Kabsa – auf tuchfühlung mit Reishunger


Als Kinder mochten meine Brüder und ich keinen Reis, Nudeln mussten es sein, am besten jeden Tag. Nudeln mit Tomatenmark. Reis? Igitt! Das hat sich gottseidank zumindest bei mir mittlerweile grundlegend geändert. Ich denke nicht, dass es daran liegt, dass ich älter geworden bin – so wie man als Kind Gemüse nicht mag und später dann schon – sondern vielmehr daran, dass ich ganz neue Möglichkeiten kennen gelernt habe, Reis zuzubereiten, sodass heute mindestens 2 Mal die Woche ein Reisgericht gekocht wird. Früher war Reis für mich einfach trockene weiße Körner ohne Geschmack. Dass Reis aber viel mehr als das ist, zeigt z.B. das junge Bremer Unternehmen Reishunger, die so nett waren, uns ein Probierpacket zur Verfügung zu stellen. In dem Onlineshop von Reishunger findet ihr neben den verschiedensten Reissorten auch tolles Zubehör (mein Favourit ist allein durch den Namen auf jeden Fall schon mal der hier: klick). Oder wie wäre es mit einem Set, bestehend aus leckerem Milchreis, Zimt&Zucker und Rezeptkarte als etwas andere Geschenkidee?

In den nächsten Tagen werdet ihr hier bei uns einige Reisgerichte finden, die mit dem 100% sortenreinen Reis von Reishunger zubereitet wurden – ihr dürft also gespannt sein!

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Den Anfang macht der klassische Langkorn Basmatireis – ohne den geht bei uns zuhause nichts. Gerade in arabischen Ländern ist (Basmati)reis ein grundlegendes Nahrungsmittel. Sollte euch mal kein arabisches Gericht einfallen – Reis mit Hähnchen geht immer. Und genau das gibt es heute hier zu sehen, ein Gericht, das typisch für die Golfländer und v.a. Saudi-Arabien ist und auf den hübschen Namen Kabsa hört. Davon gibt es mehrere Variationen, dies hier ist die einfachste. Was ihr dafür neben Basmatireis braucht, ist:

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Zutaten ( für 4 Personen)

6 Hähnchenschenkel
400 g Basmatireis (z.B. den hier: klick)
1 Schalotte
3 EL Sonnenblumenöl (oder Butterschmalz)
2 EL Kabsa Gewürz
1 kleine Stange Zimt
ca. 7 Nelken
4 Kardamomkapseln
2 Lorbeerblätter
Salz und schwarzen Pfeffer aus der Pfeffermühle
1 Tomate
1 EL Tomatenmark

Wer kein Kabsa Gewürz zur Hand hat, kann auch einfach Curry nehmen. Alle Gewürze können auch in der gemahlenen Variante benutzt werden, der Geschmack ist aber mit den ungemahlenen etwas authentischer 😉 Nun aber zur Zubereitung:

Markierte Fotos

1. Die Haut von den Hähnchenschenkeln entfernen und diese gründlich waschen. Alle Gewürze zusammen in eine Schale tun und die Zitrone halbieren. Die Zwiebel schneiden, das Sonnenblumenöl in einem hohen und ausreichend großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin braten bis sie glasig sind. Anschließend das Fleisch hinzugeben und 2-3 Minuten unter ständigem Wenden erhitzen.

2. Nun die Gewürze und die Zitronenhälften hinzugeben und wieder einige Minuten erhitzen. Die Tomate würfeln und mit dem Tomatenmark in den Topf geben und alles gut vermengen. Anschließend so viel Wasser in den Topf füllen, dass alles gut bedeckt ist. Den Deckel auf den Topf setzen und das ganze 35-40 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.

3. Danach kommt der Reis zum Einsatz: Einfach in den Topf zu den Gewürzen und dem Fleisch geben, nach Bedarf etwas Wasser abgießen, sodass der Reis mit ca. 1 cm Wasser bedeckt ist. Ca. 3 Minuten auf mittlerer Stufe weiterkochen lassen, dann den Topf mit Alufolie bedecken, den Deckel draufsetzen (sodass der Dampf den Reis gart) und den Herd ausstellen. Nun das ganze 20 Minuten so lassen.

4. Fertig ist die Kabsa. Nun den Reis auf einem Teller anrichten, Hähnchen auf den Reis legen und nach Geschmack noch einen einfachen Salat dazu machen.

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Mein Fazit zu diesem Reis ist, dass die Qualität wirklich einen Unterschied macht. Im Gegensatz zu dem „normalen“ Basmatireis aus dem Laden um die Ecke, sind die Körner wirklich lang und schlagen diesen auch geschmacklich um Längen. Ich denke nicht, dass ich in Zukunft ausschließlich diesen Basmatireis benutzen werde, da wir als Studenten uns das bei unserem Reiskonsum finanziell nicht leisten können – auch wenn der Reis jetzt nicht übermäßig teuer ist, aber für besondere Anlässe kann ich mir durchaus vorstellen, den Reishunger Basmatireis zu bestellen. Vielen Dank nochmal an das Team von Reishunger für das Probierpacket!

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Was ist eure Meinung zu Reis? Ist er für euch ein Muss oder gehört ihr eher zur Nudel-Fraktion?
Eure Farina

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2 Comments

ina
Reply 15. Juni 2013

tolles rezept würde mich sicher auch voll schmecken :D
ich gehöre nämlich eher zur reisfraktion :D

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