Die Post-it-Eisenhower-Matrix


ZeitmanagementIch beschäftige mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Zeitmanagement oder „Getting Things Done“ (GTD) und bin beim durchstöbern zahlreicher Blogs und Artikel auf die Eisenhower-Matrix gestoßen (oder: Eisenhower Prinzip). Ich glaube die ist gar nicht so unbekannt, zumindestens das Prinzip dahinter wird wohl ziemlich häufig verwendet. Mir hat es richtig gut gefallen, vor allem um Aufgaben und Projekte die über einen längeren Zeitraum gehen im Blick zu haben und zu priorisieren. Und um diese Matrix immer vor mir zu haben und nicht ständig eine neue malen zu müssen, weil sie voll geschrieben ist, habe ich mir dieses (schöne) Exemplar gebastelt und Post-its drauf geklebt. Die haben den Vorteil, dass man sie ganz stolz abreißen kann, wenn man die Aufgabe oder das Projekt erledigt hat, oder man kann sie einfach verschieben, wenn sich die Prioritäten geändert haben. Außerdem kann ich mit farbigen Post-its die Aufgaben noch zu ordnen: bei mir in „Privat“, „Uni“ und „Arbeit“.

Aber wie funktioniert diese Eisenhower Matrix? Es ist eigentlich ganz simpel: Die Matrix besteht aus vier Quadranten

I Urgent and Important: am besten sofort und selbst erledigen
II Important, but not Urgent: terminieren und selbst erledigen
III Urgent, but not Important: An jemand anderen delegieren (ist meist mit privaten Sachen nicht so einfach… 😉 )
IV Not Important, not Urgent: Da gibt es zwei Meinungen: Irgendwann machen, oder später, oder: ab in den Papierkorb. Aber ich finde, wozu Sachen noch erwähnen wenn sie eh weggeschmissen werden? Also erwähnen und wenn mal Luft ist, das erledigen.

Eisenhower-Matrix

So, nun noch Post-its mit den jeweiligen Aufgaben, Projekten oder was auch immer erledigt werden muss beschriften und auf die Matrix kleben. Bearbeitet werden die Aufgaben jetzt von rechts nach links und dann von oben nach unten (unten rechts soll ja jemand anderes machen).

Ist so eine Matrix was für Euch und könnte sie Euch helfen Eure Aufgaben erledigt zu bekommen?

Eure Ann Cathrin

anncathrin
About me

Studiert(e) Islamwissenschaft, BWL und Politik, Bloggerin und Unternehmerin. Schreibt hier über Food, Reisen, Feminismus und Gesellschaft.

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5 Comments

Midsommarflicka
Reply 17. Mai 2013

Oh, diese Matrix sieht gut aus. Die sollte ich mir vielleicht auch mal anlegen, um das Chaos (und die Prokrastination, ähemm…) in den Griff zu bekommen!

Lieben Gruß, Midsommarflicka

    anncathrin
    Reply 18. Mai 2013

    Berichte mal ob es dir hilft! Würde mich freuen!

DrNI
Reply 18. Mai 2013

Ich finde es gar nicht so schwer, die Aufgaben zu strukturieren/sortieren. Schwer ist doch, sich aufzuraffen, wenn Dinge getan werden müssen, die von mir aus sogar dringend aber dennoch einfach beknackt sind. Zum Beispiel die Steuererklärung.

Ein wichtiges Merkmal von Prokrastination ist doch, dass man Dinge vor sich herschiebt, weil man zum einen nicht unbedingt Bock darauf hat, zum anderen, weil man sich unsicher ist, ob man sie rocken wird. Wie viel leichter ist es doch, etwas anzupacken, wenn man den Erfolg schon erahnen kann.

Das ganze Motivationsding ist bei dieser Matrix eigentlich nur unter III zu erahnen: Lass es jemand anderen machen. 8-)

Ede
Reply 31. Juli 2014

Hallo Ann Catrin,

Du hast wirklich einen netten Blog!

Kurz zu Deiner Frage:
"Ist so eine Matrix was für Euch und könnte sie Euch helfen Eure Aufgaben erledigt zu bekommen?"

Ehrlich gesagt: nein.

Die Einteilung ist ok, aber die Post-It-Methode ist mir viel zu grob. Gerade bei größeren "Projekten" im Haushalt mit Teilaufgaben besteht die Gefahr sich zu "verzetteln".
Oder bei begonnen Projekten ist nicht klar ersichtlich welchen Phase/Status die Arbeiten sind/haben. So ist ein Delegieren von Teilaufgaben natürlich schwierig. Schnell rutscht man dann wegen Zeitdruck in den Eskalationsmodus...und der ist oft teuer.

Weiterer Punkt: Budget
Oft laufen private Projekte aus dem Budget und werden dann erst einmal eingefroren. Sie wurden mit einer Begeisterung auf das Ergebnis begonnen ohne ernsthaft durchkalkuliert zu sein. Mit der Folge, dass man diese eingefrorenen Projekte später (im besten Falle ;-) wieder aufnimmt und abermals viel Zeit investieren muss, zum aktualisieren bzw. neues know-how aufzubauen...

Viele Grüße Ede

    anncathrin
    Reply 1. August 2014

    Hallo Ede!

    vielen Dank für Deinen Kommentar!
    Ich denke mit Deiner Kritik hast Du vollkommen recht - aber ich glaube die Matrix hat diesen Anspruch auch gar nicht. Ich nutze sie aber auch nicht mehr. Dafür bin ich zu selten zu Hause und doch ein zu großer Fan von IT-Lösungen :)

    Liebe Grüße,
    Ann Cathrin

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