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Ein Jahr, gefüllt mit den verschiedensten und intensivsten Emotionen liegt hinter uns. Letztes Jahr nach der Geburt unserer zweiten Tochter haben mich so viele nach der Geburt gefragt, aber ich bin bis jetzt noch nicht dazu gekommen, einen Geburtsbericht abzutippen. Deswegen habe ich gestern Abend, einen Tag vor ihrem ersten Geburtstag, dieses unvergessliche Erlebnis noch ein mal Revue passieren lassen und für euch in einer gekürzten Version zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen.

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Langsam aber sicher ist es soweit: Meine Große wächst nach einer gefühlten Ewigkeit aus der Größe 92 heraus und ist – natürlich je nach Hersteller – bei Kleidergröße 98 angekommen. Das bedeutet für mich aussortieren und nach neuen Teilen Ausschau halten. Und ich muss gestehen, ich freue mich. Denn ich stöbere gerne nach neuen Teilen und sie freut sich auch immer, wenn sie etwas Neues hat. Das wird dann beim ersten Tragen auch jedem, dem sie begegnet ganz stolz präsentiert. Aber darauf wollte ich jetzt gar nicht hinaus. Worum es gehen soll ist, warum ich von Kinderkleidung genervt bin – also von der, die man in den meisten Standard Geschäften hängen sieht.

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Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, am Ende des Tages nur die Hälfte von dem geschafft zu haben, was auf der to do Liste stand. Da sind zum einen die offensichtlichen Dinge die der klischeehafte Wäscheberg oder das Wohnungschaos vom Tag. Und zum anderen sind es Dinge, die mehr Zeit benötigen, Konzentration, Ruhe und Ausdauer. Bei mir sind das z.B. eine immer größer werdende Monsterbestellung an Fotos, die ich eigentlich in die Alben der Kinder einkleben möchte. Das habe ich auch schon mal angefangen und die ersten drei Lebenswochen meiner Großen sind fertig eingeklebt – sie ist jetzt dreieinhalb Jahre alt. Oder so viele Themen, die ich eigentlich hier auf dem Blog eigentlich schon gerne mal verschriftlichen wollte. Einfach, weil es mir Spaß macht und ich mich über den Austausch freue. Nähprojekte, zu lesende Bücher, mich mal genauer mit meiner Kamera auseinandersetzen, sportliche Ziele undundund. Die Liste könnte ich ewig fortführen. Bitte sagt mir, dass es euch auch so geht.

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Mit der letzten Woche hat der Herbst entgültig Einzug gehalten, es ist merklich kälter und die Lust auf warme Getränke und Speisen – zumindest bei mir – damit auch wieder eingekehrt. So wurden in meiner Küche auch schon die ersten leckeren Suppen gekocht, besonders mittags habe ich so eine leichte und wärmende Mahlzeit vor dem alltäglichen Nachmittagsspaziergang ganz gerne. Mit dem Herbst sind außerdem auch wieder neue saisonale Obst- und Gemüsesorten verfügbar und so durften in den vergangenen Tagen leckere frische Pilze ihre Premiere in meiner Suppenküche feiern.

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Stoffwindeln benutzen wir mittlerweile seit mehr als zwei Jahren, da wäre es eigentlich naheliegend gewesen, sich in dieser Zeit auch mit selbstgemachten Feuchttüchern aus Stoff zu beschäftigen. Wirklich konsequent und regelmäßig benutzen wir Stofffeuchttücher aber erst seit etwas über einem halben Jahr – und das mittlerweile sogar in der Kita. Aber von Anfang an.

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Und wieder ein Monat vorbei – kaum zu glauben. Mit dem September ist gefühlt der Herbst schon eingezogen, dennoch hat der August es sich nicht nehmen lassen, uns zumindest am Ende mit viel Sonnenschein und Eis zu verwöhnen. Bei uns (F) stand der letzte Sommermonat ganz im Zeichen der Kitaferien, die das Tochterkind und ich sehr intensiv genutzt haben – denn wer weiß, wie lange wir die Zeit nur zu zweit noch so verbringen können? 🙂  In unserem Instagramm Rückblick sehr ihr einige unserer schönen Augustmomente.

Farina

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1. Anfang des Monats waren das Februarmädchen und ich für ein paar Tage zum Familienbesuch im Norden, inklusive kurzem Abstecher nach Groningen. Diese Stadt ist einfach immer einen Besuch wert. Leider war die Zeit wieder viel zu kurz und wir sind schon bald wieder im Ländle gewesen.

2. Doch auch bei uns findet man quasi direkt vor der Haustür immer wieder sehr schöne Ecken. So haben wir auch endlich mal dem Schloss Lichtenstein einen kleinen Besuch abgestattet. Sehr faszinierend, mit toller Landschaft und schönen Wanderwegen drumherum.

3. Aber wir waren nicht nur unterwegs. Viel Zeit haben wir auch einfach draußen auf den Spielplätzen um uns herum verbracht – und auch da schon die ersten Herbstboten entdeckt. Das Tochterkind ist gerade absolut fasziniert von den herabfallenden Blättern und den Geräuschen, die sie machen, wenn man auf sie tritt 🙂

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4. Reichliche (Mini-) Tomatenernte gab es im August und gibt es auch noch ein wenig im September. Leider bekomme ich nicht viel davon ab, denn Tomaten gehören zu den absoluten Favoriten meiner Tochter.

5. Beim Frühstück haben es mir derzeit die beerigen Overnight-Oats wieder angetan und landeten deswegen auch des öfteren auf meinem Frühstückstisch.

6. Man mag es kaum glauben, aber bisher habe ich so gut wie nichts für das Winterbaby gekauft. Beim Werksverkauf von Engel habe ich dann allerdings ein paar tolle Wollsachen entdeckt, an denen ich nicht vorbeigehen konnte. Jetzt kann ich es kaum erwarten, sie endlich getragen zu sehen 🙂

Ann Cathrin

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1. ICH HABE MICH EINGESCHRIEBEN! Master an der FU Berlin! Mal gucken, ob das auch alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.

2. Kochen, für den Besuch. Seit einem Monat habe ich eine Ägypterin bei mir wohnen und ich verwöhne sie mit meinen arabischen Kochkünsten. Ihre Mutter sagt schon, sie solle von mir lernen.

3. Gemeinsam Sprachen lernen im Bett. Sie Deutsch, ich Arabisch. Und eigentlich können wir uns gar nicht helfen, weil wir beide keine Ahnung von unserer eigenen Grammatik haben.

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4. Girls Day im Technikmuseum. Naja ich habs mal so genannt. War eigentlich mit zwei Männern da um ein Imagevideo zu drehen. Aber ich muss noch alles angucken – aber man lies mich nicht so wirklich. Die Zeit… Aber zu den Flugzeugen ist man dann doch noch mit mir gegangen!

5. Mein erstes Mal Blutspenden. Arbeit und Wohltätigkeit perfekt miteinander kombiniert. Die Leute dort ein wenig überfordert mit meinen Nachfragen – aber das passiert mit ja ständig mit meinem Forscherdrang. Aber überlebt, mit echt schlimmen Schwindel einen Tag lang, aber: ich bin gesund (die Info gabs noch per Anruf)!

6. Internetausdruckerin deluxe. Ich kann wissenschaftliche Texte nicht am Rechner lesen und bearbeiten. Ich brauche Papier vor mir zum markieren, kritzeln und so ein Kram. Das geht digital einfach nicht gut.

& sonst so

Hier wie immer unsere digitalen Highlights und sonstige Empfehlungen:

  • Ich hatte mir so fest vorgenommen, in dieser Schwangerschaft einen Schwangerschafts-Yoga Kurs zu besuchen und habe es dann doch verpasst, mich rechtszeitig anzumelden. Aber seit die Kita Ferien vorbei sind und ich vormittags wieder etwas Zeit nur für mich habe, mache ich regelmäßig etwas Yoga mit Hilfe von Youtube. Selbst als total Yoga-Unerfahrene macht es richtig Spaß und tut mir einfach gut. Momentan nutze ich dafür sehr gern dieses Video, ich freue mich aber auch über weitere Tipps und Vorschläge. /F

Mittags esse ich ungern eine größere Mahlzeit oder etwas Warmes, da wir abends als Familie unsere Hauptmahlzeit gemeinsam einnehmen und ich ansonsten dann keinen Appetit auf etwas Größeres habe. Sehr gerne esse ich deswegen mittags einfach ein leckeres belegtes Brot, wenn es kälter ist auch gern eine Suppe oder im Sommer einen Salat. Manchmal fällt mir aber auch absolut gar nichts ein und ich brauche mal wieder etwas Abwechslung.

Beim Blick auf unsere Vorräte zu Hause kam ich deswegen letztens auf die Idee, mal einen leckeren Tortellini Salat zu machen. Er sollte sättigen, aber nicht zu schwer im Magen liegen und auch etwas frisch sein und sich dadurch von normalen gekochten Tortellini mit Sauce unterscheiden. Ich habe dann etwas herumprobiert und herausgekommen ist ein leckerer Pesto – Tortellinisalat, der offen für Abwandlungen und schnell gemacht ist.

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In der ersten Schwangerschaft haben wir darauf geachtet, wirklich nur das Nötigste für unser Baby anzuschaffen. Einerseits hatten wir als Studenten auch nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, andrerseits wollten wir auch bewusst nicht zu viel Kram besorgen, der dann doch nur Staub fängt und nicht genutzt wird. Dazu kommt die Tatsache, dass man vor dem ersten Kind auch noch gar nicht weiß, was man jetzt wirklich benötigt und was nur „nice to have“ ist. Dies stellte sich dann aber relativ schnell in den ersten Lebensmonaten heraus und wir bekamen einen besseren Überblick darüber, welche Sachen für uns tatsächlich sinnvoll waren und welche weitergegeben wurden.

Viele der Anschaffungen, die sich als sinnvoll herausgestellt haben, haben wir, als unsere Tochter größer geworden ist, zurückgelegt und für das nächste Kind verwahrt. Und so sind wir nun in der glücklichen Lage, dass Vieles schon da ist und nur einzelne gezielte Dinge besorgt werden müssen. Für unser zweites Kind habe ich mittlerweile dennoch ein paar Dinge ins Auge gefasst, die ich in den nächsten Monaten gerne anschaffen würde und dachte, ich teile meine Wunschliste für Baby Nr. 2 hier auch mit euch.

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WHAT I THOUGHT ABOUT

Das viele Nachdenken in der vergangenen Woche hat mich dazu bewogen, doch mal wieder öfter und regelmäßiger aufzuschreiben, was mich so bewegt. Das Thema meiner letzten Wochen und vor allem in der letzen war: was kann und will ich eigentlich erreichen und wie erreiche ich meine Ziele? Und die wichtigste Erkenntnis (etwas, das doch eigentlich jeder weiß) war: one step at a time. Meine größte Schwäche ist, dass ich immer alles auf einmal will. Und das auch noch jetzt sofort. Aber das funktioniert einfach nicht. Nach 1,5 Jahren protokollierten und erbärmlich gescheiterten Versuchen, versuche ich es jetzt doch mal mit dieser Erkenntnis.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass meine Zeit dahin rennt. Nicht meine Lebenszeit – zum Glück – sondern die, um meinen Bachelor-Abschluss E-N-D-L-I-C-H zu machen. Denn die Unis sagt nun: yallah, Madame! Vielleicht ist es also nur der enorme Druck der mich letzte Woche sagen lassen hat: das und das geht jetzt einfach nicht mehr. Ein großer Faktor war die politische Arbeit. So gerne (ok, es ist eine Hassliebe) ich es auch mache und so kurz es auch vor dem Wahlkampf ist: Es kostet viel Zeit und bringt kein Geld. Daher muss es jetzt einfach ganz weit hinten anstehen, denn Job und Studium haben da einfach eine höhere Priorität.

Und es klappt alles ganz gut. Ich motiviere mich selbst gerade enorm. Zwinge mich, und bringe Leute dazu mich zu zwingen. Ich versuche mir eine tägliche Routine anzugewöhnen, jeden Tag zur gleichen Uhrzeit aufzustehen, damit es irgendwann so eine Gewohnheit wird, dass ich gar nicht mehr drüber nachdenken muss. Ich hoffe sehr dass es klappt und bin diesmal wirklich guter Dinge. Meine größte Motivation ist glaube ich, dass ich nächsten Monat 29 werden und ich mich da frage: willst du und wolltest du so mit 29 sein? Und da kann ich antworten: Ich wollte ganz anders sein, aber dass ich jetzt so bin wie ich bin und dort bin wo ich bin, ist super. Aber da gibt es noch ganz viel, bei dem ich nicht wollte das es so ist wie es ist. Noch keinen Studienabschluss zum Beispiel. Oder so schrecklich unsportlich. Aber es ist ja bekanntlich nie zu spät, etwas zu ändern…

 

WHAT I READ

Abends die Zeit nutzen, noch etwas zu lesen – das versuche ich momentan zu tun. Vor allem um nicht kurz vorm schlafen gehen noch auf irgendeinen Screen zu gucken. Ich bin nicht so der große Fan von Belletristik. Sachbücher sind eher meins und ich habe nun endlich angefangen von Ulrike Gutrot – Warum Europa eine Republik werden muss zu lesen und bin total begeistert. Europa braucht mehr Liebe. Und mehr junge Leute, Feministen und einfach begeisterte Europäer, die sich für ein besseres Europa einsetzen. Ich bin noch ganz am Anfang, kann aber jetzt schon eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

 

WHAT I LISTENED TO

Ich lasse mich ja gerne von den Playlisten von Spotify inspirieren und bin ein totaler Fan von deutschen Texten. Dieses Lied habe ich letzte Woche rauf und runter gehört

 

WHAT INSPIRED ME

Ich versuche mindestens einen TED Talk am Tag zu gucken. Ich liebe die Dinger einfach. Neue Ideen, Motivation, Inspiration, neue Perspektiven – großartig. In den Talk und die Speakerin habe ich mich direkt verliebt:

 

WHAT I LOVED

Unendliche Liebe, die man von Menschen entgegengebracht bekommt, die man eigentlich gar nicht kennt. Festgehalten auf Post-Its in der Wohnung.

 

INSTA PICK

Ich glaube, es ist kaum eleganter und ästhetischer seinen Körper zu präsentieren, als diese Athletinnen es tun.

@sleepinthegardn ❤️😂 „Are you not entertained?!“

Ein von Selkie Hom (@selkiehom) gepostetes Video am

Nach einer kleinen Blogpause ging es im Juli hier wieder mit ein paar neuen Posts weiter. Darunter Momday Beiträge zum Thema Waschen mit dem EcoEgg und Süßigkeitenalternativen für Kinder und einigen neuen Rezepten, wie dem syrischen Salat Fattoush, Aprikosenbällchen und Thymian Brötchen. Und auch abseits vom Bloggen ist natürlich einiges bei uns passiert, davon gibt es nun zum Beginn des neuen Monats wie immer ein paar Einblicke anhand unserer Instagram Bilder.

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