aber will, daß die Wahrheit durch Seine Worte vollbracht werde und daß die Ungläubigen ausgerottet werden” (8:7)

In letzter Konsequenz gibt es nur noch die Wahl zwischen konvertieren oder sterben:

“Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig” (9:5)

Es waren unteranderem solche Verse, die einen großen europäischen Denker wie Karl Marx zu folgenden Worten über den Islam veranlasst haben, und das lange bevor es sowas wie Al-Qaida oder 9/11 gab:

“Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.”

Ähnlich äußerte sich auch Voltaire, der ja bekanntlich eine zentrale Figur der euopäischen Aufklärung war:

“Ich gebe zu, daß wir ihn (Mohammed) hoch achten müßten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seinen Mitbürgern Glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; Daß er sich damit brüstet in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt : Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, … der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.”

Kennt man die Inhalte der islamischen Schriften, kennte man Mohammeds Biografie und was er alles gemacht hat, er ließ z.B. mal 800 jüdischen Männern den Kopf abschlagen ( hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza ), kennt man 1400 Jahre blutiger islamischer Eroberunggeschichte, dann wundert man sich auch nicht mehr warum Nationalsozialismus (Hitler) und Islam eine Partnerschaft eingingen. Hier in einer Artereportage zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=C_UkD-ySxhQ

Ich möchte an dieser Stelle enden Ann Cathrin, obwohl ich dir versichern kann, dass ich noch weitere Gründe liefern könnte, warum man vor dem Islam Angst haben sollte. Ich hoffe ich konnte deinen Horizont ein wenig erweitern. Wenn du Fragen hast, dann stell sie, ich helfe gerne.

Gruß Mabara

Mary
Reply 28. Juni 2012

Hihi genau aus diesem Grund gucke ich lieber nicht nach, ob da wer wohnt^^ Ein paar Proteine nehme ich da lieber in Kauf, bevor ich mich ekel und nachher garkeine Kischen mehr esse...^^

conring
Reply 29. Juni 2012

"Während ein Großteil meiner Freunde und Bekannten es vermutlich begrüßen würde, wenn ich zum Islam konvertiere,..."
Sie schreiben viel in Ihrem Artikel über ihre Familie und Freunde aus dem Norden, aber wenig über ihrere islamischen Freunde.
Warum würden die eigentlcih Ihre Konversion begrüßen?
Mögen die Sie als Nichtmuslimin nicht so gern? Wieso sehen die in einer Konversion zum Islam eine begrüßenswerte Veränderung?
Würden Sie sich als Person in deren oder in Ihren eigenen Augen verändern?
Oder warum würden die Leutchen ihre Konversion sonst begrüßen?

Cici
Reply 30. Juni 2012

Hey studierst du Islamwissenschaften/Orientalismus in TÜ?! Wenn ja, wie kamst du auf den Studiengang?
Ich studiere auch in Tübingen:))

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